Sport

Auswärtsspiel: Rhine River Rhinos zu Gast in Wetzlar

Bereits am kommenden Mittwoch geht es für die Rhine River Rhinos darum sich erneut zu beweisen. Im Nachholspiel des 2. Spieltags treffen die Rhinozerosse in einem weiteren Hessenderby abermals auf den RSV Lahn-Dill. Der Spieltag war auf Wunsch der Gastgeber verschoben worden.

 

Erst vor 14 Tagen war der Serienmeister zu Gast im Rhinos Dome und zeigte der jungen Mannschaft von Andre Hopp und Nicola Damiano ganz klar ihre Schwächen auf. Gegen die tiefe Bank der Lahnstädter, ihre Ruhe und Wurfstärke haben die Wiesbadener noch kein Erfolgsrezept gefunden.

 

Stattdessen gilt es an der eigenen Ruhe zu arbeiten, daran, eine Konstanz zu entwickeln wie es Mannschaften wie der RSV vorleben. 40 Minuten lang volle Konzentration abzurufen und auf die eigenen Stärken zu vertrauen, steht auf dem Hausaufgabenzettel der Rhinos ganz oben. Wenn das gelingt, wird es den Wiesbadenern sicherlich möglich sein die Partie knapper zu gestalten als zuletzt in der eigenen Halle. Wichtig wird es außerdem befreit und ohne Nervosität aufzuspielen. Dass die Rhine River Rhinos auf dem richtigen Weg sind, aus dem jungen Team ein geöltes Uhrwerk zu machen, haben sie in allen Spielen der bisherigen Saison in Ansätzen deutlich gezeigt.

 

Mit dezimiertem Kader setzt das die Wiesbadener vor eine zusätzliche Herausforderung. Barbara Groß fehlt weiterhin krankheitsbedingt. Ein zur Sicherheit durchgeführter PCR-Test auf Covid-19 war negativ. Außerdem müssen die Rhine River Rhinos vorerst auf Marvin Malsy verzichten. Nach dem disqualifizierenden Foul im Spiel gegen die ING Skywheelers steht die finale Entscheidung der Spielleitung über etwaige Sanktionen noch aus. „Aktuell befinden wir uns in dieser Sache noch im Anhörungsverfahren, wenngleich unsere Stellungnahmen heute schon bei der Spielleitung eingegangen sind. Spieler, die im Rahmen eines Pflichtspiels ein disqualifizierendes Foul erhalten, sind bis zur endgültigen Entscheidung der Spielleitung über eine etwaige Sperre zunächst automatisch gesperrt,“ erklärt Manager Mirko Korder.

 

„Da wir den RSV Lahn-Dill erst vor kurzem bei uns zu Hause empfangen haben, wissen wir noch sehr frisch, was uns erwartet. Das Spiel gegen Frankfurt war nicht unser Bestes und das müssen wir gegen Lahn-Dill steigern,“ fasst Trainer Andre Hopp die Situation zusammen.

 

Arinn Young ergänzt: „Ich freue mich darauf noch einmal gegen Lahn-Dill zu spielen. Wir haben hart gearbeitet und viel darüber gesprochen, wie wir als Team spielen wollen um 40 Minuten wirklich stark sein zu können. Wir haben meist einen guten Start gegen Lahn-Dill hingelegt und jetzt geht es darum daran zu wachsen. Wir wissen, dass sie eine Menge gute Spieler in ihrem Team haben und dass es immer ein gutes Spiel wird. Wir als Rhinos müssen weiter das Selbstbewusstsein aufbauen und gegen alle Frustration unser Spiel durchziehen.“

 

Die Rhine River Rhinos treffen am Mittwoch, 03.01.2021, um 19:30 Uhr in der Rittalarena auf den RSV Lahn-Dill. Der RSV Lahn-Dill überträgt das Spiel auf seiner Webseite unter: https://rsvlahndill.de/livestream/

 

 

