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Schwarz-Grün packt schulpolitische Gießkanne aus

Rottloff: Schaffung von Parallelstrukturen an Wiesbadener Grundschulen wird zu Problemen führen


„Das Vorgehen des Landes bei der Zuteilung von sozialpädagogischen Fachkräften an Grundschulen ist wieder einmal ein unsägliches Beispiel, wie unkooperativ die schwarz-grüne Landesregierung gegenüber den Kommunen auftritt“, ärgert sich Simon Rottloff, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Rathausfraktion. „Da stehen die Landtagswahlen vor der Tür und Schwarz-Grün packt die schulpolitische Gießkanne aus. Hier werden ohne Rücksprache mit der für die Jugendhilfe zuständigen Sozialverwaltung vor Ort neue Stellen geschaffen, parallel zu schon bestehenden Strukturen, wie der Betreuenden Grundschule und der kommunalen Schulsozialarbeit“, erklärt Rottloff.


Es ginge nicht darum, dass diese zusätzlichen sozialpädagogischen Fachkräfte nicht per se willkommen seien. „Allerdings hätten wir diese als Kommune gerne zielgerichteter eingesetzt, ausgehend von den Erkenntnissen der Wiesbadener Sozialplanung“, erläutert der Sozialpolitiker. Diese wurden vom staatlichen Schulamt im Rahmen des Anhörungsverfahrens zum Sozialindex übrigens als besonders detailliert gelobt. „Die Zuteilung vom Land hingegen beachtet kaum die unterschiedlichen Herausforderungen der Schulen“, so Rottloff. Bei der Vergabe von zusätzlichen Stellen bei Ganztagsschulen wurde den Kommunen wenigstens ein Mitspracherecht eingeräumt.


„Auch sehen wir Probleme bezüglich des Aufgabenspektrums der sozialpädagogischen Fachkräfte. Dieses ist vom Land so weit gefasst, dass es zu unheimlich viel Abstimmungsaufwand und Schnittstellenproblematiken mit den vorhandenen Strukturen und den Schulen führen wird“, berichtet Rottloff. „In diesem Fall hat sich unser Sozialdezernent Christoph Manjura sogar an den Kultusminister gewandt, um eine Abstimmung bezüglich der Aufgaben der zusätzlichen sozialpädagogischen Fachkräfte zu koordinieren. Die Anfrage ist aber vom Ministerium unbeantwortet geblieben und zeugt wieder einmal mehr von dem geringschätzenden Umgang der Landesregierung gegenüber den Akteuren vor Ort“, so Rottloff abschließend.

 

 

Ministerpräsident Bouffier und Stellvertreter Al-Wazir zur angekündigten Freilassung von Deniz Yücel aus türkischer Haft

„Menschenrechte, Presse- und Meinungsfreiheit müssen wieder einen unverzichtbaren Stellenwert bekommen “

 

Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir begrüßen die angekündigte Freilassung von Deniz Yücel aus türkischer Haft. Der aus Flörsheim stammende deutsch-türkische Journalist Yücel war vor einem Jahr wegen angeblicher Terrorpropaganda verhaftet worden. Der Prozess ist bisher nicht eröffnet. „Das ist eine gute Nachricht, insbesondere für ihn persönlich und seine Familie“, sagten Bouffier und Al-Wazir in einer ersten Stellungnahme. „Wir hoffen, dass Deniz Yücel bald wieder nach Deutschland zurückkehren kann und sich das Verfahren damit erledigt hat. Es bleibt zu wünschen, dass Menschenrechte, Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei wieder den Stellenwert bekommen, den sie in einer Demokratie haben müssen und die für uns in Europa unverzichtbar sind. Wir hoffen, dass auch die übrigen inhaftierten deutschen Staatsbürger ebenfalls bald freikommen.“

 

Ortsbeiräte tagen

In der kommenden Woche tagen die Ortsbeiräte Rheingauviertel/ Hollerborn, Delkenheim, Sonnenberg, Dotzheim, Naurod und Medenbach. In den Sitzungen der Ortsbeiräte haben Bürgerinnen und Bürger vor Eintritt in die jeweilige Tagesordnung die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

Die Sitzung des Ortsbeirats Rheingauviertel/ Hollerborn findet am Dienstag, 20. Februar, 18.30 Uhr, im Saal der Wiesbadener Tafel in der Stephanuskirche, Klarenthaler Straße 22 A (Seiteneingang) statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Thema „Betriebsübergang Kinderhaus Wiesbaden e.V. zur Landeshauptstadt Wiesbaden“. Außerdem liegen Anträge der Fraktionen zum Beispiel zu den Themen „Aktueller Zustand der Holzstraße“, „CityBahn-Planungen an der Ringkirche“ sowie „Temporäres Parken auf dem Konrad-Adenauer.Ring“ vor.

