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Zusetzungen im Sozialbereich

Rund 30 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre beschlossen

 

„Bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2018/2019 haben wir für den Sozialbereich  Zusetzungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre beschlossen“, zeigt sich Simon Rottloff, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Rathausfraktion, erfreut. Der Schwerpunkt der SPD-Fraktion im Sozialbereich liege besonders auf dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, einer besseren Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus, aber auch auf dem  Ausbau der Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche. „Wir knüpfen das soziale Netz in unserer Stadt enger.  So haben wir besonders bei der Elternarbeit aufgesattelt, werden wir 4 neue Kinder-Eltern-Zentren (KiEZe) eröffnen und die seit langem geplanten Willkommensbesuche für Neugeborene anbieten“, erläutert Rottloff. „Auch bauen wir die mobile Jugendarbeit in Auringen, Medenbach und Naurod weiter aus“, fügt der Sozialpolitiker hinzu.


Im Bereich der Kinderbetreuung  werden allein für den Ausbau der Krippen- und Elementarplätze 15 Millionen Euro für die Jahre 2018 und 2019 hinterlegt. Hinzu kommen noch die Einführung einer weiteren Betreuenden Grundschule (BGS) an der Ursula-Wölfel-Schule sowie an der Freiherr-vom Stein-Schule.


„Auch im sozialen Wohnungsbau wird es vorangehen. Ab dem kommenden Doppelhaushalt stehen  jährlich acht Millionen Euro für den neu geschaffenen Wohnbaufonds zur Verfügung“, berichtet der Sozialpolitiker. Dieser dient dazu, die geplanten 400 sozial geförderten Wohnungen pro Jahr zu finanzieren.


Aktuell werden die Zusetzungen in den Haushaltsplanentwurf der Verwaltung eingearbeitet. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung  am 30. November 2017  wird dann der überarbeitete Haushaltsplan diskutiert und zum Beschluss freigegeben.

 

Änderungen zum Fahrplanwechsel – ESWE Verkehr informiert

Am Sonntag, 10. Dezember, findet im gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund der nächste Fahrplanwechsel statt. ESWE Verkehr erweitert in Wiesbaden mit diesem Fahrplanwechsel erneut das Verkehrsangebot und passt es noch besser den Bedürfnissen der Fahrgäste an.

 

„In Umsetzung des gültigen Nahverkehrsplans wird als neue gemeinsame Busverbindung zwischen Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis die ESWE-Linie 5 über Schierstein hinaus verlängert; sie verkehrt nun über Walluf und Martinsthal bis nach Rauenthal“, kündigt Stadtrat Andreas Kowol, Umwelt- und Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie Aufsichtsratsvorsitzender von ESWE Verkehr, an.

 

Jörg Gerhard, Geschäftsführer von ESWE Verkehr, ergänzt: „Weitere Angebotsverbesserungen sind montags bis freitags ein Stundentakt tagsüber auf der Linie 16 zwischen Rambach und Naurod über die Siedlung Erbsenacker sowie die Ausweitung des Probetriebes der Linie 8 im Komponistenviertel auf den Abendverkehr.“

 

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Linie 4
Sonntags findet, um die abendliche Taktlücke zu schließen, eine zusätzliche Fahrt um 20.04 Uhr ab „Biebrich/Rheinufer“ bis „Kohlheck/Polizeiakademie“ statt.

 

Linie 5
Im Zuge der verstärkten Zusammenarbeit im Nahverkehr zwischen der Stadt Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis ist im Jahr 2015 erstmals ein gemeinsamer lokaler Nahverkehrsplan beschlossen worden. Dessen erstes Ergebnis wird mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember wirksam: Als neue gemeinsame Busverbindung wird die ESWE-Linie 5 über Schierstein hinaus verlängert und verkehrt nun über Walluf und Martinsthal bis nach Rauenthal. Sie ersetzt dabei die bisherige RTV-Linie 170 und zwar mit Fahrten im Stundentakt. Diese Fahrtentaktung zwischen Schierstein und Walluf – Martinsthal – Rauenthal orientiert sich an der bestehenden Nachfrage und wird von ESWE Verkehr im Auftrag der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) entsprechend umgesetzt.