Auswärtsspiel: Rhine River Rhinos verlieren knapp gegen die Baskets 96 Rahden

Es hat ganz knapp nicht sollen sein. Die Rhine River Rhinos verlieren ein stark umkämpftes Spiel gegen die Baskets 96 Rahden mit 66:62 (13:19 | 16:16 | 16:10 | 21:17). Dreißig Minuten hatten die Dickhäuter die Nase vorn, doch die Hausherren behielten am Ende den längeren Atem und damit die Punkte. „Respekt an Rahden für den tollen Kampf auf Augenhöhe und danke für diese tolle Werbung für unseren Sport. Spiele wie heute, die erst in der Crunchtime entschieden werden, sind es, warum wir diesen Sport alle so lieben. Für uns gibt es keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, es waren Nuancen die das heutige Spiel entschieden haben und die Rückrunde hat gerade erst begonnen,“ kommentiert Manager Mirko Korder das Spiel trotz der Niederlage sichtlich zufrieden über seine Mannschaft.

 

Schon die ersten Minuten des Spiels bestätigen, dass es 40 spannende Minuten werden würden. Nach gewonnenem Hochball durch Andre Hopp und kleinen Nervositäten auf beiden Seiten, ist es Krysztof Bandura, der die ersten Punkte einnetzt. Gut fünf Minuten entwickelt sich ein wilder Schlagabtausch, bei dem sich keine der Seiten auch nur einen Zentimeter Raum schenkt. Dann schaffen es die Rhinos sich in eine erste Führung zu spielen, die sie zeitweise sogar bis auf acht Punkte ausbauen können. 13:19 heißt es nach 10 Minuten.

 

Die Baskets lassen jedoch natürlich nicht locker, suchen konsequent nach dem richtigen Mittel um den Lauf der Dickhäuter zu unterbrechen. Die bleiben jedoch fokussiert, spielen weiter auf Augenhöhe und lassen nicht nach. Trotzdem reicht es nur zu einem ausgeglichenen Viertel (16:16), zu oft scheitern die Rhinos durch die Defense der Hausherren am Abschluss um sich weiter entscheidend absetzen zu können. Gleichzeitig steht aber auch die Defense der Wiesbadener stabil, um den erspielten Vorsprung nicht schmelzen zu lassen. Immer noch mit sechs Punkten Vorsprung geht es mit 29:35 in die Halbzeit.

 

Die Hausherren kommen entschlossen aus der Kabine zurück und beginnen mit starker Presse gegen die Angriffe der Rhine River Rhinos zu arbeiten. Das trägt Früchte, denn die Dickhäuter finden zu selten den Abschluss, während sich die Baskets kontinuierlich weiter heran kämpfen. So gelingt Peter Cusack mit zwei Freiwürfen schließlich der Ausgleich: 45:45 nach 30 Minuten.

 

Es folgt, was folgen muss: Die letzten 10 Minuten entwickeln sich zu einem kleinen Basketball-Krimi wie er im Buche steht. Es ist ein knappes Spiel auf Augenhöhe, das die Nerven auf dem Feld fordert, aber auch bei den Fans zuhause für das ein oder andere graue Haar sorgt. Es ist aber auch Basketball auf Spitzenniveau, denn beide Teams werfen noch einmal alles ins Spiel, was möglich ist. Am Ende sind es die Baskets 96 Rahden, die das etwas ruhigere Händchen behalten und damit den Sieg einfahren können.

 

Es ist nur dieses Quäntchen, das dem jungen Team von Andre Hopp und Nicola Damiano noch gefehlt hat, um die Punkte nach Hause zu holen. Das Spiel zeigt allerdings auch, welche Entwicklung die Dickhäuter in den vergangenen Wochen - im Hinspiel unterlagen sie deutlich mit 60:74 - durchgemacht haben und damit trotz Niederlage ein wichtiges Zeichen für den Saisonverlauf.

 

Trainer Nicola Damiano unterstreicht das: „Es war ein hartes, aber auch gutes Spiel, das teilweise einfach unglücklich für uns gelaufen ist. Das Team hat von Anfang bis Ende gekämpft und ich bin stolz auf alle. Das Positive ist, dass wir nach den schlechten Spielen gegen Thüringen und Hannover definitiv wieder auf dem richtigen Weg sind. Aber wir haben immer noch eine Menge Arbeit vor uns, um den Weg zu finden, mit dem wir 40 Minuten lang unser Spiel durchziehen können.“

 

