Politik

Staatsminister Wintermeyer und Bad Hersfelds Bürgermeister Fehling stellen das Hessentags-Programm mit rund 1.000 Veranstaltungen vor

Axel Wintermeyer: „Traditionsreich, informativ und unterhaltsam –
kurzum für jeden Gast ist etwas dabei“

Wiesbaden/Bad Hersfeld. Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und der Bürgermeister der Hessentagsstadt, Thomas Fehling, haben heute in Bad Hersfeld das Programm für das Landesfest vom 7. bis 16. Juni 2019 vorgestellt. „Mit rund 1.000 Veranstaltungen – ein Großteil davon kostenfrei – wird in Bad Hersfeld für alle Geschmäcker etwas geboten. Die Besucherinnen und Besucher erwarten spannende und aufregende zehn Tage in einer bestens vorbereiteten Gastgeberstadt, die den zahlreichen Gästen viel zu bieten haben wird: traditionsreich, informativ und unterhaltsam – kurzum für jeden Gast ist etwas dabei. Dabei wird Bad Hersfeld seinen ganz eigenen Charakter in den Hessentag mit einbringen, darauf dürfen wir uns nach der Ausrichtung im Jahr 1967 zum zweiten Mal freuen. Der Dank gilt allen Beteiligten, die sich schon in der Vorbereitung mächtig ins Zeug gelegt haben und ohne die eine solche Großveranstaltung nicht möglich wäre“, so Staatsminister Wintermeyer.

„Mit der Ausrichtung des Hessentages wollen wir einmal mehr unter Beweis stellen, wie faszinierend lebendig Bad Hersfeld ist. In den zehn Tagen werden wir unsere Stadt in all ihren Facetten zeigen: modern und fortschrittlich auf der Straße der Innovationen, jung und lebendig in der Sparkassen-Arena, als Stadt der Kultur und Tradition in und um die Stiftsruine, aber auch als lebens- und liebenswerten Ort mit großem Freizeitwert rund um den Kurpark“, sagte Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling.

Auch dieses Jahr bilden die Kernmodule die Grundstruktur des 59. Hessentags: In der Landesausstellung präsentieren sich die Ministerien, der Hessische Landtag und seine Fraktionen. Auch das Hessische Kabinett wird in Bad Hersfeld tagen, zudem wird Ministerpräsident Volker Bouffier bei einer Gesprächsrunde mit prominenten Gästen zum Thema „Hessen lebt Respekt – Respekt in Deinem Alltag“ diskutieren. Die Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ gehört mit vielen Mitmach- und Erlebnisaktionen zu den beliebtesten Attraktionen auf dem Hessentag. Verbände, Vereine, Initiativen und Organisationen sowie die Evangelische und Katholische Kirche, die Bundeswehr und Hilfsdienste haben gemeinsam seit Monaten an einem bunten und interessanten Programm gearbeitet. Foren, Vorträge und Podiumsgespräche gehören ebenfalls fest zum Programm. 890 junge Polizeianwärterinnen und Anwärter werden feierlich vereidigt und Einsatzkräfte, die sich in besonders vorbildlicher Weise für Leib und Leben eingesetzt haben, ausgezeichnet.

In der Sparkassen-Arena finden abends eine Vielzahl von Konzerten statt. Zu Beginn werden die Black Eyed Peas im Zuge des „hr3 Festivals“ die Bühne in Bad Hersfeld erobern. Nationale Künstler, wie Silbermond und Roland Kaiser, sind in den darauffolgenden Tagen anzutreffen. Am Samstag, den 15. Juni, findet die große „Just-White Party“ von HIT RADIO FFH statt. Zu den Highlights gehören ebenfalls Musikgrößen wie ZZ Top oder auch die Kelly Family.

„Jede Stadt prägt den Hessentag auf ihre Weise und jeder Hessentag prägt die ausrichtende Stadt. Der Fokus in Bad Hersfeld liegt auf den Kernthemen Kultur, Klima, Kommunikation und Kur. Den großen Söhnen Konrad Zuse, Konrad Duden auch Lullus, dem ersten Abt des Klosters Hersfeld, wird mit eigenen Veranstaltungen gedacht“, sagte Staatsminister Wintermeyer.

