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Wiesbadenerin Nora Gehlen kehrt in ihre Heimatstadt zurück und übernimmt „Engagement in der Kultur“.

NoraGehlenNora Gehlen übernimmt die erfolgreiche Fachstelle „Engagement in der Kultur“ im Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden e.V. „Wir freuen uns sehr, dass Nora Gehlen unser Team verstärkt und diese vielgestaltige Aufgabe übernimmt,“ so Constanze Bartiromo, Leitung Freiwilligen-Zentrum und ergänzt: „Unser herzlicher Dank geht an Barbara Haker, durch deren Pionierarbeit das Projekt große Bekanntheit und viel Zuspruch erhalten hat.“

 

Die 30­-jährige Nora Gehlen studierte Kunstgeschichte und Psychologie in Bonn und Leipzig. Sie bringt Erfahrungen im Freiwilligen- und Veranstaltungsmanagement sowie in der Projektleitung mit. „Für die Nachfolge haben wir in ihr eine kompetente und engagierte Mitarbeiterin gewinnen können,“ freut sich Constanze Bartiromo. Nora Gehlen wird ab sofort mit den verschiedenen Kultureinrichtungen Kontakt aufnehmen und in Austausch treten.

 

Nora Gehlen sieht der neuen Aufgabe mit Freude entgegen: „Ich freue mich, interessierte Freiwillige über die facettenreichen Aufgaben und Möglichkeiten der bunten Kulturlandschaft Wiesbadens zu informieren und spannende Angebote der Kultureinrichtungen aufzuzeigen. Denn Engagement muss passen, Spaß machen und alle Beteiligten weiterbringen – auch und gerade im Bereich Kultur“.

 

„Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen,“ so Johann Nestroy.

Dieses Projekt stellt kulturelle Einrichtungen Wiesbadens vor, zeigt die kulturelle Vielfalt vor der eigenen Haustür und informiert Interessierte über das für sie passende Angebot in der Kulturszene. Nora Gehlen, Projektleiterin, wird nicht nur verschiedenste Wiesbadener Kultureinrichtungen vorstellen, sondern auch Antworten auf viele Fragen geben können, die sich um ein ehrenamtliches Engagement drehen.

 

Kontakt:

Nora Gehlen, Projektleitung „Engagement in der Kultur“
Telefon 0611 360 291 90   Mobil 0179 42 13 709   Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Bürozeit: Mo – Mi 10-14 Uhr

Das Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger ins bürgerschaftliche Engagement begleitet. Engagement-Matching, d.h. die persönliche Beratung sowie die Qualifizierung und Fortbildung der ehrenamtlich Tätigen gehören ebenso zum Spektrum des Zentrums wie die Entwicklung und Organisation von Projekten. Für bürgerschaftliches Engagement in Wiesbaden fungiert das Freiwilligen-Zentrum als Schnittstelle zwischen Kommune, Bürgern und Unternehmen.  Weitere Informationen zur Arbeit des Freiwilligen-Zentrums gibt es unter www.fwz-wiesbaden.de

 

 

Wiesbadener Wandertage fallen in diesem Jahr aus

Die Arbeitsgemeinschaft Wiesbadener Wandertage hat die Veranstaltungsreihe „53. Wiesbadener Wandertage 2o2o“ mit schwerem Herzen und unter Abwägung aller Argumente für dieses Jahr abgesagt. „Die Wiesbadener Wandertage haben viele begeisterte Anhänger; deshalb bedauern wir es außerordentlich, dass wir diese beliebte Veranstaltung absagen müssen. Aber auch in diesem Fall gehen Gesundheits- und Sicherheitsaspekte vor. Außerdem wollen wir den finanziellen Handlungsspielraum der Arbeitsgemeinschaft erhalten“, sagt Oberbürgermeister und Sportdezernent Gert-Uwe Mende.

