Citynews

Beratungsangebote für Familien, Frauen und Hilfestellungen bei häuslicher Gewalt in Zeiten von Corona

In Zeiten von Corona gilt das eigene Heim als Ort des Schutzes. Paare und Familien stehen durch die Ausgangsbeschränkungen, geschlossenen Schulen sowie Kindergärten, Kurzarbeit oder Home Office und Angst vor der Zukunft jedoch auch vor besonderen Herausforderungen. Diese emotionale und wirtschaftliche Ausnahmesituation kann daher in Konflikte, Streit und im schlimmsten Fall in häuslicher Gewalt münden. Die Corona-Krise hat daher auch besondere Auswirkungen auf die Lebenssituation von Frauen. „Deshalb ist es ungemein wichtig, dass wir Familien und Frauen nicht mit ihren Problemen alleine lassen“, erläutert Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

 

Die Kommunale Frauenbeauftragte Saskia Veit-Prang freut sich, dass sämtliche Hilfs- und Beratungsangebote der Wiesbadener Träger erreichbar sind, zum Teil weiterhin persönlich, jedoch grundsätzlich telefonisch und oftmals auch als neues Angebot per Videoanrufe: „Ich bedanke mich bei den Mitarbeitenden der Einrichtungen, die mit viel persönlichem Engagement flexible Lösungen gefunden haben.“


 
Gemeinsam mit dem Dezernat für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration, Christoph Manjura, wurde daher die beigefügte Übersicht mit Beratungs- und Hilfsangeboten erstellt, an die sich Hilfesuchende wenden können. „Die zahlreichen Beratungs- und Hilfsangebote stehen Familien und insbesondere Frauen selbstverständlich auch in diesen Zeiten zur Verfügung; gemeinsam mit den Betroffenen werden passende Lösungen gesucht“ erläutert Manjura. Auch Hilfsangebote für potenzielle Täter sind ein wichtiger Bestandteil der Hilfsangebote. Männer, die in ihrer Beziehung Gewalt ausüben oder ausgeübt haben, können sich an das Beratungsangebot Bizeps wenden und Unterstützung erhalten.

 

Der Sozialdezernent bittet zudem darum, dass auch diejenigen etwas unternehmen, die selbst nicht von häuslicher Gewalt betroffen sind, sondern in ihrer Umgebung hören oder beobachten, wie Streit eskaliert oder zu eskalieren droht. „Bitte rufen Sie im Zweifelsfall immer die Polizei, wenn Sie drohende Gewalt in ihrem Umfeld wahrnehmen“, appelliert Manjura an die Bevölkerung.

 

 

Busbetrieb von ESWE Verkehr an Ostern

Die Busse von ESWE Verkehr fahren am Karfreitag, 10. April, sowie Ostersonntag, 12 April, und Ostermontag, 13. April, nach dem Sonntagsfahrplan; am Ostersamstag jedoch nach dem Samstagsfahrplan des Mobilitätsdienstleisters.

 

In allen Nächten verkehren die unter dem Namen Nightliner bekannten Spätbusse um 0.30 Uhr ab Innenstadt sowie die Ringlinie N13 planmäßig; die Nightliner-Abfahrten um 2 und 3.30 Uhr entfallen.

 

Die Verkürzung der Fahrten der Linie Linie 6 ab Nordfriedhof, reicht dann morgens bis 13 Uhr nur bis Hauptbahnhof Mainz. Diese Fahrten werden nur an Sonntagen so geführt, jedoch nicht an Samstagen. Ergänzend noch zur Buslinie 6 ein Hinweis: An Sonn- und Feiertagen werden die Fahrten nach Mainz der Linie 6 bis etwa 13 Uhr nur bis Mainz-Hauptbahnhof ausgeführt, sowie ab 21 Uhr bis Betriebsende. Sonntags dreht die Linie 6 bis um 13 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof (wie jetzt schon ab 21 Uhr). Die Verkürzung der Fahrten Linie 6, morgens bis 13 Uhr nur bis Hauptbahnhof Mainz, werden nur an Sonn- und Feiertagen so geführt. Abends jedoch an Samstagen und Sonntagen.

 

Weitere Informationen gibt es auch unter der Rufnummer (0611) 45022450.

 

 

199 positiv auf das Virus getestete Personen in Wiesbaden

Das Gesundheitsamt Wiesbaden teilt mit, dass nach den aktuellen Auswertungen in einem Verlaufszeitraum von Montag, 2. März, bis Freitag, 3. April, 199 positiv auf das Virus getestete Personen in Wiesbaden gemeldete wurden.

 

Davon gelten nach den RKI Kriterien 60 Personen als genesen. Drei Menschen sind verstorben.

