Sport

André Feuerherdt kehrt zurück

Wide Receiver freut sich auf ein Wiedersehen

 

In seinem Interview „Was macht eigentlich…“ mit Samsung Frankfurt Universe Anfang letzten Jahres hatte er seinen Wunsch bereits geäußert. 2017 wird er nun wahr. Nach seinem Wechsel zu den Seinäjoki Crocodiles vor der Saison 2016 kehrt André Feuerherdt. zurück zu den „Men in Purple“.

 

„Ich habe jetzt ein Jahr im Ausland (Finnland) gespielt, um ein paar neue Erfahrungen zu sammeln, aber mir war immer klar, dass wenn ich zurück nach Deutschland komme, ich wieder für Universe spielen will. Ich war das ganze Jahr über mit den Coaches und Spielern in sehr freundschaftlichem Kontakt und habe auch die vergangene Saison im Internet verfolgt. Es ist überragend, was die Organisation auf die Beine gestellt hat und wie es nach dem Aufstieg in die GFL 1 weiterging. Für mich definitiv die beste Organisation im deutschen Football mit dem geilsten Stadion und den besten Fans“; freut sich der Wide Receiver auf die neue Spielzeit.

 

554 Yards und zehn Touchdowns in 12 Spielen erzielte der 30-Jährige 2016 bei den Seinäjoki Crocodiles in der finnischen Maple League, mit denen er erst im Finale um den Maple Bowl gegen die Helsinki Roosters unterlag.

 

Auch mit den „Men in Purple“ hat er sich hohe Ziele gesetzt: „Ich bin ein ehrgeiziger Typ und nehme mir immer viel vor. Persönlich will ich natürlich möglichst viele Touchdowns und wichtige Catches machen, die das Team voranbringen. Das Wichtigste dabei aber ist jedes Spiel zu gewinnen. Das Team 2016 hat einen überragenden Job gemacht, das ist kaum zu toppen. Mein Ziel ist es jetzt aber dennoch, noch darüber hinaus zu gehen und in den Playoffs weiterzukommen.“

 

Während seiner Zeit in Finnland sind ihm besonders die Fans in Frankfurt in sehr guter Erinnerung geblieben. Deshalb gilt ihnen auch ein besonderer Gruß: „Ich freue mich riesig auf die Gamedays. Die sind einzigartig in Europa. Ich liebe diese Lautstärke, diese Gänsehaut, wenn man durch den Tunnel läuft. Das pusht unglaublich und beeindruckt auch den Gegner. Deshalb rastet aus, feiert die Gamedays, seid laut und pusht uns zum Sieg! Feuer frei!“

 

 

 

Trotz Niederlage: VCW steigert sich gegen Dresden

(MS / Wiesbaden / 21.01.2017) Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben am Samstagabend ihr Spiel beim amtierenden Meister Dresdner SC mit 0:3 (17:25, 20:25, 22:25) verloren. Trotz der Niederlage zeigte sich der VCW gegenüber den ersten beiden Partien des Jahres deutlich verbessert. Die Hessinnen machten in weiten Teilen des Spiels klar, dass sie dem sächsischen Champions-League-Teilnehmer Paroli bieten wollten. Dies zeigte sich insbesondere in dem von langen Ballwechseln geprägten zweiten Satz, den der VCW vor 2.813 Zuschauern sehr ausgeglichen gestalten konnte. Am Ende siegte der Favorit, der – dies mussten auch VCW-Fans anerkennen – auf dem Feld über die bessere individuelle Klasse verfügte.

 

VCW-Chef-Coach Dirk Groß sagte nach dem Spiel: „Wir haben uns heute deutlich besser präsentiert als zuletzt. Es wäre nach den guten Trainingsleistungen sogar noch etwas mehr drin gewesen. Man hat aber auch gemerkt, dass unsere Mittelblockerinnen angeschlagen in die Partie gegangen sind und das Dresden eben eine gute Mannschaft hat. In den entscheidenden Phasen müssen wir einfach noch präsenter werden. Dennoch ist diese Leistung eine gute Grundlage für das Spiel gegen Potsdam.“

 

Auf den VCW wartet bereits der kommende Gegner: Schon am Mittwoch, dem 25. Januar, empfangen die Wiesbadenerinnen den Ligakonkurrenten SC Potsdam in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

 

Ausführlicher Spielbericht:

VCW-Chef-Coach Dirk Groß setzte zunächst weitestgehend auf sein Stammpersonal: Tanja Großer und Karolina Bednářová bildeten den Außenangriff, Eszter Nagy und Simona Kóšová den Mittelblock, Delainey Aigner-Swesey lief auf der Diagonalposition auf und Zuspielerin Irina Kemmsies führte Regie. Der VCW zeigte sich zu Beginn des dritten Spiel des Jahres gut sortiert: Man spürte, dass die Gäste es dem DSC so schwer wie möglich machen wollten. So hielten die Hessinnen während des ersten Durchgangs zunächst stets den Anschluss und musste den DSC erst zur zweiten technischen Auszeit (11:16) uneinholbar davonziehen lassen. Es war vor allem der Dresdner Außenangriff um Katharina Schwabe und Jocelynn Birks, der ein ums andere Mal seine Bälle im Feld des VCW versenkte. So endete der erste Satz aus hessischer Sicht nicht unverdient mit 17:25 für die Hausherrinnen.

