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CDA: Geschehnisse der Arbeiterwohlfahrt in Wiesbaden aufklären

Personalunion zwischen AWO und SPD im Widerstreit zu der hessischen Gemeindeordnung "Man kann sich nur die Augen reiben über die Vorgänge in der AWO Wiesbaden/Frankfurt. Selbst der AWO-Bundesverband ist alarmiert und betont eine Selbstverständlichkeit: 'Die Gliederungen der Arbeiterwohlfahrt haben sich an das Steuer- und Gemeinnützigkeitsrecht zu halten." Mit diesen Worten kommentierte Dr. Hans-Achim Michna, Wiesbadener Kreisvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft CDA, die jüngste Entwicklung bei den AWO-Kreisverbänden in Wiesbaden und in Frankfurt. Die CDA der hessischen Landeshauptstadt fordert eine rückhaltlose Aufklärung aller Vorwürfe und die kooperative Mitarbeit der AWO-Funktionäre und ihrer Gremien. „Es geht für eine gemeinnützige Organisation überhaupt nicht, dass Anfrage- und Auskunftsersuchen nicht beantwortet werden. Sonst muss über die Konstitution der AWO ernsthaft nachgedacht werden. Wer jetzt bei der AWO mauert, schädigt den Ruf aller Sozialverbände“, betont Hans-Achim Michna, der selbst einem Sozialverband in Hessen, dem Kolpingwerk, vorsteht. Solidarisch im Dienst am Nächsten, dafür stehen die Wohlfahrtsverbände, dafür steht das Engagement von Tausenden. Die CDA sieht in der engen Verzahnung der SPD mit ihrer Schwesterorganisation AWO den langen Schatten jahrzehntelanger Wucherungen. Ein trübes Sichtfeld an Personalunionen mit Stadtverordneten und den Bereichen in der Stadtverwaltung, die Beschlussvorlagen entwerfen. Dies schafft fast zwangsläufig Systeme, die zu Vorteilsnahme verführen können. Der Governance-Kodex des AWO-Konzerns gibt dafür verbindliche Regeln vor, gegen die aber offensichtlich verstoßen wurde. Zusätzlich muss zu klären sein, wer von den aktuellen und früheren SPD Stadtverordneten auch auf der Leitungsebene der AWO mitwirkte und bei Verwaltungsentscheidungen zugunsten der AWO mitgestimmt hat. „Es muss sicherlich überprüft werden, welche Entscheidungen des Stadtparlaments in diesem Zusammenhang überhaupt rechtlich wirksam sind. Der hessische Städtetag erklärte dazu im Jahr 2010 die Gemeindeordnung (HGO) folgendermaßen: Sofern ein Widerstreit der Interessen offensichtlich ist, 'riskiert der Stadtverordnetenvorsteher sehenden Auges einen unwirksamen Stadtverordnetenbeschluss'“, so der Wiesbadener CDU-Stadtverordnete Dr. Michna abschließend.
 

Das kommt nur alle 25 Jahre vor!

Der Kolping-Elferrat Zentral ernennt den Präses der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral Pfarrer Matthias Ohlig (2. von rechts) im Rahmen der Proklamation der 135. Kampagne zum ‚Närrischen Kuraten und Hofprediger‘. Im Hauptberuf ist Pfarrer Ohlig priesterlicher Mitarbeiter des Pastoralteams der St. Bonifatius-Gemeinde am Luisenplatz.

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„Er soll künftig den Kolping-Narren und Närrinnen geistlichen Beistand leisten und dauernde närrische Absolution erteilen.“  so Sitzungspräsident Stefan Fink (rechts). Eine schwierige Aufgabe! Das Motto der Kolping-Kampagne für 2019/2020 lautet: „Dem Handwerk stets verbunden – dreht Kolping seine Narrenrunden!“

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Es gratulierten (von links): Präsident Kolpings Närrisches Corps Dr. Willem-Alexander van‘t Padje, Damenpräsidentin Isolde Zindel und Vorsitzender Kolping-Elferrat Klaus Bittmann. Helau!

