Citynews

Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Im Kinderzentrum Biebrich des Amtes für Soziale Arbeit in der Bunsenstraße 6 können bis Montag, 7. Dezember, wieder Weihnachtspäckchen für Kinder in Not gespendet werden.

 

In die Päckchen können zum Beispiel gesteckt werden: Kinderkleidung, Handschuhe, Mützen, Schals, Sportsachen, Anstecker, Gürteltaschen, Brustbeutel, Haarschmuck, Ohrringe, Modeschmuck, Schultaschen, Geldbeutel, Schulbedarf, Einbände für Schulhefte, Puppen, Spielzeug allgemein, Zahnbürsten, Cremes, Haarpflege, Seife, Parfüm, Bonbons oder Lutscher. Verderbliche Lebensmittel dürfen nicht verschickt werden. Außerdem sollten die Sachen kindgerecht sowie neu oder gut erhalten sein, damit die Kinder sich auch freuen können. Auf dem Päckchen sollte kenntlich gemacht werden, ob es sich um ein Geschenk für ein Mädchen oder einen Jungen handelt. Sofern möglich, kann zusätzlich eine Altersangabe zur Orientierung angegeben werden.

 

Dieses Jahr gehen die Päckchen nach Rumänien und Bosnien-Herzegowina. Sie werden von Helfern, die den Transport begleiten, an die Kinder verteilt und kommen somit garantiert an. Über eine Spende von 2 Euro für den Transport für jeweils ein Päckchen würde sich die Stiftung „Kinderzukunft“ freuen.

 

Nähere Informationen erhalten Interessierte im Kinderzentrum Biebrich unter der Telefonnummer 0611 319176.

 


  

 

SPD: Rhein-Main-Hallen können Beispiel geben

Dr. Gerhard Übersohn: Großprojekt umweltverträglich umsetzen ist Gebot der Stunde
 
Während international Vorbereitungen für die nächste Klimakonferenz getroffen werden ist man in Wiesbaden längst mit der Umsetzung beschäftigt: Der Neubau der Rhein-Main-Hallen strebt an, auch in Hinblick auf die Umweltverträglichkeit neue Maßstäbe zu setzen. Für die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung zeigt Dr. Gerhard Übersohn, der für die SPD-Fraktion sowohl im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr als auch dem Umweltausschuss angehört, entsprechend zufrieden: „Mit den Rhein-Main Hallen beweist Wiesbaden, dass es alles andere als ein Widerspruch sein muss, ökologische und ökonomische Belange zusammenzubringen“. Neben der hohen Quote an wiederverwendetem Material aus dem Abbruch hat Übersohn dabei besonders die guten energetischen Werte des Neubaus im Blick: „Während im Altbau sprichwörtlich zum Fenster heraus geheizt wurde, sieht das hier völlig anders aus.“ Tatsächlich bringt ein Messe- und Veranstaltungszentrum besondere Herausforderungen mit sich. „Während an manchen Tagen die Halle kaum benutzt werden wird, muss sie an anderen auch energetisch Höchstleistungen bringen“, so Übersohn. „Da verlangt es schon besondere planerische Kunststücke, wenn man beispielsweise bei einer solchen Deckenhöhe mit lange offen stehenden Toren zur An- und Ablieferung von Material die Hütte warm halten will.“ Für die SPD ist aber genau dies bei den Hallen gelungen.


Alleine bei der Ausnutzung der Dachfläche wünscht sich die SPD nochmaliges Nachdenken seitens der Planungsverantwortlichen. Ausdrücklich unterstützt sie daher einen bereits mehrfach vorgetragenen Wunsch, die Dachfläche der Hallen für Photovoltaik zu nutzen. „Wir haben hier eine sensationell günstige Lage“, so Dr. Übersohn, „und es wäre höchst bedauerlich, wenn wir diese riesige, unverschattete und unverbaubare Fläche im Herzen der Stadt nicht nutzen würden.“ Daher hofft die SPD auch auf eine erneute Prüfung: „Die Statik der Decke stellt wohl kein ernsthaftes Hindernis dar, ebenso wenig wie die Finanzierung einer solchen Anlage, für die es möglicherweise sogar Zuschüsse geben könnte. Ich appelliere daher dringend an die TriWiCon, sich das Vorhaben noch mal genau anzuschauen“, so Übersohn abschließend.                                           

 

Buslinien 15 und 48 fahren anders

Die Buslinien 15 und 48 werden wegen des Weihnachtsmarktes in Delkenheim ab Samstag, 5. Dezember, 9 Uhr, bis Sonntag, 6. Dezember, circa 12 Uhr umgeleitet.