 

Zum Start in den zweiten Durchgang erwischte der VCW eine starke Phase und konnte sich zur ersten technischen Auszeit (8:6) einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Dresden stecke jedoch nicht auf und zeigte seine ganze individuelle Klasse. Höhepunkt des Satzes war der sehenswerte Ballwechsel zum 14:14, in dem sich der VCW tapfer zur Wehr setzte, am Ende jedoch der DSC den Punkt erzielte. Diese Rallye stand symbolisch für den gesamten Durchgang. Mit einem Drei-Punkte-Vorsprung ging der amtierende Meister dann in den Endspurt des Satzes. Dirk Groß nahm bei 16:19 nochmal eine Auszeit für sein Team. Den Rückstand aufholen konnten die Wiesbadenerinnen jedoch nicht mehr. So lautete das Satzendergebnis schließlich 25:20 für Dresden.

 

Der dritte Durchgang begann mit einem druckvollen Aufschlagspiel der Gastgeberinnen, der beim VCW zu einer Reihe von Eigenfehlern führte. Die Gäste hielten aber noch den Anschluss, sodass es aus hessischer Sicht mit 6:8 in die erste technische Auszeit ging. Danach zeigte der Dresdner SC deutlich, dass er diese Partie nicht mehr aus der Hand geben wollte. Da halfen auch die Punkte von Wiesbadens effizientester Angreiferin und späterer MVP Tanja Großer – sie erzielte insgesamt 13 Zähler – nicht mehr, das Spiel noch einmal ausgeglichener zu gestalten. Mitte des dritten Satzes zog der Favorit auf 10:16 davon, einen Vorsprung, den der VC Wiesbaden zwar noch einmal deutlich verkürzen, letztlich jedoch nicht mehr egalisieren konnte.

 

So fand das Spiel einen verdienten Sieger. Es blieb jedoch die Einschätzung, dass sich der VCW in Sachsen deutlich stabiler zeigte als zuletzt. Insbesondere die mannschaftliche Geschlossenheit überzeugte. Dieser Auftritt sollte Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben geben. Den nächsten Gegner erwartet das Team um Chef-Coach Dirk Groß bereits am kommenden Mittwoch. Dann empfängt der VC Wiesbaden um 19 Uhr Ligakonkurrent SC Potsdam in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.

 

Über den VC Wiesbaden

Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e. V. wurde 1977 gegründet und ist auf Volleyball für Frauen und Mädchen spezialisiert. Er ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH (VCW), die die Bundesliga-Mannschaft stellt. Das Profi-Team ist seit 2004 durchgängig in der Ersten Bundesliga vertreten und erreichte in der vergangenen Spielzeit in drei Wettbewerben jeweils das Viertelfinale: in der Volleyball Bundesliga (Platz 5), im DVV-Pokal und im Europapokal. Der 1. Volleyballclub Wiesbaden e. V. bildet das Fundament des VCW auch durch eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Der Verein zählt aktuell 33 Nachwuchs-Teams, die in der Vergangenheit zahlreiche Titel bei nationalen Meisterschaften in der Halle sowie beim Beachvolleyball gewonnen haben. Für die „vorbildliche Talentförderung im Verein“ ist der VC Wiesbaden in 2016 vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem „Gründen Band“ ausgezeichnet worden. Die erste Mannschaft des VC Wiesbaden ist Mitglied der Volleyball Bundesliga VBL (www.volleyball-bundesliga.de) und wird präsentiert von der A.B.S. Global Factoring AG (www.abs-ag.com) und der ESWE Versorgungs AG (www.eswe.com).

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Bildzeile: VCW steigert sich gegen den Dresdner SC (Foto: Detlef Gottwald)

 

 

Ein Einhorn für Samsung Frankfurt Universe

„Men in Purple“ sichern sich Dienste von Defensive Tackle Marc Anthony Hor

 

Marc Anthony Hor wird ein „Man in Purple“. Der 1,88 Meter große und 130 Kilogramm schwere Defensive Tackle, der von den Schwäbisch Hall Unicorns an den Main wechselt, wurde am 18. Februar 1993 in Mannheim geboren und war von 2007 bis 2013 auch in der Quadratestadt als Footballspieler aktiv: Für die Rhein Neckar Bandits streifte sich Hor von 2007 bis 2012 in der Jugend und danach in der GFL das Jersey über.
2014 bis 2016 sammelte der neue Universe-Abwehrakteur zudem Erfahrung am Diablo Valley College in Kalifornien.


