Sport

Bundesligisten bringen Gründung des Ligaverbundes auf den Weg – Meilenstein für den deutschen Football

In der Versammlung der Bundesligisten der GFL und GFL 2 sowie Vertretern des AFVD wurde am vergangenen Donnerstag ein Meilenstein im deutschen Football gesetzt: Ein Frankfurt a.M. wurde der Ligaverbund German Football League e. V. gegründet!


Damit gehen die beiden höchsten deutschen Football-Ligen den nächsten und nun auch ersten formalen Schritt auf dem Mitte letzten Jahres eingeschlagenen Weg zu mehr Eigenständigkeit, Mitverantwortung und Vermarktung. Nach dem Gewinn des Liga- und German-Bowl-Sponsors SharkWater ist das Votum der Bundesligavereine für die neue Organisationsstruktur bereits der zweite große Meilenstein innerhalb weniger Tage.


Zum geschäftsführenden Vorstand wurden Carsten Dalkowski (Marburg) als Vorsitzender sowie Axel Streich (Schwäbisch Hall) und Christoph Wolk (Braunschweig) als stellvertretende Vorsitzende einstimmig gewählt. Die Wahl der Beisitzer im Ligavorstand erfolgte für Werner Meier (München), Jörg Dreßler (Dresden), Wilfried Ziegler (Essen) und Jens Putzier (Rostock) ebenfalls einstimmig.


„Wir haben in den letzten Monaten gemeinsam viel Herzblut und Energie in das Projekt ‚Ligaverbund GFL‘ gesteckt und können alle sehr stolz auf das erreichte sein“, sagt Carsten Dalkowski. „Wir haben in einer sehr guten Zusammenarbeit auf den unterschiedlichsten Ebenen einen solidarischen und gemeinsamen Weg mit allen GFL- und GFL-2-Vereinen gefunden, der für gesamt Football Deutschland in den nächsten Jahren viele Früchte tragen wird.“
Die Gründung des Ligaverbundes wurde in enger Abstimmung mit dem American Football Verband Deutschland (AFVD) vollzogen. AFVD-Präsident Robert Huber sagte am Donnerstag: „Dies ist ein historischer Moment und ein Aufbruch in die Zukunft. In den letzten Monaten ist viel von der Saat aufgegangen, die wir in den vergangenen 20 Jahren gesät haben. Ich hoffe, dass sich die Aufbruchstimmung der letzten Zeit jetzt noch einmal verstärkt.“


Mit der Gründung des Ligaverbundes wählt der deutsche Footballsport für seine Weiterentwicklung in der Leistungsspitze eine Organisationsform, die schon in vielen anderen Sportarten in Deutschland erfolgreich ist. Beispiele dafür sind Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und jüngst auch Hockey. „Wir sind uns sicher, dass dies auch im American Football die richtige Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung in Deutschland ist“, sagt Axel Streich.
Operative Wirkung wird der neue Ligaverbund GFL ab der Saison 2022 erzielen können, wenn durch weitere Gremienbeschlüsse das Gesamtzusammenspiel mit den Verbandsstrukturen auch formal geregelt ist und ein Grundlagenvertrag zwischen Verband und Ligaverbund abgeschlossen wird. „Mit der jetzt erfolgten Gründung liegen wir vor unserem im September 2020 entwickelten Zeitplan und sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses Tempo bei der Umsetzung unserer Ziele halten können“, so Axel Streich.


Da die Wahlen und die Verabschiedung der Satzung des Ligaverbundes GFL in einer Hybrid-Veranstaltung mit teilweiser Präsenz und per Video zugeschalteten Teilnehmern stattgefunden hat, bedarf es noch der schriftlichen Bestätigung durch alle Vereine. Diese wird innerhalb der kommenden zwei Wochen abschließend erwartet.

 

 

Touchdown für neue Medienpartnerschaft: RADIO BOB! und Frankfurt Galaxy rocken gemeinsam in der European League of Football

RADIO BOB! ist im Football-Fieber: Ab Start der 1. Saison der neuen European League of Football (ELF) wird Deutschlands Rockradio offizieller Medienpartner der legendären deutschen American Football-Mannschaft Frankfurt Galaxy. Ab dem 20. Juni bekommen die RADIO BOB! Hörer neben ausgewähltem Rock deshalb nun auch die neuesten Fakten rund um die Spiele der Frankfurter Football-Profis in der ELF geboten.