 

Der Fahrtweg in Richtung Delkenheim / Hochheim verläuft ab Wallau über die Autobahn 66, Abfahrt Nordenstadt, über die L3028, Mühlberg, Münchener Straße zur Ersatzhaltestelle „Mühlberg“ und weiter über den regulären Weg. In Richtung Wiesbaden verläuft die Umleitung in umgekehrter Reihenfolge. Die Haltstellen „Schlagmühle“, „Rathausplatz“, „Eifelstraße“ und „Mühlberg“ entfallen. Fahrgäste können den Ersatzhalt „Mühlberg“ in der Münchener Straße / Ecke Mühlberg nutzen.

 

Detaillierte Informationen gibt es in den Fahrplankästen an den Haltstellen, telefonisch unter 0611 45022450 sowie im Internet unter www.eswe-verkehr.de.

 

   

Vollsperrung der Schultheißstraße und Busumleitung in Bierstadt

Aufgrund eines Wasserrohrbruches kommt es in der Schultheißstraße in Bierstadt bis voraussichtlich Freitag, 11. Dezember, zu einer Vollsperrung der Fahrbahn und der Gehwege an der Baustelle zwischen Patrickstraße und Langfeldstraße.

 

Durch die Vollsperrung werden auch die Busse der Linien 23, 24 und 37 umgeleitet. In Richtung Breckenheim fährt die Buslinie 23 nach der Haltstelle „Poststraße“ zur Limesstraße, Zieglerstraße, Am Wolfsfeld, nach rechts in die Oberlinstraße, zur Kloppenheimer Straße über die Igstadter Straße und weiter auf dem normalen Weg. Der Fahrtweg der Linie 24 verläuft in Richtung Heßloch analog der Linie 23 bis zur Zieglerstraße, danach fahren die Busse über die Kloppenheimer Straße und Oberlinstraße. Die Linie 37 folgt ebenfalls der Umleitung und fährt nach der Kloppenheimer Straße über die Igstadter Straße zur Venatorstraße.

 

Die Haltestelle „Venatorstraße“ in Richtung Breckenheim und Heßloch entfällt. Fahrgäste können die Haltestelle „Poststraße“ in der Patrickstraße oder den Halt „Am Speiergarten“ in der Oberlinstraße nutzen. In Richtung Innenstadt fahren die Busse auf ihrer regulären Route.

 

Detaillierte Informationen gibt es in den Fahrplankästen an den Haltstellen, telefonisch unter 0611 45022450 sowie im Internet unter www.eswe-verkehr.de.

 

 

Thomas Sommerlatte zu Gast im Caligari

Regisseur Thomas Sommerlatte präsentiert am Freitag, 4. Dezember, um 17.30 Uhr sowie am Sonntag, 6. Dezember, um 20 Uhr seinen Debütfilm „Im Sommer wohnt er unten“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Nach den Aufführungen berichtet er über den Film und steht dem Publikum für Fragen bereit.

 

Eintrittskarten kosten sechs Euro; ermäßigt fünf Euro. Diese sind bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse des Caligari erhältlich.

 

Zum Film:
Bei der Bankiersfamilie Landberg hält man es mit der Tradition und mit dem Geld. David ist in die Fußstapfen des Vaters getreten. Matthias hat für Geldangelegenheit wenig übrig und sucht stattdessen nach Selbstverwirklichung. Mit Freundin Camille und deren Sohn Etienne verbringt er den Urlaub in der elterlichen Ferienvilla in Frankreich.  Diese Idylle wird gestört, als der Bruder eine Woche früher als vereinbart mit Gattin Lena im Urlaubsdomizil auftaucht. Mit seiner Ankunft werden die Karten der Hierarchie neu gemischt und auch untereinander entwickeln sich zunächst harmlose Konstellationen zu bedeutungsschweren Bewährungsproben. „Mich interessiert die Hackordnung, die Menschen sehr schnell untereinander ausmachen, das Ausnutzen von Macht und die Unfähigkeit mancher, aus solchen Mustern herauszukommen“, so der Regisseur über die Absichten seines Films.

 

Sommerlatte wurde dieses Jahr für sein Debüt über Geschwisterrivalität mit dem Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigsburg ausgezeichnet und auch für den Hessischen Filmpreis nominiert.

 

   

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