Sport

SVWW-Trainingsstart ohne Blacha und Ruprecht

Der Ernst des Lebens steht vor der Tür – und er heißt VfR Aalen! An diesem Samstag, 30. Juli, startet der SV Wehen Wiesbaden um 14.00 Uhr mit einem Heimspiel in die neue Drittliga-Saison 2016/17. Genau eine Woche nach dem „Licher Fan-Fest“ und dem Test gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt (2:2) geht es für die Mannschaft von SVWW-Cheftrainer Torsten Fröhling in der BRITA-Arena um die ersten drei Punkte dieser Spielzeit.

 

Zum Start der Trainingswoche musste Torsten Fröhling auf Verteidiger Steven Ruprecht (Knieprobleme) und Mittelfeldspieler David Blacha (muskuläre Probleme) verzichten. Das volle Trainingsprogramm konnten stattdessen die zuletzt angeschlagenen Fabian Franke und Nils-Ole Book absolvieren. Im Aufbau- und Rehatraining befinden sich nach wie vor die Langzeitverletzten Niklas Dams, Sebastian Mrowca und Christian Cappek.

 

Außenangreiferin aus Australien: Eliza Karley Hynes kommt aus Down Under zum VCW

    

2016-07-14 vcw neuzugang eliza karley hynes foto privat-kl(MS / Wiesbaden / 14.07.2016) Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihren Kader für die Saison 2016/2017 komplett: Die australische Nationalspielerin Eliza Karley Hynes geht künftig für den VCW ans Netz. Die 24-Jährige wird im Team von Chef-Coach Dirk Groß im Außenangriff zum Einsatz kommen und ist der letzte Neuzugang der Hessinnen.

 

Coach Groß freut sich auf seinen Neuzugang aus Down Under: „Eliza passt sehr gut in unser junges Team. Sie kann oben und unten annehmen, vor und hinter dem Zuspieler angreifen und wird unseren Aufschlag bereichern.“ Die 1,83 Meter große Australierin ist nach Tanja Großer, Dora Grozer und Karolína Bednářová die vierte Spielerin auf der Annahme-         Bild: Detlef Gottwald                      Außen-Position im VCW-Kader.

 

Die mit internationaler Erfahrung ausgestattete Eliza Hynes lebt derzeit noch in Melbourne und wird pünktlich zum Trainingsauftakt am 1. August in der hessischen Landeshauptstadt erwartet. „Ich konnte mir schon immer gut vorstellen, in Deutschland zu spielen, denn die Volleyball Bundesliga zählt zu den besten Ligen Europas. Umso glücklicher bin ich nun, dass ich die Gelegenheit bekomme, in der kommenden Saison für den VC Wiesbaden auflaufen zu dürfen“, freut sich die 24-Jährige.

 

VCW-Geschäftsführerin Nicole Fetting, die gemeinsam mit dem VCW-Trainer-Team die Kaderplanung für die bevorstehende Spielzeit vorangetrieben hat, ist mit der Verpflichtung der Australierin sehr zufrieden: „Mit ihrer internationalen Erfahrung und ihren Qualitäten in Annahme, Angriff und Aufschlag wird uns Eliza sehr gut weiterhelfen.“

 

Mit Hynes ist die zwölf Spielerinnen umfassende Bundesliga-Mannschaft des VC Wiesbaden nun komplett. Insgesamt sieben Neuzugänge werden den VCW in der Spielzeit 2016/2017 verstärken, darunter mit Irina Kemmsies und Lia-Tabea Mertens zwei neue Zuspielerinnen, Simona Kóšová und Molly McCage im Mittelblock sowie Dora Grozer, Karolína Bednářová und Eliza Hynes im Außenangriff. Tanja Großer (Außenangriff), Rebecca Schäperklaus (Mittelblock), Annalena Mach und Delainey Aigner-Swesey (Diagonal) sowie Alyssa Longo (Libera) hatten ihre Verträge beim VCW verlängert.

 

„Wir haben unser Ziel, für die neue Saison eine Mannschaft aus jungen und talentierten Spielerinnen sowie erfahrenen Bundesliga-Athletinnen zusammenzustellen, erreicht. Ich bin davon überzeugt, dass wir Spielerinnen geholt haben, die gut in die VCW-Familie passen. Natürlich muss das neue Team erst zueinander finden und wir werden gerade den jungen Sportlerinnen die Zeit geben, die sie benötigen. Ich bin optimistisch, dass unser erfahrenes Trainer-Team unsere Mannschaft bis zum Saisonstart am 22. Oktober bestmöglich vorbereiten wird“, sagt Fetting. Die Hessinnen starten an diesem Tag mit einem Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg in die neue Spielzeit. Zu einem konkreten Saisonziel möchten sich die VCW-Verantwortlichen zum jetzigen Zeitpunkt der Saisonvorbereitung noch nicht äußern.

