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Deutschlandpremiere – Peter Stamm stellt seinen Roman „Weit über das Land“ vor

Am Donnerstag, 3. März, um 19.30 Uhr, stellt Peter Stamm seinen neuen Roman „Weit übers das Land“ vor. Die Lesung findet im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, unter der Moderation von Shirin Sojitrawalla (DLF, taz) statt. Die Kosten für den Eintritt betragen 8 Euro.

 

Peter Stamm erzählt mit viel Gefühl und sprachlichem Können, die zum Nachdenken anregende Geschichte von Thomas, einem Vater und Ehemann, der beschließt, einen Neuanfang zu wagen und seine Familie zu verlassen. Während er seine Familie im Unklaren über seinen Verbleib hinterlässt, stellt sich die Frage über die Bedeutung eines Neuanfangs und ob Thomas dieser gelingt.

 

Peter Stamm, ein Schweizer Schriftsteller, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie. Er übte verschiedene Berufe aus, unter anderem in Paris und New York, zurzeit lebt er in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor, er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele und seit seinem Romandebüt „Agnes“ erschienen vier weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt der Roman „Nacht ist der Tag“

 

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Letzte Eis-Disco in dieser Saison

Am Freitag, 26. Februar, kann man zum letzten Mal in dieser Saison von 18 bis 22 Uhr wieder zu Disco-Lichtern und Disco-Klängen seine Runden über das Eis der Henkell-Kunsteisbahn, Hollerbornstraße 38, drehen. Außerdem finden lustige Spiele für Jung und Alt statt.

 

Der Eintritt kostet pro Person sechs Euro und der Schlittschuhverleih unter Vorlage des Personalausweises 4,50 Euro. Am Kiosk können sich die Besucher mit einem kleinen Imbiss stärken.

 

Nähere Informationen gibt es an der Kasse der Eisbahn, unter der Telefonnummer (0611) 314760 oder unter www.wiesbaden.de/mattiaqua.

 

 

 

Seminare für Zivilcourage: „Gewalt – Sehen – Helfen“

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen unterstützen die hessenweite Kampagne unter dem Slogan „Gewalt – Sehen – Helfen“ mit Seminaren zu angemessenem Verhalten bei Gefahrensituationen in der Öffentlichkeit. Der nächste Kurs findet am Samstag, 20. Februar, von 9 bis 13 Uhr bei der Volkshochschule Wiesbaden, Alcide-de-Gasperi-Straße 4/5 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Die Kampagne „Gewalt – Sehen – Helfen“ richtet sich vor allem gegen die sogenannte „Unkultur des Wegschauens“. Mithilfe von geschultem Personal der Stadtverwaltung, der Polizei sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Wiesbadener Institutionen sollen im Seminar nicht nur die eigene Handlungsfähigkeit, sondern auch die Helferkompetenz in Gefahren- und Gewaltsituationen gestärkt werden.

 

Weitere Seminartermine sind für März, Mai und September geplant.

 

Informieren und anmelden kann man sich bei der Volkshochschule Wiesbaden, telefonisch unter 0611 98890 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

 

   

Saxofon-Ensemble für Erwachsene an der Musik- und Kunstschule

Am Samstag, 23. April, startet an der Wiesbadener Musik- und Kunstschule ein neues Saxofon-Ensemble für Erwachsene.

 

Unter fachkundiger Anleitung von Jens Hunstein erweitern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten im Zusammenspiel und arbeiten gemeinsam an Rhythmus, Timing, Intonation und Dynamik. Der Kurs richtet sich an Saxofonisten - Sopran, Bariton, Sopranino, Bass -, die für eine begrenzte Zeit neue Impulse erfahren wollen.

 

Insgesamt finden acht doppelstündige Ensembleproben statt, jeweils samstags von 10 bis  12 Uhr am Schillerplatz. Die Kosten für das Kurs-Paket betragen 70 Euro.

 

Informationen und Anmeldungen unter 0611 313037 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

 

 

„Skip“ – Katharina Hacker liest aus ihrem neuen Roman

Katharina Hackers neuer Roman „Skip“ stellt die schwierige Frage, wo unser Platz im Leben ist. Am Mittwoch, 24. Februar, ist sie um 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, zu Gast und stellt den Roman im Gespräch mit Martin Lüdke vor.

 

Bereits in ihrer ersten Erzählung beschäftigte sich Katharina Hacker mit der Stadt Tel Aviv, und auch in ihrem aktuellen Roman „Skip“ spielen dieser Ort und die Konflikte in Israel eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Architekt Skip Landau, in dessen Selbstreflexionen immer wieder seine innere Zerrissenheit deutlich wird. Stets scheint es in seinem Leben eine Lücke zu geben, die er nicht füllen kann. Er ist nach orthodoxem Glauben kein richtiger Jude, denn seine Mutter war keine Jüdin; er ist auch nicht in Israel aufgewachsen, sondern aus Frankreich zugezogen, und auch seine Söhne wurden nicht von ihm gezeugt. Dann macht er in der Mitte seines Lebens eine Erfahrung, die er mit niemandem teilen kann: Eine innere Stimme ruft ihn an Orte, wo wenig später eine Katastrophe geschieht. Offenbar soll er einzelne Sterbende auf ihrem schwierigen Weg in den Tod begleiten. Oder geht es vielmehr darum, sich selbst ins Leben zu führen?

 

Katharina Hacker ist ein atmosphärisch dichter und bildreicher Roman gelungen, der sowohl philosophische als auch politische Fragen aufwirft. Durch Skips metaphysische Erfahrungen, seine Gedanken über Leben und Tod, verbindet sich persönliche Geschichte mit Zeitgeschichte und verdeutlicht den von Anschlagsängsten bestimmten Alltag in Israel seit Mitte der Neunzigerjahre.

 

Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, studierte ab 1986 Philosophie, Geschichte und Judaistik an der Universität Freiburg. 1990 wechselte sie an die Hebräische Universität Jerusalem. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin in Berlin. 1997 debütierte sie mit „Tel Aviv. Eine Stadterzählung“. Für ihren Roman „Die Habenichtse“ erhielt sie 2006 den Deutschen Buchpreis. Zu ihren Werken zählen außerdem die miteinander verbundenen Romane „Alix, Anton und die anderen“ und „Die Erdbeeren von Antons Mutter“. Zuletzt erschien „Eine Dorfgeschichte“.

 

Der Eintritt kostet acht, ermäßigt sieben Euro. Um Reservierung unter (0611) 3415837 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

 

 

   

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