Polizeimeldungen

Busfahrer übel beleidigt

Mainz-Kastel, Peter-Sander-Straße, 23.06.2013, 04.15 Uhr

(ho)Ein Busfahrer ist am frühen Sonntagmorgen Opfer von drei Männern geworden, die ihn aufgrund seiner Hautfarbe übel beleidigten. Der Busfahrer war mit einem sogenannten "Nightliner" nach Mainz-Kostheim unterwegs und ließ das Trio in der Peter-Sander-Straße in den Bus einsteigen. Im Bus fingen die drei Männer an den Fahrer zu beschimpfen und versuchten ihn zu nötigen, eine andere Strecke zu fahren. Schließlich beendete der Fahrer die Fahrt in der Winterstraße in Mainz-Kostheim und verständigte die Polizei. Gegen die drei Beschuldigten im Alter von 25, 26, und 29 Jahren wurde Strafanzeige erstattet. Die Situation hielt die drei Männer jedoch nicht davon ab, ihr Opfer im Beisein der Beamten weiter zu beleidigen. Daher wurde allen Beschuldigten ein Platzverweis erteilt, dem sie schließlich nachkamen und sich entfernten.


 

In der Disco niedergeschlagen

Mainz-Kastel, Peter-Sander-Straße, 22.06.2013, gg. 04.15 Uhr

(ho)Eine 30-jährige Frau ist am frühen Samstagmorgen durch einen Schlag auf den Kopf, ausgeführt mit einer Glasflasche, so schwer verletzt worden, dass sie mit erheblichen Kopfverletzungen in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden musste. Ein 20-jähriger Mann ist dringend tatverdächtig, den Angriff ausgeführt zu haben und wurde daraufhin von der Polizei festgenommen. Den ersten Ermittlungen zufolge war der Schläger, nach Annäherungsversuchen gegenüber der Geschädigten, von ihr abgewiesen worden. Da der 20-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt.


 

Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten

Wiesbaden (ots) - Ort: Bahnhofsvorplatz / Gustav-Stresemann-Ring Zeit: Samstag, 22.06.2013, 09.30 Uhr

Am Samstagvormittag kam es gegen 09.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Höhe der Aral-Tankstelle zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Ein 23jähriger Wiesbadener befuhr mit einem silbernen BMW nach Zeugenangaben den Kaiser-Friedrich-Ring mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Bahnhof und wechselte dabei zum rechts und links Überholen von Fahrzeugen häufig die Fahrspur. In Höhe der Tankstelle fuhr er bei Rotlicht in die Kreuzung ein und rammte dort einen schwarzen Golf. Dabei wurden die drei Insassen auf der Rücksitzbank des Golfs verletzt und zur stationären Behandlung in Wiesbadener Krankenhäuser verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei ermittelt gegen den Unfallverursacher nun auch wegen Straßenverkehrsgefährdung, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Ort: Wiesbadener Straße 31, Wiesbaden-Dotzheim Zeit: Samstag, 22.06.2013, 19.45 Uhr

Weil ein Jogger über Kopfhörer Musik hörte, verursachte er einen Verkehrsunfall, der ihn längere Zeit von seinem Hobby fernhalten dürfte. Ein PKW wollte aus einer Ausfahrt in der Wiesbadener Straße in Dotzheim herausfahren, bemerkte die herannahenden Jogger und bremste sein Fahrzeug auf halbem Gehweg ab. Der 22jährige Jogger aus Wiesbaden blieb jedoch nicht stehen oder nutzte den verbleibenden Gehweg, sondern wich auf die Fahrbahn aus. Dabei nahm er ein herannahendes Fahrzeug nicht wahr und wurde von diesem mit dem Außenspiegel erfasst. Der Jogger stürzte und brach sich den linken Fuß. Zur stationären Behandlung wurde er in ein Wiesbadener Krankenhaus verbracht.

