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Freizeitsportkurse der Landeshauptstadt Wiesbaden

Unter dem Motto „auf, auf, weiter geht’s!“ beginnen ab Montag, 23. Oktober, die Freizeitsportkurse der Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Teilnahmekarten sind bis zu den Weihnachtsferien 2017 gültig und gegen eine Kursgebühr von 30 Euro bei den Übungsleiterinnen erhältlich.

 

Erfahrene und qualifizierte Übungsleiterinnen bieten, ohne Vereinsbindung, Gymnastik, Fitnesstraining, Rückenschule sowie große und kleine Spiele in den Übungsstunden an. Ein Kurs für Damen und Herren findet montags, von 16.30 bis 18 Uhr, in der Robert-Schuhmann-Schule, Schumannstraße 18 statt. Der zweite Kurs ist nur für Damen und findet donnerstags, von 18 bis 20 Uhr, in der Joseph-von-Eichendorff-Schule, Otto-Reutter-Straße 5, Freudenberg statt.

 

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Auskünfte gibt es bei dem Sportamt unter Telefon (0611) 315412.

 

 

19. Internationales Trickfilm-Wochenende Wiesbaden

Mit einer Preisverleihung wird am Donnerstagabend, 26. Oktober, im Biebricher Schloß das 19. Internationale Trickfilm-Wochenende Wiesbaden eröffnet. Axel Imholz, Wiesbadener Kulturdezernent, zeichnet die slowenische Trickfilmerin Špela Čadež (Ljubljana) mit dem diesjährigen „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“ aus. Čadez, die bereits 2005 Gast des Festivals war, stellt dabei ihren neuen, beim Weltfestival des Trickfilms in Zagreb mit dem Grand Prix ausgezeichneten Kurzfilm „Nighthawk“ vor.

 

Das ob seines künstlerisch hohen Niveaus über Deutschland hinaus angesehene Festival präsentiert in diesem Jahr 86 Beiträge aus 23 Ländern, darunter zwei programmfüllende Filme, der chinesische Fantasyfilm „Big Fish & Begonia“ von Xuan Liang und Chun Zhang als Rhein-Main-Premiere und die in Japan mit dem dortigen Akademiepreis ausgezeichnete Manga-Verfilmung „In This Corner of the World“ des Regisseurs Sunao Katabuchi (beide mit deutschen Untertiteln).

 

In vier Kurzfilmprogrammen, die unter dem Motto „Best of International Animation 2016/2017“ stehen, werden 42 Beiträge gezeigt, darunter die Hauptpreisträger der jüngsten internationalen Trickfilmfestivals und -wettbewerbe, unter anderem Annecy, Zagreb, Ottawa, Stuttgart, Siggraph Computer Animation Festival sowie Oscar und Annie Award. Zum ersten Mal seit 2000 wird wieder ein rein deutsches Programm präsentiert, mit preisgekrönten Gästen, darunter aus dem Rhein-Main-Gebiet Brenda Lien, Offenbach („Call of Cuteness“, Bester Film beim Aspen Shortsfest) und Nikita Diakur, Mainz („Ugly“, Großer Preis beim Trickfilmfestival in Ottawa). Ferner im Programm: eine internationale Auswahl der bemerkenswertesten Diplom- und Studentenfilme („Young Animation International“) und am Sonntagvormittag die „Tricks für Kids“ für Kinder von drei bis acht Jahren.

 

Neben dem Preis des Kulturamts werden mit Geldprämien gekoppelte Publikumspreise an Beiträge aus den internationalen „Best-of“-Programmen (1.000 Euro), aus dem deutschen Programm (1.000 Euro) und dem Young-Animation-Programm (Diplom-und Studentenfilme, 500 Euro) vergeben. Preisstifter sind die Firma Filmsortiment.de, der Ortsbeirat Wiesbaden-Biebrich und die SV SparkassenVersicherung Holding AG. Als Veranstalter fungieren die Freunde der Filme im Schloß in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt, der FBW und der Omnimago GmbH. Finanziell unterstützt wird das Festival vom Kulturamt, der HessenFilm und Medien GmbH und dem Ortsbeirat.

 

Das Programm und weitere Informationen sind unter www.filme-im-schloss.de oder unter der Telefonnummer (0611) 840766 erhältlich.

 

 

Stefan Fink für Kolping in Peru

Generalversammlung Kolping International

 

Rund 200 Delegierte aus 43 Ländern Europas, Afrikas, Asiens und Lateinamerikas waren in der peruanischen Hauptstadt Lima zur Internationalen Generalversammlung von Kolping International  zusammen gekommen. Das Kolpingwerk Deutschland entsandte als mitgliedsstärkster Nationalverband 34 Delegierte. Im Zentrum der Beratungen standen ein Grundsatzpapier zum Selbstverständnis des Verbandes. Kolping International hat sich damit fit für die Zukunft gemacht. Denn um weiterhin leistungsstark und attraktiv für Mitglieder zu bleiben, braucht der traditionsreiche Verband ein modernes Gesicht sowie zeitgemäße Strukturen, Vernetzungsformen und Kommunikationswege.

