Citynews

Neujahrskonzert im Jagdschloss Platte

Das traditionelle Neujahrskonzert im Jagdschloss Platte, an der B 417, findet am Freitag, 1. Januar, um 15 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Neben den musikalischen Jagdhornklängen gibt es vorab Führungen für die Besucherinnen und Besucher.

 

Die Führungen sind auf 25 Personen begrenzt; kostenfreie Karten gibt es ab sofort in der Tourist Information, Marktplatz 1, Telefon 0611 1729930. Es können maximal vier Tickets pro Person erworben werden. Die Besichtigungen des Schlosses sind um 12 beziehungsweise 13 Uhr. Außerdem bietet der „Gasthof Jagdschloss Platte“ von 12 bis 18 Uhr Speisen und Getränken an.

 

Historischer Hintergrund:
Der klassizistische Bau aus dem Jahr 1826 wurde im Zweiten Weltkrieg in den letzten Kriegstagen bei einem Luftangriff bis auf die Außenmauern zerstört. Im Jahr 1987 wurde eine Initiative, die „Stiftung Jagdschloss Platte e.V.“, gegründet, um das Schloss wieder nutzbar zu machen. 2003 erhielt das Bauwerk ein modernes, aus vier Quadraten zusammengesetztes Glasdach, das das Gebäude überspannt und die verbliebenen historischen Bausubstanzen in Form einer umgekehrten Pyramide betont. Es entstand eine Kombination von alter Architektur und neuen Elementen. Im Herbst 2006 wurde der Innenraum weiter ausgebaut. Seit April 2007 steht das Gebäude wieder ohne Einschränkung für Veranstaltung zur Verfügung. Am 7. September 2014 wurde das Jagdschloss von der Stiftung in einer Zeremonie an die Stadt Wiesbaden beziehungsweise die städtische Wiesbadener Messe-, Kongress- und Tourismus Holding TriWiCon übergeben.

 

 

Weihnachtlicher Gesangsabend im Kulturforum

Die Wiesbadener Musikakademie lädt am Dienstag, 15. Dezember, zu einem weihnachtlichen Gesangsabend ins Kulturforum, Friedrichstraße 16, ein. Studierende der Ausbildungsklasse von Ursula Ott präsentieren ab 19 Uhr Werke von Weber, Händel, Humperdinck, Wolf und anderen Künstlern. Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Weitere Information gibt es im Internet unter www.wma-wiesbaden.de.

 

 

„Swing“-Konzert im Treffpunkt aktiv

Im Treffpunkt aktiv, Adlerstraße 19, tritt am Dienstag, 15. Dezember, um 18 Uhr das Bernd-Hans-Gietz Trio auf. Es präsentiert internationale Weihnachtslieder sowie Stücke aus der klassischen Musik von Bach bis Schubert in „swingenden“ Versionen.

Eintrittskarten kosten sechs Euro; ermäßigt drei Euro. Erhältlich sind diese im Vorverkauf beim Treffpunkt aktiv und telefonisch unter 0611 1746726.

 

   

Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Im Kinderzentrum Biebrich des Amtes für Soziale Arbeit in der Bunsenstraße 6 können bis Montag, 7. Dezember, wieder Weihnachtspäckchen für Kinder in Not gespendet werden.

 

In die Päckchen können zum Beispiel gesteckt werden: Kinderkleidung, Handschuhe, Mützen, Schals, Sportsachen, Anstecker, Gürteltaschen, Brustbeutel, Haarschmuck, Ohrringe, Modeschmuck, Schultaschen, Geldbeutel, Schulbedarf, Einbände für Schulhefte, Puppen, Spielzeug allgemein, Zahnbürsten, Cremes, Haarpflege, Seife, Parfüm, Bonbons oder Lutscher. Verderbliche Lebensmittel dürfen nicht verschickt werden. Außerdem sollten die Sachen kindgerecht sowie neu oder gut erhalten sein, damit die Kinder sich auch freuen können. Auf dem Päckchen sollte kenntlich gemacht werden, ob es sich um ein Geschenk für ein Mädchen oder einen Jungen handelt. Sofern möglich, kann zusätzlich eine Altersangabe zur Orientierung angegeben werden.

 

Dieses Jahr gehen die Päckchen nach Rumänien und Bosnien-Herzegowina. Sie werden von Helfern, die den Transport begleiten, an die Kinder verteilt und kommen somit garantiert an. Über eine Spende von 2 Euro für den Transport für jeweils ein Päckchen würde sich die Stiftung „Kinderzukunft“ freuen.

 

Nähere Informationen erhalten Interessierte im Kinderzentrum Biebrich unter der Telefonnummer 0611 319176.

 


  

 

SPD: Rhein-Main-Hallen können Beispiel geben

Dr. Gerhard Übersohn: Großprojekt umweltverträglich umsetzen ist Gebot der Stunde
 
Während international Vorbereitungen für die nächste Klimakonferenz getroffen werden ist man in Wiesbaden längst mit der Umsetzung beschäftigt: Der Neubau der Rhein-Main-Hallen strebt an, auch in Hinblick auf die Umweltverträglichkeit neue Maßstäbe zu setzen. Für die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung zeigt Dr. Gerhard Übersohn, der für die SPD-Fraktion sowohl im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr als auch dem Umweltausschuss angehört, entsprechend zufrieden: „Mit den Rhein-Main Hallen beweist Wiesbaden, dass es alles andere als ein Widerspruch sein muss, ökologische und ökonomische Belange zusammenzubringen“. Neben der hohen Quote an wiederverwendetem Material aus dem Abbruch hat Übersohn dabei besonders die guten energetischen Werte des Neubaus im Blick: „Während im Altbau sprichwörtlich zum Fenster heraus geheizt wurde, sieht das hier völlig anders aus.“ Tatsächlich bringt ein Messe- und Veranstaltungszentrum besondere Herausforderungen mit sich. „Während an manchen Tagen die Halle kaum benutzt werden wird, muss sie an anderen auch energetisch Höchstleistungen bringen“, so Übersohn. „Da verlangt es schon besondere planerische Kunststücke, wenn man beispielsweise bei einer solchen Deckenhöhe mit lange offen stehenden Toren zur An- und Ablieferung von Material die Hütte warm halten will.“ Für die SPD ist aber genau dies bei den Hallen gelungen.


Alleine bei der Ausnutzung der Dachfläche wünscht sich die SPD nochmaliges Nachdenken seitens der Planungsverantwortlichen. Ausdrücklich unterstützt sie daher einen bereits mehrfach vorgetragenen Wunsch, die Dachfläche der Hallen für Photovoltaik zu nutzen. „Wir haben hier eine sensationell günstige Lage“, so Dr. Übersohn, „und es wäre höchst bedauerlich, wenn wir diese riesige, unverschattete und unverbaubare Fläche im Herzen der Stadt nicht nutzen würden.“ Daher hofft die SPD auch auf eine erneute Prüfung: „Die Statik der Decke stellt wohl kein ernsthaftes Hindernis dar, ebenso wenig wie die Finanzierung einer solchen Anlage, für die es möglicherweise sogar Zuschüsse geben könnte. Ich appelliere daher dringend an die TriWiCon, sich das Vorhaben noch mal genau anzuschauen“, so Übersohn abschließend.                                           

   

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