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Infomesse für Geflüchtete rund um die Themen Ausbildung und Arbeit

„Gemeinsam in Wiesbaden“, das Netzwerk für Integrationspatinnen und Integrationspaten,  veranstaltet am Mittwoch, 11. März, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr im Rathaus Wiesbaden eine Infomesse rund um die Themen Ausbildung, Studium und Arbeit. Die Veranstaltung richtet sich an Geflüchtete, aber auch an Ehrenamtliche und Hauptamtliche, die Geflüchtete begleiten.

 

Wie im vergangenen Jahr konnten für diese Veranstaltung wieder zahlreiche Experteninnen und Experten verschiedener Ämter, Kammern, Verbände, Vereine und anderer Organisationen und Einrichtungen aus Wiesbaden und Umgebung gewonnen werden. Mehr als 20 Akteure haben ihre Teilnahme zugesagt. Sie werden für Auskünfte und Fragen rund um die Themen Ausbildung, Studium und Beruf an Gesprächstischen zur Verfügung stehen.

 

Der Informationsbedarf Geflüchteter ist an dieser Stelle noch immer groß. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten kennenzulernen, über die Wege dorthin und die jeweils zu erfüllenden Zugangsbedingungen Bescheid zu wissen, ist eine komplexe Angelegenheit.  Hier einen guten Überblick zu bekommen, ist Voraussetzung, um realistisch die eigene berufliche Zukunft planen zu können.

 

Das Format der Veranstaltung trägt der Tatsache Rechnung, dass die meisten Geflüchteten inzwischen eine grundlegende Orientierung haben und eine wachsende Anzahl von ihnen auch über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt. Bei vielen Geflüchteten ist zudem der Aufenthalt mittlerweile gesichert. Damit liegen immer öfter Voraussetzungen vor, die Grundlagen weiterer Qualifizierungen und der Entwicklung von Perspektiven sind.

 

Als zuständiger Dezernent für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration eröffnet Stadtrat Christoph Manjura um 18 Uhr die Veranstaltung mit einem Grußwort. Besonders erfreut ist er über die Tatsache, dass die Zahl der auf der Infomesse vertretenen Organisationen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen ist. Das zeige, so Christoph Manjura, dass Menschen mit Fluchterfahrung auf dem Arbeitsmarkt zunehmend als Menschen mit Potenzial wahrgenommen werden: „Da stecken Chancen für beide Seiten drin, die es zu nutzen gilt.“

 

In diesem Prozess seien Mentorinnen und Mentoren für geflüchtete Menschen nach wie vor eine wertvolle Unterstützung. Ihre Rolle als verlässliche und persönliche Begleitung erleichtere es Geflüchteten sehr, auch unvermeidliche schwierige Phasen besser bestehen zu können und dadurch erfolgreich zu sein, so der Sozialdezernent.

 

Zusätzlich zu den Gesprächstischen der Experten stehen auch Vertreter des Netzwerkes „Gemeinsam in Wiesbaden“, dem Freiwilligenzentrum und weitere Kooperationspartner des Netzwerks als Ansprechpartner zur Verfügung. Gemeinsam mit Fachkräften des Sozialdienstes Asyl wird die Koordinationsstelle bürgerschaftlichen Engagements im Rahmen der Flüchtlingshilfe vor Ort eine Lotsenfunktion übernehmen, um Anfragende und die jeweils passenden Ansprechpersonen - falls erforderlich - in Kontakt zu bringen.

 

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

 

Weitere Informationen zu dieser und künftigen geplanten Veranstaltungen des Netzwerkes sind über die Internetseite www.gemeinsam-in-wiesbaden.de oder über die Seite des  Bürgerkollegs Wiesbaden unter www.buergerkolleg.de abrufbar. Informationen zum Thema Geflüchtete sind auch auf den Internetseiten der Landeshauptstadt Wiesbaden unter der Adresse www.wiesbaden.de/gefluechtete zu finden.

 

 

Wrack der „Orotava“ sicher geborgen

Wenige Stunden nach dem Schiffsbrand im Schiersteiner Hafen war das Wrack der Motoryacht „Orotava“ noch am Freitagnachmittag auf eine Werft an der gegenüberliegenden Rheinseite sicher verholt worden. Umweltschäden sind dabei nicht entstanden. Ursprünglich hatte die Bergung erst am Dienstag erfolgen sollen.


Offenbar war Gefahr in Verzug gewesen: Zwar war die Yacht noch schwimmfähig, Gefahr hatte aber bestanden, dass etwa durch die zerstörte Auspuffanlage Wasser in den völlig ausgebrannten Innenraum hätte eindringen können. Dann wäre die Yacht gesunken. Mit Abdichtungsmaßnahmen, bei der auch Vereinskameraden geholfen hätten, sei die Yacht dann so präpariert worden, dass sie ohne weitere Schäden zu verursachen geborgen werden konnte, berichtet der Eigner auf Anfrage.


Der Eigner der Yacht, drei Tage später immer noch sehr von dem Unglück mitgenommen, zeigte sich „riesig dankbar“ für den Einsatz von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei, DLRG, Gutachter und weiteren Helfern. Das sei eine hoch professionelle Teamarbeit und gleichzeitig große Hilfsbereitschaft gewesen. Dank dieser Professionalität konnten Umweltschäden im Schiersteiner Hafen und auf dem Rhein bei der Verholung zur Werft verhindert werden.

