Citynews

Fasanerie: Malen wie die Aborigines

Die Kunst-Werkstatt in der Fasanerie mit Scarlet Arian bietet am Samstag, 13. Februar, von 10 bis 12 Uhr, und am Sonntag, 14. Februar, 10 bis 12 Uhr, „Malen wie die Aborigines“ an. Treffpunkt ist am Haupteingang des Tier- und Pflanzenparks.

 

Kinder ab vier Jahren und deren Eltern lernen, wie die australischen Ureinwohner mit Holzstäbchen und Händen zu malen. Aus Erde werden Farben hergestellt und mit der Technik der Punktmalerei entstehen tolle Traumzeitbilder. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Unter der Telefonnummer (0611) 4090393 können sich Interessierte näher informieren und anmelden.

 

Kolping-Kreppelkaffee ein voller Erfolg

kolping-kreppelkaffee2016-18 jähriger Fabrice als Torwart / Narretei im Gleichgewicht

 

„Kolpingfassenacht ein Gedicht, Narretei im Gleichgewicht!“, das Motte der 131. Kampagne des Elferrates der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral ertönte auch lautstark beim Kreppelkaffee im Kolping-Zentrum. Sitzungspräsident Stefan Fink konnte den Senioren ein kleines aber äusserst feines Programm auf der närrischen Rostra präsentieren. Bürgermeister Arno Gossmann war mit im Publikum und bedankte sich mit Reimen beim Kolping-Elferrat für die Einladung.
„De Knippel raus unn nix wie druff!“, so stieg Adolf Jacob vom Schubertbund Wiesbaden mit seinem zeitkritischen Vortrag als erster in die Bütt. Stimmungssängerin Renate Jacob hatte gleich zu Beginn das närrische Publikum fest im Griff. Das Dacho-Kinderprinzenpaar Riccardo I. und Vanessa II. ließen es sich nicht nehmen zur Audienz im Kolping-Zentrum vorbei zu schauen.
Klaus Schrögler, karnevalistisches Wiesbadener Urgestein erklomm „gestresst“ mit einem klassischen Reimvotrag die Bütt. „Kolping-Caruso“ Günter Hübner gab mit seinem Lied „Weck, Worscht und Woi!“ seine Kreppelkaffee-Premiere.

 

Tänzerisch brillierten die „Little Pandas“ vom Turnverein Waldstraße mit dem Musical Aladin. Zum ersten Mal im Alter 8 Jahren betrat vorsichtig  Fabrice die närrischen Bretter und erzählte von Leid und Freud als Torwart in der Jugendmannschaft. Vom donnernden Applaus war sein Lampenfieber wie weg geweht. Sein Großvater Leo Wirth, am Abend zuvor mit dem Stadtorden der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet,  zog nach und gab seine Stories als Reporter zum Besten.

kolping-kreppelkaffee2016-2

Den Abschluss in der Bütt war natürlich dem „Fleischworscht-Kaiser“ vorbehalten. Kolping-Sitzungspräsident und Hausherr im Kolping-Zentrum Stefan Fink setzte den gelungenen Schlusspunkt unter ein hervorragendes Kolping-Kreppelkaffee-Programm. Im nächsten Jahre begeht der Kolping-Elferrat sein 12 x 11. Jubiläum. Stefan Fink wünschte Frohe Ostern, Gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017 und lud bereits jetzt das närrische Publikum für die Jubiläumsveranstaltungen 2017 ein.

 

Natürlich war auch der Chef vom Protokoll des Kolping-Elferrates mit von der Partie. Dr. Willem-Alexander van't Padje wird wegen seinem feinsinnigen Humor. In dieser Kampagne als der beste Protokoller Wiesbadens gehandelt.

Bild 1) Fabrice Wirth (8) zum ersten Mal in der Kolping-Bütt
Bild 2) Sitzungspräsident Stefan Fink (Mitte) mit dem Dacho-Kinderprinzenpaar Riccardo I. und Vanessa II. mit Prinzenpaar-Begleitung Sigrid und Heinz Rybold.

 

 

Öffnungszeiten an Fastnacht

Einige Ämter und Einrichtungen der Stadtverwaltung Wiesbaden haben an den Fastnachtstagen geänderte Öffnungszeiten.

 

Alle Ortsverwaltungen, die montags Servicezeiten anbieten, sind am Rosenmontag, 8. Februar, lediglich bis 11.11 Uhr geöffnet. Die Ortsverwaltung Kastel/Kostheim bleibt am Rosenmontag geschlossen.

 

Das Zentrale Bürgerbüro ist am Rosenmontag ab 13 Uhr geschlossen und das Bürgeramt ist ab dann auch telefonisch nicht zu erreichen, genauso der Umweltladen in der Luisenstraße.