Mit der Auflösung der NFL Europe wurde der Spielbetrieb bei Frankfurt Galaxy eingestellt, nun haben die Fans einen Grund zur Freude: Die Galaxy ist zurück. Innerhalb der European League of Football, kurz ELF, heißt es nun wieder: Kick-Off in Frankfurt. In der neu gegründeten Liga messen sich die Frankfurter in Zukunft wieder mit Teams aus ganz Europa. Passend zum Neustart geben RADIO BOB! und Frankfurt Galaxy ihre Kooperation bekannt und damit ist eins sicher: Frankfurt Galaxy rockt die neue Saison. Mit dem American-Football-Check zu den Spieltagen, spannenden Aktionen und natürlich einer riesen Portion BOB vor Ort starten die Südhessen gemeinsam mit RADIO BOB! in eine spannende Football-Saison.
„American Football rockt: das Zusammenspiel aus Unterhaltung, Sport, Lebensgefühl und Gemeinschaft passt gut zu uns. Auch wir als Rocksender zelebrieren mit unserer Community nicht nur die Musik, sondern ein Lebensgefühl und den Zusammenhalt unter den Rockbotschaftern. Mit der Partnerschaft zur legendären Frankfurt Galaxy bieten wir den Hörern ein weiteres tolles Angebot und interessante Inhalte“, Jan-Henrik Schmelter, Geschäftsführer RADIO BOB!

 

„Am kommenden Sonntag startet Frankfurt Galaxy in der neuen European League of Football. Wir freuen uns sehr, mit dem starken Medienpartner RADIO BOB! gemeinsam in die erste Saison gehen zu dürfen. Sowohl die Fans, als auch die Zuhörer können sich bereits jetzt auf die Zusammenarbeit freuen“, Alexander Korosek, Geschäftsführer Frankfurt Galaxy

 

Auswärtsspiel: Rhine River Rhinos zu Gast in Wetzlar

Bereits am kommenden Mittwoch geht es für die Rhine River Rhinos darum sich erneut zu beweisen. Im Nachholspiel des 2. Spieltags treffen die Rhinozerosse in einem weiteren Hessenderby abermals auf den RSV Lahn-Dill. Der Spieltag war auf Wunsch der Gastgeber verschoben worden.

 

Erst vor 14 Tagen war der Serienmeister zu Gast im Rhinos Dome und zeigte der jungen Mannschaft von Andre Hopp und Nicola Damiano ganz klar ihre Schwächen auf. Gegen die tiefe Bank der Lahnstädter, ihre Ruhe und Wurfstärke haben die Wiesbadener noch kein Erfolgsrezept gefunden.

 

Stattdessen gilt es an der eigenen Ruhe zu arbeiten, daran, eine Konstanz zu entwickeln wie es Mannschaften wie der RSV vorleben. 40 Minuten lang volle Konzentration abzurufen und auf die eigenen Stärken zu vertrauen, steht auf dem Hausaufgabenzettel der Rhinos ganz oben. Wenn das gelingt, wird es den Wiesbadenern sicherlich möglich sein die Partie knapper zu gestalten als zuletzt in der eigenen Halle. Wichtig wird es außerdem befreit und ohne Nervosität aufzuspielen. Dass die Rhine River Rhinos auf dem richtigen Weg sind, aus dem jungen Team ein geöltes Uhrwerk zu machen, haben sie in allen Spielen der bisherigen Saison in Ansätzen deutlich gezeigt.

 

Mit dezimiertem Kader setzt das die Wiesbadener vor eine zusätzliche Herausforderung. Barbara Groß fehlt weiterhin krankheitsbedingt. Ein zur Sicherheit durchgeführter PCR-Test auf Covid-19 war negativ. Außerdem müssen die Rhine River Rhinos vorerst auf Marvin Malsy verzichten. Nach dem disqualifizierenden Foul im Spiel gegen die ING Skywheelers steht die finale Entscheidung der Spielleitung über etwaige Sanktionen noch aus. „Aktuell befinden wir uns in dieser Sache noch im Anhörungsverfahren, wenngleich unsere Stellungnahmen heute schon bei der Spielleitung eingegangen sind. Spieler, die im Rahmen eines Pflichtspiels ein disqualifizierendes Foul erhalten, sind bis zur endgültigen Entscheidung der Spielleitung über eine etwaige Sperre zunächst automatisch gesperrt,“ erklärt Manager Mirko Korder.

 

„Da wir den RSV Lahn-Dill erst vor kurzem bei uns zu Hause empfangen haben, wissen wir noch sehr frisch, was uns erwartet. Das Spiel gegen Frankfurt war nicht unser Bestes und das müssen wir gegen Lahn-Dill steigern,“ fasst Trainer Andre Hopp die Situation zusammen.

