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Neukonzeption des suchtpräventiven Angebots im Kulturpark zusammen mit dem Alkoholpräventionsprojekt HaLT

Die Stadtverordnetenversammlung hat die Neukonzeption des suchtpräventiven Angebots im Kulturpark zusammen mit dem Alkoholpräventionsprojekt HaLT beschlossen.

 

Das mobile Kontaktcafé im Kulturpark, welches vom Suchthilfezentrum betrieben wird, hat sich in den vergangenen Jahren als eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Jugendliche bewährt. Insbesondere alkohol- beziehungsweise suchtgefährdete Jugendliche, die sonst über andere Hilfsangebote kaum zu erreichen sind, werden dort pädagogisch begleitet und in ihren Kompetenzen gestärkt. Hierfür erhält das Suchthilfezentrum einen jährlichen Zuschuss aus dem Ordnungsdezernat.

 

Daneben arbeiten bereits seit dem Jahre 2008 zahlreiche Institutionen in Wiesbaden im Rahmen des Alkoholpräventionsprojektes HaLT (Hart am LimiT) zur Verhinderung des Alkoholmissbrauchs durch Kinder und Jugendliche hervorragend zusammen. Das HaLT-Bündnis ist durch seine vielfältigen Aktivitäten, wie beispielsweise der Chillout-Zone beim Theatrium sowie aber auch durch Jugendschutzkontrollen bei Veranstaltungen und Testkaufaktionen in Verkaufsstellen bekannt und zu einem wichtigen Baustein im Bereich des Jugendschutzes in Wiesbaden geworden.

 

Nachdem aufgrund der schwierigen Haushaltslage die finanzielle Förderung für das HaLT-Projekt ab dem Doppelhaushalt 2016/2017 durch das Gesundheitsdezernat eingestellt wurde, entwickelte das Suchthilfezentrum eine neue Konzeption, welche eine Zusammenlegung der Aktivitäten des mobilen Kontaktcafés und HaLT ermöglicht.

 

„Durch die daraus entstehenden Synergieeffekte können nun sowohl das suchtpräventive Angebot auf dem Kulturparkgelände als auch die Jugendschutzmaßnahmen im Rahmen des HaLT-Bündnis durch den finanziellen Zuschuss des Ordnungsdezernates budgetneutral fortgeführt werden“, so Stadtrat Dr. Oliver Franz.

 

 

Historisches Kriegerdenkmal: Eiben wurden zurückgeschnitten

Das historische Kriegerdenkmal auf dem Freizeitgelände „Alter Friedhof“ an der Platter Straße war seit einigen Jahren kaum noch sichtbar, da es in einem dichten Bestand großer Eiben stark eingewachsen war. Eine kürzlich durch das Grünflächenamt in Auftrag gegebene Begutachtung hat überdies ergeben, dass das Denkmal sanierungsbedürftig ist.

 

„Um das Kriegerdenkmal in einer ersten Maßnahme wieder freizustellen und das Abtrocknen zu ermöglichen, haben die Mitarbeiter des Grünflächenamtes die umstehenden Eiben zurückgeschnitten“, berichtet der für das Grünflächenamt zuständige Dezernent Dr. Oliver Franz. „Die Eiben vertragen diesen starken Rückschnitt und werden in den kommenden Jahren an den Stämmen wieder austreiben.“

 

Mit der Freistellung des Denkmals sei es jedoch noch nicht getan. Der Grünflächendezernent lässt in einem nächsten Schritt auf Basis des Gutachtens prüfen, wieviel Geld aufgewendet werden muss, um das Kriegerdenkmal fachgerecht zu sanieren. Die Maßnahme sei im Vorfeld mit der Unteren Denkmal- und Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt worden.

 

Neuer Taubenschlag am Kranzplatz

Im ehemaligen Palast-Hotel am Kranzplatz kann die Stadt einen neuen Taubenschlag einrichten. Darauf einigten sich Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz und Ralph Schüler, Geschäftsführer der WVV Wiesbaden Holding GmbH, in deren Besitz sich das Gebäude befindet.

 

Neben den schon bestehenden Taubenschlägen im Lilien-Carré, im Hauptbahnhof,  im Europaviertel und im Alten Rathaus ist dies dann der fünfte Taubenschlag in Wiesbaden. Der Ordnungsdezernent weist allerdings darauf hin, dass noch weitere Taubenschläge benötigt werden, um die Population in Grenzen halten zu können: „Bis zu zwölf Taubenschläge in der Innenstadt wären ideal. Dennoch bin ich froh, dass wir einen weiteren, dringend benötigten Taubenschlag in unserer Stadt einrichten können.“

 

   

Führung „Von Klein-Hollywood zu Staatsanwalt und Tatort“

Wiesbaden Marketing bietet am Sonntag, 6. März, eine Stadtführung unter dem Motto „Von Klein-Hollywood zu Staatsanwalt und Tatort“ an. Der Rundgang beginnt um 11 Uhr an der Wiesbaden Tourist Information, Marktplatz 1.

