Politik

Bestattungswald „Terra Levis“ erweitert - Einweihung

as Dezernat für Umwelt und Verkehr lädt am Freitag, 13. Oktober, 15 Uhr, zur Einweihung der Erweiterungsfläche im  Bestattungswald  „Terra Levis“ ein. Treffpunkt ist am Bestattungswald, Weg und Parkplatz an der Georgenborner Straße sind ausgeschildert.

 

An der Einweihung nehmen Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, Bürgermeister Dr. Oliver Franz, Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol sowie Vertreter lokal- und umweltpolitischer Gremien teil. Nach der musikalischen Eröffnung mit dem Parforcehorncorps „Jagdschloss Platte“ sprechen die beiden Dezernenten sowie Manfred Kinzer vom Seniorenbeirat Begrüßungsworte. Es schließen sich eine Lesung, ein Gebet und die Segnung durch Vertreter der Kirchen an. Bevor es Kaffee und Kuchen sowie Führungen durch den Bestattungswald gibt, ist noch einmal das Parforcehorncorps zu hören.

 

Das erste Teilstück des Wiesbadener Bestattungswaldes „Terra Levis“ ist  seit September 2013 in Betrieb. Die Stadt Wiesbaden betreibt diesen Wald in Eigenregie; die Bürger und Bürgerinnen haben ausschließlich Kontakt mit städtischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. In den ersten vier Jahren wurde bereits an zwei Dritteln der Bestattungsplätze das Nutzungsrecht vergeben. Aufgrund der großen Nachfrage standen schon nach zwei Jahren nicht mehr alle  Baumkategorien zur Verfügung, so dass eine  Flächenerweiterung kurzfristig notwendig wurde. Die Erweiterungsfläche umfasst 7,5 Hektar und besteht aus einem Mischwald mit Buchen, Eichen und Kiefern sowie einzelnen Fichten, Esskastanien und Birken. Damit kann die Stadt Wiesbaden auch zukünftig der gleichbleibend hohen Nachfrage nach alternativen Bestattungsformen nachkommen.

 

 

Sozialpädagogisches Konzept „Kulturpark“ wird fortgesetzt

Die Initiative „Kultur im Park“, mit dem Ziel der friedlichen und kulturellen Wiederbelebung des Kulturparks ins Leben gerufen, hat sich mittlerweile mehr als bewährt. Zu diesem Schluss kommen nicht nur die zahlreichen Partner vor Ort (Kulturzentrum Schlachthof, Kreativfabrik, Murnau-Stiftung, Stadtpolizei und Polizeipräsidium Westhessen) und der Sozialdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, Christoph Manjura, sondern ebenfalls die Stadtverordnetenversammlung. Diese hat in ihrer Sitzung am 14. September der Verlängerung des Programms „Kultur im Park“ bis 2021 zugestimmt.

 

„Es freut mich außerordentlich, dass auch die Stadtverordnetenversammlung die Bedeutsamkeit des sozialpädagogischen Konzept ‚Kulturpark‘ im Rahmen des ‚Sicherheitskonzepts Kulturpark und Schlachthofgelände‘ der Landeshauptstadt Wiesbaden weiterhin anerkennt und wertschätzt“, führt Sozialdezernent Manjura aus. „‘Kultur im Park‘ hat entscheidenden Anteil daran, dass der Kulturpark am Schlachthof zu einem Ort mit ganz unterschiedlichen Aktivitäten geworden ist, die so vielfältig sind wie die Besucher des Kulturparks selbst. Es ist daher absolut folgerichtig, das Projekt fortzusetzen.“

 

Die Angebote mit dem Programm im und um das Kulturzentrum Schlachthof, dem 60/40, der Kreativfabrik, der Skatehalle und dem Deutschen Filmhaus bis hin zum Beachvolleyballfeld sprechen inzwischen für sich: Der Kulturpark ist ein attraktiver Platz mit hoher Aufenthaltsqualität, der von den unterschiedlichsten Zielgruppen rege genutzt wird. „Dank der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Soziale Arbeit und der anderen Projektpartner vor Ort haben wir es geschafft, den Kulturpark kulturell wiederzubeleben und zu einer attraktiven und vielfältigen Anlaufstelle werden zu lassen“, so Manjura.

 

Einen weiteren, entscheidenden Vorteil im Projekt „Kultur im Park“ sieht der Sozialdezernent dabei vor allem in der Tatsache, dass die Arbeit vor Ort, in Kooperation mit den anderen Partnern und den Nachbarn, stetig evaluiert und den aktuellen Bedarfen angepasst wird. Auf diese Weise können auch kurzfristig Modifizierungen, beispielsweise bei den Anwesenheitszeiten, vorgenommen werden.

