Citynews

Mitmacher für die Woche des bürgerschaftlichen Engagements gesucht

Unter dem Motto „Engagement macht stark“ findet vom 14. bis zum 23. September die bundesweite alljährliche Aktionswoche  des bürgerschaftlichen Engagements statt. Auch in Wiesbaden ist diese Aktionswoche im „Jahr des Engagements“ ein ganz besonderes Highlight. Das Thema der Kampagne „Bring.Dich.Ein.“ lädt alle Vereine, Organisationen und Institutionen ein, mitzumachen, sich zu beteiligen und sich mit ihren speziellen Schwerpunkten zu präsentieren.

 

Viele Veranstaltungen und Events stehen bereits fest, so zum Beispiel eine Vereinsmesse, ein Tag der Offenen Tür im Freiwilligen-Zentrum, der erstmalig stattfindende „Tag der Rettungsdienste“ im Kurpark oder ein von der Wiesbaden Stiftung organisierter „Bürger-Brunch“  auf dem Dern’schen Gelände, ein Tagungsworkshop „Gute Sache kompakt“ zum Thema Unternehmenskooperationen mit gemeinnützigen Organisationen, organisiert vom CC-Servicebüro des Amts für Soziale Arbeit. Vereine und Verbände wie der Stadtjugendring oder MigraMundi e.V. haben sich ebenfalls besondere Aktionen für diese Woche einfallen lassen.

 

Nun möchte die Stadt weitere Vereine und Verbände zur Mitwirkung gewinnen. Weitere Aktionen sind herzlich willkommen. Wer eine Veranstaltung plant, etwa ein Sommerfest, ein Sport-Turnier oder ein Projekt, wird gebeten sich bei der Stabsstelle Wiesbadener Identität.Engagement.Bürgerbeteiligung. zu melden.

 

Vielleicht lassen sich auch neue Ideen entwickeln, die in dieser Woche konkrete Gestalt annehmen können. Dabei sind Themenfelder wie Bildung, Erziehung, Sport, Kultur, Umweltschutz, Völkerverständigung, Gesundheit oder Migration denkbar – für alle soll etwas dabei sein, um zu zeigen: Jede und jeder kann sich einbringen, damit die Gemeinschaft etwas davon hat. Denn: „Engagement macht stark“. Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements bietet dafür einen optimalen Rahmen.

 

Mit dem Jahr des Engagements unter dem Motto  „Bring.Dich.Ein“ möchte Oberbürgermeister Sven Gerich nicht nur seine eigene Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements, sondern auch die der Landeshauptstadt Wiesbaden zum Ausdruck bringen. Dabei sollen die bereits Aktiven gewürdigt und die Bandbreite ihres Engagements gezeigt werden. Es sollen aber auch neue Mitmacher  motiviert werden.


 
Wichtige Plattformen für die Selbstpräsentation sind die Vereinsdatenbank und der Veranstaltungskalender auf www.wiesbaden.de, die von den Vereinen selbst gepflegt werden können. Kontakt: Stabsstelle Wiesbadener Identität.Engagement.Bürgerbeteiligung; Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Webseite: www.bring-dich-ein.net.

 

 

Informationen für Vereine über neue Datenschutzbestimmungen

Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft. Dies bedeutet neue, nicht unwesentliche Vorschriften für alle Organisationen, die Daten Dritter erheben, speichern und verarbeiten. Nicht nur Unternehmen, sondern auch Organisationen wie Vereine und Verbände sind davon betroffen - unabhängig davon, ob sie im Vereinsregister eingetragen sind oder nicht. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.

 

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und das BürgerKolleg bieten den Wiesbadener Vereinen an fünf verschiedenen Abenden - alle noch vor der Sommerpause - in mehreren Stadtteilen die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.

 

Im Wiesbadener "Jahr des Engagements" sollen damit die Vereine auf die bevorstehenden Änderungen vorbereitet und auf rechtliche Risiken hingewiesen werden. Es ist zwar nicht rechtlich zwingend, aber faktisch für jeden Verein empfehlenswert, sich über dieses Thema kundig zu machen. Die Informations-Abende sind hierfür eine hervorragende Grundlage. Um alle Wiesbadener Vereine zu erreichen, sind die fünf Infoveranstaltungen über das Stadtgebiet verteilt:

 

•    Donnerstag, 24. Mai: Rathaus Wiesbaden, Schlossplatz 6, Raum 22;
•    Montag, 4. Juni: Jugend- und Stadtteilzentrum Biebrich, Bunsenstraße;
•    Donnerstag, 7. Juni: Stadtteilzentrum Schelmengraben, Hans-Böckler-Straße 5-7;
•    Dienstag, 12. Juni: Forum Naurod, Kellerskopfstraße 4;
•    Montag, 18. Juni: Bürgerhaus Delkenheim, Münchner Straße 2.

 

Anmeldungen sind ausschließlich über das BürgerKolleg (www.buergerkolleg.de) möglich. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr (Ende gegen 21 Uhr). Der Eintritt ist frei.

 

 

„Filme im Schloß“: Komödie mit Juliette Binoche im Original

„Filme im Schloß“ zeigt am Freitag, 25. Mai, 20 Uhr, in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloss Biebrich, die französiche Komödie „Un beau soleil intérieur“ (Meine schöne innere Sonne) in Erstaufführung der Originalversion mit deutschen Untertiteln.

