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Vortrag im Stadtarchiv: Der Kurpark-Weiher von 1811 bis heute

Dr. Bernd-Michael Neese hält am Mittwoch, 8. November, um 19 Uhr im Stadtarchiv Wiesbaden, Im Rad 42, einen Vortrag zum Thema „Der Kurpark-Weiher von 1811 bis heute“. Der Eintritt ist frei. Dem Weiher hinter dem Kurhaus kam im gesellschaftlichen Leben des Kurwesens eine herausragende Bedeutung zu: Anfangs nur Ort des Prominierens, des „sich-Ergehens“, wurde er in zunehmendem Maße in die Veranstaltungen des „Kurlebens“ einbezogen und entwickelte sich, zusammen mit dem Kurhaus und dem Konzertplatz, zur zentralen Stätte des Unterhaltungsprogramms. Der ebenso fakten- wie bilderreiche Vortrag setzt zwei Schwerpunkte: 1. Bauliche Veränderungen: Hinausschieben nach Osten, Verkleinerungen, entscheidende Umgestaltung in den Jahren 1906/07. 2. Nutzung des großen Gewässers und der umgebenden Anlagen für sehr unterschiedliche Veranstaltungen, Höhe des »Rummels« in den Jahren 1890 bis 1914.
 

Ersatzneubau Brücke über den Rambach – Arbeiten beginnen

Am Donnerstag, 2. November, beginnen die Arbeiten zum Ersatzneubau der Brücke über den Rambach (Promenadenweg) in Sonnenberg. Während der Bauarbeiten werden Fußgänger und Radfahrer über eine provisorische Brücke an der Baustelle vorbeigeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Monate.
 

Abschluss Literaturtage: Gerhard Roth zu Gast

Zum Abschluss der Literaturtage in Wiesbaden ist der große österreichische Schriftsteller Gerhard Roth am Samstag, 11. November, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, zu Gast. Der Abend umkreist Gerhard Roths Kosmos in Gesprächen, Selbstauskünften und Lesungen. Frank Witzel spricht mit dem Autor und seinem Lektor Jürgen Hosemann vom S. Fischer Verlag. Christian Brückner, Kurator der Wiesbadener Literaturtage 2015, liest aus Roths Büchern. Eine gute Gelegenheit, Gerhard Roth und sein umfangreiches Werk neu zu entdecken.

 

Gerhard Roth wurde 1942 in Graz geboren und lebt in Wien und der Südsteiermark. Er veröffentlichte Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke, darunter den 1991 abgeschlossenen siebenbändigen Zyklus „Die Archive des Schweigens“. Anschließend erschienen die Romane des „Orkus“-Zyklus, die literarischen Essays über Wien „Die Stadt“ sowie der Erinnerungsband „Das Alphabet der Zeit“. Zuletzt veröffentlichte Roth „Grundriss eines Rätsels“ und als ersten Band einer geplanten Venedig-Trilogie „Die Irrfahrt des Michael Aldrian“. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, 2016 erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis sowie den Hoffmann-von-Fallersleben-Preis.

 

Der Eintritt kostet im Vorverkauf  zwölf, ermäßigt neun Euro plus Gebühr. An der Abendkasse sind 16, ermäßigt 13 Euro zu zahlen. Kartenvorverkauf bei: Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808; Frankfurt Ticket, Frankfurt Hauptwache (B-Ebene), Telefon 069 1340400; Online unter www.wiesbaden.de/literaturtage. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturtage.

 

   

„Sam - Stadtmuseum am Markt“ bietet am Samstag wieder Führungen an

Am kommenden Samstag, 4. November, lädt das „sam - Stadtmuseum am Markt“ wieder zu zwei Führungen ein, die mit dem Eintritt abgegolten sind.