In der Jugend wurde Marc Anthony Hor auf jede Position der Defense und Offense Line eingesetzt. „Am Ende meiner Jugendzeit habe ich mich dann auf Defense Tackle spezialisiert“, so Hor, der 2008 bis 2012 in die Baden-Württemberg-Auswahl berufen wurde, 2011 mit der Junioren-Nationalmannschaft die EM in Sevilla bestritt und zuletzt mit den Schwäbisch Hall Unicorns den German Bowl erreichte.

   

Deutsche Post Ladies Run

Auch in diesem Jahr findet wieder der Deutsche Post Ladies Run im Wiesbadener Innenstadtbereich statt. Hierzu ist am Sonntag, 28. August, im Zeitraum zwischen 13 und 18 Uhr eine Vollsperrung der Wilhelmstraße (zwischen Friedrichstraße und Kureck), der Paulinenstraße (zwischen Parkstraße und Kurparkeingang) sowie der Josef-von Lauff-Straße notwendig.

 

Des Weiteren ist der Verkehr im Fußgängerzonenbereich sowie in den Straßen Webergasse, An den Quellen, Burgstraße nur eingeschränkt möglich.

 

Wegen der genannten Verkehrseinschränkungen werden Besucher gebeten, das Befahren des unmittelbaren Innenstadtbereiches zu meiden und die umliegenden P+R-Parkplätze oder die Parkhäuser anzufahren. Das Parkhaus Kurhaus / Casino ist während des Sperrzeitraums nur von der Sonnenberger Straße her anfahrbar.

 

Universe verbessert sich auf 20:2 Punkte

Nächstes Heimspiel am 3. September gegen Tabellenführer Schwäbisch Hall

 

In der GFL hat Samsung Frankfurt Universe auch das sechste Heimspiel in Folge und den zehnten Vergleich in der höchsten deutschen Footballliga am Stück gewonnen. Erwartungsgemäß schlugen die „Men in Purple“ den weiterhin punktlosen Tabellenletzten Mannheim mit 49:7, nachdem bereits das Hinspiel 55:0 zugunsten der Frankfurter ausgegangen war.
Den Beginn des lila Punktereigens machte David Giron Jansa, der einen 45-Yard-Pass von Marcus McDade fing. Nach dem Zusatzpunkt durch René Möll erhöhte Nathaniel Robitaille nach einem 64-Yard-Catch und auch Ricardo Rodrigues traf für Universe.


Im zweiten Quarter fing Jansa einen kurzen Pass, bevor Möll traf und die Bandits durch einen Pass von Quinn Epperly auf Brandon Kohn Punkte auf die Anzeigetafel brachten. Universe stellte den alten Abstand jedoch durch einen Kick-off-Return-Touchdown über 95 Yards von Robitaille wieder her. Auch Möll traf erneut.


Jessie Lewis sprintete danach über knapp 30 Yards in die Endzone der Mannheimer, Möll traf ein viertes Mal und DB Joshua Poznanski verwandelte einen Fumble seines Gegners zum 41:7. René Möll traf anschließend nochmals und platzierte auch seinen sechsten PAT perfekt. Zuvor hatte McDade auf George Robinson gepasst, der nach 41 Yards die Endzone der Banditen erreichte und das zwischenzeitige 48:7 scorte.


Während die Quadratestädter auf 0:22 Zähler absacken, verbessert sich Universe auf 20:2 Punkte und macht damit einen weiteren Schritt in Richtung „Meisterschaftsspiel“ gegen die Schwäbisch Hall Unicorns. Am 3. Sptember kommt es im Frankfurter Volksbank Stadion zur Begegnung mit eben jenem Team, das am 16. April im ersten Saisonspiel Universe 26:21 geschlagen hatte und seither einsam an der Tabellenspitze der GFL Süd seine Kreise zieht.
Aber: Gewinnt Universe bis zum 3. September die Spiele in Marburg und im Saarland, hätte das Team von Head Coach Markus Grahn die Möglichkeit, den Tabellenführer an diesem Tag ab 19 Uhr vor heimischem Publikum noch abzufangen. Nötig dazu wäre ein Sieg mit mehr als fünf Punkten Vorsprung. Die Meisterschaft im Süden der GFL berechtigt danach nicht nur zu einem Heimspiel im Viertelfinale gegen den Tabellenvierten der GFL Nord, sondern bei einem Viertelfinalerfolg auch zu einem Heimspiel im Halbfinale.

Tickets für das eventuell alles entscheidende Spiel um die Süd-Meisterschaft sind ab sofort auf www.frankfurt-universe.de und am 3. September ab 15.30 Uhr am Kassenhäuschen auf dem Vorplatz des Frankfurter Volksbank Stadion erhältlich.

   

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