 

Der Film der renommierten Regisseurin Claire Denis ist eine bittersüße Chronik amouröser Ungewißheiten, demonstriert von einer faszinierenden Juliette Binoche. Sie spielt eine attraktive Frau um die fünfzig auf der Suche nach der wahren Liebe, die sich einem wahren Reigen von Männern gegenübersieht. Zu dem männlichen Ensemble gehören Xavier Beauvois, Philippe Katerine und Gérard Depardieu.

 

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Schloss und im Vorverkauf werktags ab 16 Uhr, mittwochs ab 12 Uhr, in der Gaststätte „Ludwig”, Wagemannstraße 33-35, erhältlich. Vorbestellungen sind möglich unter www.filme-im-schloss.de, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie Telefon (0611) 840766 und 313641.

 

   

Kolpingwerk: Europa der Bürger

Matthias Wilkes von der Paneuropa-Union zu Gast beim hessischen Kolpingwerk

 

Wiesbaden. Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral, Stefan Fink konnte den Landesvorstand des Kolpingwerkes Hessen im Rahmen seiner jüngsten Sitzung im Wiesbadener Kolpingzentrum-Zentral willkommen heißen. Zum Gedankenaustausch war als Gast der Vorsitzende der Paneuropa-Union (PEU) Hessen, Matthias Wilkes eingeladen. Der ehemalige Landrat der Bergstrasse gab ein Überblick über die Arbeit der Paneuropa-Union. „Die Idee von Paneuropa fußt auf den christlichen Wurzeln Europas. Der starke Binnenmarkt und die wirtschaftliche Kraft Europas in der globalen Wirtschaft brauchen neben den freiheitlich-demokratischen Strukturen eine Werteordnung. Diese kann aus Sicht der Paneuropa-Union im Hinblick auf die Geschichte und Tradition Europas stabil und verlässlich nur das christliche Fundament bilden.  Die Paneuropa-Idee ist deshalb auch mit dem Werk von Adolph Kolping geistig und inhaltlich fest verbunden,“ so Wilkes wörtlich.

 Landesvorstand Kolpingwerk Hessen Bildquelle: Kolping . Von links: Albert Bungert (Rheingau), Diözesanpräses Limburg Diakon Bernd Trost, Diözesansekretär Mainz Klemens Euler, Matthais Wilkes PanEuropa-Union, Landesvorsitzender Dr. Hans-Achim Michna, Jugendsekretärin Mainz Maria Schütz, Diözesanvorsitzender Limburg Stefan Fink (Wiesbaden), Hubert Bausch (Limburg)

 

 

Der Landesvorsitzende des hessischen Kolpingwerkes, Dr. Hans-Achim Michna betonte, dass das Ziel ein Europa der Bürger sein müsse. Ein undurchsichtiges System in Brüssel, das alles bestimmen will, kann dem Europagedanken nur schaden. Der katholische Sozialverband will im Europa der Regionen Solidarität nicht als Einbahnstraße verstanden wissen. „Eine Weiterentwicklung der EU zu einer Haftungsunion, bei der einige wenige Länder auf Kosten anderer Länder Schulden machen, kommt mit uns nicht in Frage,“ so Dr. Hans-Achim Michna wörtlich. „Robert Schuman, Konrad Adenauer und Alcide de Gasperi haben in den 1950er Jahren Europa als Wertegemeinschaft verstanden. Dieser Gedanke muss im politischen Alltag eine Renaissance erfahren,“ betont der Landesvorsitzende. 

 

 

Fahrradvermietsystem „meinRad“ von ESWE Verkehr kann starten

Die ersten 30 Stationen sind genehmigt, die ersten 500 Räder kommen Ende Mai, die ersten Kunden können im Juli auf den Fahrrädern im typischen ESWE Verkehr-Orange durch Wiesbaden radeln.

 

Nach der Diskussion im Verkehrsausschuss und einer zweiwöchigen Frist hat ESWE Verkehr mit der Genehmigung der ersten Standorte einen entscheidenden Schritt zum Aufbau des neuen Mobilitäts-Angebots gemacht. ESWE Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard: „Wie bieten den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern damit eine Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr und hoffen noch mehr Menschen von unseren Angeboten überzeugen zu können.“

 

Bereits im vergangenen Jahr habe es mit 55,64 Millionen Menschen einen erneuten Fahrgast-Rekord gegeben. Als umfassender Mobilitätsanbieter wolle ESWE Verkehr nun mit dem Fahrradvermietsystem neue Kunden gewinnen, auch um kurze Wege zu den Bushaltestellen zu bewältigen. Insgesamt sollen nach Fertigstellung der ersten Stufe des Systems 500 Räder an 50 freien Stationen zur Verfügung stehen. Die Räder können nach der Registrierung über eine Smartphone-App nur in klar definierten Bereichen zurück gestellt  werden. Zwischenparken ist zwar möglich, wildes Abstellen inklusive Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer wird jedoch vermieden.

 

Es sei nicht einfach gewesen, diese Bereiche in Wiesbadens Innenstadt zu finden, so Gerhard: „Aber mit Hilfe aller Ämter, der Ortsbeiräte sowie der Polizei sind einvernehmliche Lösungen gefunden worden.“

 

Damit es sich mit den neuen Rädern  auch entspannt fahren lasse, arbeite er gemeinsam mit allen zuständigen Behörden auch an neuen Radverbindungen, so Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol: „Aktuell an der Friedrich-Ebert-Allee, der Saarstraße und der Äppelallee und als nächstes unter anderem an der Emser Straße.“

 

„meinRad“ kooperiert mit dem Rad-System der Mainzer Mobilität, dadurch ist das gleiche Preisgefüge und die Kompatibilität mit dem dortigen System gegeben.

 

   

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