 

Die Gründe für eine komplette Absage basieren nach Angaben des Sportamtes auf folgenden Überlegungen: Die Arbeitsgemeinschaft kann die diesjährigen Wandertage nicht finanzieren, da die Anzahl der Wanderungen nicht die notwendigen Einnahmen erzielen. Die Jahreskarten könnten nicht verkauft werden, die Kosten für die Ehrenpreise sind zu hoch und die Nadeln, der Druck der Teilnehmer-Karten sowie die Betreuungskosten zu teuer. Der organisatorische Aufwand ist nicht unerheblich und die Durchführung ist unter den aktuell gültigen Auflagen nicht genehmigungsfähig. Das Robert-Koch-Institut hat in einer ernstzunehmenden Modellrechnung für Deutschland die Fallhöchstzahlen an Corona-Infizierten für den Sommer/Herbst dieses Jahres prognostiziert. Die Abwägung aller Argumente hat zu dem Ergebnis geführt, dass nur in einer kompletten Absage die Möglichkeit besteht, die Arbeitsgemeinschaft finanziell handlungsfähig zu halten.


 
Die Arbeitsgemeinschaft hofft auf eine Fortsetzung der Wiesbadener Wandertage im Jahr 2o21, die dann erst die „53. Wiesbadener Wandertage“ sein werden, und möchte alle Wander-Fans motivieren, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. „Wer fit bleiben möchte, kann im Rahmen der momentan gültigen Vorgaben zu zweit wandern gehen, um gut vorbereitet in die Saison 2o21 starten zu können“, so Oberbürgermeister Mende abschließend.

 

 

PfennigBazar zugunsten MS-Kranker hofft wie geplant im September zu öffnen

+++„Secondhand-Warenhaus für den guten Zweck“ hofft wie geplant im September zu öffnen
+++ 17. PfennigBazar: Start der Sammeltermine bis auf Weiteres verschoben
+++ PfennigBazar-Organisationsteam hofft auf Neuterminierung nach Ostern


Frankfurt am Main, 7. April 2020. Die Coronavirus-Pandamie hat auch Auswirkungen auf den Start der Sammeltermine für den bereits „17. PfennigBazar“. An sich hätten die ehrenamtlichen Helfer erstmalig am 21. April bereit gestanden, um Spenden anzunehmen. Doch der Start der Sammeltermine wird zunächst geschoben, bis es grünes Licht für eine Lockerung der Kontaktsperre gibt. „Sobald es seitens der Behörden keine Beschränkungen mehr hinsichtlich der Sammeltermine bestehen, werden wir prüfen, wann wir den ersten Termin ansetzen können“, berichtet Susie von Verschuer-Bär vom Organisationsteam des PfennigBazars. Die Geschäftsführerin der traditionsreichen Frankfurter Spedition Fermont hatte unter anderem mit ihrer Mutter Sigrid Bär sowie mit Renate von Metzler (Ehrenvorsitzende DMSG Hessen) und Ideengeberin Gerhild Börsig 2004 den PfennigBazar zugunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen aus der Taufe gehoben und ist seither mit ihrer Spedition das Rückgrat des Wohltätigkeitsbasars.


„Durch die momentane Krise werden einige mehr Menschen in eine finanzielle Notlage geraten. Daher wird der PfennigBazar, der hoffentlich im September öffnen kann, ihnen die Möglichkeit geben, sich beispielsweise gut und günstig einzukleiden“, betont Susie von Verschuer-Bär die soziale Notwendigkeit für den PfennigBazar: „Wir bitten alle, die im Moment bei sich zu Hause ausmisten, die Sachen bei sich noch aufzubewahren, bis wir den Start der Sammeltermine kommunizieren können.“