 

Dies übernimmt dafür Neuzugang Eliza Hynes: „Ich hoffe, dass die neue Spielzeit für den VC Wiesbaden und für mich eine erfolgreiche wird“, so die Außenangreiferin abschließend.

 

VCW verpflichtet Top-Zuspiel-Talent für zwei Jahre: Irina Kemmsies spielt künftig in Wiesbaden

2016-04-26 vcw verpflichtet irina kemmsies foto-detlef-gottwald-kl(MS / Wiesbaden / 26.04.2016) Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben sich die Dienste eines deutschen Top-Talents gesichert: Zuspielerin Irina Kemmsies wechselt vom Ligakonkurrenten USC Münster an den Rhein und verstärkt die Hessinnen in den kommenden beiden Spielzeiten. Kemmsies, die in wenigen Wochen ihren 20. Geburtstag feiert, gilt als eines der größten deutschen Talente auf der Zuspiel-Position.

 

„Ich habe mich für den VCW entschieden, da man mir hier die Möglichkeit gibt, mich als junge Zuspielerin in der Bundesliga zu etablieren“, erklärt Kemmsies. „Nach meinen Jahren in Münster möchte ich mich einer neuen Herausforderung stellen.“ Irina Kemmsies besuchte seit 2011 das Volleyball-Internat des USC Münster und spielte zunächst in der dortigen Zweitligamannschaft. Nur zwei Jahre später steht die damals 17-Jährige erstmals im Münsteraner Bundesligakader. „Es war keine leichte Entscheidung für mich, meinen Ausbildungsverein zu verlassen. Aber ich denke, dieser Schritt Richtung Wiesbaden ist für meine Entwicklung sehr wichtig“, so die 45-fache Jugend- und Junioren-Nationalspielerin. In der abgelaufenen Spielzeit kam Kemmsies, die mit 1,81 Meter zu den größeren Athletinnen auf der Zuspielposition zählt, in insgesamt 15 Bundesliga-Partien zum Einsatz. Eine Verletzung am Knöchel gleich zu Saisonbeginn hinderte sie daran, noch häufiger auf dem Feld zu stehen.

 

VCW-Chef-Coach Dirk Groß freut sich auf seinen nun dritten Neuzugang: „Irina ist eine junge, aber schon erfahrene Zuspielerin, die in Zukunft unser offensives Angriffsspiel leiten und lenken soll. Mit ihr konnten wir ein großes Volleyballtalent zum VC Wiesbaden holen.“ Und VCW-Geschäftsführerin Nicole Fetting ergänzt: „Es ist uns nicht nur gelungen, unseren Kader mit einer guten Volleyballerin zu verstärken, sondern mit Irina Kemmsies gewinnen wir auch eine tolle Persönlichkeit hinzu, die bestens in die VCW-Familie passt.“ Mit der Verpflichtung der bald 20-Jährigen gehe der VC Wiesbaden seinen Weg konsequent weiter, ein schlagkräftiges und hungriges Team aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen zu formen. „Uns war es besonders wichtig, auf der Zuspielposition für langfristige Kontinuität zu sorgen. Daher haben wir mit unserem Duo Irina Kemmsies und Lia-Tabea Mertens gleich zwei junge deutsche Spielerinnen für zwei Jahre an uns gebunden“, so Fetting abschließend.

 

 

Bild: Zuspielerin Irina Kemmsies führt künftig beim VCW Regie (Foto: Detlef Gottwald)

   

„Nichts ist unmöglich“ - VCW glaubt im Europapokal-Rückspiel an Chance in Bukarest

(MS / Wiesbaden / 22.02.2016) 3:0 oder 3:1 – dieses Ergebnis müssten die Bundesliga-Volleyballerinnen am späten Mittwochnachmittag (24. Februar, 17:30 Uhr deutscher Zeit) in Bukarest schaffen, um die Chance auf den Einzug ins Europapokal-Halbfinale im CEV Challenge Cup zu wahren. Erst dann kann der direkt im Anschluss an die Partie gegen C.S. M. Bucuresti ausgetragene „Golden Set“ die endgültige Entscheidung über Weiterkommen oder Ausscheiden bringen. Diese Konstellation war entstanden, weil der VCW im Europapokal-Hinspiel am 9. Februar vor heimischem Publikum mit 0:3 gegen den rumänischen Vertreter unterlag.

