Nachrichten

Hessische Staatskanzlei lädt zum Tag der offenen Tür

Wiesbaden. Die Landesregierung lädt am Samstag, den 24. September, zum Tag der offenen Tür. Anlässlich des 70. Geburtstages des Landes Hessen haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich die Hessische Staatskanzlei und die Ministerien in der Landeshauptstadt Wiesbaden aus nächster Nähe anzusehen. Zu diesem Termin laden wir herzlich ein.

 

Am Samstag, 24. September 2016, 10.00 – 19.00 Uhr,
Hessische Staatskanzlei,
Georg-August-Zinn-Straße 1, 65183 Wiesbaden.

 

Das ausführliche Gesamtprogramm mit weitergehenden Informationen auch der anderen Landesministerin ist unter www.hessen.de verfügbar.

 

Trauungen in der Ortsverwaltung Bierstadt jetzt auch im großen Saal

Die Ortsverwaltung Bierstadt, Poststraße 11 A, erweitert ihr Angebot für standesamtliche Trauungen. Neben dem kleinen Trausaal steht nun auch der große Sitzungssaal im zweiten Stock für Hochzeiten zur Verfügung. Paare können sich ab sofort unter der Telefonnummer (0611) 317272 für ihre Trauung auch im großen Saal einen Termin reservieren lassen.

 

Dieser Raum bietet Platz für Hochzeitsgesellschaften mit bis zu rund 100 Personen; für 50 Personen gibt es Sitzplätze. Er ist ausgestattet mit einem Soundsystem (CD, USB- Anschluss), und auch ein Beamer kann bei Bedarf genutzt werden. Die Ortsverwaltung, die montags von 8 bis 13 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr erreichbar ist, weist darauf hin, dass die Räumlichkeiten leider nicht barrierefrei sind.

 

Bereit für Brennstoffzellen-Züge

Die HA Hessen Agentur GmbH stellt ihren Messeauftritt auf der Schienenfahrzeugmesse InnoTrans (20.-23.9.2016 in Berlin) ganz unter das Zeichen alternativer Antriebe: Rund die Hälfte des Schienennetzes in Deutschland ist nicht elektrifiziert. Dort sind auch heute noch dieselbetriebene Personenzüge im Einsatz. Künftig sollen hier innovative, emissionsfreie Züge mit einem umweltfreundlichen Brennstoffzellen-Elektroantrieb fahren.


Bei der Suche nach entsprechenden Technologie- und Entwicklungspartnern können Schienenfahrzeug-Hersteller in Hessen fündig werden: „Zahlreiche heimische Unternehmen sind in der Lage, für Brennstoffzellenzüge entsprechende HighTech-Komponenten und Bauteile zu liefern oder innovative Lösungen für die Betankung der Züge mit Wasserstoff zu entwickeln“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH und der Hessen Trade & Invest GmbH. Diese einmalige Lösungskompetenz darzustellen, ist Ziel des Gemeinschaftsstandes, den die Hessen Agentur auf der Verkehrstechnik-Fachmesse InnoTrans, die vom 20. bis 23. September in Berlin stattfindet, organisiert hat. „Als Standort namhafter Schienenfahrzeughersteller wie Bombardier und Henschel in Kassel ist Hessen weltweit bekannt“, weiß Waldschmidt.


Unternehmen, wie der Darmstädter Batteriehersteller Akasol GmbH und der Spezialist für Wasserstofftanks Xperion Energy & Environment GmbH aus Kassel zeigen auf dem Hessen-Stand in Halle 9, Stand 205, erstmals ihre Entwicklungen für Brennstoffzellen-elektrische Züge. Mitaussteller ist auch der Betreiber des Industrieparks Höchst, die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Frankfurt-Höchst, der seine Expertise im Bereich Wasserstoff sowie die am Standort vorhandene Wasserstoffproduktion anbietet, um die Betankung der Brennstoffzellenzüge zu ermöglichen. „Gerade in diesem für den Erfolg der Technologie essenziellen Themenbereich hat Hessen mit die Nase vorn, was auf der InnoTrans gezeigt werden soll“, erläutert Dr. Heinrich Lienkamp, Vorstandsvorsitzender der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V., die als Kompetenznetzwerk von rund 70 Akteuren ebenfalls auf dem Hessenstand vertreten ist.
Hessen fühlt sich gut gerüstet, neu entwickelte Brennstoffzellenzüge, die ab 2021 zur Verfügung stehen sollen, einsetzen zu können. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV, der ebenfalls in Berlin mit einem Stand präsent sein wird, hat hierzu bereits sein Interesse signalisiert.
 