 

Die Mitglieder des Ortsbeirats Delkenheim treffen sich am Dienstag, 20. Februar, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Delkenheim, Münchener Straße 2. Der Ortsbeirat befasst sich in seiner Sitzung unter anderem mit Anträgen zu den Themen „Bauliche Situation der Schulturnhalle der Karl-Gärtner-Schule“, „Ausbesserung von massiven Straßenschäden im alten Ortskern von Delkenheim“ sowie „Verbot des Streuens von Salz“.

 

Die Mitglieder des Ortsbeirats Sonnenberg tagen am Dienstag, 20. Februar, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Sonnenberg, König-Adolf-Straße 6. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Anträge der Fraktionen zu den Themen „Verlängerte Irmengardstraße“ und „Spielplatz am Kurweg“.

 

Die Mitglieder des Ortsbeirats Dotzheim kommen am Mittwoch, 21. Februar, 18.30 Uhr, in der Ortsverwaltung Dotzheim/ Haus der Vereine, Saal im Erdgeschoss, Im Wiesengrund 14 zusammen. In ihrer Sitzung befassen sich die Mitglieder des Ortsbeirates unter anderem mit den Themen Wohnbauflächenentwicklung und dem Schelmengraben. Außerdem liegt ein Antrag zum Thema „Entlastung des Kohlhecks vom Durchgangsverkehr“ vor.

 

Die Sitzung des Ortsbeirats Naurod findet am Mittwoch, 21. Februar, 19.30 Uhr, im Forum Naurod, Anbau, Kellerskopfstraße 4 statt. Die Mitglieder des Ortsbeirates beraten unter anderem über die Verlagerung der Gemeindearbeiter von Naurod nach Auringen. Zusätzlich liegt ein Antrag der Fraktionen zur „Hausärztlichen Versorgung im Bereich der östlichen Vororte“ vor.

 

Die Mitglieder des Ortsbeirats Medenbach treffen sich am Donnerstag, 22. Februar, 19 Uhr, in der Ortsverwaltung Medenbach, Am Sportfeld 4. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Themen „Mobile Jugendarbeit“, „Verkehrskonzept Neue Mitte Medenbach“ sowie „Ahndung von Verkehrsverstößen in Medenbach“.

 

   

Führung durch die Ausstellung „Imaginär“

Das Kulturamt lädt zu einer Führung durch die Ausstellung „Imaginär“ am Donnerstag, 22. Februar, 18 Uhr, in das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, ein. Der Künstler Roman R. Eichhorn wird die Besucher durch seine Werkschau führen und seine Gemälde, Zeichnungen und Grafiken erläutern.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. März zu sehen und kann dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 

Führungen für Schulklassen: Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

 

Haiga-Ausstellung in der Mauritius-Mediathek

Vom 26. Februar bis zum 9. April präsentiert die Deutsche Haiku-Gesellschaft eine Haiga-Ausstellung des rumänischen Künstlers Ion Codrescu in der Mauritius-Mediathek.

 

Haiga ist ein Stil der japanischen Malerei, der in der Regel von Haiku-Dichtern gemalt und oft von einem Haiku-Gedicht begleitet wird.

 

Ion Codrescu war bis Ende 2017 Professor für Grafik und Kunstgeschichte an der Ovidius Universität in Constanza, Rumänien. Er ist einer der ganz wenigen Haiga-Künstler in der westlichen Welt, der auch in Japan hohe Anerkennung genießt.

 

Eröffnet wird die Ausstellung in der Mauritius-Mediathek am Montag, 26. Februar, um 17 Uhr. Nach einer kurzen Einführung zum Thema gibt es eine Haiku Lesung mit Rita Rosen und Beate Wirth-Ortmann. Im Anschluss besteht ab 18 Uhr für Interessierte die Möglichkeit kostenfrei an einem Haiku-Workshop mit Klaus-Dieter Wirth teilzunehmen.

 

Zu sehen ist die Ausstellung  während der Öffnungszeiten der Mauritius-Mediathek, dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr in der Hochstättenstraße 6-10.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.wiesbaden.de/kultur/bibliotheken/stadtbibliotheken/stadtbibliothek-mauritius-mediathek.php und http://deutschehaikugesellschaft.de/.

 

   

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