Politik

Magistrat bringt neues „Wohnquartier Sommerstraße“ auf den Weg

„In der Sommerstraße sollen zukünftig Menschen wohnen anstatt Möbel zu kaufen“, teilt Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke mit. Nachdem die gewerbliche Nutzung der Fläche für Möbelfachmärkte bereits vor Jahren aufgegeben wurde, beabsichtigt der neue Eigentümer inzwischen, die auf dem Grundstück Sommerstraße 1 vorhandenen Bauwerke und Stellplatzanlagen abzubrechen und an gleicher Stelle ein Wohnquartier mit 104 Woh-nungen und einer Tiefgarage, einer Kindertagestätte, einem Kinderspielplatz, Begegnungs-räumen sowie einer Gewerbefläche zu errichten.

 

Da diese Umnutzung einer Änderung des Planungsrechts bedarf, hat der Eigentümer die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans beantragt und dem Stadtentwick-lungsdezernat die dazu erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt.

 

In der Sitzung am Dienstag, 6. Dezember, hat Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke dem Magistrat die Unterlagen zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans „Wohnquartier Sommerstraße“ zur Weiterleitung an den Ortsbeirat Dotzheim für seine Sitzung am 8. Dezember vorgelegt.

 

Die Wohnungen haben eine Größe von 45 bis 125 Quadratmeter und werden barrierefrei errichtet. Der Eigentümer plant, 70 Wohnungen für kleinere Einkommen und 35 Wohnungen für mittlere Einkommen anzubieten.

 

In der Tiefgarage, die über die Sommerstraße erschlossen ist, sind circa 96 Pkw-Stellplätze geplant. Für die Kindertagesstätte und die gewerbliche Nutzung sind weitere acht Stellplätze oberirdisch angeordnet. Fahrradstellplätze werden in Fahrradabstellräumen in der Tiefgarage und den Wohnungen zugeordneten Abstellräumen im Untergeschoss nachgewiesen. Ober-irdische Fahrradstellplätze befinden sich im Bereich der Gebäudezugänge.

 

Die Kindertagesstätte soll aus zwei Krippen-Gruppen und drei Elementargruppen bestehen. Die Begegnungsräume umfassen eine Nutzfläche von circa 120 bis 160 Quadratmeter zuzüglich erforderlicher Freiflächen.

 

 

Magistrat gibt Startschuss für den Bebauungsplan „Am Heiligenhaus / Nordenstadter Straße“ in Igstadt

Der Magistrat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 6. Dezember, den Startschuss für die Aufstellung des neuen Bebauungsplans „Am Heiligenhaus / Nordenstadter Straße“ im Ortsbezirk Igstadt gegeben und die Sitzungsvorlage für die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplanes zur Beratung und Beschlussfassung an den Ortsbeirat Igstadt weitergeleitet.

 

Mit dieser Sitzungsvorlage sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um das bislang als Mischgebiet festgesetzte Gebiet in ein allgemeines Wohngebiet umzuwandeln. „Da es sich planungsrechtlich nur um ein kleines Grundstück handelt, soll dieses Vorhaben als Maßnahme der Innenentwicklung des Ortsteils Igstadt im beschleunigten Verfahren nach dem Baugesetzbuch erfolgen“, teilt Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke mit.

 

Das Plangebiet liegt am östlichen Rand der bebauten Ortslage von Igstadt südlich des Sportplatzes, im Westen an die Wohnbebauung der Nordenstadter Straße 41-43 und Am Heiligenhaus 5 und 12 sowie im Süden an die Wohnbebauung Am Heiligenhaus 7. Östlich an das Plangebiet angrenzend befindet sich derzeit eine landwirtschaftliche Nutzfläche, auf der die Landeshauptstadt Wiesbaden den Bau einer neue Feuer- und Rettungswache für die östlichen Ortsbezirke plant.

 

Auf dem nördlichen Teil des Wohnbaugrundstücks plant die Centra Immobilien GmbH zwölf Reihenhäuser sowie zwei Doppelhäuser, die über eine Tiefgarage von der Nordenstadter Straße aus erschlossen werden sollen, zu errichten.

 

Nach der Zustimmung des Ortsbeirates Igstadt und der Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung im Februar 2017 soll dann der Bebauungsplanentwurf „Am Heiligenhaus / Nordenstadter Straße“ öffentlich ausgelegt werden. Während der Auslegungsfrist haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Anregungen zu der Planung beim Stadtplanungsamt vorzubringen.

 

 

Weiterer Lückenschluss im Radverkehrsnetz über Friedrich-Ebert-Allee und Lessingstraße geplant

„Der Magistrat hat in seiner heutigen Sitzung einen Vorschlag zur Querschnittsumgestaltung der Friedrich-Ebert-Allee zugunsten des Radverkehrs an die Ortsbeiräte Wiesbaden-Mitte und Wiesbaden-Südost zur Beratung weitergeleitet“, teilt Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke mit. Nach der Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung im kommenden Jahr kann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Bauvorbereitung und Begleitung erfolgen durch das Tiefbau- und Vermessungsamt.

