
| DGB: Kein Verkauf der Nassauischen Heimstätte |
| Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 11:21 Uhr | |||
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Land steht in der sozialen Pflicht Der DGB Hessen-Thüringen hat sich noch einmal entschieden gegen den Verkauf der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft „Nassauische Heimstätte“ ausgesprochen. Der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell zur Plenardebatte über das Thema: „Für uns steht der Staat ganz klar in der sozialen Pflicht, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dies ist ein Akt öffentlicher Daseinsfürsorge. Dabei steht nicht mehr das Bauen von Wohnungen im Vordergrund wie in den 60er Jahren, sondern das Bereitstellen von energietechnisch zeitgemäßem Wohnraum, der auch für untere Einkommensgruppen erschwinglich ist.“ Ein Verkauf der Nassauischen Heimstätte würde die Mieterstrukturen kaputt machen, so Körzell. Auch eine Aufteilung in kommunale Gesellschaften sei keine gute Lösung. Denn Kassel, Offenbach und Wiesbaden könnten sich das nicht leisten. Die Stadt Frankfurt habe möglicherweise das Geld dafür. Ein Skandal wäre es, so Körzell, wenn sich das Gerücht als wahr erwiese, für den Innenminister und Frankfurter OB-Kandidaten Rhein werde als Wahlkampfoperation ein Verkauf an die Frankfurter ABG-Holding inszeniert. „Dann würde die Landesregierung mit dem Zuhause von Tausenden von Mietern leichtfertig spielen, bloß um einen Kandidaten besser aussehen zu lassen. Das wäre blanker Zynismus. Wir werden das aufmerksam beobachten.“
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