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Kolpingwerk: Europa der Bürger

Matthias Wilkes von der Paneuropa-Union zu Gast beim hessischen Kolpingwerk

 

Wiesbaden. Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral, Stefan Fink konnte den Landesvorstand des Kolpingwerkes Hessen im Rahmen seiner jüngsten Sitzung im Wiesbadener Kolpingzentrum-Zentral willkommen heißen. Zum Gedankenaustausch war als Gast der Vorsitzende der Paneuropa-Union (PEU) Hessen, Matthias Wilkes eingeladen. Der ehemalige Landrat der Bergstrasse gab ein Überblick über die Arbeit der Paneuropa-Union. „Die Idee von Paneuropa fußt auf den christlichen Wurzeln Europas. Der starke Binnenmarkt und die wirtschaftliche Kraft Europas in der globalen Wirtschaft brauchen neben den freiheitlich-demokratischen Strukturen eine Werteordnung. Diese kann aus Sicht der Paneuropa-Union im Hinblick auf die Geschichte und Tradition Europas stabil und verlässlich nur das christliche Fundament bilden.  Die Paneuropa-Idee ist deshalb auch mit dem Werk von Adolph Kolping geistig und inhaltlich fest verbunden,“ so Wilkes wörtlich.

 Landesvorstand Kolpingwerk Hessen Bildquelle: Kolping . Von links: Albert Bungert (Rheingau), Diözesanpräses Limburg Diakon Bernd Trost, Diözesansekretär Mainz Klemens Euler, Matthais Wilkes PanEuropa-Union, Landesvorsitzender Dr. Hans-Achim Michna, Jugendsekretärin Mainz Maria Schütz, Diözesanvorsitzender Limburg Stefan Fink (Wiesbaden), Hubert Bausch (Limburg)

 

 

Der Landesvorsitzende des hessischen Kolpingwerkes, Dr. Hans-Achim Michna betonte, dass das Ziel ein Europa der Bürger sein müsse. Ein undurchsichtiges System in Brüssel, das alles bestimmen will, kann dem Europagedanken nur schaden. Der katholische Sozialverband will im Europa der Regionen Solidarität nicht als Einbahnstraße verstanden wissen. „Eine Weiterentwicklung der EU zu einer Haftungsunion, bei der einige wenige Länder auf Kosten anderer Länder Schulden machen, kommt mit uns nicht in Frage,“ so Dr. Hans-Achim Michna wörtlich. „Robert Schuman, Konrad Adenauer und Alcide de Gasperi haben in den 1950er Jahren Europa als Wertegemeinschaft verstanden. Dieser Gedanke muss im politischen Alltag eine Renaissance erfahren,“ betont der Landesvorsitzende. 

 

 

Gespräch der Hessischen Landesregierung mit den Leitungen der Evangelischen Kirchen und Katholischen Bistümer in Hessen

Ministerpräsident Volker Bouffier: „Gemeinsam Lösungen für die gesellschaftlichen Veränderungen der Digitalisierung finden“

Wiesbaden/Altenstadt. Unter der Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier haben sich am Mittwochabend Vertreter der Hessischen Landesregierung und die Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer über das Thema Digitalisierung und beiderseitig bewegende Fragen ausgetauscht. Das turnusmäßige Treffen fand in diesem Jahr in der Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal in Altenstadt statt. „Das Spitzentreffen mit den höchsten Kirchenvertretern unseres Landes ist eine gute Tradition, um einen konstruktiven und kontinuierlichen Dialog über aktuelle kirchliche wie politische Themen zu führen“, sagte Bouffier.