 

Die Maßnahme in der Friedrich-Ebert-Allee für rund 200.000 Euro stellt gemäß Radverkehrskonzept einen Lückenschluss mit großer Verbindungsbedeutung für den Radverkehr dar und dient der Verkehrssicherheit des Fußgänger- und Radverkehrs. Im Radverkehrsnetz ist die Friedrich-Ebert-Allee eine bedeutende Nord-Süd-Verbindung als Alternative zur Radroute entlang der Bahnhofstraße. Über die Friedrich-Ebert-Allee verläuft auch die Radverkehrsverbindung zwischen der Innenstadt, dem Hessischen Staatstheater, dem Warmen Damm und dem Landesmuseum sowie den Ortsteilen Bierstadt, Kloppenheim und Igstadt zum Hauptbahnhof und in den Ortsteil Südost.

 

„Diese Maßnahme schließt nahtlos an die bereits im Januar 2016 beschlossene Umgestaltung der Fläche vor dem RheinMain-CongressCenter und neue Radverkehrsanlage über die Friedrich-Ebert-Allee und Lessingstraße zum 1. Ring an“, unterstreicht Möricke.

 

Durch die zusätzliche geplante Änderung der Ampelschaltung an der Ecke Lessingstraße/ Friedrich-Ebert-Allee ist nicht nur ein flüssigerer Verkehrsablauf möglich, sondern wird auch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit an diesem Knotenpunkt erreicht. Gleichzeitig sollen dort die vorhandenen taktilen Elemente für Sehbehinderte und Blinde an der Ampel ergänzt und Überquerungsstellen für den Fußverkehr geschaffen werden.

 

   

Verantwortlich wirtschaften in Wiesbaden – Unternehmen leisten Beitrag für eine nachhaltige Stadt

Was bedeutet verantwortliche Unternehmensführung für Wiesbadener Unternehmen und was haben die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen damit zu tun? Wie setzen sich Betriebe für die Stadtentwicklung ein und warum wird Transparenz auch für mittelständische Unternehmen immer wichtiger? Diesen Fragen widmete sich der erste CSR Regio.Net Praxistag am Montag, 5. Dezember, bei dem auch 27 Firmen für ihr Engagement ausgezeichnet wurden.

 

CSR Regio.Net Wiesbaden begleitet Wiesbadener Unternehmen dabei, ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) zusammen mit anderen Unternehmen aus der Region voranzubringen. CSR steht dabei für verantwortliches Handeln in allen Bereichen der Unternehmenstätigkeit. Das reicht von verantwortlicher Unternehmensführung bei der Gestaltung innovativer Produkte und Dienstleistungen sowie dem Auftreten gegenüber Zulieferern und Kunden (Markt), über ökologisch relevante Fragen (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit dem direkten Umfeld (Gemeinwesen). Verantwortung wird so zu einer gezielten Investition in die eigene Wettbewerbsfähigkeit und in eine Gesellschaft, in der auch nachfolgende Generationen ihre Chancen haben. Kern des Netzwerks waren 2016 eine Reihe von Qualifizierungs- und Vertiefungsworkshops, sowie ein Praxisbesuch bei der Fraport AG in Frankfurt.

 

Marcel Engel vom Deutschen Global Compact Netzwerk verdeutlichte die Bedeutung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen als Richtschnur für mittelständische Unternehmen, etwa in den Bereichen Armut, Klimaschutz und ressourcenschonende Produktion. Peter Kromminga, Geschäftsführender Vorstand von UPJ ergänzte: „Ein wichtiges Ziel sind auch nachhaltige Städte. Um sie zu erreichen ist auch die Mitwirkung von Unternehmen gefragt: Betriebe aller Größen können ihren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Umwelt in Wiesbaden leisten, am besten in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und anderen Akteuren der Stadtgesellschaft.“

 

In parallelen Workshops stellten teilnehmende Unternehmen ihre Aktivitäten vor und diskutierten mit den Teilnehmern. So machte Marcus Fröb deutlich, dass SOKA-BAU als einem der größten Arbeitgeber und Vermieter in Wiesbaden „die positive Entwicklung des Gemeinwesens am Herzen liegt. Deshalb engagiert sich SOKA-BAU in vielfältiger Weise und übernimmt Verantwortung - zum Beispiel durch Patenschaften zur Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.“

 

Für Christoph Holderrieth bietet CSR Regio.Net einen doppelten Nutzen: „Das Netzwerk unterstützt uns dabei, unsere CSR-Aktivitäten weiterzuentwickeln. Gleichzeitig schätze ich als Geschäftsführer der Hofköche die Möglichkeit, mich mit anderen Unternehmern zu verantwortlicher Unternehmensführung auszutauschen.“

 

Oberbürgermeister Sven Gerich, Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden, und Peter Kromminga zeichneten 27 teilnehmende Unternehmen für ihr Engagement aus. „CSR ist gut für uns alle: gut für die Stadtgesellschaft, gut für die Unternehmen und gut für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Oberbürgermeister Sven Gerich. „Die Anforderungen an die Unternehmen steigen“, ergänzte IHK Präsident Gastl, „In Zeiten von Digitalisierung und weltweiter Verfügbarkeit stehen Unternehmen unter permanenter Beobachtung. Sie sind gefordert, ihre Verantwortung mit Worten und Taten unter Beweis zu stellen – dabei geht es nicht um Gutmenschentum, sondern um gutes Management.“