Bürgermeister Thomas Fehling zeigt sich voller Vorfreude auf das bevorstehende Landesfest: „Über 1000 Programmpunkte während des Hessentages – da ist für jeden Geschmack und für jedes Alter das Passende dabei. Ich freue mich besonders, heute zwei weitere Konzerte in der Stiftsruine bekanntzugeben: Tom Gaebel präsentiert einen Abend mit Swing und der unvergleichliche Peter Kraus garantiert einen Ausflug in den Rock ’n’ Roll der fünfziger Jahre. Der Vorverkauf startet am Donnerstag, den 9. Mai.“

Die Verantwortung für die Umwelt ist den Veranstaltern wichtig. „Wir wünschen uns, dass viele Besucher öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Bis in die späte Nacht fahren Busse und Bahnen. Es lohnt sich, das eigene Auto stehen zu lassen“, sagte der Chef der Staatskanzlei. Nähere Informationen zu den Verbindungen des ÖPNV sind in einer eigenen Broschüre und auf der Hessentags-Homepage zu finden.

Dem Hessentagspaar Katharina Löhwing-Diebel und Dennis Diebel wurde heute symbolisch ein Bürgerbus zur Nutzung während des Hessentages überreicht. Das Land Hessen fördert mit der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ auch in diesem Jahr Bürgerbusprojekte durch Beratung und Sachleistungen mit 1,2 Millionen Euro. Im Januar 2019 sind die ersten 20 Fahrzeuge übergeben worden. Weitere Fahrzeuge werden während des Landesfestes an Kommunen, Vereine oder Organisationen aus ländlichen Regionen übergeben.

Das Programm des Hessentags ist in einem handlichen Heft zusammengefasst, das kostenlos in einer Auflage von 100.000 Stück verteilt wird. Ebenfalls steht das Heft zum Downloaden auf der Internetseite www.hessentag2019.de/veranstaltungskalender zur Verfügung und ist in der Hessentags-App jederzeit abrufbar.

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Stellungnahme

von Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, zum vom Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann vorgeschlagenen landesweiten Mietpreisstopp:

 

„Der DGB begrüßt den Vorschlag von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef, einen Mietenstopp seitens des Landes einzuführen. Daneben müssen alle mietrechtlichen Instrumente – wie etwa die Mietpreisbremse und Kappungsgrenze – effektiv ausgeschöpft werden. Eigenbedarfskündigungen müssen zudem stark eingeschränkt werden.“

 

DGB-Maiaufruf 2019: Europa. Jetzt aber richtig!

Der Deutsche Gewerkschaftsbund stellt in seinem diesjährigen Aufruf zum 1. Mai die Europawahl und das Motto ‚Europa: Jetzt aber richtig!‘ in den Mittelpunkt.

 

Der DGB und die Gewerkschaften in Hessen und Thüringen wollen den 1. Mai zum Tag der europäischen Solidarität machen. Die Rechtspopulisten und Nationalisten in Europa bieten keine Lösungen. Am 1. Mai zeigen wir klare Kante gegen Rechts und alle, die unser Land und Europa spalten wollen. Wir sagen Nein zu Intoleranz, Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus.

 

Wir kämpfen gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Fortschritt in Deutschland und Europa: Für Gute Arbeit, gute Einkommen und Arbeitsbedingungen, mehr Tarifbindung und eine Rente, die für ein gutes Leben reicht.

 

Der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph und der stellvertretende Vorsitzende, Sandro Witt werden am 1. Mai in Thüringen und Hessen reden.