Die HA Hessen Agentur GmbH ist die Dienstleistungsgesellschaft des Landes. Sie setzt Projekte, Kampagnen und Förderaktivitäten um und fungiert zudem als Berater und „Think Tank“. Ihr Kernziel ist die bestmögliche Unterstützung des Landes Hessen und anderer öffentlicher Institutionen bei der Erreichung ihrer Ziele im Rahmen der hessischen Wirtschaftsförderung. www.hessen-agentur.de

   

Dr. Völker: Flexi-Rente großer Erfolg für MIT

MIT Wiesbaden begrüßt Flexirentengesetz des Bundeskabinetts


Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) Wiesbaden wertet den Beschluss des Bundeskabinetts zur Flexi-Rente als großen Erfolg: „Es ist eine gute Nachricht, dass der Gesetzentwurf endlich auf den Weg gebracht wird“, sagt Dr. Reinhard Völker, Vorsitzender der MIT Wiesbaden. Er nennt die Flexi-Rente ein „längst überfälliges Signal“ in der Rentenpolitik: „Nur weil jemand ein bestimmtes Alter erreicht hat, gehört er deswegen noch nicht automatisch zum alten Eisen. Wir geben den Menschen endlich das Recht, selbst zu entscheiden, wie lange sie arbeiten wollen.“ Dr. Völker geht davon aus, dass das Gesetz zügig im Bundestag verabschiedet wird.

 

Wer länger arbeitet, soll nach dem Entwurf mehr Rente erhalten, wenn er weiter in die Rentenversicherung einzahlt. So profitiert der Arbeitnehmer auch von den Beiträgen, die sein Arbeitgeber für ihn zahlt und die die Rentenversicherung bislang einbehalten hat. Ferner müssen Arbeitgeber für Mitarbeiter, die über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten, künftig keinen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zahlen. Damit werden zwei zentrale Forderungen der MIT umgesetzt. MIT-Vorsitzender Dr. Völker ist erleichtert, dass das Gesetz nach drei Jahren zäher Verhandlungen auf dem Weg ist: „Von der Flexi-Rente profitieren alle Seiten: Der Staat nimmt mehr Steuern ein, der Arbeitgeber kann seine Fachkräfte länger im Betrieb halten und der Arbeitnehmer kann seinen Renteneinstieg nach seinen Wünschen freier gestalten.“
 

Das Gesetz soll ab 2017 in Kraft treten. Schon 2014 sind auf Druck der MIT die arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für die Flexi-Rente geschaffen worden. Seitdem ist es erlaubt, Arbeitsverträge im Rentenalter unendlich oft zu befristen. Damit wird der Einsatz von „Flexi-Rentnern“ für Arbeitgeber erst attraktiv.

 

Dr. Reinhard Völker plädiert dafür, dass die Regelung auch auf Beamte übertragen wird: „Es ist nicht einzusehen, dass rüstige Beamte mit 67 in Zwangspension geschickt werden, wenn sie gerne weiterarbeiten wollen und der Dienstgeber ihre Expertise dringend braucht.“

 

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT vertritt die Interessen der Mittelständler und setzt sich für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.


 

 

ESWE Verkehr präsentiert neuen „Klimaschutz-Bus“

Jeder Verkehrsteilnehmer, der, statt mit seinem privaten Pkw zu fahren, einen mit moderner Motor- und Abgastechnik ausgestatteten Bus des öffentlichen Nahverkehrs nutzt, erspart damit der Umwelt eine CO2-Belastung von rund 660 Gramm – und das auf jeder einzelnen Fahrt, die im ÖPNV in Deutschland durchschnittlich zehn Kilometer lang ist.