 

Teilnehmende Unternehmen CSR Regio.Net Wiesbaden 2016:
Vertiefung  „Fortgeschrittene“:
•    Autohaus Haese GmbH
•    Brömer & Sohn GmbH
•    BOSSy GmbH
•    Carl Reichwein GmbH
•    ESWE Versorgungs AG
•    Fauth, Gundlach & Hübl GmbH
•    Gramenz GmbH
•    Haas & Co. Magnettechnik GmbH
•    Huhle Stahl- und Metallbau GmbH
•    Herrchen & Schmitt Landschaftsarchitekten GbR
•    Ikano Bank AB (publ),Zweigniederlassung Deutschland
•    Nassauische Sparkasse Anstalt des öffentlichen Rechts
•    R+V Versicherung AG
•    SOKA-BAU Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG
•    Theo Baumstark GmbH & Co KG Elektro-Heizung-Sanitär
•    Versicherungsgemeinschaft für das wirtschaftliche Prüfungs- und Treuhandwesen

 


Qualifizierung „Neu“:
•    Aareal Bank AG
•    BAUMHAUS GmbH
•    Bettmer GmbH
•    Die Hofköche GmbH
•    ESWE Verkehrsgesellschaft mbH
•    EXINA GmbH
•    Heimathafen Wiesbaden
•    INVENSITY GmbH
•    Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH/ Regionalgeschäftsstelle
•    Naumann Immobilien KG
•    SCHUFA Holding AG
•    TÜFA-TEAM GmbH

 

Für ihre Teilnahme an CSR Regio.Net Wiesbaden ausgezeichnet wurden:

•    AAREAL BANK AG
•    Autohaus Haese GmbH
•    Baumhaus GmbH
•    Bettmer GmbH
•    Brömer & Sohn GmbH
•    BOSSy GmbH
•    ESWE Verkehrsgesellschaft mbh
•    ESWE Versorgungs AG
•    EXINA GmbH
•    Fauth Gundlach & Hübl GmbH
•    Gramenz GmbH
•    Haas & Co. Magnettechnik GmbH
•    heimathafen Wiesbaden
•    HERRCHEN & SCHMITT Landschaftsarchitekten GbR
•    Hofköche GmbH
•    Huhle Stahl- und Metallbau GmbH
•    Ikano Bank AB (publ), Zweigniederlassung Deutschland
•    INVENSITY GmbH
•    Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH
•    Nassauische Sparkasse Anstalt des öffentlichen Rechts
•    NAUMANN Immobilien KG
•    R+V Versicherung AG
•    SCHUFA Holding AG
•    SOKA-BAU
•    Theo Baumstark GmbH & Co. Wärme- und Gesundheitstechnik KG
•    tüfa-team GmbH
•    Versicherergemeinschaft für das wirtschaftliche Prüfungs- und Treuhandwesen

 

Das Netzwerk ist offen für weitere Teilnehmer: Interessierte Unternehmen können sich bis zum 31. Januar 2017 bei Juliane Philipp-Lankes ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) anmelden.

 

CSR Regio.Net Wiesbaden ist ein Vorhaben von UPJ e.V. in Kooperation mit und gefördert durch die Landeshauptstadt Wiesbaden. Die IHK Wiesbaden unterstützt die Umsetzung als strategischer Partner.

 

Von 2012 bis 2014 war CSR Regio.Net Wiesbaden Teil des bundesweiten Projekts CSR Regio.Net, und wurde im Rahmen des Programms „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Weitere Informationen:
http://www.upj.de/CSR-Regio-Net-Wiesbaden.289.0.html
http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft/buergerengagement-ehrenamt/verantwortliche-unternehmensfuehrung.php

 

 

Magistrat beauftragt Rose-Lore Scholz mit der Fortführung der Amtsgeschäfte

Lorenz: „Die richtige Entscheidung für unsere Stadt.“

 

In seiner heutigen Sitzung hat der Magistrat Frau Stadträtin Rose-Lore Scholz mit der kommissarischen Weiterführung der Amtsgeschäfte über den 31. Januar 2017 hinaus betraut.

 

„Endlich haben die Bürgerinnen und Bürger, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt auch Frau Scholz Planungssicherheit für die nächsten Monate“, zeigt sich der Fraktionsvorsitzende der CDU-Rathausfaktion Bernhard Lorenz erfreut. Um diese Planungssicherheit zu ermöglichen, hatte die CDU-Magistratsgruppe den Punkt für die heutige Magistratssitzung angemeldet.

 

„Rose-Lore Scholz führt ihr Amt seit vielen Jahren erfolgreich zum Wohle unserer Stadt und es ist die richtige Entscheidung des Magistrates gewesen eine Hängepartie oder Interimslösung zu vermeiden“, ist Lorenz überzeugt.

 

   

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