Sammeltermin-PfennigBazar-2019 Presse2
Bild Copyright: Sonja Thelen


Auch die DMSG Hessen ist auf die Einnahmen aus dem Wohltätigkeitsbasar angewiesen. Durch die Corona-Pandemie sind bereits diverse Veranstaltungen ausgefallen und werden noch ausfallen, während die Fixkosten weiter laufen. Auch Benefizaktionen wurden abgesagt oder geschoben, berichtet Alexandra Burchard von Kalnein, Zweite Vorsitzende des MS-Selbsthilfeorganisation: „Die DMSG Hessen als gemeinnützige Organisation ist in erheblichem Maße auf Spenden, Förderungen und Zuschüsse angewiesen. Der Erlös aus dem PfennigBazar stellt für uns daher eine unverzichtbare Einnahmequelle dar.“


Trotz dieser schwierigen Umstände handelt die DMSG Hessen in der momentanen Phase verantwortungsvoll. Viele der ehrenamtlichen Helfer des PfennigBazars gehören aufgrund ihres Alters der Risikogruppe an, die sich vor einer Ansteckung durch den Coronavirus SARS-CoV-2 schützen müssen. Daher sucht das Organisationsteam des PfennigBazars händeringend zusätzlich jüngere Menschen, die sich bereit erklären, bei den Sammelterminen und bei den Verkaufstagen des PfennigBazars im Dominikanerkloster hoffentlich wie geplant am 1. und 2. September ehrenamtlich zu helfen. „Wir brauchen unbedingt viele Freiwillige, die bereit stehen, bei den Sammelterminen zu helfen, sobald die Sammeltermine starten dürfen“, appelliert Susie von Verschuer-Bär an Interessierte: „Bei der Spendenannahme brauchen wir jede zupackende Hand, um Bekleidung, Spielzeug, Haushaltswaren und vieles mehr zu überprüfen, zu sortieren und in Kartons zu verstauen.


Wer das „Warenhaus für den guten Zweck“ als Helfer unterstützen kann, kann sich ab sofort bei der DMSG Hessen melden und registrieren. Ansprechpartnerin hierfür ist Stefanie Reich bei der DMSG Hessen, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Die DMSG Hessen
Vor 40 Jahren, im Jahr 1980, wurde der Landesverband Hessen e.V. in der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) gegründet. Die DMSG Hessen ist eine Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke in Hessen und hat in Frankfurt ihren Sitz. 18 haupt- und über 500 ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten hier für zirka 10.000 Betroffene in Hessen. Der Landesverband Hessen ist einer von 16 Landesverbänden, die der Bundesverband mit Sitz in Hannover umfasst. Ziel der Selbsthilfeorganisation ist vornehmlich die umfassende und individuelle Beratung MS-Betroffener und ihrer Angehörigen in psychosozialen, medizinischen, beruflichen und sozialrechtlichen Fragen. Weitere Anliegen der DMSG Hessen sind, bei der Organisation und Beantragung von pflegerischen Leistungen und Rehabilitation zu beraten sowie MS-Betroffene und ihre Angehörigen in allen Aspekten ihres sozialen Lebens zu begleiten und im Beratungstermin persönliche Anliegen zu besprechen.

 

Was ist Multiple Sklerose?
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und anderen weitgehenden Beeinträchtigungen führen kann. In Deutschland leiden rund 240.000 Menschen an MS, davon vermutlich mehr als 10.000 in Hessen. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht bekannt. Sie ist nicht ansteckend. Welche andere Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss. MS kann heute frühzeitig günstig beeinflusst werden. Die Anzahl der Neuerkrankungen gerade bei jungen Menschen nimmt stetig zu.

www.dmsg-hessen.de


Das Spendenkonto der DMSG Hessen: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE74 550 205 000 007 605 200, BIC: BFSWDE33MNZ

 

   

Denkmalpflege im Handwerk Klaus-Repp-Preis ausgeschrieben

Die Handwerkskammer Wiesbaden lobt erstmals den „Klaus-Repp-Preis für Denkmalpflege im Handwerk“ aus. Klaus Repp war von 2009 bis 2019 Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden. Der jetzige Ehrenpräsident und Meister im Metallbauer-Handwerk hatte in seinem ehrenamtlichen Wirken einen Schwerpunkt in der Denkmalpflege gesetzt. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2020. Die öffentlichkeitswirksame Auszeichnung ist im Herbst 2020 geplant.