 

Termin Selbsthilfegruppe

Die "Selbsthilfegruppe Umweltkranke Südhessen" hat ihr nächstes regelmäßiges Treffen am Di., den 19.11.2019, um 18.30 Uhr, im Kolpinghaus Wiesbaden, Dotzheimer Straße 24-26, Hinterhaus. Das Treffen ist offen auch für außenstehende Betroffene und Interessenten von umweltbedingten Krankheiten. Tagesordnung: Angelegenheiten der Selbsthilfegruppe und Themenabend: Chronische Entzündungskrankheiten durch Umwelteinflüsse, Bericht von der Jahrestagung Umweltmedizin.
   

Musikalische Familienlesung „Die kleine Meerjungfrau“

Am Sonntag, 20. Oktober, 11 Uhr, findet die Lesung „Die kleine Meerjungfrau“ im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, statt.  Die Veranstaltung ist für Kinder ab sieben Jahren geeignet. Die Karten gibt es an der Tageskasse und kosten 3 Euro, ermäßigte Karten 2 Euro.

 

Die Reihe „Familienlesung am Sonntagvormittag“ entführt kleine und große Zuhörer in den hohen Norden zur kleinen Meerjungfrau - ein stimmungsvolles Erlebnis für die ganze Familie. Die Sprecherin Marit Beyer erweckt das Märchen von Hans Christian Anderson zum Leben. Sie wird dabei am Klavier durch die Pianistin Olivia Trummer begleitet, die Musik von Carl Nielsen vorträgt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Lesefestivals „Leseland Hessen“ statt. Unterstützt wird die Veranstaltung von dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-Kultur.

 

Zum Märchen: Weit draußen im Meer lebt die kleine Meerjungfrau. Eines Nachts erlebt sie, wie ein Schiff im Sturm sinkt und kann im letzten Moment den Prinzen retten. Doch dieser denkt, dass ein Mädchen für seine Rettung verantwortlich ist. Wie kann sich die kleine Meerjungfrau nur zu erkennen geben?

 

Zur Sprecherin: Marit Beyer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Staatlichen Theaterakademie St. Petersburg. Sie leiht ihre Stimme Hörbüchern sowie Funk und Fernsehen.

 

Zur Pianistin: Olivia Trummer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Manhattan School of Music in New York. Sie spielt klassische Musik und Jazz und wurde in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. 2019 wurde sie Jazzpreisträgerin Baden-Württemberg.

 

Für Regie, Dramaturgie und Bühne ist Malte Prokopowitsch verantwortlich. Er studierte an der Universität Stuttgart und an der Universität der Künste Berlin. Er assistierte am Staats-theater Stuttgart und inszeniert Musiktheater.

 

 

Einheitliches Rabattsystem und Preisanpassung bei mattiaqua

Im Verlauf des Jahres 2020 soll in den Bädern und Thermen des Eigenbetriebs mattiaqua ein neues und einheitliches Kassensystem eingeführt werden. Dieses System ermöglicht dank der „mattiaqua-card“ auch die Einführung eines einheitlichen Rabatt- und Bezahlsystems.

 

Die Karte kann mit einem Guthaben aufgeladen werden und dann für den Eintritt oder etwa in der Gastronomie in allen Bädern und Thermen Verwendung finden. Bis zu zwanzig Prozent Rabatt können Kunden bei der Nutzung der mattiaqua-card erlangen. Gleichzeitig wird der bisherige Verkauf der vielen unterschiedlichen Rabattsysteme mit Mehrfacheintritten und Zeitkarten eingestellt. Bereits verkaufte Karten behalten jedoch mindestens für das gesamte Jahr 2020 ihre Gültigkeit. Einzeleintritte ohne mattiaqua-card werden weiterhin möglich sein.

 

„Wir machen mit der mattiaqua-card einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Eine Vereinheitlichung von Rabatten und Preiskategorien ist dringend notwendig“, erklärt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. „Zudem ziehen wir – wie politisch vielfach gefordert – Konsequenzen aus dem Organisationsgutachten zu den Bäderbetrieben.“

 

Im Zuge dieser Vereinheitlichungen werden auch die Tarife angepasst. So gibt es zukünftig in allen Bädern eine einheitliche Regelung wer Vollzahlerin oder Vollzahler ist, wer ermäßigt bezahlt und wer als Kind zählt. Kleinkinder unter drei Jahren sind weiterhin in allen Einrichtungen kostenfrei. Die anderen Benutzergruppen müssen zukünftig einen teilweise deutlich erhöhten Eintrittspreis zahlen. Das gilt sowohl für die Freibäder, als auch für die Thermen und Hallenbäder. Dabei soll in zwei Schritten vorgegangen werden – 2020 und 2022 werden die Preise jeweils nach oben angepasst.  