   

30 Fahrräder auf einen Streich

Wiesbaden-Biebrich, Friedrich-Bergius-Straße, Nacht zum 13.06.2013

(ho)Die Wiesbadener Polizei wurde über einen Fahrraddiebstahl informiert, der sich bereits in der Nacht zum vergangenen Donnerstag abgespielt hat. Dabei haben Unbekannte von der Ladefläche eines Lkw gleich 30 fabrikneue Fahrräder gestohlen. Der Fahrer parkte mit seinem Fahrzeug am Abend zuvor auf dem Gelände eines Einkaufsmarkes und legte sich im Führerhaus seines Lkw zum Schlafen. Als er gegen Mitternacht sein Fahrzeug noch einmal verließ, waren noch keine Beschädigungen festzustellen. Als er jedoch am nächsten Morgen um seinen Lkw herumging, stellte er fest, dass Diebe die Plane aufgerissen und die noch verpackten Räder gestohlen hatten. Der Gesamtschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt. Wegen des Umfanges Beute ist zu vermuten, dass auch die Täter ein entsprechendes Transportfahrzeug benutzt haben müssen. Hinweisgeber die diesbezüglich Angaben machen können werden gebeten, das 4. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2440 zu informieren.
 

Feuer in Firma für Recycling- und Deponiestoffe

Einsatzort:  Wiesbaden, Biebsrich, Ferdinand-Knettenbrech-W
Vermutlich durch Selbstentzündung bei der Lagerung von Recycling- und Deponiestoffen brannten am Sonntagvormittag, gegen 11:07 Uhr, mehrere Tonnen Recycling- und Deponiestoffe in einer Sortierungshalle der Firma Knetenbrech und Gurdulic im Ferdinand-Knettenbrech-Weg von Wiesbaden. Der Sachschaden wird auf ca. 50.000,00 ¤ geschätzt.

Die Rauchwolke war schon von weitem zu sehen und zeigte den Einsatzkräften der Feuerwehr den Weg. Glück war, dass der Wind die Rauchsäule über die Deponie drückte, die sich dann über dem Deponiegelände auflöste. Somit bestand zur keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung. Die Ursachen für die Selbstentzündung liegen in exothermen Prozessen, die im inneren der Recycling- und Deponiestoffen ablaufen. Die Stoffeigenschaften der Recycling- und Deponiestoffen produzieren Wärme, die größer sein kann als der abgeführte Wärmestrom über die Oberfläche der Schüttung. Der auf diese Weise entstehende Überschuss an Wärmeenergie führt zum so genannten Wärmestau, die schließlich zur "Selbstentzündung" der Schüttung führt. Das Löschen dieser Brände ist jedoch wegen der großen Mengen in den Brand involvierten Materials außerordentlich schwierig und zeitaufwändig. Auch musste das Löschwasser über lange Wegstrecken herbeigeführt werden, was zusätzliche Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr erforderte. Neben den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadtteile Biebrich, Erbenheim, Rambach, Sonnenberg und Stadtmitte im Einsatz. Weiterhin unterstützte die Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK- Gruppe) des Katastrophenschutzes die Einsatzleitung. In der Spitzenzeit waren 66 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr tätig. Im einsatz waren insgesamt 2 Einsatzleitfahrzeuge, 2 Großtanklöschfahrzeuge, 8 Löschfahrzeuge, 2 Schlauchwagen mit jeweils 2 km Schlauchmaterial und diverse Logistikfahrzeuge. In Kooperation der Firma Knetenbrech und Gurdulic wurde der Recycling- und Deponiestoff aus der Halle mit großen Radladern und Baumaschinen herausgeholt und abgelöscht. Insgesamt musste jedoch der Berg an Recycling- und Deponiestoffen zweimal gewendet werden, damit noch die letzten Glutnester abgelöscht werden konnten. Gegen 18:00 Uhr konnte das letzte Einsatzfahrzeug die Einsatzstelle verlassen.
   

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