Geschwindigkeitsmessung, teils massive Überschreitungen

Wiesbaden, A66, Bereich Frauenstein, FR Rüdesheim, Wiesbaden, B54 zwischen Ortsausgang und Abzweig Fischzucht, 03.10.2017 - 04.10.2017

 

(He)In der vergangenen Nacht und den gestrigen Abendstunden führte die Wiesbadener Polizei Geschwindigkeitskontrollen auf der A66 sowie auf der B54 durch. Gerade auf der B54 wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit teilweise massiv überschritten. Fast 70% der erfassten Fahrzeuge fuhren hier zu schnell. Zwischen 19:00 Uhr und 21.30 Uhr war der Messtrupp zunächst auf der A66 in Fahrtrichtung Rüdesheim eingesetzt. Von circa 1.500 gemessenen Fahrzeugen waren hier 81 zu schnell unterwegs. 39 Fahrzeugführer kamen mit einer Verwarnung von 30 Euro davon. 40 Fahrer oder Fahrerinnen fuhren zwischen 21 und 40 km/h zu schnell und müssen mit einem Bußgeld zwischen 70 und 120 Euro sowie einen Punkt im Verkehrszentralregister rechnen. Bei erlaubten 100 km/h für PKW waren die schnellsten Fahrer über 40 km/h zu schnell. Folge: 160 Euro, 2 Punkte, ein Monat Fahrverbot. Weitaus bedenklicher war jedoch das Ergebnis der zwischen 23:45 Uhr und 01:15 Uhr auf der B54 durchgeführten Messung. Hier wurde zwischen dem Ortsausgang Wiesbaden und dem Abzweig Fischzucht, in Richtung Taunusstein, kontrolliert. Von 85 gemessenen Fahrzeugen fuhren fast 70 Prozent zu schnell. 21 Fahrzeuge fuhren 11km/h - 20 km/h zu schnell: 20 Euro bzw. 30 Euro. 30 Fahrzeuge waren zwischen 21 und 40 km/h zu schnell: 70 - 120 Euro und einen Punkt. Fünf Fahrzeugführer waren bei erlaubten 60 km/h mit bis zu 120km/h unterwegs (240 Euro, 2 Punkte, ein Monat Fahrverbot). Den unrühmlichen ersten Platz belegte ein BMW-Fahrer, welcher 75 km/h zu schnell, also mit 135 km/h bei erlaubten 60km/h, unterwegs war. "Preisgeld": 440 Euro, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot.












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