 

„Nichts ist unmöglich“, sagt VCW-Chef-Coach Dirk Groß im Vorfeld der Partie. „Im diesjährigen Europapokal war es schon häufiger der Fall, dass Mannschaften sich zurück in den ‚Golden Set‘ kämpften und diesen schließlich gewannen.“ Wiesbadens aktueller Gegner C.S.M. Bucuresti hat es im Challenge-Cup-Achtelfinale genauso gemacht: Die Rumänen hatten das Hinspiel bei Olympiacos Piraeus mit 3:0 verloren, um dann über einen 3:1-Rückspiel-Sieg und den Gewinn des Entscheidungssatzes ins Viertelfinale einzuziehen.

„Jedenfalls können wir jetzt frei aufspielen“, gibt der VCW-Trainer die Marschrichtung vor. Gut vorbereitet sein, auf die eigenen Stärken besinnen und dann möglichst selbstbewusst auftreten, so lautet das Rezept des 51-Jährigen. Gleichzeitig aber dämpft Coach Groß die Erwartungen an sein Team: „Wenn du dich mit zuletzt drei 5-Satz-Spielen und einem Doppelspieltag am letzten Wochenende in den Knochen auf die lange Reise nach Rumänien machst, dort auf einen starken Gegner triffst, der außerdem den Heimvorteil hat, dann wird das für uns sicherlich keine leichte Aufgabe.“ Auch wenn man nochmal alles in die Waagschale werfen werde, das Erreichen des Viertelfinales an sich sei schon ein großer Erfolg für die junge VCW-Mannschaft. „Das hätte uns vor der Saison niemand zugetraut.“

 

Die Wiesbadenerinnen, die im Europapokal von der ESWE Versorgungs AG bestens unterstützt werden, beginnen ihren Trip nach Rumänien am morgigen Dienstag. Um 11:15 Uhr hebt der Flieger von Frankfurt nach Bukarest ab. Vor Ort ist es eine Stunde später, sodass die Partie am Mittwochabend dort um 18:30 Uhr Ortszeit angepfiffen wird. Am Donnerstagvormittag kehrt das Team des VCW dann wieder in die Heimat zurück. Die geplante Ankunft am Rhein-Main-Flughafen ist um 10:15 Uhr.

 

Sollte der VCW dann die Runde der letzten Vier tatsächlich erreicht haben, warten dort entweder der belgische Vertreter Asterix Kieldrecht oder die türkische Mannschaft Bursa BBSK auf die Hessinnen. Doch bis dahin ist es für den VCW im wahrsten Sinne des Wortes noch ein weiter Weg.

 

Nach den bislang vorliegenden Informationen, soll über ein rumänisches Internetportal ein Video-Livestream des Spiels zur Verfügung stehen: http://www.digisport.ro/Pages/TV/DigiSport+4

 

Ob die Partie auch auf laola.tv zu empfangen sein wird, ist noch nicht klar. In jedem Fall wird der VCW einen Liveticker anbieten. Dieser wird unter www.vc-wiesbaden.de abrufbar sein.

 

 

 

 

VCW holt Punkt im Kampf um die Playoffs

(MS / Wiesbaden / 14.02.2016) Besser gespielt, trotzdem verloren: Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben am Sonntagnachmittag beim Liga-Konkurrenten USC Münster einen couragierten und selbstbewussten Auftritt hingelegt. Leider konnte sich das Team um VCW-Chef-Coach Dirk Groß nur einen der maximal drei Punkte im Kampf um die Playoffs sichern. Nach einer 2:0-Führung der Wiesbadenerinnen endete die durch und durch spannende Partie schließlich denkbar knapp mit 2:3 (25:19, 25:22, 23:25, 23:25, 13:15) für Münster.

