Politik

“Gespräche in der Villa” mit Petra Gerster und Christian Nürnberger

In der Reihe „Gespräche in der Villa", einer Kooperationsveranstaltung des Literaturhauses Villa Clementine, des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. und des Presseclub Wiesbaden, ist am Sonntag, 23. April, 11 Uhr, die bekannte Moderatorin und Autorin Petra Gerster zu Gast. Zu der Veranstaltung in der Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, Räume des Presseclubs, begleitet sie ihr Ehemann, der Autor Christian Nürnberger.

 

Petra Gerster stellt in einem moderierten Gespräch das gemeinsame Buch "Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten – Martin Luther" vor. Die einen sehen in Martin Luther den Retter der Christenheit, die anderen verdammen ihn als Ausgeburt des Teufels. Petra Gerster ging schon im ZDF der Frage nach, wie sehr die Lutherbibel die Welt veränderte. Zusammen mit ihrem Mann Christian Nürnberger begibt sie sich auf die Spuren Martin Luthers und zeigt, wie dieser mutige und unbeirrbare Mann die katholische Kirche und die gesamte damalige Welt zum Wanken brachte und wie sich das bis heute auf das Leben auswirkt. Was musste passieren, dass er zum Ketzer wurde und sich mit dem Papst anlegte? Zudem werfen die beiden einen Blick auf Katharina von Bora, die entlaufene Nonne, die sich in den Kopf gesetzt hatte, Martin Luther oder sonst keinen zu heiraten - eine aufschlussreiche, persönliche und höchst vergnügliche Begegnung mit Luther und seiner Frau Käthe, geschrieben von zwei Bestsellerautoren, 2017 ausgezeichnet mit dem EMYS Sachbuchpreis.

 

Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro, inklusive einer Tasse Kaffee und einem Croissant, gibt es nur an der Tageskasse; es findet kein Vorverkauf statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

 

Kalif des Islam und mehrere Tausend Gläubige zum Friedensgebet am Karfreitag versammelt

14.April, 14.00 Uhr, Moscheebau-Grundstück in Raunheim ( bei Rüsselsheim)
 
 
Seine Heiligkeit, der Kalif, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, und mehrere Tausend Gläubige versammeln sich am 14.April ab ca. 13.30 Uhr in Raunheim bei Frankfurt am Main, zum Freitagsgottesdienst - als sichtbares Zeichen für Frieden.
 
Gegenwärtig besucht das weltweite Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat - mit mehreren zehn-millionen Anhängern in 207 Staaten der Erde - die Bundesrepublik, eröffnet Moscheen und trifft Menschen zu Audienzen.
Die weltweit live übertragene Freitagspredigt hält seine Heiligkeit auf dem Grundstück der zukünftigen Moschee in Raunheim. Zur zeremoniellen Grundsteinlegung der neuen Moschee in Raunheim lädt die Ahmadiyya Muslim Jamaat am Dienstag, den 18.April, ab 17 Uhr.
 
Der Freitagsgottesdienst am Karfreitag findet in großen Zelten statt, denn mehrere tausend muslimische Frauen und Männer freuen sich auf die Predigt und das Gebet mit seiner Heiligkeit, dem Kalifen des Islam (http://www.khalifaofislam.com/), höchstpersönlich.
 
Veranstaltungsort:
Kelsterbacher Straße 18
65479 Raunheim (bei Rüsselsheim)
 
Programmablauf
Ab    13:30 Uhr     Zugang zum Gebetsbereich in den Zelten
        14.00 Uhr     Beginn der Freitagspredigt seiner Heiligkeit, dem Kalifen des Islam
Ca.   15.00 Uhr        Beginn des Freitagsgebets
        15.30 Uhr        Ende des Programms
 
Angesichts erschreckender Meldungen von Terror und Wahnsinn im Namen des Islam tragen sichtbare, friedliche Ereignisse wie z.B. eine friedliche religiöse Versammlung oder auch der am Dienstag symbolisch eingeleitete Bau einer Moschee zur Besänftigung islamophober Denkmodelle bei und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Für mehr Rücksicht in sozialen Medien: Schulprojekt „Respekt digital“ startet

Landesregierung und LPR Hessen ermuntern Jugendliche zu einem respektvollen Umgang im Internet

 

Wiesbaden. Die Hessische Landesregierung wirbt im von ihr ausgerufenen „Jahr des Respekts“ mit Aktionen und Projekten für Werte wie Toleranz, Fairness, Anerkennung und Hilfsbereitschaft. Ein Schwerpunkt soll dabei auch auf die neuen Medien gelegt werden, da  Fake-News und Hass in sozialen Netzwerken mittlerweile alltäglich sind. Um ein Zeichen gegen Respektlosigkeit im Netz zu setzen, startet die Landesregierung gemeinsam mit der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) das Projekt „Respekt digital“. Ab sofort können sich hessische Schulklassen der Sekundarstufe II bewerben.