 

Dazu Informationen für Wiesbaden:
Das Fahrplanangebot der Linie 5 innerhalb Wiesbadens (Erbenheim – Innenstadt – Schierstein) ändert sich nicht: Es bleibt unter der Woche beim gewohnten Zehn-Minuten-Takt. In Schierstein wird immer dann, wenn Fahrten der Linie 5 von oder nach Rauenthal verkehren, die Haltestelle „Schierstein/Friedhof“ statt der Haltestellen „Oderstraße“ und „Neckarstraße“ bedient.

 

Dazu Informationen für Walluf und Martinsthal:
In Walluf und in Martinsthal verkehrt die Linie 5 auf dem identischen Fahrweg der bisherigen Linie 170; alle Haltestellen werden unverändert bedient.

 

Dazu Informationen für Rauenthal:
Aus Richtung Wiesbaden kommend nimmt die Linie 5 die zweite Auffahrt nach Rauenthal („Vor dem Kaltenborn“) und endet dort baustellenbedingt, auf unbestimmte Zeit, an der Haltestelle „Jahnstraße“. In Richtung Wiesbaden beginnt die Linie 5 ihre Fahrten in Rauenthal ebenfalls an der Haltestelle „Jahnstraße“ und fährt in umgekehrter Richtung nach Martinsthal, Wildsauplatz, und weiter Richtung Wiesbaden.

 

Linie 8
Die Anbindung des Komponistenviertels wird montags bis freitags im Stundentakt auf die Abendstunden ausgedehnt. Im Abendverkehr findet also je Stunde und Richtung jeweils eine Fahrt auf den drei Linienästen Idsteiner Straße, Freseniusstraße sowie Schumannstraße/Richard-Wagner-Straße statt.

 

Linien 9 und 14
Die Linie 9 wird täglich – auch morgens – über die Haltestellen „Friedrich-Bergius-Straße“ und „Alte Schmelze“ geführt. Im Gegenzug verkehrt die Linie 14 nur noch bis „Äppelallee-Center“. Die Schülerfahrt der Linie 14 mit Ankunft um 7.32 Uhr an der Haltestelle „Oderstraße“ bleibt als E-Wagen-Fahrt erhalten.

 

Linie 16
Montags bis freitags finden zwischen circa 8 und 18.30 Uhr stündlich neue Fahrten von Rambach nach Naurod und zurück statt. Diese Fahrten werden in beiden Fahrtrichtungen über die Siedlung Erbsenacker geführt.

 

Linien 17, 23, 24 und 27
Montags bis samstags wird mit den Linien 17, 23, 24 und 27 im Abendverkehr auf der Strecke Bierstadt – Innenstadt – Dotzheim anstelle des bisherigen 15-Minuten-Takts ein Zehn-Minuten-Takt etabliert. Hierzu werden auf der Linie 17 zwischen Wolfsfeld und Innenstadt sowie auf der Linie 27 zwischen Dotzheim und Innenstadt Abendverkehre eingeführt. Die Linie 24 wird montags bis samstags im Abendverkehr nicht mehr über die Siedlungen Wolfsfeld und Schelmengraben geführt. Für Fahrgäste nach Frauenstein verkürzt sich dadurch die Fahrtzeit, da statt der Fahrtschleife über den Schelmengraben die Haltestellen „Märchenland“ und „Ludwig-Erhard-Straße“ bedient werden.

 

Linie 33
An Schultagen wird die um 6.31 Uhr an der Kostheimer Haltestelle „Winterstraße“ beginnende Fahrt bis „Alt-Klarenthal“ verlängert, was vor allem den Schülern des „Campus Klarenthal“ zugutekommt. Zudem werden montags bis freitags die Fahrten um 14.37 Uhr und um 14.51 Uhr ab „Winterstraße“ bis „Fasanerie“ verlängert, wodurch den „Campus Klarenthal“-Schülern am Nachmittag zusätzliche Rückfahrmöglichkeiten ab „Alt-Klarenthal“ in Richtung Innenstadt und Kostheim zur Verfügung stehen (Abfahrten um 15.30 Uhr und um 15.50 Uhr ab Fasanerie). Künftig gilt ganzjährig ein einheitlicher Fahrplan: Die bisher mit dem Vermerk „nur in der Sommerzeit“ versehenen Fahrten zur „Fasanerie“ verkehren nun immer bis zum Tierpark.

