Sozial geht anders!

Hans-Achim Michna: SPD fordert Tariflöhne bei städtischen Gesellschaften, lässt aber Vergabe an Billiganbieter zu

 

„Ich freue mich, dass nun auch das Umweltamt erkannt hat, wie wichtig es ist, die selbst aufgestellten Papierkörbe regelmäßig zu leeren. Jeder, der seinen Beitrag zu mehr Sauberkeit in Wiesbaden leistet, ist willkommen“, sagte der beschäftigungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion, Dr. Hans-Achim Michna. „Nicht nachvollziehbar ist jedoch die Aussage des Umweltamtes vom vergangenen Wochenende, die Wettbewerbsfähigkeit der Preise zur Bedingung für die Reinigung aus einer Hand durch die ELW machen zu wollen“, betont Michna.

 

„Es ist einfach unglaublich, solche Verlautbarungen ausgerechnet aus dem Zuständigkeitsbereich des Sozialdezernenten vernehmen zu müssen“, so der Sozialpolitiker. Wiesbaden verfüge mit den ELW über ein anerkannt leistungsstarkes Reinigungsunternehmen, das zu hundert Prozent der Stadt gehöre und in dem Tariflöhne gezahlt würden und ausgerechnet das Sozialdezernat wolle an einen billigeren Anbieter vergeben, beklagt sich Hans-Achim Michna, der zugleich auch stellvertretender Landesvorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Hessen ist. „Damit macht Wiesbaden Negativ-Schlagzeilen in ganz Hessen“, so Hans-Achim Michna wörtlich.

 

„So, wie das Umweltamt gegenwärtig plant, haben wir am Ende weder die dringend gebotene zentrale Reinigungszuständigkeit in Wiesbaden, noch ist sichergestellt, dass die beauftragten Mitarbeiter tariflich bezahlt werden. Sozial geht anders! Ich fordere Bürgermeister Goßmann auf, in beiden Bereichen schnell nachzubessern“, betonte der Stadtverordnete abschließend.

 

 

 












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