 

Nahezu alle Jugendlichen tauschen sich heute regelmäßig über soziale Medien aus. Sie lernen dabei auch die Schattenseiten kennen: persönliche Beleidigungen bis hin zu Cybermobbing, Hasskommentare, falsche Nachrichten und gezielte Stimmungsmache. „Diese Negativphänomene gibt es in allen Altersgruppen, Jugendliche trifft dieser Gegenwind aber besonders hart. Gefahren lauern durch verletzende Kommentare im Schutz der Anonymität ebenso wie durch verdeckte oder offene Beeinflussung von extremistischen und populistischen Meinungsmachern. Deshalb wollen wir in einem Kooperationsprojekt jugendliche Internetnutzer in medienpädagogischen Workshops ins Gespräch bringen und Vorschläge sowie Motive erarbeiten lassen, die für einen respektvolleren Umgang in den sozialen Medien werben“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Medienbeauftragte der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer.

 

„Jugendliche wissen oft nicht, was sie mit Hasstiraden im Netz auch in der realen Welt anrichten“, so LPR-Hessen Direktor Joachim Becker. „Indem ihnen die Konsequenzen von Mobbing und Ablehnung nicht nur im Hinblick auf die Gesellschaft, sondern auch auf ihre ganz persönliche Lebenswelt aufgezeigt werden, wird das Thema für sie greifbar und zugänglich.“ Ziel sei, dass die Schülerinnen und Schüler eine für ihre Altersgruppe geeignete Ansprache und Motive entwickeln, um für mehr Respekt im Netz zu werben.

 

Das viertägige Projekt besteht in der ersten Phase aus einer zweitägigen Medienbildung und zwei Tagen praktischer Medienproduktion. Hierbei lernen die Jugendlichen unter Anleitung von Medienprofis die Auswirkungen von Hetze und Hass im Internet kennen und erstellen auch eigene Medienproduktionen. Diese werden im Anschluss über die Online-Kanäle der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ verbreitet.

 

Nähere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung stehen unter folgenden Links zur Verfügung:
www.hessen-lebt-respekt.de/projekte/respekt-digital
www.medienblau.de/respekt (Anmeldung)

 

„Hessen lebt Respekt“ im Internet: www.hessen-lebt-respekt.de

 

   

Zweites Tastmodell vorgestellt

Bürgermeister und Sozialdezernent Arno Goßmann hat heute das zweite Wiesbadener Blindentastmodell eingeweiht.

 

„Das zweite Tastmodell, das in unserer Stadt zu sehen ist, zeigt das Kurhaus, das Theater, die Brunnenkolonnaden und Teile des Kurparks. Es ist ein beispielhaftes Projekt inklusiver Teilhabe“, so Goßmann.

 

Durch die Tastmodelle können historisch markante und das Stadtbild prägende Gebäude von allen Menschen erfasst werden. Besonders sehbehinderte und blinde Menschen erhalten so einen Zugang zum Stadtbild. Bürgermeister Arno Goßmann dankte im Rahmen der Einführung besonders dem Künstler und Gestalter des Tastmodells, Egbert Broerken, der die besonderen Gebäude im Maßstab 1:250 spürbar gemacht hat.

 

Das erste Tastmodell steht seit 2011 in der Fußgängerzone und zeigt das Historische Fünfeck. „Es entwickelte sich zu einem Publikumsmagnet und wurde von der Bevölkerung begeistert angenommen. Das neue Modell wird sicherlich eine ähnlich positive Resonanz hervorrufen und bei den Stadtführungen nicht nur bei Menschen mit einer Sehbehinderung besondere Beachtung finden“, so Bürgermeister Arno Goßmann.

 

 

Jugendparlament für Liveübertragungen

Das Wiesbadener Jugendparlament hat sich auf seiner jüngsten Sitzung am 28. März dafür ausgesprochen, einen Antrag der AfD-Fraktion im Rathaus zu unterstützen, der Liveübertragungen der Stadtverordnetenversammlung fordert. Der Antrag wird am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung beraten und abgestimmt.

 

Das Jugendparlament hofft, dass der ideologiefreie und sachliche Antrag eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung findet, auch wenn er von der AfD komme. „Wir sehen in diesem Antrag ausschließlich positive Aspekte und wir sehen keinen Grund, warum eine Fraktion am Donnerstag dem Antrag nicht zustimmen sollte. Liveübertragungen der Stadtverordnetenversammlungen machen das Parlament als öffentliches Gremium transparenter und die Menschen haben leichter Zugang zu den Entscheidungsprozessen“, so Silas Gottwald, Vorsitzender des Wiesbadener Jugendparlaments.

   

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