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Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott liest aus seinem Roman „Die Auferstehung“

Karl-Heinz Ott hat mit „Die Auferstehung“ einen bissig-ironischen Roman über die unbeglichenen Rechnungen im Leben geschrieben. Am Donnerstag, 11. Februar, 19.30 Uhr, ist er damit im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, zu Gast.

 

Vier Geschwister kehren in ihr Elternhaus zurück, denn der an Parkinson erkrankte Vater ist verstorben. Während der Wartezeit auf den Anwalt, der ihnen den langersehnten Einblick in das Testament verschaffen soll, fangen die Geschwister an, mit dem Vater abzurechnen. Wie konnte es dieser wagen, im Alter noch ein Liebesleben zu haben und das auch noch mit seiner ungarischen Pflegerin? Wehe, wenn er ihr sein Vermögen vermacht haben sollte. Und wie kam er nur darauf, ausgerechnet den ehemaligen Verlobten seiner Tochter, der diese einst sitzen ließ, als Anwalt zu engagieren? Alles erscheint als Affront gegen die eigenen Kinder. Doch ist ihm dies wirklich zu verübeln? Schließlich wollten seine Kinder ihn entmündigen lassen. Nun ist er tot und es wird abgerechnet und um das Erbe gebangt, das die vier doch so dringend benötigen. Denn von den einstigen Idealen der 68er-Gerneration, der Linda, Joschi, Uli und Jakob angehören, ist nicht mehr viel übrig geblieben. So wird in der irrwitzigen Familienaufstellung die teilweise verlogene Mentalität einer Generation demaskiert, welche die Eltern einst wegen ihrer Spießigkeit verachtet hat und am Ende trotz hochtrabender Ideale selbst nur auf das Erbe aus ist, um das eigene Versagen damit kompensieren zu können. In scharfzüngigen Dialogen und mit sprachlicher Eleganz schildert Ott die Stunden des Wartens auf den Anwalt, die wechseln zwischen familiärer Vertrautheit und Eifersüchteleien. Durch geschickt in die kammerspielhafte Szenerie eingefügte Rückblenden veranschaulicht er die Entwicklung der Geschwister und zeichnet außerdem das Porträt einer Generation.

 

Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen an der Donau geboren. 1998 erschien sein Romandebüt „Ins Offene“, das mit dem Hölderlin-Förderpreis und dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet wurde. Für seinen Roman „Endlich Stille“ (2005) erhielt er den Alemannischen Literaturpreis, den Candide-Preis sowie den Preis der LiteraTour Nord. 2008 erschien sein dritter Roman „Ob wir wollen oder nicht“. Außerdem veröffentlichte er „Baden“ (2007) und „Tumult und Grazie. Über Georg Friedrich Händel“ (2008) und den Roman „Wintzenried“ (2011). Karl-Heinz Ott lebt in Freiburg.

 

Der Eintritt zu der Lesung kostet 8 Euro, ermäßigt 7 Euro. Reservierungen sind unter 0611  3415837 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

 

 

 

für die Ausstellung mit kinetischen Objekten und Maschinenskulpturen von Kai Wolf

Das Kunsthaus Wiesbadenzeigt von Samstag, 13. Februar, bis Sonntag, 27. März, die Ausstellung „Zeitlupen und Urwerke“ von Kai Wolf. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Kai Wolfs kinetische Objekte sind meist sich langsam bewegende Klangobjekte und Maschinenskulpturen. Die Verwendung von Fundstücken einstmaliger Gebrauchsgegenstände und die Erzeugung mechanisch oder elektronisch gesteuerter Bewegungsabläufe sind für sein Werk charakteristisch – nicht zu vergessen die zugehörigen Klänge mit Überraschungspotenzial. Mit Ideenreichtum und immer augenzwinkernd verweist er auf die Polarität zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Wissenschaft und Mystik, verbindet naturwissenschaftliche Errungenschaften mit vermeintlichen Relikten archaischer Kulturformen und erreicht unter virtuoser Anwendung physikalischer Phänomene eine oft kuriose, surrealistische Anmutung.

 

Im Rahmenprogramm ist am Freitag, 11. März, 19 Uhr, eine Künstlerführung und die Vorstellung der Begleitbroschüre vorgesehen.

 

 

Störung der Totenruhe auf dem Waldfriedhof Dotzheim

Wie der für das Grünflächenamt zuständige Dezernent Dr. Oliver Franz mitteilt, kam es am vergangenen Wochenende auf dem Waldfriedhof Dotzheim zu einem „sehr unschönen Ereignis“. Unbekannte machten sich dort mit schwerem Werkzeug an zwei Urnenwänden zu schaffen und brachen insgesamt drei Urnenkammern auf. Die Urnen blieben hierbei unbeschädigt. Ferner wurden an einer Urnenwand fast alle Blumengestecke entfernt und neben die Wand geworfen.