Topscorerin Arinn Young fügt an: „Wir haben wirklich stark angefangen und gut als Team zusammengespielt. Alle hatten eine gute Spielübersicht und haben gute Würfe genommen. Wir hatten einen soliden Gameplan, aber kleine Fehler und mentale Blockaden begannen uns im Weg zu stehen. Wir haben das erste und zweite Viertel einfach gewonnen, aber wir hätten im dritten Viertel fokussierter sein müssen. Das Aufregende daran ist, dass die zweite Saisonhälfte gerade erst begonnen hat und wir wirklich starken Basketball gespielt haben. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sich die nächsten Spiele entwickeln.“

 

Für die Rhinos spielten und punkteten: Arinn Young (17 Punkte), Andre Hopp (12), Gijs Even und Chayse Wolf (jeweils 10), Tommie Lee Gray (5), Jim Palmer und Marvin Malsy (jeweils 4), Barbara Groß, Svenja Mayer und Nicola Damiano.

 

Am kommenden Samstag, 23.01.2021, geht es zuhause gegen den RSV Lahn-Dill weiter. Um 17 Uhr ist Hochball im Rhinos Dome. Wir übertragen das Spiel live auf https://hvo.events/rhinos/.

 

 

Profi-Clubs halten zusammen: Rhine River Rhinos schließen sich der Interessengemeinschaft Teamsport Hessen an

Gemeinsam mit weiteren hessischen Profi-Clubs initiierten die Rhine River Rhinos die Interessengemeinschaft Teamsport Hessen, bei der sich viele weitere hessische Clubs engagieren, um kurzfristig vorhandenes Know-how sowie notwendige Informationen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

Rhinos Manager Mirko Korder über die Interessengemeinschaft: „Kürzlich hat sich Andreas Joneck von unseren Freunden vom RSV Lahn-Dill bei mir gemeldet und gefragt, ob wir der Interessengemeinschaft Teamsport Hessen beitreten möchten. Unabhängig von den aktuellen Herausforderungen sind wir immer offen für Kooperationen und Wissenstransfers mit anderen Clubs, aber in solchen Zeiten können derartige Synergieeffekte ein entscheidender Faktor in der Überwindung der vor uns liegenden schwierigen Zeiten bedeuten. Deswegen haben wir natürlich nicht lang gezögert und uns der Interessengemeinschaft gern angeschlossen. Wir können aus der Initiative, die - initiiert von der HSG Wetzlar (vor allem federführend von Geschäftsführer Björn Seipp), den Gießen 46ers, MT Melsungen, EC Bad Nauheim und dem RSV Lahn-Dill - inzwischen 16 hessische Spitzensportclubs umfasst, durch zuvor erarbeitete Dokumentation und einer gemeinsamen Videokonferenz schon einige wichtige Informationen und Erfahrungswerte gewinnen und hoffen, ebenfalls hilfreiche Impulse zurück geben zu können.“

 

Um die anstehenden organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen meistern zu können, haben sich Vertreter*innen hessischer Spitzenteams aus den unterschiedlichsten Mann-schaftssportarten in einer Interessengemeinschaft zusammengetan. Ziel dabei ist, möglichst viel Wissen untereinander zu teilen und Sachthemen zu bündeln. Dabei steht der sportartübergrei-fende Gedankenaustausch im Vordergrund. Neben der Ansprache weiterer hessischer Club-Vertreter*innen fand bereits eine gemeinsame Videokonferenz statt, bei der die verschiedenen Herausforderungen beschrieben und mögliche weitere Schritte besprochen wurden. Denkbar sind darüber hinaus Maßnahmen, wie sich Sportlerinnen und Sportler als Vorbilder und Multip-likatoren einbringen, um die notwendige Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus zu un-terstützen.

 

Die zur Bewältigung der Krise notwendige Solidarität zeigt sich somit auch im hessischen Sport. Der durch die Interessengemeinschaft entstandene Austausch soll dabei helfen, die schwierige Situation gemeinsam zu meistern. Dabei könnte der Zusammenschluss auch unabhängig von der aktuellen Herausforderungen fortgeführt werden.

 

   

Lena Vedder freut sich auf weitere Spielzeit beim VCW

Außenangreiferin Lena Vedder hat sich in ihrer ersten Saison gut beim VC Wiesbaden eingefunden und einen neuen Vertrag für ein Jahr unterschrieben.

