Diesel-Urteil vertagt – Wenn unsere Maßnahmen greifen, können Fahrverbote verhindert werden

Gerhard Uebersohn: „Vertagung ist Ansporn, weiterzumachen“

 

Die Vertagung des Dieselurteils in Wiesbaden auf den 13.02.2019 wertet der umweltpolitische Sprecher der SPD-Rathausfraktion, Dr. Gerhard Uebersohn, als positives Signal und gleichzeitig als Aufgabe. „Die Vertagung vor dem Verwaltungsgericht ist Ansporn, mit den begonnen Maßnahmen weiterzumachen. Außerdem müssen wir offen sein für weitere Anregungen. Dazu gehört die Nachrüstung der Busse von Euro 5 auf Euro 6. Das ist nötig, bis in ausreichender Menge Elektrobusse unterwegs sind.“, sagt Uebersohn.

 

„Dass wir, anders als andere Städte, nicht direkt ein Urteil mit Fahrverboten erhalten haben, liegt auch an dem engagierten Anpacken von Oberbürgermeister Sven Gerich und Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Vor allem das umfangreiche Maßnahmenpaket der Stadt, das den Luftreinhalteplan des Landes ergänzt und das sich derzeit in der Abarbeitung befindet, bietet nicht nur die Chance, ein Dieselfahrverbot zu verhindern. Wir können jetzt schon weitere positive, stadtplanerische Ergebnisse sehen, wie der Ausbau der Busspuren und Fahrradwege. Wichtig ist, dass der Bund und das Land die Städte, die etwas ändern wollen, auch finanziell unterstützen“, führt der Sozialdemokrat weiter aus.

 

Abschließend sagt Uebersohn: „Wir wollen vor allem ein Fahrverbot verhindern, damit alle, die auf ein Auto angewiesen sind, nicht bestraft werden. Aber jede und jeder muss dafür etwas tun. Lasst uns alle öfters das Auto stehen lassen, Fahrgemeinschaften bilden, den Bus oder das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen. Es gibt mehr Bewegungsmöglichkeiten als das Auto.“

 












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