 

Arinn Young ergänzt: „Ich freue mich darauf noch einmal gegen Lahn-Dill zu spielen. Wir haben hart gearbeitet und viel darüber gesprochen, wie wir als Team spielen wollen um 40 Minuten wirklich stark sein zu können. Wir haben meist einen guten Start gegen Lahn-Dill hingelegt und jetzt geht es darum daran zu wachsen. Wir wissen, dass sie eine Menge gute Spieler in ihrem Team haben und dass es immer ein gutes Spiel wird. Wir als Rhinos müssen weiter das Selbstbewusstsein aufbauen und gegen alle Frustration unser Spiel durchziehen.“

 

Die Rhine River Rhinos treffen am Mittwoch, 03.01.2021, um 19:30 Uhr in der Rittalarena auf den RSV Lahn-Dill. Der RSV Lahn-Dill überträgt das Spiel auf seiner Webseite unter: https://rsvlahndill.de/livestream/

 

   

Auswärtsspiel: Rhine River Rhinos verlieren knapp gegen die Baskets 96 Rahden

Es hat ganz knapp nicht sollen sein. Die Rhine River Rhinos verlieren ein stark umkämpftes Spiel gegen die Baskets 96 Rahden mit 66:62 (13:19 | 16:16 | 16:10 | 21:17). Dreißig Minuten hatten die Dickhäuter die Nase vorn, doch die Hausherren behielten am Ende den längeren Atem und damit die Punkte. „Respekt an Rahden für den tollen Kampf auf Augenhöhe und danke für diese tolle Werbung für unseren Sport. Spiele wie heute, die erst in der Crunchtime entschieden werden, sind es, warum wir diesen Sport alle so lieben. Für uns gibt es keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, es waren Nuancen die das heutige Spiel entschieden haben und die Rückrunde hat gerade erst begonnen,“ kommentiert Manager Mirko Korder das Spiel trotz der Niederlage sichtlich zufrieden über seine Mannschaft.

 

Schon die ersten Minuten des Spiels bestätigen, dass es 40 spannende Minuten werden würden. Nach gewonnenem Hochball durch Andre Hopp und kleinen Nervositäten auf beiden Seiten, ist es Krysztof Bandura, der die ersten Punkte einnetzt. Gut fünf Minuten entwickelt sich ein wilder Schlagabtausch, bei dem sich keine der Seiten auch nur einen Zentimeter Raum schenkt. Dann schaffen es die Rhinos sich in eine erste Führung zu spielen, die sie zeitweise sogar bis auf acht Punkte ausbauen können. 13:19 heißt es nach 10 Minuten.

 

Die Baskets lassen jedoch natürlich nicht locker, suchen konsequent nach dem richtigen Mittel um den Lauf der Dickhäuter zu unterbrechen. Die bleiben jedoch fokussiert, spielen weiter auf Augenhöhe und lassen nicht nach. Trotzdem reicht es nur zu einem ausgeglichenen Viertel (16:16), zu oft scheitern die Rhinos durch die Defense der Hausherren am Abschluss um sich weiter entscheidend absetzen zu können. Gleichzeitig steht aber auch die Defense der Wiesbadener stabil, um den erspielten Vorsprung nicht schmelzen zu lassen. Immer noch mit sechs Punkten Vorsprung geht es mit 29:35 in die Halbzeit.

 

Die Hausherren kommen entschlossen aus der Kabine zurück und beginnen mit starker Presse gegen die Angriffe der Rhine River Rhinos zu arbeiten. Das trägt Früchte, denn die Dickhäuter finden zu selten den Abschluss, während sich die Baskets kontinuierlich weiter heran kämpfen. So gelingt Peter Cusack mit zwei Freiwürfen schließlich der Ausgleich: 45:45 nach 30 Minuten.

 

Es folgt, was folgen muss: Die letzten 10 Minuten entwickeln sich zu einem kleinen Basketball-Krimi wie er im Buche steht. Es ist ein knappes Spiel auf Augenhöhe, das die Nerven auf dem Feld fordert, aber auch bei den Fans zuhause für das ein oder andere graue Haar sorgt. Es ist aber auch Basketball auf Spitzenniveau, denn beide Teams werfen noch einmal alles ins Spiel, was möglich ist. Am Ende sind es die Baskets 96 Rahden, die das etwas ruhigere Händchen behalten und damit den Sieg einfahren können.

 

Es ist nur dieses Quäntchen, das dem jungen Team von Andre Hopp und Nicola Damiano noch gefehlt hat, um die Punkte nach Hause zu holen. Das Spiel zeigt allerdings auch, welche Entwicklung die Dickhäuter in den vergangenen Wochen - im Hinspiel unterlagen sie deutlich mit 60:74 - durchgemacht haben und damit trotz Niederlage ein wichtiges Zeichen für den Saisonverlauf.