 

Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren können die Kinderausstellung „Die spinnen, die Mattiaker!“, betreut vom erfahrenen Museumspädagogen Marcus Resch, erleben, während sich die Eltern in dieser Zeit bei freiem Eintritt in Ruhe die übrigen Ausstellungen ansehen können. Die Kinder können mit Playmobil das zivile römische Leben in Wiesbaden nachspielen, malen oder Rundmühle spielen. Die Kinderbetreuung ist von 11 bis 14 Uhr besetzt.

 

Für Erwachsene bietet der Museumsvermittler die Führung „Lieblingsstücke im sam“ um 14 Uhr an. sam stellt die Objekte ausführlich vor, die zwölf Wiesbadener Paten aus unserem Depot ausgewählt haben, frei nach dem Motto: „Mein Lieblingsstück aus Wiesbaden“. Die Art der Objekte reicht von römischen Gedenksteinen bis zur Colaflasche der Nachkriegsjahre. Nach dem gemeinsamen Rundgang kann das eigenes Lieblingsstück gewählt werden – „sam - Stadtmuseum am Markt“ stellt es später aus. Die Führung dauert etwa 45 bis 60 Minuten.

 

Am Freitag, 10. November, zeigt „sam - Stadtmuseum am Markt“ Sankt Martin mit echten Römern. Sankt Martin war ein römischer Soldat des 4. Jahrhunderts. Die Museumspädagogen werden in historischen Kostümen die Mantelteilung darstellen und haben für die Kinder eine kleine Überraschung mitgebracht. Treffpunkt ist um 16 Uhr und 18 Uhr die Treppe zum unterirdischen Eingang zum Marktkeller.

 

 

Wiesbadener Umweltpreis 2018

Die Landeshauptstadt Wiesbaden vergibt zum vierten Mal den Wiesbadener Umweltpreis. Mit dem Preis werden herausragendes Engagement und beispielhafte Leistungen im Natur- und Umweltschutz gewürdigt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gegeben.

 

Umweltdezernent Andreas Kowol lädt alle, die sich im Umwelt- und Naturschutz engagieren dazu ein, sich um den mit 3.000 Euro dotierten Preis zu bewerben oder Engagierte vorzuschlagen. „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement sich in unserer Stadt Menschen, Gruppierungen und Unternehmen auf verschiedensten Ebenen für den Schutz unserer Lebensgrundlagen einsetzen“, erklärt Kowol. Ob Mobilität, Energieeinsparung, Klimaschutz, Umweltbildung, Schutz von Biotopen oder der Tier- und Pflanzenarten – die Bandbreite der Aktivitäten sei beeindruckend und viele davon preiswürdig.

 

Der Umweltpreis wird offen ausgeschrieben, um eine möglichst große Resonanz zu erzielen. Vorschläge und Bewerbungen können sowohl von Privatpersonen als auch von Institutionen, Vereinen, Organisationen, Verbänden, Arbeitsgemeinschaften, Schulen, Kindergärten und Unternehmen eingereicht werden, die ihren Wohnsitz, ihren Sitz oder ihren Wirkungsbereich in Wiesbaden haben.

 

Alle, die sich in diesen Bereichen engagieren, haben die Möglichkeit sich um den Umweltpreis zu bewerben. Maßgebliche Kriterien für die Bewertung sind der Nutzen für den Umwelt- und Naturschutz und die beispielgebende Wirkung. Eine Jury beurteilt bei welchem Projekt oder Engagement dies in besonderem Maße zutrifft. Sie setzt sich zusammen aus dem Umweltdezernenten als Vorsitzenden, Mitgliedern der im Ausschuss für Umwelt, Energie und Sauberkeit vertretenen Fraktionen und der Leiterin des Umweltamtes Dr. Jutta-Maria Braun.

 

Bewerbungen können bis zum 31. Januar 2018 online unter www.wiesbaden.de/umweltpreis eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 6. Juni 2018 im Großen Festsaal des Rathauses statt.

 

Weitere Informationen sind erhältlich unter www.wiesbaden.de/umweltpreis, Telefon (0611) 313600 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

   

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