 

„Der aktive Dialog mit den Nachbarn sowie den Nutzerinnen und Nutzern, aber auch die enge Kooperation mit den anderen Partnern vor Ort sowie der Stadt- und Landespolizei haben inzwischen dazu geführt, dass alle Beteiligten die Entwicklung der letzten Jahre als überaus positiv begreifen und sich das Zusammenwirken aller Beteiligten inzwischen sehr gut eingespielt hat. Es gilt, die Attraktivität des Areals auch in Zukunft zu erhalten – und dies wird uns nur gemeinsam gelingen“, betont Manjura abschließend.

 

 

Empfang für Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hatte anlässlich des 80. Geburtstages des Wiesbadener Ehrenbürgers und Alt-Oberbürgermeisters Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch zu einem Empfang in den Festsaal des Wiesbadener Rathauses eingeladen.

 

„Die drei Jahre im Rathaus waren sicherlich zu kurz, um als Rathauschef eine ganze Ära prägen zu können, aber was für die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger bis heute sichtbar bleibt, ist die politische Durchsetzung der Kurhausrenovierung, durch die sich das Haus wieder im ursprünglichen Glanz präsentiert. Und, dass es Ihnen damals gelungen ist, den Internistenkongress trotz dieser Renovierung und gegen den Widerstand des damaligen Kongresspräsidenten in Wiesbaden zu halten“, würdigte Oberbürgermeister Sven Gerich die Verdienste des Jubilars um die Landeshauptstadt Wiesbaden. Und weiter: „Sie haben in Ihrer langen Karriere sehr unterschiedliche Aufgaben wahrgenommen und blicken auf zahlreiche, spannende Stationen zurück. Sie sagen über sich selbst, dass Sie immer den Willen hatten, die Gemeinschaft, in der sie leben, zu gestalten. Dabei - das mag auch an Ihrer durch Flucht und Vertreibung geprägten Kindheit liegen – haben Sie sich immer als Europäer gesehen und dem europäischen Gedanken verpflichtet gefühlt.“

 

Da sich Professor Jentsch bereits zwei Mal im Goldenen Buch der Landeshauptstadt Wiesbaden eingetragen hat, als scheidender Oberbürgermeister und als Wiesbadener Ehrenbürger, überreichte Oberbürgermeister Gerich - „das können in der Tat nur ganz wenige Menschen von sich behaupten“ - als Geburtstagsgeschenk eine eigens gefertigte kleine Collage mit den beiden Eintragungen.
Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat dem Jubilar den Hessischen Verdienstorden verliehen. „Professor Jentsch hat sich über Jahrzehnte hinweg mit großem persönlichen Engagement unermüdlich für Freiheit und Demokratie eingesetzt. Dabei war er in allen drei Säulen des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland tätig: In der Legislative, in der Exekutive und insbesondere in der Judikative. Darüber hinaus engagierte er sich viele Jahre für die deutsche Wiedervereinigung in der Point Alpha Stiftung in Geisa, deren Vorsitzender im Stiftungsrat er war. Als Dank und Anerkennung für sein über fünf Jahrzehnte anhaltendes politisches und juristisches Lebenswerk zum Wohle der Demokratie freue ich mich, dass ich Professor Jentsch heute mit dem Hessischen Verdienstorden auszeichnen darf“, sagte Ministerpräsident Bouffier bei der Feierstunde.

 

Neben Ministerpräsident Bouffier und Oberbürgermeister Gerich sprachen auch Hildebrand Diehl, Oberbürgermeister a.D., und Professor Dr. Peter M. Huber, Bundesverfassungsrichter und Weggefährte.    


 
Professor Hans-Joachim Jentsch, der in Fürstenwalde/Spree bei Frankfurt/Oder im heutigen Landkreis Oder-Spree in Brandenburg geboren wurde und 1957 in Melsungen Abitur machte, wurde 1976 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestages. 1982 wählte ihn die Stadtverordnetenversammlung in Wiesbaden zum Oberbürgermeister, später war er Mitglied des Hessischen Landtags. Im November 1990 wurde er in Thüringen zum Minister der Justiz sowie für Bundes- und Europaangelegenheiten ernannt. Im Jahr 1996 wurde Jentsch vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2005 aus.


 
Zahlreiche Ehrungen wurden Professor Jentsch in den vergangenen Jahren zuteil: Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Oberbürgermeisters wurde er 1988 mit dem Verdienstkreuz am Bande sowie nach dem Ende seiner Amtszeit als Minister der Justiz im Freistaat Thüringen mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2005 folgte schließlich das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband für den ausgeschiedenen Richter des Bundesverfassungsgerichts. Durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21. September 2006 wurde der Jurist zum Ehrenbürger der Stadt Wiesbaden ernannt, 2010 erhielt er für seine Verdienste um die deutsche Einheit die Wilhelm Leuschner-Medaille, die höchste Auszeichnung des Landes Hessen.