 

Im Mittelpunkt der Begegnung und Beratungen standen insbesondere die ethischen Herausforderungen und Antworten auf die Digitalisierung. „Die Digitalisierung erfasst und verändert immer mehr Lebensbereiche und die Lebensweise der Menschen lokal und global. Damit einhergehend bilden sich allmählich neue Sitten und Gebräuche heraus. Leider auch negative, wie beispielsweise die Verrohung der Sprache oder Diskriminierung im Schutze des anonymen Internets. Was mit der Digitalisierung und insbesondere mit der digitalen Weltvernetzung seit gut zwanzig Jahren stattfindet, ist eine neue anthropologische und kulturelle globale Revolution, die sich in atemberaubendem Tempo ausbreitet. Auf diese gesellschaftlichen Veränderungen müssen Kirche und Staat gemeinsam Lösungen finden“, so Ministerpräsident Volker Bouffier.

 

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Dr. Volker Jung unterstrich: „Um die digitale Entwicklung zu gestalten, wird Bildung noch wichtiger. Es wird wichtig sein, Organisationen und Institutionen zu haben, die verlässlich und glaubwürdig Informationen prüfen, bewerten und einordnen. Schließlich muss die Demokratie selbst in ihren Entscheidungsprozessen mit den neuen digitalen Möglichkeiten weiterentwickelt werden.“ Der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing wies darauf hin, dass im Feld der Künstlichen Intelligenz und des automatisierten Lernens ethische Fragestellungen anstünden, die bislang noch gar nicht hinreichend erforscht seien. So bleibe es die Aufgabe, dass mittels automatisierter Verfahren getroffene Entscheidungen nachvollziehbar und erklärbar sein müssten. „Hier müssen wir steuernd eingreifen und darauf drängen, dass weitere Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sich mit diesen Fragen befassen“, so der Bischof.

 

Darüber hinaus standen die aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik, die Situation des konfessionellen Religionsunterrichts und der Sonn- und Feiertagsschutz auf der Tagesordnung.

 

An dem Gespräch nahmen für die katholische Seite u.a. für das Bistum Fulda Bischof Heinz Josef Algermissen, der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker sowie erstmalig für das Bistum Limburg Bischof Dr. Georg Bätzing, und für das Bistum Mainz Bischof Prof. Dr. Peter Kohlgraf teil.


Auf Seiten der evangelischen Kirchen waren u.a. Bischof Prof. Dr. Martin Hein für die Kirche von Kurhessen-Waldeck, für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung sowie Präses Manfred Rekowski für die Evangelische Kirche im Rheinland anwesend.

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Copyright des Fotos: Hessische Staatskanzlei Sabrina Feige
Unter der Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier tauschten sich Vertreter der Hessischen Landesregierung mit den Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer aus.

 

Siegen oder fliegen

Die Rhine River Rhinos könnten am kommenden Samstag zum letzten offiziellen Bundesligaauftritt in dieser Spielzeit aufbrechen. Nach der 56:77-Niederlage im ersten Play-off-Match gegen die RSB Thuringia Bulls, sind die Wiesbadener zum Siegen in Thüringen verdammt, um eine mögliche dritte Partie gegen das Topteam am Sonntag zu erzwingen.


Dass ein Erfolg im Landkreis Sömmerda nur dann im Bereich des Möglichen liegt, wenn sich viele Faktoren im Sinne der Dickhäuter zu einem Gesamtbild zusammenfügen, ist den Gästen aus Hessen klar. Neben einer fehlerfreien Performance jedes einzelnen Spielers im Dress der Kurstädter, müssen die Chancen verwertet, zweite Wurfmöglichkeiten für den Gegner verhindert werden und die Bulls einen suboptimalen Tag erwischen. Das Letztgenanntes eher unwahrscheinlich ist, dafür sorgt die breite und tiefe Bank des Kollektivs aus Elxleben. Jeder Athlet im Jersey der Bulls rollt bzw. rollte für seine Nationalmannschaft übers Feld. Namen wie Jitske Visser (Niederlande), Vahid Azad (Iran), Jake Williams und Matt Scott (beide USA), lassen den Pulsschlag der Fans höher schlagen.