Dirk Groß setzte zu Beginn des Spiels auf folgende Starting-Six: Kaisa Alanko (Zuspiel), Rebecca Schäperklaus, Jennifer Pettke (Mittelblock), Tanja Großer, Delainey Aigner-Swesey (Außen) und Liz Hintemann (Diagonal).
Die Partie begann vollkommen ausgeglichen. Beiden Kontrahenten war anzumerken, dass sie diese Partie selbstbewusst angehen wollten. Mit einer hauchdünnen 8:7-Führung aus Wiesbadener Sicht ging es in die erste technische Auszeit. Danach konnte der VCW etwas davon ziehen: Kaisa Alanko machte mit einem Stellerpunkt das 10:7. In der Folge konnten die Hessinnen die Führung auf 14:10 ausbauen. Die Gastgeberinnen aus Münster hatten zu diesem Zeitpunkt Probleme mit dem starken Aufschlag des VCW, sodass sich Wiesbaden zur zweiten technischen Auszeit einen 6-Punkte-Vorsprung (16:10) erspielte. Das weiterhin druckvolle Spiel der Wiesbadenerinnen stellte Münster auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs vor Probleme. Offensichtlich hatten USC-Coach Andreas Vollmer und sein Team nicht mit einem solch selbstbewussten Auftritt der Gäste gerechnet, die mit zwei Niederlagen im Gepäck an den Berg Fidel gereist waren. Mit einer blitzsauberen Annahme von VCW-Libera Alyssa Longo, einem Überkopf-Zuspiel von Kaisa Alanko und einem von Jennifer Pettke geschlagenen Angriff erspielte sich das Team um VCW-Chef-Coach Dirk sechs Satzbälle. Den zweiten dieser Satzbälle konnte Wiesbaden zum 25:19 Satzgewinn verwandeln.

Im zweiten Durchgang lag der VCW schnell mit 6:1 in Front, bevor es mit 8:4 in die erste technische Auszeit ging. Münster war nun etwas stärker im Spiel und zeigte sich vor allem im Block verbessert. Die VCW-Abwehr, diese zählt aktuell zu den besten der Liga, gab während des Spiels jedoch kaum einen Ball verloren, sodass die Gäste immer wieder druckvolle Angriffe aufbauen konnten. Die Mitte des zweiten Satzes entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, in der beide Mannschaften abwechselnd zum Erfolg kamen. Trotzdem konnte der VCW einen 16:14-Vorsprung in die zweite technische Auszeit retten. 1.610 Zuschauer stellten sich nun die Frage, welches Team wohl als erstes Nerven zeigen würde. Bis zum Spielstand von 19:19 ließ sich darauf jedoch keine eindeutige Antwort geben. Nach einer von Dirk Groß genommenen Teamauszeit war es Delainey Aigner-Swesey, die den VCW zunächst in Führung brachte, bevor sie den eignen Aufschlag ins Aus setzte. Auch der darauf folgende USC-Aufschlag war zu weit. Und so ging es weiter. Erst mit einem von Liz Hintemann platziert servierten Aufschlag erarbeitete sich der VCW einen leichten Vorteil zum 23:21 und danach drei Satzbälle. Den ersten konnte das Team des USC noch abwehren, bevor die bärenstarke VCW-Angreiferin Tanja Großer den gegnerischen Block clever anschlug und somit den zweiten Satzgewinn (25:22) des Tages perfekt machte.

Im dritten Satz hatten zunächst die Gastgeberinnen die Nase vorn. Beim Stande von 1:4 aus VCW-Sicht nahm Dirk Groß die erste Team-Auszeit. Danach kamen die Wiesbadenerinnen zwar etwas besser ins Spiel, doch die Münsteraner hatten den Bemühungen der Gäste stets etwas entgegen zu setzen. Sowohl Tanja Großer über außen als auch Liz Hintemann über diagonal hatten nun Schwierigkeiten mit dem gut stehen Block des USC. So stand es 3:8 zur ersten technischen Auszeit. Hiernach wechselte Groß, brachte Esther van Berkel für Delainey Aigner-Swesey und Annalena Mach für Liz Hintemann. Ein Wechsel, der sich auszahlte: Annalena Mach, die ihr Comeback nach ihrer mehrwöchigen Verletzungspause gab, war es, die mit einer Aufschlagserie den VCW auf 7:9 heranführte. Das Team von Andreas Vollmer war nun sichtlich bemüht, sich in diesem Satz nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Mit 11:16 ging es schließlich in die zweite technische Auszeit. Dirk Groß wechselte erneute und brachte Iveta Halbichová für Kaisa Alanko im Zuspiel. Es war deutlich zu spüren, dass der VC Wiesbaden den Satz noch nicht verloren geben wollte. Folgerichtig konnten die Hessinnen auf 16:17 verkürzen, bevor Münster erneut auf 16:19 davon zog. Die Schlussphase des dritten Satzes begann mit einem sehenswerten Ballwechsel beider Teams, den der VCW zum 19:20 für sich entscheiden konnte. Die Spannung am Berg Fidel war nun mit Händen zu greifen. 19:21, 20:21, 21:21, 21:22, 21:23, 22:23 und 23:23 stand es in der Folge. Ein Netzfehler des VCW bescherte dem USC Münster den ersten Satzball, den Leonie Schwertmann mit einer gelungenen Blockaktion zum 23:25 verwandelte.

