Politik

Stadt Wiesbaden sucht Behindertensportbeauftragten

Die Landeshauptstadt Wiesbaden sucht ab sofort - zunächst für die Dauer von zwei Jahren - eine ehrenamtliche Behindertensportbeauftragte oder einen ehrenamtlichen Behindertensportbeauftragten als Nachfolger für Lothar Herborn.

 

Fast 80.000 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sind Mitglied in einem der zahlreichen Turn- und Sportvereine in der Stadt. Das Sportangebot für Menschen mit Handicap nimmt ständig zu und bietet mittlerweile in vielen Sportarten ein behindertengerechtes Ausüben an. Zu den Aufgaben des Behindertensportbeauftragten gehört die Beratung in Fragen des Behindertensports, über Sportangebote in Wiesbaden sowie zu Vereinskooperationen im Behindertensport. Zudem ist das Amt der ehrenamtlichen Behindertensportbeauftragten oder des ehrenamtlichen Behindertensportbeauftragten die Koordinationsstelle für Behindertensport in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden, Schulen, Werkstätten, dem Amt für Soziale Arbeit, dem Hessischen-Behinderten- und Reha-Sportverband, dem Landessportbund und dem städtischen Sportamt.

 

Weitere Informationen gibt es beim Sportamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, Amtsleiter Karsten Schütze, Murnaustraße 4, 65189 Wiesbaden, Telefon (0611) 315400 bzw. E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Kurzbewerbungen können bis zum 31. Oktober abgegeben werden.

 

 

59. Hessentag 2019: „Bad Hersfeld – faszinierend lebendig!“

Staatsminister Axel Wintermeyer und Bürgermeister Thomas Fehling präsentieren das Hessentags-Logo

 

Wiesbaden/Bad Hersfeld. Gemeinsam haben der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und der Bürgermeister der Festspielstadt Bad Hersfeld, Thomas Fehling, heute das Logo für den Hessentag 2019 präsentiert. „Bad Hersfeld – faszinierend lebendig!“ wird das Motto des 59. Hessentags lauten, der vom 7. bis 16. Juni stattfindet. Die Stadt freut sich darauf, nach 1967 zum zweiten Mal Gastgeberin des größten und ältesten deutschen Landesfestes zu sein.

 

„Bad Hersfeld ist das Herz der Region Hersfeld-Rotenburg. Das grüne Herz ist daher das passende Symbol für das Hessentags-Logo, das mit dem weithin bekannten Erkennungszeichen der Stadt, dem Hersfelder Doppelkreuz – auch als Lulluskreuz bekannt – einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das Logo präsentiert sich lebendig, offen und frisch – ein passender optischer Botschafter für das Fest, das sicher eine prägnante Marke wird. Es verbreitet schon in der Vorbereitung eine positive Stimmung hin zum Hessentag“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer bei der Vorstellung.

 

„Der Hessentag 2019 in Bad Hersfeld soll die Herzen höher schlagen lassen – genau diesen Wunsch bringt unser Logo sehr treffend zum Ausdruck“, ergänzt Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling. „Wir freuen uns, dass der Vorschlag auch die Akzeptanz des Landes gefunden hat.“


In Bad Hersfeld laufen die Vorbereitungen auf den 59. Hessentag bereits auf Hochtouren. Die Kur- und Kreisstadt mit ihren rund 29.000 Einwohnern wird durch elf Ortsteile geprägt. Weit über die Landesgrenzen hinaus ist die Stadt durch ihre seit 1951 alljährlich stattfindenden Festspiele in der Stiftsruine bekannt. Neben der Kultur wird die Kommune an der Fulda besonders für ihre Kurmöglichkeiten geschätzt. Bad Hersfeld ist seit 1949 offiziell Kurstadt und seit 1963 Hessisches Staatsbad. Der Kurpark und der Heilbetrieb sind nicht nur erholsam, sondern mit Blick auf den demografischen Wandel auch ein Wirtschaftsfaktor.

 

„Die Stadt erfüllt alle Voraussetzungen, die eine gute Gastgeberin bei der Planung und Durchführung großer Veranstaltungen braucht. Der Hessentag 2019 ist in guten Händen und die Stadt für zehn Tage das Schaufenster unseres Landes. Bad Hersfeld wird während der Festtage nicht nur zur ‚Metropole Hessens‘, die gleichzeitig eine tolle Werbung für die Region bringt, sondern auch zur heimlichen Landeshauptstadt. Die Hessische Landesregierung freut sich schon jetzt auf ein sympathisches, buntes und informatives Fest“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer.