 

Alle detaillierten Informationen zum Fahrplanwechsel gibt es auch online unter www.eswe-verkehr.de.

 

 

ELW sind bereit für den Winter

Laut Wetterbericht soll es zum kommenden Wochenende hin in Hessen kälter werden. Mit überfrierender Nässe und Schneefällen kann gerechnet werden. Der Winterdienst der ELW Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden ist darauf eingestellt: Salz und Splitt wurden bereits im Sommer geordert, entsprechende Einsatzpläne wurden aktualisiert, und die 22 Fahrzeuge sind einsatzbereit.

 

Nach Angaben der ELW wechseln die Mitarbeiter zum 1. Dezember wie geplant in den Zwei-Schicht-Betrieb, sodass dann zwischen 3 Uhr nachts und 22 Uhr überall in der Stadt gestreut und geräumt werden kann.

 

Bisher führten die nächtlichen Kontrollfahrten der ELW-Mitarbeiter noch zu keinem vorsorglichen Streueinsatz, aber in der Nacht auf Freitag wird damit gerechnet. Seit 2010 gilt, dass die für den Verkehr wichtigsten Straßen bei einer 50 prozentigen Schnee- und Eiswahrscheinlichkeit (laut Wetterdienst) vorab gestreut werden.

 

   

Der erste Samstag im Dezember: Tag der offenen Tür im Stadtmuseum am Markt

Am kommenden Samstag, 2. Dezember, lädt das Stadtmuseum am Markt, Marktplatz 3, seine kleinen Gäste zur Kinderbetreuung und Erwachsene zu einer öffentlichen Führung ein. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren können die Kinderausstellung „Die spinnen, die Mattiaker!“, betreut vom Museumspädagogen Marcus Resch, erleben. Die Kinder können mit Playmobil das zivile römische Leben in Wiesbaden nachspielen, malen oder Rundmühle spielen. Währenddessen können sich die Eltern oder Großeltern die übrigen Ausstellungen ansehen. Die Kinderbetreuung ist von 11 bis 14 Uhr besetzt.

 

Um 14 Uhr erwartet die Besucher die neue Sonderausstellung „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“. Welchen Beitrag haben eigentlich Nassaus Fürsten und Bürger im Zeitalter der Reformation geleistet? Eine von vielen interessanten Fragen, die während der Führung geklärt werden. Impulse, Reaktionen, Taktieren, Religion und Politik – ein spannendes Kapitel der Nassauer Geschichte.

 

 

Kunstwerkstatt in der Fasanerie

Die Fasanerie, Wilfried-Ries-Straße 22, lädt im Dezember zu spannenden, weihnachtlichen Bastel-Veranstaltungen für Groß und Klein ein.

 

Am Sonntag, 3. Dezember, und Samstag, 9. Dezember, können Kinder ab fünf Jahren gemeinsam mit ihren Eltern die Kunstwerkstatt von 10 bis 12 Uhr besuchen. Ganz nach dem Motto „Flechte Dir Dein Ojo de Dio“ werden persönliche Glücksbringer aus Ästchen und Wolle gebastelt. Passend zur Weihnachtszeit eignen sich diese als festlichen Baumschmuck besonders gut.

 

Die Kosten betragen fünf Euro pro Kind. Treffpunkt ist der Haupteingang der Fasanerie. Zur Anmeldung und für Rückfragen können Interessierte Scarlet Arian telefonisch unter (0611) 4090393 kontaktieren.  

 

Am Montag, 4. Dezember, findet von 14.30 bis 16.45 Uhr ein Bastel-Nachmittag zur Erstellung weihnachtlicher Dekoration für Kinder ab sechs Jahren statt. Gemeinsam mit den Eltern können zarte Engel aus weißer, ungesponnener Wolle für den Weihnachtsbaum gebastelt werden. Je nach Belieben können auch kleine Engel aus Märchenwolle als weihnachtliche Tischdekoration angefertigt werden.

 

Die Kosten belaufen sich auf sechs Euro plus zwei Euro Materialkosten pro Person. Der Treffpunkt ist der Haupteingang der Fasanerie. Zur Anmeldung und für Rückfragen steht Rosi Heigert-Doepfner unter Telefon (0611) 7902110 zur Verfügung.

 

   

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