 

Das Hallenbad Kleinfeldchen bietet am Samstag, 6. Februar, von 8 bis 10 Uhr  Frauenschwimmen an und ist von 10 bis 18 Uhr für alle geöffnet. Am Sonntag, 7. Februar, hat das Bad von 8 bis 13 Uhr und am Rosenmontag von 7 bis 12 Uhr offen. Das Freizeitbad Mainzer Straße lädt Freitag und Samstag von 8 bis 20 Uhr zum Schwimmen ein und bleibt am Rosenmontag geschlossen. Das Hallenbad Kostheim hat am Freitag und Samstag von 8 bis 13 Uhr offen und bleibt ebenfalls Rosenmontag geschlossen. Im Thermalbad Aukammtal und in der Kaiser-Friedrich-Therme gelten die regulären Öffnungszeiten.

 

 

   

Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott liest aus seinem Roman „Die Auferstehung“

Karl-Heinz Ott hat mit „Die Auferstehung“ einen bissig-ironischen Roman über die unbeglichenen Rechnungen im Leben geschrieben. Am Donnerstag, 11. Februar, 19.30 Uhr, ist er damit im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, zu Gast.

 

Vier Geschwister kehren in ihr Elternhaus zurück, denn der an Parkinson erkrankte Vater ist verstorben. Während der Wartezeit auf den Anwalt, der ihnen den langersehnten Einblick in das Testament verschaffen soll, fangen die Geschwister an, mit dem Vater abzurechnen. Wie konnte es dieser wagen, im Alter noch ein Liebesleben zu haben und das auch noch mit seiner ungarischen Pflegerin? Wehe, wenn er ihr sein Vermögen vermacht haben sollte. Und wie kam er nur darauf, ausgerechnet den ehemaligen Verlobten seiner Tochter, der diese einst sitzen ließ, als Anwalt zu engagieren? Alles erscheint als Affront gegen die eigenen Kinder. Doch ist ihm dies wirklich zu verübeln? Schließlich wollten seine Kinder ihn entmündigen lassen. Nun ist er tot und es wird abgerechnet und um das Erbe gebangt, das die vier doch so dringend benötigen. Denn von den einstigen Idealen der 68er-Gerneration, der Linda, Joschi, Uli und Jakob angehören, ist nicht mehr viel übrig geblieben. So wird in der irrwitzigen Familienaufstellung die teilweise verlogene Mentalität einer Generation demaskiert, welche die Eltern einst wegen ihrer Spießigkeit verachtet hat und am Ende trotz hochtrabender Ideale selbst nur auf das Erbe aus ist, um das eigene Versagen damit kompensieren zu können. In scharfzüngigen Dialogen und mit sprachlicher Eleganz schildert Ott die Stunden des Wartens auf den Anwalt, die wechseln zwischen familiärer Vertrautheit und Eifersüchteleien. Durch geschickt in die kammerspielhafte Szenerie eingefügte Rückblenden veranschaulicht er die Entwicklung der Geschwister und zeichnet außerdem das Porträt einer Generation.

 

Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen an der Donau geboren. 1998 erschien sein Romandebüt „Ins Offene“, das mit dem Hölderlin-Förderpreis und dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet wurde. Für seinen Roman „Endlich Stille“ (2005) erhielt er den Alemannischen Literaturpreis, den Candide-Preis sowie den Preis der LiteraTour Nord. 2008 erschien sein dritter Roman „Ob wir wollen oder nicht“. Außerdem veröffentlichte er „Baden“ (2007) und „Tumult und Grazie. Über Georg Friedrich Händel“ (2008) und den Roman „Wintzenried“ (2011). Karl-Heinz Ott lebt in Freiburg.

 

Der Eintritt zu der Lesung kostet 8 Euro, ermäßigt 7 Euro. Reservierungen sind unter 0611  3415837 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

 

 

 

für die Ausstellung mit kinetischen Objekten und Maschinenskulpturen von Kai Wolf

Das Kunsthaus Wiesbadenzeigt von Samstag, 13. Februar, bis Sonntag, 27. März, die Ausstellung „Zeitlupen und Urwerke“ von Kai Wolf. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Kai Wolfs kinetische Objekte sind meist sich langsam bewegende Klangobjekte und Maschinenskulpturen. Die Verwendung von Fundstücken einstmaliger Gebrauchsgegenstände und die Erzeugung mechanisch oder elektronisch gesteuerter Bewegungsabläufe sind für sein Werk charakteristisch – nicht zu vergessen die zugehörigen Klänge mit Überraschungspotenzial. Mit Ideenreichtum und immer augenzwinkernd verweist er auf die Polarität zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Wissenschaft und Mystik, verbindet naturwissenschaftliche Errungenschaften mit vermeintlichen Relikten archaischer Kulturformen und erreicht unter virtuoser Anwendung physikalischer Phänomene eine oft kuriose, surrealistische Anmutung.

 

Im Rahmenprogramm ist am Freitag, 11. März, 19 Uhr, eine Künstlerführung und die Vorstellung der Begleitbroschüre vorgesehen.

 

   

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