 

Dieser Preis soll zukünftig alle zwei Jahre ausgeschrieben werden und die Öffentlichkeit für das Thema „Denkmalpflege“ sensibilisieren. Ausgezeichnet werden Betriebe, die sich in herausragender Weise, auch unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten, in der Denkmalpflege engagiert haben. Der Preisträger erhält 2.500 Euro und eine Urkunde.

 

Angesprochen sind Betriebsinhaber aus dem Bezirk der Handwerkskammer Wiesbaden, die in der Denkmalpflege, beispielsweise in regionalen Initiativen, aktiv sind. Der Betrieb sollte in der Handwerksrolle mit einem denkmalrelevanten Handwerk eingetragen sein. Die Jury ist mit Fachleuten aus dem Bereich Denkmalpflege besetzt, u.a. dem Landesamt für Denkmalpflege und der Propstei Johannesberg, einer Fortbildungseinrichtung des Handwerks für Denkmalpflege und Altbauerneuerung. Auch Klaus Repp wird hier sachkundig mitwirken. Die Jury entscheidet, welche Bewerbungen zugelassen werden.

 

Aussagekräftige Kurzbewerbungen (max. drei Seiten) über das Engagement und/oder die Tätigkeit in der Denkmalpflege mit entsprechendem Bildmaterial (max. fünf Bilder) an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

 

Beratungsangebote für Familien, Frauen und Hilfestellungen bei häuslicher Gewalt in Zeiten von Corona

In Zeiten von Corona gilt das eigene Heim als Ort des Schutzes. Paare und Familien stehen durch die Ausgangsbeschränkungen, geschlossenen Schulen sowie Kindergärten, Kurzarbeit oder Home Office und Angst vor der Zukunft jedoch auch vor besonderen Herausforderungen. Diese emotionale und wirtschaftliche Ausnahmesituation kann daher in Konflikte, Streit und im schlimmsten Fall in häuslicher Gewalt münden. Die Corona-Krise hat daher auch besondere Auswirkungen auf die Lebenssituation von Frauen. „Deshalb ist es ungemein wichtig, dass wir Familien und Frauen nicht mit ihren Problemen alleine lassen“, erläutert Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

 

Die Kommunale Frauenbeauftragte Saskia Veit-Prang freut sich, dass sämtliche Hilfs- und Beratungsangebote der Wiesbadener Träger erreichbar sind, zum Teil weiterhin persönlich, jedoch grundsätzlich telefonisch und oftmals auch als neues Angebot per Videoanrufe: „Ich bedanke mich bei den Mitarbeitenden der Einrichtungen, die mit viel persönlichem Engagement flexible Lösungen gefunden haben.“


 
Gemeinsam mit dem Dezernat für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration, Christoph Manjura, wurde daher die beigefügte Übersicht mit Beratungs- und Hilfsangeboten erstellt, an die sich Hilfesuchende wenden können. „Die zahlreichen Beratungs- und Hilfsangebote stehen Familien und insbesondere Frauen selbstverständlich auch in diesen Zeiten zur Verfügung; gemeinsam mit den Betroffenen werden passende Lösungen gesucht“ erläutert Manjura. Auch Hilfsangebote für potenzielle Täter sind ein wichtiger Bestandteil der Hilfsangebote. Männer, die in ihrer Beziehung Gewalt ausüben oder ausgeübt haben, können sich an das Beratungsangebot Bizeps wenden und Unterstützung erhalten.

 

Der Sozialdezernent bittet zudem darum, dass auch diejenigen etwas unternehmen, die selbst nicht von häuslicher Gewalt betroffen sind, sondern in ihrer Umgebung hören oder beobachten, wie Streit eskaliert oder zu eskalieren droht. „Bitte rufen Sie im Zweifelsfall immer die Polizei, wenn Sie drohende Gewalt in ihrem Umfeld wahrnehmen“, appelliert Manjura an die Bevölkerung.

 

   

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