Politik

Moritz-LANG-Haus

CDU-Pläne für einen Neubau werden umgesetzt


Mit Verwunderung hat die CDU-Rathausfraktion zur Kenntnis genommen, dass das Alten- und Pflegeheim „Moritz-Lang-Haus“ in der Karl-Arnold-Straße in Dotzheim nun doch abge-rissen und neu errichtet werden soll. Wie der sozialpolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Wolfgang Gores betont, hat die CDU immer einen Neubau favorisiert. Weil die Bausubstanz sehr schlecht ist und hoher Kostenaufwand zu erwarten war, war die Fraktion von der Alternative einer Sanierung und eines teilweisen Neubaus nicht angetan. Diesem Kompromiss habe die CDU nur zugestimmt, „damit sich in der Einrichtung im Sin-ne der Menschen überhaupt etwas tut“. Die CDU-Fraktion ist verstimmt darüber, dass nun wieder so viel Zeit vergangen ist. „Hätte man unsere Vorschläge schon vor Jahren umge-setzt, könnte der Neubau bereits fertig sein“, erklärt Wolfgang Gores.
Er sehe nun einer Einladung von Sozialdezernent Manjura zur weiteren Info-Gewinnung und Festlegung endgültiger Maßnahmen positiv entgegen.

 

Ortsbeirat tagt

In der kommenden Woche tagt der Ortsbeirat Kostheim. In der öffentlichen Sitzung haben Bürgerinnen und Bürger vor Eintritt in die jeweilige Tagesordnung die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

Die Sitzung des Ortsbeirats Kostheim findet am Mittwoch, 23. Mai, 18 Uhr, in der Ortsverwaltung Kastel/ Kostheim, Sitzungssaal, St. Veiter Platz 1 statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Flächennutzungsplanänderung für den Planbereich „Nahversorgungsstandort Am Gückelsberg“ sowie der Bebauungsplan für diesen Standort. Außerdem beschäftigen sich die Mitglieder des Ortsbeirates mit der Wohnbauflächenentwicklung und der Flächennutzungsplanänderung für den Planbereich „LindeQuartier“.

 

 

Sitzung des Ortsbeirats Kostheim

Mittwoch, 23. Mai, 18 Uhr, Ortsverwaltung Kastel/ Kostheim, Sitzungssaal, St. Veiter Platz 1:

 

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Flächennutzungsplanänderung für den Planbereich „Nahversorgungsstandort Am Gückelsberg“ sowie der Bebauungsplan für diesen Standort. Außerdem beschäftigen sich die Mitglieder des Ortsbeirates mit der Wohnbauflächenentwicklung und der Flächennutzungsplanänderung für den Planbereich „LindeQuartier“.

 

   

Verleihung des Wiesbadener Umweltpreises

Der Wiesbadener Umweltpreis wird am Dienstag, 29. Mai, 18 Uhr von Oberbürgermeister Sven Gerich und Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr, im großen Festsaal des Wiesbadener Rathauses, Schlossplatz 6, verliehen.

 

Den mit 3.000 Euro dotierten Umweltpreis verleiht die Landeshauptstadt Wiesbaden für herausragendes Engagement und beispielhafte Leistungen im Natur- und Umweltschutz.


 
Zahlreiche Einzelpersonen, Initiativen, Vereine und Unternehmen haben sich in diesem Jahr um den Preis beworben, den die Stadt zum vierten Mal auslobte. Die Akteure stellen Ihre Projekte im Rahmen des Festaktes vor. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen und wird von der Cellistin Daniela Wartenberg musikalisch umrahmt.

 

 

Gespräch der Hessischen Landesregierung mit den Leitungen der Evangelischen Kirchen und Katholischen Bistümer in Hessen

Ministerpräsident Volker Bouffier: „Gemeinsam Lösungen für die gesellschaftlichen Veränderungen der Digitalisierung finden“

Wiesbaden/Altenstadt. Unter der Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier haben sich am Mittwochabend Vertreter der Hessischen Landesregierung und die Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer über das Thema Digitalisierung und beiderseitig bewegende Fragen ausgetauscht. Das turnusmäßige Treffen fand in diesem Jahr in der Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal in Altenstadt statt. „Das Spitzentreffen mit den höchsten Kirchenvertretern unseres Landes ist eine gute Tradition, um einen konstruktiven und kontinuierlichen Dialog über aktuelle kirchliche wie politische Themen zu führen“, sagte Bouffier.

 

Im Mittelpunkt der Begegnung und Beratungen standen insbesondere die ethischen Herausforderungen und Antworten auf die Digitalisierung. „Die Digitalisierung erfasst und verändert immer mehr Lebensbereiche und die Lebensweise der Menschen lokal und global. Damit einhergehend bilden sich allmählich neue Sitten und Gebräuche heraus. Leider auch negative, wie beispielsweise die Verrohung der Sprache oder Diskriminierung im Schutze des anonymen Internets. Was mit der Digitalisierung und insbesondere mit der digitalen Weltvernetzung seit gut zwanzig Jahren stattfindet, ist eine neue anthropologische und kulturelle globale Revolution, die sich in atemberaubendem Tempo ausbreitet. Auf diese gesellschaftlichen Veränderungen müssen Kirche und Staat gemeinsam Lösungen finden“, so Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Dr. Volker Jung unterstrich: „Um die digitale Entwicklung zu gestalten, wird Bildung noch wichtiger. Es wird wichtig sein, Organisationen und Institutionen zu haben, die verlässlich und glaubwürdig Informationen prüfen, bewerten und einordnen. Schließlich muss die Demokratie selbst in ihren Entscheidungsprozessen mit den neuen digitalen Möglichkeiten weiterentwickelt werden.“ Der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing wies darauf hin, dass im Feld der Künstlichen Intelligenz und des automatisierten Lernens ethische Fragestellungen anstünden, die bislang noch gar nicht hinreichend erforscht seien. So bleibe es die Aufgabe, dass mittels automatisierter Verfahren getroffene Entscheidungen nachvollziehbar und erklärbar sein müssten. „Hier müssen wir steuernd eingreifen und darauf drängen, dass weitere Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sich mit diesen Fragen befassen“, so der Bischof.

 

Darüber hinaus standen die aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik, die Situation des konfessionellen Religionsunterrichts und der Sonn- und Feiertagsschutz auf der Tagesordnung.

 

An dem Gespräch nahmen für die katholische Seite u.a. für das Bistum Fulda Bischof Heinz Josef Algermissen, der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker sowie erstmalig für das Bistum Limburg Bischof Dr. Georg Bätzing, und für das Bistum Mainz Bischof Prof. Dr. Peter Kohlgraf teil.


Auf Seiten der evangelischen Kirchen waren u.a. Bischof Prof. Dr. Martin Hein für die Kirche von Kurhessen-Waldeck, für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung sowie Präses Manfred Rekowski für die Evangelische Kirche im Rheinland anwesend.

Spitzengespraech-der-Kirchen-2018
Copyright des Fotos: Hessische Staatskanzlei Sabrina Feige
Unter der Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier tauschten sich Vertreter der Hessischen Landesregierung mit den Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer aus.

   

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