 

Nach ihrem Kreuzbandriss im Jahr 2017 kämpfte sich Lena Vedder 2019 wieder zurück auf das Volleyballfeld. Pünktlich zum Wechsel in die hessische Landeshauptstadt zur Saison 2019/20 war die Außenangreiferin wieder fit. Besonders in der Annahme-Außen gelang ihr das gut: Sie erspielte sich in der Annahmeeffizienz einen Platz unter den Top Ten der Liga.

 

Die Sauerländerin ist für die kommende Saison hoch motiviert, gerade was ihre sportliche Weiterentwicklung angeht. „Der VCW hat mir die ganze Saison über großes Vertrauen geschenkt. Ich weiß, dass ich nach meiner Verletzung noch nicht kontinuierlich mein volles Leistungsvermögen aufs Feld bringen konnte. Es steckt noch mehr in mir und ich freue mich darauf, das allen Fans und Zuschauern in Wiesbaden in der kommenden Saison zu zeigen. Das Trainerteam sieht noch viel Potenzial in mir und wir haben Lust und Ehrgeiz gemeinsam dafür zu arbeiten“, zeigt sich die Außenangreiferin zugleich selbstkritisch und erwartungsvoll.

 

Auch Cheftrainer Christian Sossenheimer ist zuversichtlich: „Lena ist eine Spielerin mit sehr positivem Charakter und hat sicherlich Potenzial Führungsaufgaben zu übernehmen. Nach ihrer längeren Verletzungspause vor der vergangenen Saison sind wir recht zufrieden mit ihrer Entwicklung. Jetzt führen wir die gemeinsame Arbeit fort und sind uns sicher, dass noch Entwicklungspotenzial besteht.“

 

Trotz der unklaren Lage aufgrund des Coronavirus ist der VC Wiesbaden optimistisch und plant für den Saisonstart. Mit der Verlängerung von Lena Vedder stehen für die Saison 2020/21 nun sechs Spielerinnen unter Vertrag. Frauke Neuhaus, Renate Bjerland, Selma Hetmann, Lisa Stock und Julia Wenzel sind durch ihren laufenden Zweijahresvertrag um ein weiteres Jahr verpflichtet. Derzeit führt der Verein weitere Gespräche, um den Kader für die bevorstehende Spielzeit zu vervollständigen.

 

Bevor die Vorbereitung auf die Saison 2020/21 startet, befinden sich die VCW-Spielerinnen derzeit noch in einer Trainingspause. Wie sie ihre freie Zeit nutzen, zeigen die Volleyballerinen bei der #stayathomechallenge auf Facebook (https://www.facebook.com/vcwiesbaden/) und Instagram (https://www.instagram.com/vc_wiesbaden/).

 

 

Der VC Wiesbaden dankt allen Alltagshelden mit einer Ticket-Aktion für die kommende Saison

Dankesaktion für Alltagshelden

 

Die aktuelle Lage rund um das Coronavirus bringt viele Veränderungen im öffentlichen Leben und damit im Alltag von uns allen mit sich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern setzen sich derzeit besonders für das Wohl der Gesellschaft ein, damit die gesundheitliche Versorgung der Menschen gesichert ist. Hinzu kommt der Einsatz von Angestellten in Supermärkten, der öffentlichen Versorgung, von Sicherheitsbehörden und vielen mehr. Dafür sagt der VC Wiesbaden Danke und verschenkt Tickets für die kommende Volleyball-Saison.

 

Der Verein stellt insgesamt 500 Tickets für einen Heimspielbesuch der Wahl in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zur Verfügung. Die Karten gelten für die kommende Volleyball-Saison 2020/21. Weitere Informationen zu den Bedingungen und wer sich für ein Ticket registrieren kann, gibt es unter https://www.vc-wiesbaden.de/danke.

 

„Wir möchten in der aktuellen Situation all denjenigen Heldeninnen und Helden Danke sagen, die sich tagtäglich um unser aller Wohl kümmern. Das ganze VCW-Team zieht den Hut vor dieser Leistung und möchte euch hierfür eine Kleinigkeit zurückgeben, um unsere Hochachtung und unseren Respekt für die tägliche Arbeit - für uns alle - zum Ausdruck zu bringen“, wendet sich VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting an alle Helferinnen und Helfer.

 

   

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