 

Hintergrund dieser Entwicklung ist zunächst die Tatsache, dass die Eintrittspreise für Vollzahler seit sieben Jahren und für Kinder sogar seit 18 Jahren unverändert geblieben sind. Gleichzeitig sind aber die Personal-, Energie- und Sachkosten deutlich angestiegen. Das hat dazu geführt, dass sich der Zuschussbedarf von mattiaqua in den letzten Jahren immer weiter erhöht hat. Die bisherigen Eintrittspreise decken nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten. Mit Blick auf die Eintrittspreise in den umliegenden Kommunen befindet sich Wiesbaden zudem weit unter dem zurzeit gängigen Preisniveau der Branche.
Gleichzeitig investiert Mattiaqua aber in erheblichem Umfang in die Infrastruktur und damit in das Badeerlebnis für die Gäste. Zudem steht mit dem Sportpark Rheinhöhe ein weiteres großes Projekt mit erheblichem Investitionsbedarf in den Startlöchern. Während in vielen anderen Städten Bäder geschlossen werden, verbessert die Landeshauptstadt ihr Angebot für die Bürgerinnen und Bürger.

 

So wurden in den letzten Jahren über 2,5 Millionen Euro in die Attraktivität der Bäder investiert. Das Opelbad erhielt ein neues Edelstahlbecken, im Kallebad lockt jetzt eine Wasserspiellandschaft die kleinen Gäste, im Hallenbad Kostheim wurde das Eltern-Kind-Becken erneuert, im Freibad Maaraue konnte ein Großspielgerät errichtet werden und im Thermalbad Aukammtal wurde eine Hütten- und Feuersaune sowie ein Dampfbad neu gebaut. Weitere Projekte für 4 Millionen Euro sind für die nächsten Jahre geplant – darunter 2,5 Millionen Euro für das Frei- und Hallenbad Kleinfeldchen.

 

Die Preisanpassungen sind vor dem Hintergrund der Investitionen, steigender Kosten und eines dadurch immer größeren Zuschussbedarfs ökonomisch nachvollziehbar. Sie werden dadurch abgemildert, dass sowohl die Familienkarte mit einem 50%igen Rabatt, als auch die Ferienkarte mit freiem Eintritt während der Ferien weiterhin zu erwerben sind. Kinder mit einem Grad der Behinderung von mindestens fünfzig Prozent und ihre Begleitpersonen sind zudem in allen Bädern kostenlos.

 

„Trotzdem sind die Preiserhöhungen für viele Gäste natürlich nicht unerheblich, das ist allen bewusst“, stellt der Oberbürgermeister klar.

 

Ausgenommen von den Preisanpassungen ist das Freizeitbad in der Mainzer Straße. Der bauliche Zustand des Bades lässt keine vertretbare Preiserhöhung zu. Im Gegenteil: Der Eintrittspreis für Kinder und Jugendliche, der mit 2,30 € bisher über den übrigen Hallen- und Freibädern lag, wird im Zuge der aktuellen Preisanpassung auf 2 Euro gesenkt. Es ist geplant, dass dieses Bad geschlossen wird, sobald der Sportpark Rheinhöhe eröffnet werden kann.

 

Die Betriebskommission hat der neuen Preisstruktur in der vergangenen Woche zugestimmt. Am Dienstag, 8. Oktober, hat der Magistrat die Vorlage beschlossen. Als nächstes wird sich die Stadtverordnetenversammlung mit dem Thema befasst.

 

„Hier ist es Aufgabe der Fraktionen ihre politischen Schwerpunkte zu setzen und möglicherweise auch Änderungen vorzuschlagen. Im Zuge der Haushaltsberatungen müsste dann aber auch das notwendige Geld durch die Stadtverordnetenversammlung bereitgestellt werden, um entsprechende Wünsche zu finanzieren“, macht Mende deutlich.

 

   

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