 

Aktuell befinden sich 17 Wiesbadener mit einer Covid-19 Infektion in klinischer Behandlung und 104 Menschen in häuslicher Isolation.

 

Im Rahmen der Kontaktpersonenermittlung des Gesundheitsamtes werden aktuell 675 Personen in häuslicher Quarantäne durch das Quarantäne-Management der Landeshauptstadt Wiesbaden betreut.

 

   

Tourismusbericht 2019: Wiesbaden mit Übernachtungs- und Veranstaltungsrekord

Der Tourismus ist aufgrund der Corona-Pandemie derzeit weltweit nahezu zum Erliegen gekommen, eine Abschätzung zu den Auswirkungen auf das laufende Jahr ist derzeit kaum möglich. Für die Landeshauptstadt Wiesbaden zeichnet sich bereits jetzt ein starker Rückgang an Übernachtungs- und Veranstaltungszahlen ab. Umso mehr ist in diesen Tagen nun der Blick auf das vergangene Jahr als positive Meldung von Bedeutung, denn die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH hat ihren Tourismusbericht 2019 vorgelegt.

 

Für 2019 weist der Tourismusbericht der Landeshauptstadt Wiesbaden annähernd 592.000 Gäste und insgesamt knapp 1.279.000 Übernachtungen auf. Mit den exakt 1.278.891 Übernachtungen (2018: 1.251.424 Übernachtungen) konnte zum nunmehr achten Mal in Folge ein neuer Rekord aufgestellt werden. Den Anstieg von knapp 465.0000 Gästen aus dem Inland im Jahr 2018 auf 478.262 Besucher (plus 2,9 Prozent) im vergangenen Jahr und einer Steigerung der Übernachtungszahlen von Inlandsgästen um 4,6 Prozent auf 1.016.903 (2018: 971.830 Übernachtungen) führt Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz auch auf die guten Belegungszahlen im RheinMain CongressCenter zurück. „Die Auslastung des Kongresszentrums trägt entscheidend zum Wohlstand in unserer Stadt bei, der auch in Handel, Hotellerie und Gastronomie generiert wird“, so Franz. Einen wichtigen Beitrag für die positive Entwicklung habe auch die weiter verbesserte Infrastruktur geleistet: 2019 wurden die Weichen für mehr als tausend neue Hotelbetten gestellt, weitere Hotelneubauten in Wiesbaden sind in Planung.

 

Die vom Hessischen Statistischen Landesamt erhobenen und vom Wiesbadener Amt für Statistik und Stadtforschung aufbereiteten Zahlen machen bei den Ankünften und Übernachtungen ausländischer Gäste vor allem eine deutliche Steigerung bei den US-amerikanischen Besuchern deutlich. Mit 23.277 Gästen und 57.690 Übernachtungen im Jahr 2019 stieg deren Anteil um 10,4 Prozent beziehungsweise 2,9 Prozent. Deutliche Zuwächse im Vergleich zum Jahr 2018 sind ferner bei den Übernachtungen von Gästen aus Spanien (plus 45,8 Prozent), Österreich (plus 22,2 Prozent), den Niederlanden (plus 8,1 Prozent) und Frankreich (plus 15,1 Prozent) zu verzeichnen. Insgesamt buchten ausländische Gäste im vergangenen Jahr 261.988 Übernachtungen (2018: 279.594 Übernachtungen) in den 82 Beherbergungsbetrieben Wiesbadens mit insgesamt 7.673 Betten, deren Bettenauslastung bei 45,7 Prozent lag.

 

Mit insgesamt 7.102 Veranstaltungen und damit rund 100 mehr als im Vorjahr meldet die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH eine positive Entwicklung für den Tagungs- und Kongressstandort Wiesbaden. Insgesamt lag die Zahl der Veranstaltungsteilnehmer im Jahr 2019 bei 693.552 und damit drei Prozent über dem Vorjahr 2018 mit 672.795 Teilnehmern. Einen maßgeblichen Anteil daran hat das RheinMain CongressCenter mit 104 Veranstaltungen und 130.000 Teilnehmern. Während die Anzahl der Veranstaltungen in den Wiesbadener Hotels einen leichten Rückgang von 5.320 Veranstaltungen in 2018 auf 5.153 Veranstaltungen in 2019 erlebte, blieb die Anzahl der Teilnehmer jedoch recht stabil (127.916 in 2018 und 126.752 in 2019).