 

Auf die vielfältigen Umweltaspekte des öffentlichen Nahverkehrs hinzuweisen – insbesondere auf den Schutz des Klimas – ist das Ziel des 4. „Deutschland-Tags des Nahverkehrs“. Dieser findet auf gemeinsame Initiative des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ am 16. September bundesweit statt; gleichzeitig ist der Freitag das Startdatum der „Europäischen Woche der Mobilität“.
 

Zu den rund 40 deutschen Verkehrsunternehmen, die an dem bundesweiten Aktionstag „Der Bus bewegt besser“ teilnehmen, gehört auch die ESWE Verkehrs¬gesellschaft. Das Verkehrsunternehmen hat einen Bus der neuesten Fahrzeuggeneration (Baujahr 2016) mittels einer aufmerksamkeitsstarken Außengestaltung in einen „Klimaschutz-Bus“ umgewandelt, der die Öffentlichkeit für die vielfältigen Umweltvorteile sensibili¬sieren soll. So erblicken beispielsweise jene Verkehrsteilnehmer, die den neuen „Klimaschutz-Bus“ von hinten sehen, auf dem Heckfenster des Fahrzeugs den bewusst doppeldeutigen Spruch: „Sie fahren einer guten Idee hinterher.“ Ähnlich sind auch die Botschaften auf den Seitenflächen des Busses.
 

„Die Gestaltung des Busses greift das an sich ja sehr ernste Thema Klimaschutz mit Absicht auf eine eher lockere Weise auf“, betont Jörg Gerhard, Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, „denn wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Art des Herangehens ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit für die¬ses wichtige Thema erzielen können.“ Prof. Dr.-Ing. Hermann Zemlin, ebenfalls Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, weist darauf hin, dass Linienbusse das in Deutschland am häufigsten genutzte Nah¬verkehrsmittel sind: „Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fahrgäste. Und der Bus ist, gemessen am Pkw, ein echter Klimaschützer: Würden die rund 28 Milliarden Personenkilometer, die in Deutschland jedes Jahr mit dem Bus gefahren werden, per Pkw zurückgelegt, würde dies sage und schreibe 1,85 Millionen Tonnen an Treibhausgasen zusätzlich erzeugen.“ Jörg Gerhard ergänzt: „In unserem Bestreben, mit Aktionen wie der heutigen, noch mehr Menschen von den individuellen wie auch gesellschaftlichen Vorteilen des Busfahrens zu überzeugen, sehen wir uns im Einklang mit den von der Stadt Wiesbaden im Jahr 2007 formulierten Klimaschutzzielen.“
 

Der neue ESWE-„Klimaschutz-Bus“ startete heute von der Haltestelle „Dernsches Gelände“ aus zu einer Aktionsfahrt rund um Wiesbadens „Historisches Fünfeck“. Mit an Bord waren neben der Geschäftsführung der ESWE Verkehrsgesellschaft eine Reihe geladener Gäste. Wiesbadens Bürgermeister Arno Goßmann freut sich über die Teilnahme von ESWE Verkehr an der Klimaschutz-Aktion: „Es ist gut für Wiesbaden, wenn die städtischen Gesellschaften mit gutem Beispiel bei der Reduzierung der Schadstoffemission vorangehen und die Einhaltung der Klimaschutzziele der Stadt damit unterstützen“.
 

Den Teilnehmern wurden am Ende der Fahrt kleine „CO2-Sparsäckchen“ über¬reicht, die symbolisch – nämlich in Gestalt von Sonnenblumenkernen – das Gewicht des bei der soeben absolvierten Fahrt von jedem Teilnehmer eingesparten CO2 darstellen. Solche „Sparsäckchen“ (die übri¬gens auch auf dem ESWE-„Klimaschutz-Bus“ dargestellt sind) sollen demnächst auch in Berlin überbracht werden: Zum Ende der „Europäischen Woche der Mobilität“ am 22. September wollen Vertreter des VDV die Säckchen an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben – verbunden mit dem Appell an Bundesregierung und Bundestag, die weitere Förderung eines modernen Bussystems zu gewährleisten.

   

Seite 1 von 107












Webdesign by Webgau.de | Support by Forum | XHTML & CSS Valide