 

Trainer Nicola Damiano unterstreicht das: „Es war ein hartes, aber auch gutes Spiel, das teilweise einfach unglücklich für uns gelaufen ist. Das Team hat von Anfang bis Ende gekämpft und ich bin stolz auf alle. Das Positive ist, dass wir nach den schlechten Spielen gegen Thüringen und Hannover definitiv wieder auf dem richtigen Weg sind. Aber wir haben immer noch eine Menge Arbeit vor uns, um den Weg zu finden, mit dem wir 40 Minuten lang unser Spiel durchziehen können.“

 

Topscorerin Arinn Young fügt an: „Wir haben wirklich stark angefangen und gut als Team zusammengespielt. Alle hatten eine gute Spielübersicht und haben gute Würfe genommen. Wir hatten einen soliden Gameplan, aber kleine Fehler und mentale Blockaden begannen uns im Weg zu stehen. Wir haben das erste und zweite Viertel einfach gewonnen, aber wir hätten im dritten Viertel fokussierter sein müssen. Das Aufregende daran ist, dass die zweite Saisonhälfte gerade erst begonnen hat und wir wirklich starken Basketball gespielt haben. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sich die nächsten Spiele entwickeln.“

 

Für die Rhinos spielten und punkteten: Arinn Young (17 Punkte), Andre Hopp (12), Gijs Even und Chayse Wolf (jeweils 10), Tommie Lee Gray (5), Jim Palmer und Marvin Malsy (jeweils 4), Barbara Groß, Svenja Mayer und Nicola Damiano.

 

Am kommenden Samstag, 23.01.2021, geht es zuhause gegen den RSV Lahn-Dill weiter. Um 17 Uhr ist Hochball im Rhinos Dome. Wir übertragen das Spiel live auf https://hvo.events/rhinos/.

 

 

Profi-Clubs halten zusammen: Rhine River Rhinos schließen sich der Interessengemeinschaft Teamsport Hessen an

Gemeinsam mit weiteren hessischen Profi-Clubs initiierten die Rhine River Rhinos die Interessengemeinschaft Teamsport Hessen, bei der sich viele weitere hessische Clubs engagieren, um kurzfristig vorhandenes Know-how sowie notwendige Informationen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

Rhinos Manager Mirko Korder über die Interessengemeinschaft: „Kürzlich hat sich Andreas Joneck von unseren Freunden vom RSV Lahn-Dill bei mir gemeldet und gefragt, ob wir der Interessengemeinschaft Teamsport Hessen beitreten möchten. Unabhängig von den aktuellen Herausforderungen sind wir immer offen für Kooperationen und Wissenstransfers mit anderen Clubs, aber in solchen Zeiten können derartige Synergieeffekte ein entscheidender Faktor in der Überwindung der vor uns liegenden schwierigen Zeiten bedeuten. Deswegen haben wir natürlich nicht lang gezögert und uns der Interessengemeinschaft gern angeschlossen. Wir können aus der Initiative, die - initiiert von der HSG Wetzlar (vor allem federführend von Geschäftsführer Björn Seipp), den Gießen 46ers, MT Melsungen, EC Bad Nauheim und dem RSV Lahn-Dill - inzwischen 16 hessische Spitzensportclubs umfasst, durch zuvor erarbeitete Dokumentation und einer gemeinsamen Videokonferenz schon einige wichtige Informationen und Erfahrungswerte gewinnen und hoffen, ebenfalls hilfreiche Impulse zurück geben zu können.“

 

Um die anstehenden organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen meistern zu können, haben sich Vertreter*innen hessischer Spitzenteams aus den unterschiedlichsten Mann-schaftssportarten in einer Interessengemeinschaft zusammengetan. Ziel dabei ist, möglichst viel Wissen untereinander zu teilen und Sachthemen zu bündeln. Dabei steht der sportartübergrei-fende Gedankenaustausch im Vordergrund. Neben der Ansprache weiterer hessischer Club-Vertreter*innen fand bereits eine gemeinsame Videokonferenz statt, bei der die verschiedenen Herausforderungen beschrieben und mögliche weitere Schritte besprochen wurden. Denkbar sind darüber hinaus Maßnahmen, wie sich Sportlerinnen und Sportler als Vorbilder und Multip-likatoren einbringen, um die notwendige Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus zu un-terstützen.

 

Die zur Bewältigung der Krise notwendige Solidarität zeigt sich somit auch im hessischen Sport. Der durch die Interessengemeinschaft entstandene Austausch soll dabei helfen, die schwierige Situation gemeinsam zu meistern. Dabei könnte der Zusammenschluss auch unabhängig von der aktuellen Herausforderungen fortgeführt werden.

 

   

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