 

Zur Vermarktung des Tagungs- und Kongressstandortes Wiesbaden wurde im vergangenen Jahr auch die dazugehörige Dachmarke „Convention“ überarbeitet: Die Website wiesbaden.de/convention präsentiert die eigenen Veranstaltungshäuser RheinMain CongressCenter, das Kurhaus und das Jagdschloss Platte, die Mitglieder der Partnerallianz Wiesbaden, in der Wiesbadener Hotels und Veranstaltungsorte zusammengeschlossen sind, und die Serviceleistungen, zu denen unter anderem auch die Veranstaltungsplanung in Wiesbaden und der Region zählt.

 

Ferner wurde im Tourismusjahr 2019 auch der digitale Tourismus-Auftritt der Stadt optimiert. Ziel ist die noch zielgruppenspezifischere und kundenfreundlichere Aufbereitung der vielfältigen Angebote in der Stadt für die Verbraucher. Einen wichtigen Beitrag für zukünftiges Wachstum hat im vergangenen Jahr auch die Ausrichtung des Germany Travel Mart™ (GTM), dem größten Incoming-Workshop für das Reiseland Deutschland, geleistet. Zu diesem Anlass reisten mehr als 350 internationale Reiseeinkäufer und mehr als 150 Journalisten aus dem In- und Ausland nach Wiesbaden.

 

„Das Segment der Städtereisen ist neben dem Kongress- und Tagungsgeschäft ein wesentlicher Faktor für einen erfolgreichen Tourismus in unserer Stadt.“, unterstreicht Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH. Das Unternehmen arbeitet eng mit leistungsstarken Partnern wie unter anderem auch dem Museum Wiesbaden zusammen, und es werden attraktive Reisepakete für Gruppen- wie Individualreisende geschnürt, die Besuche hochkarätiger Ausstellungen und Konzerte ebenso beinhalten wie die großer Veranstaltungen, etwa der Rheingauer Weinwoche oder dem Sternschnuppen Markt.

 

Großer Beliebtheit sowohl bei den Touristen als auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt haben sich auch im vergangenen Jahr die von der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH veranstalteten Stadtführungen erfreut. Im Tourismusjahr 2019 wurden 1.653 Stadtführungen durchgeführt, bei denen 38.020 Teilnehmer – und damit 500 mehr als im Jahr 2018 – gezählt wurden. Die Hitliste der beliebtesten Führungen wird vom Stadtrundgang „Facettenreiches Wiesbaden“ angeführt, es folgen die Stadtrundfahrt „Wiesbaden klassisch“, das „THermine Paket XL“, die Gruppenführungen bei der Sektkellerei Henkell sowie kulinarische Führungen und Weinproben in Wiesbaden und dem Umland.

 

 

Städtische Kindertagesstätten geben Tipps zum Kochen

Kindertagesstätten haben einen Auftrag zur Betreuung, Bildung und Erziehung. Leider dürfen viele Kinder derzeit nicht in die Einrichtungen gehen und können entsprechend nicht die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen in Anspruch nehmen. Somit auch nicht die hochwertigen täglichen Mahlzeiten, die von den Hauswirtschaftskräften in Frischküchen zubereitet werden.

 

„Um ein bisschen Kita in die Familien und zu den Kindern zu bringen, haben Kita-Leitungen und Hauswirtschaftskräfte gemeinsam mit der städtischen Fachreferentin für gesundheitserhaltende Ernährung, Stephanie Fromme, einige kleine anschauliche Kochvideos mit einfachen Rezepten, Ideen und Tipps aus den Küchen der städtischen Kindertagesstätten gedreht“, berichtet Sozialdezernent Christoph Manjura.  

 

Die Praxis-Experten erklären dabei, wie auch Kinder einbezogen werden können. Den Anfang macht ein klassisches Kartoffelpüree mit vielfältigen kleinen Anregungen. „Die Kitas werden auch das eine oder andere „Lieblingsrezept ihrer Kinder“ preisgeben und damit vielleicht auch bei einigen Eltern für Überraschungen sorgen“, ist sich Manjura, selbst Vater zweier Kita-Kinder, sicher. Familien soll Mut gemacht werden, zu Hause gemeinsam etwas zuzubereiten und zusammen zu entdecken, wieviel Spaß das machen kann. Erfahrungsberichte sind herzlich willkommen. Die Filme sind ab Montag, 6. April, auf dem YouTube Kanal der Landeshauptstadt Wiesbaden und auf Wiesbaden.de zu sehen.

 

Abschließend richtet Manjura seinen Dank allen am Projekt beteiligten Personen für die schnelle und kreative Umsetzung: „Die Corona-Krise zwingt uns aktuell völlig neue Wege, auch in unseren Kindertageseinrichtungen, zu gehen. Gesunderhaltende Ernährung nimmt eine zentrale Rolle im pädagogischen Alltag ein. Durch das neue Format werden hierfür hoffentlich weiterhin positive Anreize geschaffen.“

 

   

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