Ostfeld weiter vorantreiben

Die CDU-Rathausfraktion spricht sich für eine zügige weitere Entwicklung und Planung des Ostfelds aus. „Ostfeld Kalkofen steht für die Zukunft der Stadt Wiesbaden. Wir befinden uns mitten im Entwicklungsprozess. Diesen müssen wir weiterführen, denn wir als CDU wollen Wiesbaden zukunftsfähig aufstellen“, bezieht der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Bernd Wittkowski Stellung. Wiesbaden hat nach wie vor einen hohen Bedarf an neuem Wohnraum und Raum für wirtschaftliche und unternehmerische Ansiedlungen. „Daran hat die Coronakrise nichts geändert. Wer den Stopp der Planungen fordert, handelt nicht im Sinne der Zukunft unserer Stadt.“ Denn auch wenn bedingt durch die Coronaauswirkungen auf die städtischen Ausgaben geachtet werden muss, wäre es der falsche Weg, an langfristig orientierten und für die Stadt wichtigen Investitionen wie dem Ostfeld sparen zu wollen. Der Reflex, angesichts von Corona pauschal den Rotstift ansetzen zu wollen, ist zu kurz gedacht. Denn Projekte wie Ostfeld Kalkofen verschlingen nicht nur Geld. Das Gegenteil ist der Fall, denn Entwicklungsmaßnahmen sorgen für eine ausreichende Finanzierung von Infrastrukturen wie Verkehr, Kitas, Schulen oder öffentliche Freiflächen, da diese aus den Bodenwertsteigerungen finanziert werden können.

 

Die CDU will die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung umsetzen, zumal die umfangreichen vorbereitenden Untersuchungen keinerlei Ausschlusskriterien für die Realisierung eines neuen Stadtteils im Ostfeld ergeben haben. Der nächste Schritt ist die Entwicklungssatzung Ostfeld Kalkofen, die vor den Sommerferien im Magistrat eingebracht wurde und nach den Ferien in den Gremien beraten werden soll. „In diesem Zug können offene Punkte diskutiert und erläutert werden. Klar ist aber auch, dass Fragen nach Auswirkungen des Flugplatzes Erbenheim, nach klimatischen Optimierungen, nach verkehrlicher Infrastruktur derzeit in sehr detaillierten Gutachten und Untersuchungen noch weiter geprüft und transparent offen gelegt werden“, stellt der verkehrspolitische Sprecher der CDU Rathausfraktion Hans-Joachim Hasemann-Trutzel fest. „Die Beantwortung dieser Fragen hat in den weiteren Verfahrensschritten wie Rahmen- und Bebauungsplänen zu erfolgen. Wir müssen zunächst die Entwicklungssatzung als Voraussetzung dafür beschließen – immer ein Schritt nach dem anderen.“

 


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