 

 

CDA: Bundestag ist mit 709 Mitgliedern viel zu groß

Hans-AchimHans-Achim Michna: Qualität steigt nicht mit Quantität
 
 
Der stellvertretende Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Hessen, Dr. Hans-Achim Michna, kritisiert die bombastische Größe des neuen Bundestages mit 709 Mitgliedern. Bisher hatte der Bundestag schon 631 Abgeordneten, obwohl „nur“ 598 Sitze vorgesehen sind. Schon seit geraumer Zeit wurde vor dieser neuerlichen Aufblähung der Größe des Bundestages gewarnt. Jetzt ist genau dieses nach dem geltenden Wahlrecht mit Überhangs- und Ausgleichsmandaten passieren.


„Es ist nicht einsichtig, dass die Bevölkerung in den USA mit 322 Millionen Einwohnern im amerikanischen Kongress durch 535 Abgeordnete und Senatoren repräsentiert wird und der Deutsche Bundestag bei einem Viertel der Bevölkerung nach der Wahl jetzt über 700 Mitglieder hat. Der Bundestag war bis jetzt mit 631 Abgeordneten schon eines der größten Parlamente der Welt. Hinzu kommt, dass die Qualität der parlamentarischen Arbeit ab einer bestimmten Quantität der Volksvertreter nicht mehr gesteigert wird“, so der stellvertretende Landesvorsitzende und Wiesbadener Kreisvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse.


Für die CDA ist neben der parlamentarischen Arbeit auch der Kostenfaktor sehr wichtig. Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler (BdSt) kostet der Bundestag schon in der abgelaufenen Legislaturperiode jährlich 373 Millionen Euro. „Eigentlich wäre eine deutliche Verkleinerung des Bundestages angesagt gewesen. Diese ist jedoch nicht geschehen, obwohl das Problem seit Jahren bekannt ist“, so der CDA-Vertreter abschließend.

 

   

Dank an Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Der Hessische Innenminister Peter Beuth, Landeswahlleiter Dr. Wilhelm Kanther und Kreiswahlleiter Dr. Oliver Franz bedanken sich ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern der Bundestagswahl am 24. September.

 

Durch deren engagierte Mitarbeit sei es wieder möglich gewesen, die Wahl in gewohnter Präzision und Zuverlässigkeit durchzuführen. Besonderer Dank gelte den ehrenamtlichen Mitgliedern der Wahlvorstände, „die ihre Freizeit am Wahlsonntag zur Verfügung gestellt haben, um für einen störungsfreien Ablauf der Wahlhandlung und eine schnelle und einwandfreie Ermittlung der vorläufigen Ergebnisse zu sorgen“.

 

Land Hessen und der Landesverband Hessen der Deutschen Sinti und Roma unterzeichnen Staatsvertrag Ministerpräsident Volker Bouffier: „Ein deutliches Zeichen der Unterstützung der Identität von Sinti und Roma in Hessen“

Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Hessen, Adam Strauß, haben heute in Wiesbaden den Staatsvertrag zwischen dem Land Hessen und dem Landesverband der Sinti und Roma unterzeichnet. Damit wird die bisher in einer Rahmenvereinbarung beschlossene Förderung um 100.000 Euro auf insgesamt 300.000 Euro pro Jahr erhöht. Der Staatsvertrag gilt bis zum Ende des Jahres 2022. „Hessen ist sich seiner mehr als 600-jährigen Geschichte der deutschen Sinti und Roma bewusst. Die anerkannte nationale Minderheit ist ein fester Bestandteil unserer Historie und der Gesellschaft. Mit dem Staatsvertrag unterstützen wir die ethnische, kulturelle, sprachliche und religiöse Identität der Sinti und Roma und setzen ein deutliches Zeichen, dass das Land Hessen nationale Minderheiten schützt“, sagte der Ministerpräsident.


 
„Wir bedanken uns beim Land Hessen, dass es heute zur Unterzeichnung des Staatsvertrages kommt, für den wir lange Zeit gekämpft haben. Er bedeutet für uns eine Sicherheit, dass wir unsere wichtige Arbeit uneingeschränkt fortführen können, gerade in der heutigen Zeit, in der der Rechtspopulismus in unserem Land wieder an Zulauf gewonnen hat”, erklärte Adam Strauß anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Wiesbaden.


 
Zusätzlich zur Förderung von Projekten, die die Lebensbedingungen verbessern sollen, ist ein Beitrag von jährlich bis zu 50.000 Euro für den Betrieb einer geplanten Dauerausstellung zur Geschichte und zum Leben der Sinti und Roma vorgesehen.


 
„Durch die Verfolgung und den Völkermord während der Herrschaft der Nationalsozialisten ergibt sich eine historische und politische Verantwortung gegenüber den Angehörigen der Volksgruppe. Deshalb sollen auch weiterhin Maßnahmen gefördert werden, die in möglichst allen gesellschaftlichen Bereichen das Leben der Sinti und Roma in Hessen unterstützen und sie zu einem gleichberechtigten Teil unserer Gesellschaft machen. Der Staatsvertrag ist ein starkes Bekenntnis gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antiziganismus“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

   

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