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Inhaltlich will sich der Verband künftig noch intensiver seiner ökologischen Verantwortung stellen. Nachhaltiges Handeln soll in den 62 Mitgliedsländern bewusst gefördert, die weltweite Projektarbeit durch eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Aspekte noch ganzheitlicher ausgerichtet werden. Inspiration und Anstoß dafür war die Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus sowie die Lage der Menschen im Amazonasgebiet, der „grünen Lunge“ unserer Erde.
Deutlich auch der Appell, den Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg und Generalsekretär Dr. Markus Demele an die Delegierten richteten, in ihren Nationalverbänden die Mitgliederwerbung zu forcieren: Nur mithilfe einer starken Verankerung in der Bevölkerung der jeweiligen Länder könne es Kolping gelingen, als gesellschaftspolitischer „Player“ relevant zu bleiben; andernfalls droht eine Rolle an der Seitenout-Linie als bloßer Träger von Häusern und Einrichtungen.

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Im Anschluss begab sich ein Großteil der deutschen Delegation, darunter Stefan Fink, der Vorsitzende der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral und der Diözesanvorsitzende im Bistum Limburg, auf eine Rundreise durch die Anden in Peru, die sie nach Cusco, Arequipa, Urubamba, hinauf auf den Machu Pichu bis hin zum Titicaca-See, der schon an Bolivien grenzt,  führte.

   

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung „Unternehmerforum Gesundheit“

Das „Unternehmerforum Gesundheit“ (UFG) ist eine neue Veranstaltungsreihe des Gesundheitsamtes. Sie richtet sich an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber kleinerer und mittlerer Unternehmen in Wiesbaden. Ziel der Veranstaltungen ist es, über Aufklärung und Vermittlung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) die Gesundheit von Menschen am Arbeitsplatz zu fördern. Am Dienstag, 10. Oktober, fand im Rathaus die Auftaktveranstaltung statt.

 

Etwa 40 Unternehmer und Unternehmerinnen Wiesbadens nahmen teil und informierten sich über die Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Referenten aus Unternehmen und Krankenkasse sowie aus der Stadtverwaltung Wiesbaden vermittelten anschaulich, welche Möglichkeiten Betriebe haben, die Gesundheit der Mitarbeitenden auch ohne großes Kapital zu stärken. Sie alle können durch langjährige Erfahrungen viele wertvolle Impulse für die Gesundheitsförderung von Menschen am Arbeitsplatz setzen.

 

Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildeten, neben guten Anregungen und Ideen, Analysetools; dadurch können in Betrieben Bedarfsanalysen erfolgen und darauf aufbauend Maßnahmen ergriffen werden. Es wurde betont, dass dies sinnvoller sei als direkt kostspielige Angebote zu schaffen, die jedoch die Bedürfnisse der Arbeitnehmenden nicht abdecken. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem regen Austausch untereinander, der von den Besuchern und Besucherinnen gut genutzt wurde.  

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) stärke die Entwicklung gesundheitsfördernder Prozesse und Strukturen sowie gesundheitsfördernden Verhaltens am Arbeitsplatz. Es komme den Beschäftigten und dem Unternehmen gleichermaßen zugute. Mit einem gut ausgeführten BGM könne die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt und damit eine Reduktion des Krankenstandes erreicht werden; auch die Attraktivität von Arbeitgebern werde deutlich gesteigert.

 

„Viele Jahre habe ich in meiner Funktion als Personaldezernent in Verbindung mit dem Personal- und Organisationsamt das Integrierte Gesundheitsmanagement bei der Landes-hauptstadt Wiesbaden eingeführt und begleitet; dafür wurden wir bereits mehrfach ausgezeichnet. Ich bin stolz darauf, dass wir Vieles bereits etablieren konnten und jetzt aus diesem Fundus der Erfahrungen schöpfen können. Und es freut mich daher sehr, dass das Gesundheitsamt nun dieses Thema aufgreift und sich dafür einsetzt, für Arbeitgeber kleinerer und mittlerer Unternehmen in der Stadt Angebote und Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu vermitteln“, betont Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel.

 

„Als Leiterin des Gesundheitsamtes ist für mich eine gesunde Führung ein bedeutender Aspekt. Menschen durch die Anerkennung von Stärken und Verdiensten eine Orientierung und Zugehörigkeit zum Unternehmen zu vermitteln, zu individuellen Erfolgsgefühlen zu ermutigen, Lebensfreude zu erzeugen und negative Empfindungen erträglich zu machen – diese Dinge haben für mich einen äußerst hohen Stellenwert“, sagt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Kaschlin Butt.

 

In den Folgeveranstaltungen werden die unterschiedlichen Angebote konkretisiert und aufgezeigt. Die Veranstaltungsreihe wird Anfang 2018 im Rathaus fortgesetzt.

 

 

Kaiser-Friedrich-Therme am 16. und 17. Oktober geschlossen

Am Montag, 16., und Dienstag, 17. Oktober, ist die Kaiser-Friedrich-Therme, Langgasse 38-40, geschlossen. Im Gastronomiebereich wird eine neue Theke eingebaut. Am Mittwoch, 18. Oktober, öffnet das Bad deshalb auch erst um 15 Uhr.

   

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