 

   

Stadt Wiesbaden sucht Behindertensportbeauftragten

Die Landeshauptstadt Wiesbaden sucht ab sofort - zunächst für die Dauer von zwei Jahren - eine ehrenamtliche Behindertensportbeauftragte oder einen ehrenamtlichen Behindertensportbeauftragten als Nachfolger für Lothar Herborn.

 

Fast 80.000 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sind Mitglied in einem der zahlreichen Turn- und Sportvereine in der Stadt. Das Sportangebot für Menschen mit Handicap nimmt ständig zu und bietet mittlerweile in vielen Sportarten ein behindertengerechtes Ausüben an. Zu den Aufgaben des Behindertensportbeauftragten gehört die Beratung in Fragen des Behindertensports, über Sportangebote in Wiesbaden sowie zu Vereinskooperationen im Behindertensport. Zudem ist das Amt der ehrenamtlichen Behindertensportbeauftragten oder des ehrenamtlichen Behindertensportbeauftragten die Koordinationsstelle für Behindertensport in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden, Schulen, Werkstätten, dem Amt für Soziale Arbeit, dem Hessischen-Behinderten- und Reha-Sportverband, dem Landessportbund und dem städtischen Sportamt.

 

Weitere Informationen gibt es beim Sportamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, Amtsleiter Karsten Schütze, Murnaustraße 4, 65189 Wiesbaden, Telefon (0611) 315400 bzw. E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Kurzbewerbungen können bis zum 31. Oktober abgegeben werden.

 

 

59. Hessentag 2019: „Bad Hersfeld – faszinierend lebendig!“

Staatsminister Axel Wintermeyer und Bürgermeister Thomas Fehling präsentieren das Hessentags-Logo

 

Wiesbaden/Bad Hersfeld. Gemeinsam haben der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und der Bürgermeister der Festspielstadt Bad Hersfeld, Thomas Fehling, heute das Logo für den Hessentag 2019 präsentiert. „Bad Hersfeld – faszinierend lebendig!“ wird das Motto des 59. Hessentags lauten, der vom 7. bis 16. Juni stattfindet. Die Stadt freut sich darauf, nach 1967 zum zweiten Mal Gastgeberin des größten und ältesten deutschen Landesfestes zu sein.

 

„Bad Hersfeld ist das Herz der Region Hersfeld-Rotenburg. Das grüne Herz ist daher das passende Symbol für das Hessentags-Logo, das mit dem weithin bekannten Erkennungszeichen der Stadt, dem Hersfelder Doppelkreuz – auch als Lulluskreuz bekannt – einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das Logo präsentiert sich lebendig, offen und frisch – ein passender optischer Botschafter für das Fest, das sicher eine prägnante Marke wird. Es verbreitet schon in der Vorbereitung eine positive Stimmung hin zum Hessentag“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer bei der Vorstellung.

 

„Der Hessentag 2019 in Bad Hersfeld soll die Herzen höher schlagen lassen – genau diesen Wunsch bringt unser Logo sehr treffend zum Ausdruck“, ergänzt Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling. „Wir freuen uns, dass der Vorschlag auch die Akzeptanz des Landes gefunden hat.“


In Bad Hersfeld laufen die Vorbereitungen auf den 59. Hessentag bereits auf Hochtouren. Die Kur- und Kreisstadt mit ihren rund 29.000 Einwohnern wird durch elf Ortsteile geprägt. Weit über die Landesgrenzen hinaus ist die Stadt durch ihre seit 1951 alljährlich stattfindenden Festspiele in der Stiftsruine bekannt. Neben der Kultur wird die Kommune an der Fulda besonders für ihre Kurmöglichkeiten geschätzt. Bad Hersfeld ist seit 1949 offiziell Kurstadt und seit 1963 Hessisches Staatsbad. Der Kurpark und der Heilbetrieb sind nicht nur erholsam, sondern mit Blick auf den demografischen Wandel auch ein Wirtschaftsfaktor.

 

„Die Stadt erfüllt alle Voraussetzungen, die eine gute Gastgeberin bei der Planung und Durchführung großer Veranstaltungen braucht. Der Hessentag 2019 ist in guten Händen und die Stadt für zehn Tage das Schaufenster unseres Landes. Bad Hersfeld wird während der Festtage nicht nur zur ‚Metropole Hessens‘, die gleichzeitig eine tolle Werbung für die Region bringt, sondern auch zur heimlichen Landeshauptstadt. Die Hessische Landesregierung freut sich schon jetzt auf ein sympathisches, buntes und informatives Fest“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer.

 

   

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