Auch wenn die Equipe aus Thüringen das Who-is-Who des Rollstuhlbasketballs im Roster gelistet hat, versinkt Rhinos-Macher Mirko Korder nicht vor Demut im Erdboden: „Wenn ich nicht an mein Team glauben würde, hätten wir auch schon vor Beginn der Saison den Meisterpokal nach Thüringen vergeben können. Natürlich sind sie individuell und im Kollektiv stark. Meine Damen und Herren fahren aber nicht als Fallobst nach Thüringen, sondern als gestandene Sportler, die an sich und ihre Chance glauben.“

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Foto vom ersten Play-off-Match gegen die RSB Thuringia Bulls: Foto: Steffie Wunderl


Die Ergebnisse der laufenden Saison zeichnen ein klares Bild: 33:84, 53:85 und 56:77 hieß es nach vierzig gespielten Minuten in den bisherigen Aufeinandertreffen mit dem RBBL-Tabellenführer. Ob es im vierten Duell zu einer Überraschung reicht, wird sich am Wochenende weisen.


Das zweite Play-off-Spiel der Rhine River Rhinos bei den RSB Thuringia Bulls findet am Samstag, den 24. März  2018, um 18.00 Uhr, im Fit-In (Osterlange 13, 99189 Elxleben) statt.

   

Jugendliche Rollerdiebe erwischt

Wiesbaden, Idsteiner Straße, 20.03.2018, 12:15 Uhr

 

(He)Gestern wurden in Wiesbaden zwei Jugendliche, nachdem sie zuvor einen Roller entwendet hatten, von der Polizei festgenommen. Zwei Zeugen und auch eingesetzte Polizeibeamte wurden von einem der Täter bedroht. Die zwei Diebe wurden gegen 12:15 Uhr in der Idsteiner Straße von zwei Zeugen während des Diebstahls erwischt und angesprochen. Einer habe daraufhin ein Messer gezeigt und die Zeugen verbal bedroht. Die sofort alarmierte Polizei entdeckte die Flüchtenden im Rahmen der Fahndung und nahm diese fest. Der 15-Jährige versuchte noch erfolglos zu entkommen. Auf dem Weg zur Dienststelle habe er dann auch die im Streifenwagen mitfahrenden Beamten mit der Anwendung von Gewalt bedroht. Ein Messer konnte bei den beiden Festgenommenen nicht aufgefunden werden. Beide waren in der Vergangenheit schon polizeilich in Erscheinung getreten. Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen übernommen.

 

 

Vorsicht! Betrüger rufen als "Microsoft-Mitarbeiter" an

Wiesbaden, 20.03.2018

 

(He)Gestern wurde der Wiesbadener Polizei wieder ein Betrugsversuch mit der Masche des "Microsoft-Mitarbeiters" gemeldet. Glücklicherweise ging der Betrüger jedoch leer aus. Unangekündigt klingelte gestern bei einer Frau in Biebrich das Telefon und ein angeblicher Mitarbeiter von Microsoft berichtete von einem angeblichen Hackerangriff auf den Computer der Angerufenen. Der Anrufer bot der Biebricherin anschließend diverse Sicherheitspakete an und forderte mittels ITunes-Guthabenkarten eine Summe von 400 Euro. Tatsächlich wollte der Anrufer aber nicht helfen, sondern lediglich an das Geld der Dame kommen. Die Polizei warnt dringend davor, auf derartige Anrufe einzugehen. Kein Mitarbeiter einer seriösen Softwarefirma wird Sie unaufgefordert zu Hause anrufen und die Behebung von Problemen anbieten, die Sie vor dem Anruf noch gar nicht hatten. Lassen Sie sich von Unbekannten nicht um den Finger wickeln und gehen Sie keinesfalls auf fragliche Angebote zur Installation einer Software oder Fernwartung ein. Beenden Sie das Gespräch rechtzeitig. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder gar ein Passwort preis und überweisen Sie kein Geld.

 

   

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