 

Wiesbadens Entwicklung zur Film- und Medienstadt beginnt in den 1950er Jahren – und am Kochbrunnen etablierte sich ein "Klein-Hollywood"; Filmstars wie Curd Jürgens, Hans Albers und Romy Schneider drehten hier. Heute sind neben Produktionen auch Filmfestivals bedeutsame Leuchttürme in der filmkulturellen Landschaft. Original-Schauplätze der beliebten Krimi-Serie "Der Staatsanwalt" und der aktuellen Tatort-Verfilmungen können im Rahmen einer Stadtführung am Sonntag, 6. März, besichtigt werden. Auch prominente Plätze und malerische Hinterhof-Drehorte werden gezeigt. Auch die entsprechenden Geschichten hinter den Kulissen sind spannend.

 

Karten im Vorverkauf können telefonisch unter (0611) 1729930 oder im Internet unter www.wiesbaden.de/kartenvorverkauf bestellt werden.

 

 

 

Start des Vorverkaufs für die Wiesbadener Kinderkulturtage

Die Wiesbadener Kindertheatertage, auch Kinderkulturtage genannt, laden kurz vor den Osterferien wieder zum Miterleben, Mitträumen, Mitfühlen, sich verzaubern lassen und Mitfiebern ein. Damit auch berufstätige Eltern Karten erwerben können, beginnt der Kartenvorverkauf für alle Familien am  Sonntag, 28. Februar, 14 bis 16 Uhr, in der KinderKunstGalerie, Dotzheimer Straße 99.

 

Anschließend findet ab Dienstag, 1. März, der Vorverkauf im Foyer A des Amtes für Soziale Arbeit, Konradinerallee 11, statt. Die Karten kosten 4 Euro pro Person, ermäßigt als Gruppe einer Kindertageseinrichtung oder mit Wiesbadener Familienkarte 2 Euro.

 

Auch in diesem Jahr öffnen sich in Wiesbaden wieder die Vorhänge für mehr als zwei Wochen buntes Kindertheaterprogramm bei den KinderKulturTagen 2016. Das Amt für Soziale Arbeit, Abteilung Jugendarbeit, wi&you bietet von Montag, 7. März, bis Mittwoch, 23. März, an acht verschiedenen Orten Stücke für unterschiedliche Altersgruppen an. Gespielt wird überwiegend in den städtischen Kinder- und Jugendzentren. Aufgeführt werden clowneske Stücke, Puppentheater, Stücke mit Schauspielern, bekannten Büchern nachempfundene Aufführungen und vieles mehr. Die Theaterstücke sind hauptsächlich für die Altersgruppe von zwei bis zwölf Jahre geeignet, aber auch ältere Besucherinnen und Besucher werden von den phantasievollen und trickreichen Darstellungskünsten der Gruppen aus ganz Deutschland begeistert sein.

 

Auch in diesem Jahr wird für die ganz Kleinen ab zwei Jahre ein Stück in kleinerem Rahmen angeboten. Das Stück „Das kleine Blau und das kleine Gelb“, erzählt auf eine farbenfrohe Art vom Gleich- und Anderssein. Die Vorstellung findet am Montag, 14. März, im Hilde-Müller-Haus, Wallufer Straße 2, statt. Natürlich dürfen bei den Kinderkulturtagen „alte Bekannte“ nicht fehlen, so gibt es auch wieder den beliebten „Maulwurf, der wissen wollte wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ zu sehen. Zur Tradition ist es ebenfalls geworden, dass „Flambolino – der Wiesbadener Kinderzirkus“ seine neueste Show bei den Kinderkulturtagen präsentiert, diesmal am Mittwoch, 9. März, um 17 Uhr im Stadtteilzentrum Schelmengraben. Für Kinder im Grundschulalter werden beispielsweise „Cowboy Klaus und das pupsende Pony“ ebenso im STZ Schelmengraben sowie „Von einer, die auszog um das Fürchten zu lernen“ im Kinder- und Jugendzentrum Reduit dargeboten.

 

Kindertagesstätten und Schulen können seit Mitte Februar vorab Karten zu einem Vorzugspreis von 2 Euro pro Karte erwerben. Für fast alle Altersklassen und Geschmäcker sind noch Karten vorhanden. Reservierungen für Kindertageseinrichtungen sind möglich per Fax an 0611 313952, via Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0611 313465.

 

Das aktuelle Programmheft ist in allen Wiesbadener Kindertageseinrichtungen sowie im Rathaus und in den Ortsverwaltungen erhältlich. Alle wichtigen Informationen, beispielsweise zur Barrierefreiheit und zum Vorverkauf sowie das Programmheft sind auf dem Kinderportal unter www.wiesbaden.de/kinderkulturangebote zu finden oder unter Telefon 0611 313015 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erhältlich.

 

 

   

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