SPD: Rhein-Main-Hallen können Beispiel geben

Dr. Gerhard Übersohn: Großprojekt umweltverträglich umsetzen ist Gebot der Stunde
 
Während international Vorbereitungen für die nächste Klimakonferenz getroffen werden ist man in Wiesbaden längst mit der Umsetzung beschäftigt: Der Neubau der Rhein-Main-Hallen strebt an, auch in Hinblick auf die Umweltverträglichkeit neue Maßstäbe zu setzen. Für die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung zeigt Dr. Gerhard Übersohn, der für die SPD-Fraktion sowohl im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr als auch dem Umweltausschuss angehört, entsprechend zufrieden: „Mit den Rhein-Main Hallen beweist Wiesbaden, dass es alles andere als ein Widerspruch sein muss, ökologische und ökonomische Belange zusammenzubringen“. Neben der hohen Quote an wiederverwendetem Material aus dem Abbruch hat Übersohn dabei besonders die guten energetischen Werte des Neubaus im Blick: „Während im Altbau sprichwörtlich zum Fenster heraus geheizt wurde, sieht das hier völlig anders aus.“ Tatsächlich bringt ein Messe- und Veranstaltungszentrum besondere Herausforderungen mit sich. „Während an manchen Tagen die Halle kaum benutzt werden wird, muss sie an anderen auch energetisch Höchstleistungen bringen“, so Übersohn. „Da verlangt es schon besondere planerische Kunststücke, wenn man beispielsweise bei einer solchen Deckenhöhe mit lange offen stehenden Toren zur An- und Ablieferung von Material die Hütte warm halten will.“ Für die SPD ist aber genau dies bei den Hallen gelungen.


Alleine bei der Ausnutzung der Dachfläche wünscht sich die SPD nochmaliges Nachdenken seitens der Planungsverantwortlichen. Ausdrücklich unterstützt sie daher einen bereits mehrfach vorgetragenen Wunsch, die Dachfläche der Hallen für Photovoltaik zu nutzen. „Wir haben hier eine sensationell günstige Lage“, so Dr. Übersohn, „und es wäre höchst bedauerlich, wenn wir diese riesige, unverschattete und unverbaubare Fläche im Herzen der Stadt nicht nutzen würden.“ Daher hofft die SPD auch auf eine erneute Prüfung: „Die Statik der Decke stellt wohl kein ernsthaftes Hindernis dar, ebenso wenig wie die Finanzierung einer solchen Anlage, für die es möglicherweise sogar Zuschüsse geben könnte. Ich appelliere daher dringend an die TriWiCon, sich das Vorhaben noch mal genau anzuschauen“, so Übersohn abschließend.                                           












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