 

 

Fördermittel für kulturelle Integrationsprojekte

Im Kulturhaushalt der Landeshauptstadt Wiesbaden sind für dieses Jahr Mittel in Höhe von 50.000 Euro für das Programm „Integration durch Kultur“ veranschlagt. Mit den Geldern soll die interkulturelle Öffnung von Kulturangeboten in Wiesbaden gefördert werden.

 

Kaum ein Bereich ist so durch Vielfalt und Pluralität geprägt wie Kunst und Kultur. Trotzdem sind Menschen mit Migrationshintergrund in vielen Verbänden und Organisationen des Kulturbetriebs kaum vertreten oder nehmen die Angebote nur zurückhaltend wahr. „Kultur trägt maßgeblich dazu dabei, einen Zugang zu einem Land oder einer Stadt und ihren Menschen zu finden. Kultur ermöglicht, dass die Gesellschaft zusammenwächst“, stellt Kulturdezernent Axel Imholz fest und führt weiter aus: „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, den Kulturbereich so weiter zu entwickeln, dass alle ihr Recht auf kulturelle Teilhabe wahrnehmen können“.

 

Mit dem in 2016 installierten Programm zur interkulturellen Öffnung konnten bereits zahlreiche Projekte mit unterschiedlichen Ansätzen und Zielgruppen realisiert werden. Bei der Auswahl durch eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe standen insbesondere Projekte die eine interkulturelle Öffnung verfolgen und von - oder gemeinsam mit - Migrantinnen und Migranten durchgeführt werden im Fokus.

 

Anträge für Projekte, die in 2020 beginnen, können ab sofort bis zum 29. Februar an das Kulturamt, Schillerplatz 1-2, 65185 Wiesbaden, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , gerichtet werden.

 

Beispiele geförderter Projekte und die Förderrichtlinien können auf wiesbaden.de unter „Integration durch Kultur“ abgerufen werden.

 

   

MAN spendet Zugmaschine zu Ausbildungszwecken

„Das Handwerk schafft moderne und vielfältige Ausbildungsplätze. Damit zukünftig die hohe Qualität in der Lehre erhalten werden kann, müssen unsere Bildungszentren zeitgemäß und attraktiv ausgestattet sein. Daher freuen wir uns, eine neue MAN-Zugmaschine für den Einsatz in der Ausbildung im Kfz-Bereich willkommen zu heißen.“ Dies erklärte Kammerpräsident Stefan Füll, als er den Schlüssel des Fahrzeuges vor dem Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) II „Robert-Werner-Haus“ entgegennahm. Zur Durchführung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im Kfz-Technikerhandwerk hat die MAN Truck & Bus Deutschland GmbH der Handwerkskammer Wiesbaden eine MAN-Sattelzugmaschine gespendet.

 

Zur feierlichen Übergabe trafen sich Vertreter der Handwerkskammer Wiesbaden, der Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus und der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Wiesbaden-Rheingau-Taunus mit Vertretern der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, um das Fahrzeug in Empfang zu nehmen. Andreas Witzel, MAN-Regionaldirekter der Region Mitte, betonte: „Wir sind stolz darauf, dass die Sattelzugmaschine zu Ausbildungszwecken hier im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer eingesetzt werden kann. So können wir auch einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität handwerklicher Ausbildung für junge Leute leisten. Für uns ist das eine gelungene Investition in die Zukunft.“


Unterschied der Baugruppen

Die MAN-Zugmaschine TYP TGX 18.440 verfügt über ein Leergewicht von 8.000 Kilogramm, einen Hubraum von 12.419 Kubikzentimeter, eine Leistung von 440 PS und alle gängigen, elektronischen Assistenzsysteme. Insbesondere bei überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen wird der Unterschied der Baugruppen zwischen einem LKW und einem PKW behandelt.

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Foto: HWK Wiesbaden  BU: Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Stefan Füll, hat eine gespendete MAN-Sattelzugmaschine von Andreas Witzel, MAN-Regionaldirektor der Region Mitte, zur Durchführung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im Kfz-Technikerhandwerk entgegengenommen.

 

 

 

„Filme im Schloss“ zeigt Honeyland

Die Programmreihe „Filme im Schloss“ zeigt am Dienstag, 4. Februar, 17.30 und 19.30 Uhr, den mazedonischen Dokumentarfilm Honeyland, Land des Honigs, in der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW), Schloss Biebrich. Karten zum Preis von 6 Euro gibt es an der Abendkasse im Biebricher Schloss und im Vorverkauf werktags ab 16 Uhr in der Gaststätte Ludwig, Wagemannstraße 33-35. Vorbestellungen sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder auf der Website www.filme-im-schloss.de möglich.

 

In einem entlegenen mazedonischen Dorf steigt eine 55-jährige Imkerin einen Berghang hinauf. Sie ist auf dem Weg zu ihren zwischen den Felsspalten lebenden Bienenvölkern. Ohne Gesichtsschutz und mit leeren Händen entnimmt sie die Honigwaben. Zurück auf dem Bauernhof kümmert sie sich um ihre bettlägerige Mutter. Gelegentlich fährt sie in die Hauptstadt und verkauft dort Honig sowie Körbe.

 

„Wie kaum ein anderer Dokumentarfilm erzählt Honeyland eine grandiose und wahrhaftige Naturgeschichte. Mit den Mitteln filmischer Poesie stellen die Filmemacher Ljubomir Stefanov und Tamara Kotevska die Biene ins Epizentrum eines fundamentalen Widerspruchs unserer Zeit“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Der Film wurde mit zahllosen internationalen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Preis beim renommierten amerikanischen Sundance Film Festival. Für die diesjährigen Oscars wurde er zweifach nominiert.

 

 

   

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