CDU: Kinderpfleger/-innen in Krippen

Manjura irrt, Landesgesetzgeber sieht ihren Einsatz ausdrücklich vor

Auf den Vorschlag des Vorsitzenden der CDU-Rathausfraktion, Bernhard Lorenz, Fachkräfte in der Kinderbetreuung durch so genannte Sozialpädagogische Assistent/innen bzw. Kinderpfleger/-innen unterstützen zu lassen, reagierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Manjura laut Wiesbadener Kurier mit den Worten: „Es gibt Landesgesetze, die der Stadt das verbieten.“ Manjura bescheinigte Lorenz deshalb „keine hohe Sachkompetenz in diesem Bereich“ (WK vom 24.2., S.10).

Dazu stellt die CDU-Rathausfraktion fest:
Die Aussagen von Herrn Manjura sind falsch. Richtig ist: Im Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB) vom 18. Dezember 2006, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28. September 2015 (GVBl. S.366) heißt es in § 25b, Absatz 2, Satz 2: „In Gruppen mit Kindern unter drei Jahren können auch Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger mit staatlicher Anerkennung mit der Mitarbeit betraut werden.“
Neben dieser direkten Regelung für Krippengruppen sieht das Gesetz weitere Einsatzmöglichkeiten von Kinderpfleger/-innen als Fachkräfte vor.


Es ist wirkt nicht besonders souverän von Manjura, die Sachkompetenz anderer herabzuwürdigen, wenn er selbst ahnungslos ist. Es ist fragwürdig, warum Manjura das gegenüber einem Kollegen tut, mit dem er gemeinsam in den letzten Jahren eine erfolgreiche Koalition gemanagt hat. Es ist unanständig, wenn Manjura einen Kollegen öffentlich angreift, mit dem er ansonsten vertrauensvoll zusammenarbeitet.












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