 

Hauptredner und Orte sind in diesem Jahr:

 

THÜRINGEN

Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen und
Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringen
Ort: Erfurt, Johann-Sebastian-Bach-Straße, 12 Uhr
Ilko Vehlow, 1. Bevollmächtigter IG Metall Erfurt
Ort: Sömmerda, Marktplatz, 09.30 Uhr
Thomas Steinhäuser, 1. Bevollmächtigter IG Metall Suhl
Ort: Sonneberg, PIKO-Platz, 10 Uhr

HESSEN

Sandro Witt, stellvertr. Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen
Ort: Hanau, Marktplatz, 11 Uhr
Jürgen Bothner, Landesbezirksleiter ver.di Hessen
Ort: Offenbach, Wilhelmsplatz, 11.30 Uhr
Harald Schaum, stellvertr. Bundesvorsitzender IG BAU
Ort: Kassel, Königsplatz, 10.30 Uhr
Marlis Tepe, Bundesvorsitzende GEW
Ort: Frankfurt am Main, Römerberg, 12 Uhr
Jörg Köhlinger, Bezirksleiter IG Metall Mitte
Ort: Darmstadt, Marktplatz, 11 Uhr

Hier ein Link zu allen Veranstaltungen am 1. Mai in Hessen und Thüringen.

 

Den Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai 2019 können Sie hier nachlesen.

 

   

Wolfgang Gores: „Die Sprache ist das A und O“

Wolfgang Gores, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion begrüßt Pläne der für die Integration zuständigen Landesminister. Sie hatten ange-kündigt, die Sprachförderung für Zuwanderer verbessern zu wollen, um so de-ren Integration zu erleichtern. „Die Sprache ist das A und O, nur wer sie be-herrscht, kommt tatsächlich in seiner neuen Heimat an und fühlt sich nicht mehr fremd und verloren“, erklärt Gores.


Er betont weiter, gleichzeitig fordern und fördern zu wollen. „Wir müssen al-les Notwendige tun und die Voraussetzungen schaffen, damit Zuwanderer unsere Sprache erlernen können.“ Man müsse ihnen aber auch klar machen, dass es in ihrem Interesse liegt, sich in der neuen Heimat verständlich ma-chen zu können. Denn wer die Sprache nicht richtig beherrscht, könne leicht missverstanden werden. „Dies kann dann wiederum beim Gegenüber zu Miss-verständnissen oder sogar zu Aggressionen führen. Das Beherrschen der deutschen Sprache ist somit auch eine Voraussetzung für ein friedliches Mit-einander.“


Doch es sind nicht die Zuwanderer alleine, die von guten Deutschkenntnissen profitieren würden, argumentiert der CDU-Sozialpolitiker. Er verweist auf die vielen Unternehmen im Land, die händeringend und oft vergeblich nach Fach-kräften suchen. „Häufig finden sie gute und zuverlässige Leute, die aber dann wegen schlechter Sprachkenntnisse durch die Prüfungen fallen.“ Nur mit gu-ten Deutschkenntnissen, so Gores, könnten Zuwanderer im Kampf gegen den Fachkräftemangel helfen.
Schließlich spricht sich Gores ähnlich wie auch das NRW-Integrationsministe-rium dafür aus, dem Sprachproblem mit besonderen Anreizen Herr zu wer-den. Bislang müssen Zuwanderer acht Jahre mit einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gelebt haben, um eingebürgert werden zu können. Zuwande-rern, die besonders gute Integrationsleistungen wie das Beherrschen der deutschen Sprache vorweisen können, könnte als Anerkennung die Einbürge-rung schon nach vier Jahren ermöglicht werden.

 

DGB kritisiert Hartz-IV-Sanktionen

Stellungnahme zu steigenden Zahlen der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfängerinnen und - Empfänger in Hessen

Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen sagt heute in Frankfurt:

„Der DGB Hessen-Thüringen kritisiert die steigende Zahl von Sanktionen gegenüber ALG II-Empfängern in Hessen. Die ALG II-Sätze sind eine soziale Sicherung auf der Basis des Existenzminimums! Das zu kürzen, ist ein Angriff auf die Menschenwürde. Gute Löhne und sichere Arbeit schaffen Motivation, garantieren Teilhabe und ein Leben in Würde."

   

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