Citynews

Umleitung Busse wegen Vollsperrung der Geisbergstraße

Ab Donnerstag, 21. Januar, etwa 8 Uhr, bis Samstag, 23. Januar, etwa 20 Uhr, werden die Busse der Linie 8 sowie die Schulbusse und Einsatzwagen von ESWE Verkehr in Richtung Eigenheim/Bahnholz über die Richard-Wagner-Straße umgeleitet. Die Haltestellen Kochbrunnen und Neuberg entfallen für die Linie 8 in diesem Zeitraum ersatzlos. Nächste Zusteigemöglichkeit besteht an der Haltestelle Webergasse. Weitere Informationen gibt es in den Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter Telefon (0611) 45022450.

 

 

 

Leckage in Gasleitung

Während der Wartungsarbeiten an einer Gasleitung kam es zu einer Leckage mit anschließender Gasausströmung in Wiesbaden-Bierstadt.

 

Die Feuerwehr Wiesbaden wurde zusammen mit dem Rettungsdienst um 16:24 Uhr zu ausströmenden Gas aus einer Versorgungsleitung in Wiesbaden-Bierstadt alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Ein lautes Strömungsgeräusch führte die Einsatzkräfte zu der betroffenen Stelle. Der Energieversorger war bereits an der Einsatzstelle zwecks Wartungsarbeiten. Während dieser Wartungsarbeiten kam es zu der Leckage. Die ersten Messungen an der Austrittstelle ergaben keine Explosionsgefahr. Eine Evakuierung der angrenzenden Wohnhäuser  wurde vorbereitet, zu der es jedoch nicht kam, da Mitarbeiter des Energieversorgers zeitnah die Leckage abschiebern konnten. Für die Maßnahmen mussten die angrenzenden Straßen für den Personen- und Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Einsatz dauerte knapp zwei Stunden, in dem neben den 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden auch Einheiten des Rettungsdienstes und der Polizei gefordert waren.

 

 

Ehrung für Nessaja Balaz und Ali Ahmadzai

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hat am Mittwoch, 9. Dezember, Nessaja Balaz und Ali Ahmadzai die Hessische Medaille für Zivilcourage ausgehändigt.

 

Am 13. Juni dieses Jahres hatte ein Ehepaar mit seinem Boot auf dem Rhein eine Panne. Auf der Höhe von Oppenheim fiel plötzlich der Außenbordmotor aus. Das Boot trieb manövrierunfähig in der Fahrrinne, davor und dahinter fuhren Fracht- und Containerschiffe. Das Paar rief lautstark um Hilfe. Nessaja Balaz und Ali Ahmadzai befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Ufernähe in einem kleinen Schlauchboot. Sie erkannten die Lage und ruderten zu dem defekten Motorboot hin. Mit einem Seil zogen die beiden das Motorboot ans Ufer. Für diese Hilfe in einer Notsituation wurden sie mit der Hessischen Medaille für Zivilcourage ausgezeichnet.

 

„Gerade in der heutigen Zeit, in der sich immer mehr Menschen von solchen Situationen abwenden und sich nicht betroffen fühlen und denken, es sind ja auch noch andere da, ist es sehr lobenswert, unverzüglich zu reagieren und dadurch Menschenleben zu retten. Nicht wegschauen, sondern besonnen reagieren – Menschen, wie Sie, setzen Zeichen. Gäbe es mehr davon, so wäre es mir um die Zukunft unserer Gesellschaft nicht bange“, sagte Oberbürgermeister Mende in seiner Laudatio.

 

   

Projektstipendium „Wie wollen wir leben – Utopien im 21. Jahrhundert“

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Internationalen Maifestspiele in 2021 schreibt die Landeshauptstadt Wiesbaden ein Projektstipendium aus. Bis zu sechs Stipendien von jeweils maximal 8.000 Euro werden an die freie Szene vergeben.

 

„Mit dem Projektstipendium fördern wir freischaffende Künstlerinnen und Künstler und verankern zugleich die Maifestspiele noch stärker in unserer Stadt. Nach fast einem Jahr mit pandemiebedingten Einschränkungen ist dies ein wichtiges Signal“, so Kulturdezernent Axel Imholz.

 

Theater- und Musikschaffende sind aufgerufen, bis Sonntag, 3. Januar, Projektvorschläge einzureichen. Neben Tanz- und Theaterproduktionen können auch das Schreiben von Stücktexten oder die Komposition von Theatermusiken gefördert werden. Die Präsentation der Arbeitsergebnisse ist parallel zu den Maifestspielen geplant, sofern die Verordnungslage dies zulässt.

 

Das Stipendienprogramm stellt das übergeordnete Thema „Wie wollen wir leben – Utopien im 21. Jahrhundert“ in den Mittelpunkt. „Die Frage, wie wir in Zukunft unser gesellschaftliches Miteinander gestalten wollen, hat mit COVID-19 noch einmal an Bedeutung gewonnen. Wir brauchen das Theater als einen Ort der Verhandlung und der Begegnung“, betont Kulturdezernent Axel Imholz.

 

Nähere Informationen zum Stipendienprogramm werden auf www.wiesbaden.de veröffentlicht.

 

 

„Kolping-Talk“

In „Corona-Zeiten“ sind Einfallsreichtum und Pfiffigkeit gefragt. So auch bei der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral, die in normalen Zeiten neben dem regulären Vereinsleben, auch Bildungs- und Informationsveranstaltungen sowie Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen aus Gesellschaft und Kirche anbietet.

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Foto: Kolping Wiesbaden Zentral.  Simon Rottloff, Anke Seeling, Stefan Fink

Unter Federführung von Hans-Joachim Jungk (TV-Wiesbaden), der selbst der Kolpingfamilie angehört wurde nun die Idee des „Kolping-Talk“ verwirklicht. In loser Folge sollen prominente Menschen eingeladen und professionell interviewt werden. Dabei sollen gesellschaftliche, politische, kirchliche aber auch sonstige Themen ins Visier genommen werden. Die entstandenen Filme werden dann im Internet und über die sozialen Medien in die breite Öffentlichkeit gebracht.

 

Als professionelle Moderatorin steht Anke Seeling (Mitte), bekannt aus Funk und Fernsehen zur Verfügung. Sie wird mit ihrer stets charmanten Art die Gesprächsführung übernehmen.

 

Der erste „Dreh“ im Kolping-Zentrum Wiesbaden wurde bereits abgeschlossen und erscheint in Kürze. Der Elferrat der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral ist mit seinen närrischen Veranstaltungen weit über die Grenzen der Landeshauptstadt Wiesbaden bekannt. Sämtliche Veranstaltungen werden in der Kampagne 2020/2021 corona-bedingt ausfallen. So war es nicht verwunderlich zuerst mal 2 Personen zu interviewen, die sich in diesem Genre auskennen. Stefan Fink (rechts), Vorsitzender der Kolpingfamilie, Sitzungspräsident des Kolping-Elferrates und Büttenaktiver in Wiesbaden sowie Simon Rottloff (links), Vorsitzender der Dachorganisation Wiesbadener Karneval (Dacho).

 

Vom Interview direkt soll hier nichts verraten werden, doch es lohnt sich „online zu gehen“. Wer die nächsten Interviewpartner sein werden und wie das Thema lauten wird, bleibt offen, um die Spannung zu erhalten.

www.kolping-wiesbaden.de bzw. www.tv-wiesbaden.de

   

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