 

„Noch am Sonntag wurde der Fall dem 3. Polizeirevier gemeldet. Die Stadt Wiesbaden erstattete Anzeige wegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung“, so der Dezernent.

 

Die Nutzungsberechtigten der Urnenkammern wurden bereits am Montagmorgen durch die Mitarbeiter des Grünflächenamtes über die Geschehnisse informiert und die notwendigen Instandsetzungsarbeiten wurden umgehend durchgeführt.

 

„Bereits am Vormittag konnten alle Kammern wieder ordnungsgemäß verschlossen werden“, sagt Dr. Franz.

 

   

Neujahresempfang Katholische Verbände – Kolping

Orden bei Neujahrsempfang im Kolping-Zentrum

 

Beim Neujahrsempfang der AG Katholische Verbände und der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral war diesmal der Stadtdekan von Wiesbaden
Pfarrer Klaus Nebel eingeladen um sich den Verbänden im Kolping-Zentrum vorzustellen.


Am Ende  überreicht traditionell der Vorsitzende der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral und Sitzungspräsident des Kolping-Elferrates Stefan Fink dem Referenten den aktuellen Kampagne-Orden.
Da der Stadtdekan aber schon an der kompletten Kolping-Gala-Kappensitzung teilnahm und er schon mit dem Orden versorgt ist, erhielt in dieser Kampagne die

neujahrsempfamg2016
Vorsitzende der AG Katholische Verbände Miryam M. Artschwager den Hausorden mit dem Motto der 131. Kolping-Kampagne: „Kolping-Fassenacht ein Gedicht, Narretei im Gleichgewicht!“.

 

Naturpädagogisches Programm der Fasanerie vorgestellt

Grünflächendezernent Dr. Oliver Franz hat am Montag, 18. Januar, gemeinsam mit Tierparkleiterin Ute Kilian und dem Naturpädagogen der Fasanerie, Christian Klaproth, das naturpädagogische Programm der Fasanerie für das erste Halbjahr 2016 vorgestellt.

 

„Unser Tier- und Pflanzenpark bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltungen an – Tiere und Tarnung im Winter‘, ‚Holz, Funke, Flamme‘ oder ‚Regenzeiger‘ sind nur einige der interessanten Angebote, die auf unsere Gäste in nächster Zeit warten. Unser Fokus liegt dabei ganz klar auf den jungen Gästen, die wir schon frühzeitig an die Natur und an die Tiere heranführen wollen“, so Dr. Franz. In diesem Jahr werden unter anderem die Themen „Tiere und Bäume der Fasanerie“, „Kreatives Gestalten mit Naturmaterialien“ sowie „Natur-Erleben“ aufgegriffen.

 

Rund 10.000 Menschen nehmen pro Jahr an den abwechslungsreichen Angeboten der Fasanerie teil. „Diese Zahl spricht für die hohe Qualität der Natur- und Umweltbildungsarbeit des naturpädagogischen Zentrums in Wiesbaden“, betont der Dezernent.

 

Ab Ende März bis Oktober 2016 ist die Besucherinformation wieder geöffnet. Neben kostenfreien Informationen rund um den Tier- und Pflanzenpark, gibt es dort das Tierfutter sowie Souvenirs zu kaufen. Darüber hinaus bietet eine Ausstellung zum Thema „Eulen“ dem Besucher Informationen rund um diese spannende Tierart. Die Ausstellung nimmt thematisch Bezug auf die neue Greifvogelanlage; der erste Bauabschnitt der Anlage wird in diesem Jahr eröffnet.

 

An jedem ersten Sonntag im Monat – in diesem Jahr ab April – ist auch wieder die Dauerausstellung von 13 bis 16.30 Uhr zum Thema Naturpädagogik im ersten Obergeschoss des Zentrums geöffnet. Jeweils zwei Referenten der Fasanerie sind dann vor Ort und informieren über das umfangreiche naturpädagogische Angebot.

 

Neben den feststehenden Terminen kann man in der Fasanerie individuelle Programme für Kindergeburtstage, Betriebsausflüge oder mehrtägige Projekttage für Schulklassen und andere Gruppen „auf Abruf“ buchen.

 

Über das umfangreiche Programm informiert der Veranstaltungskalender der Fasanerie. Dieser erscheint halbjährlich und wird derzeit im Wiesbadener Stadtgebiet verteilt. Zu finden ist er auch im Internet unter www.wiesbaden.de/fasanerie.

 

   

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