 

Der vierte Durchgang startete, wie der dritte aufhörte: umkämpft und spannend. Der VCW, bei dem nun wieder Kaisa Alanko Regie führte, ging mit einem knappen 7:8-Rückstand in die erste technische Auszeit. Jeder in der Sporthalle am Berg Fidel spürte, dass das Spiel nun auf Messers Schneide stand. Erst beim Stand von 9:9 konnten sich die Wiesbadenerinnen auf 12:10 absetzen. Münster ließ jedoch nicht locker, blieb im Spiel und konnte erneut zum 13:13 ausgleichen. Zur zweiten technischen Auszeit lag der VCW wieder mit 16:15 in Front. Doch auch weiterhin konnte sich kein Team entscheidend absetzen, was auch daran lag, dass die Gäste ihre Aufschläge nicht konsequent durchbrachten. Mit 20:20 ging es schließlich in die Schlussphase. Beim Stand von 22:22 erhoben sich die Zuschauer und sahen weiterhin jeweils einen Punkt für beide Mannschaften. Schließlich hatte Münster Satzball, den das Team von Andreas Vollmer mit einem Aufschlag zum 23:25 verwandeln konnte.

 

Wie schon im Hinspiel musste der Tie-Break die Partie zwischen dem VC Wiesbaden und dem USC Münster entscheiden. Auch in diesem fünften Satz blieb es vor allem eines: unglaublich spannend. Am Ende hatte der USC Münster das entscheidende Quäntchen Glück auf seiner Seite und konnte den VCW mit 15:13 niederringen.

 

Zur besten Spielerin der Partie wurde auf Seiten des VCW wieder einmal Außenangreiferin Tanja Großer gewählt. Sie war an unglaublichen 46 Angriffsaktionen beteiligt und erzielte satzübergreifend 23 Punkte für ihr Team. Auf Seiten des USC Münster wurde Sina Fuchs mit der MVP-Goldmedaille ausgezeichnet.

 

Die Stimmen zum Spiel:

Annalena Mach, VCW-Diagonalangreiferin:
„Ich habe mich sehr gefreut, dass mich Dirk nach meiner Verletzung das erste Mal hat spielen lassen. Ich war sehr motiviert und froh, dabei zu sein. Das Spiel war spannend und die Stimmung super. Ich denke, Münster und wir waren auf Augenhöhe, doch am Ende war unser Gegner einfach ein kleines Stück besser. In den entscheidenden Momenten haben wir zu viele einfache Fehler gemacht. Aber wir haben ein gutes Spiel gezeigt und uns nach den beiden letzten Niederlagen in allen Bereichen gesteigert.“

 

Dirk Groß, VCW-Chef-Coach:
„Wir können mit der Leistung unserer Mannschaft sehr zufrieden sein. Ich habe viele gute Dinge gesehen, vor allem in der Block-Feld-Abwehr und in der Organisation unseres Angriffsspiels. Es war natürlich eine spannende Partie. Wir waren in allen Bereichen, also Aufschlag, Annahme und Angriff besser als unser Gegner, haben aber in den entscheidenden Situationen die Punkte nicht gemacht. Und dann verliert man eben auch mal knapp.“

 

Über den VC Wiesbaden
Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e. V. wurde 1977 gegründet und ist auf Volleyball für Frauen und Mädchen spezialisiert. Er ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH (VCW), die die Bundesliga-Mannschaft stellt. Das Profi-Team ist seit 2004 durchgängig in der Ersten Bundesliga vertreten und belegte in den drei vergangenen Spielzeiten jeweils den dritten Platz. In der aktuellen Saison tritt die Mannschaft um Chef-Coach Dirk Groß außerdem im internationalen Wettbewerb um den CEV Cup an. Der 1. Volleyballclub Wiesbaden e. V. bildet das Fundament des VCW auch durch eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Der Verein zählt aktuell 33 Nachwuchs-Teams, die in der Vergangenheit zahlreiche Titel bei nationalen Meisterschaften in der Halle sowie beim Beachvolleyball gewonnen haben. Die Bundesliga-Mannschaft des VC Wiesbaden wird präsentiert von der A.B.S. Global Factoring AG (www.abs-ag.com) und der ESWE Versorgungs AG (www.eswe.com).

 

   

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