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Ausstellung „Menschendarstellungen und Abstraktionen“ im Rathaus

Der Kunstkurs der Volkshochschule Wiesbaden „Malen + Zeichnen im Museum Wiesbaden“ zeigt die Auseinandersetzung mit Werken früherer Ausstellungen des Museum Wiesbaden aus den Jahren  2014 bis 2016.

 

Die Ausstellung „Menschendarstellungen und Abstraktionen“ ist in der Zeit vom 25. April bis 5. Mai im Foyer des Rathauses, Schlossplatz 6, während der Öffnungszeiten – täglich von 7 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 15 Uhr - zu sehen. Die Vernissage ist am Freitag, 28. April, ab 18 Uhr. Vorgesehen sind Musikimprovisationen und Erläuterungen zu den Bildthemen.

 

 

StadtQuartiers-Tour durch den Kasteler Westen

Die Landeshauptstadt Wiesbaden arbeitet seit Anfang 2017 an einem integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept für den Kasteler Westen, mit dem Perspektiven für die zukünftige Stadtteilentwicklung aufgezeigt werden sollen. Aus diesem Anlass lädt das Stadtplanungsamt zu einer StadtQuartiers-Tour mit dem Fahrrad am Freitag, 21. April, ein; Treffpunkt ist um 17 Uhr am KranSand (ehemalig Kies Menz) unter der Theodor-Heuss-Brücke.

 

Die Planerinnen und Planer des Entwicklungskonzeptes wollen gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Stadtquartier Wiesbadener Straße erfahren und kennenlernen. Auf der Tour werden verschiedene Stationen angefahren, um die Entwicklung von wichtigen Orten sowie von Potenzialräumen im Umfeld der Wiesbadener Straße zu diskutieren: Neben dem ehemaligen Kies Menz-Areal sind dies unter anderem  der Rathenauplatz, die Wiesbadener Straße, das Clemens Areal und Kastel Housing, wo ein gemeinsamer Ausklang im Gemeinschaftsgarten geplant ist. Alle Interessierte sind eingeladen, mit zu radeln. Alternativ können auch die einzelnen Stationen zu den angegebenen Zeiten besucht werden.

 

Die StadtQuartiers-Tour bildet den Auftakt für den Beteiligungsprozess zum integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept Wiesbadener Straße. Am 12. und 13. Mai werden die Diskussionen in einer Ideenwerkstatt und mehreren Planungslaboren vertieft. Dort können Ideen und Anregungen zur zukünftigen Entwicklung des Stadtquartiers eingebracht werden. Mitdenken und mitplanen ist dann im Rahmen der Planungslabore für verschiedene „Flächen im Wandel“ gefragt.

 

Das Handlungskonzept soll die Rahmenbedingungen für neue Nutzungskonzepte entlang der Wiesbadener Straße festhalten und Grundlage für städtebauliche Entwicklungsprojekte im Rahmen der kommunalen Bauleitplanung sein.

 

Bis zum Herbst dieses Jahres werden die Planerinnen und Planer das Handlungskonzept erstellen und in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorstellen.

 

Im Anschluss soll das Konzept der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

 

 

Wildpflanzenmarkt in Wiesbaden

Die Umweltberatung Wiesbaden lädt zusammen mit dem Fachmarkt „NaturGartenWelt“ und der Wildpflanzengärtnerei „Wildes Kraut“ zu dem Vortrag „Lass es Summen“ am Donnerstag, 27. April, 18 Uhr, und dem anschließenden Wildpflanzenmarkt am Freitag, 28. April, und Samstag, 29. April, im Umweltladen, Luisenstraße 19, ein. Verkaufszeiten des Wildpflanzenmarktes sind am Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr.

 

Der Vortrag „Lass es Summen“ mit Diplom-Biologin Sabine Kohlstadt und der Wildpflanzenmarkt vermittelten den Besuchern interessante Aspekte über Wildpflanzen und Wildblumen. Er befasst sich unter anderem mit der Bedrohung der Wildpflanzen und Ackerkräuter in Natur und Landschaft durch Pflanzengifte, Monokulturen und Versiegelungen. Wildpflanzen sind ein wichtiger Bestandteil im Ökosystem. Ohne Wildpflanzen gibt es keine Bienen und Hummeln und ohne sie keine Kirschen, Äpfel oder Erdbeeren. Wer etwas für die Blütenbestäuber tun möchte, pflanzt Wildblumen auf den Balkon oder ins Beet. Die Pflanzen sind robust, pflegeleicht und schaffen eine naturnahe grüne Oase direkt vor der Haustür.

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es unter wiesbaden.de/umwelt.

 

   

Caligari: Tragikomödie „Wilde Maus“

Am Donnerstag, 20. April, 17.30 Uhr, und am Samstag, 22. April, 20 Uhr, wird in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, das Regie-Debüt des österreichischen Kabarettisten und Schauspielers Josef Hader, die Tragikomödie „Wilde Maus“ gezeigt. Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 

Georg fühlt sich wohl und sicher auf seinem Platz in einer Wiener Zeitungsredaktion - geliebt und gefürchtet, so wie es einem etablierten Musikkritiker mit spitzer Feder zukommt. Doch dann wird ihm völlig überraschend gekündigt. Eine Sparmaßnahme, erfährt er noch, und schon steht er draußen vor der Tür. Seiner jüngeren Frau Johanna, deren Gedanken sich momentan hauptsächlich um den nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, erzählt Georg nichts. Stattdessen sinnt er auf Rache. In Erich, einem ehemaligen Mitschüler, findet er einen Verbündeten, um seiner Wut auf den Ex-Chef Luft zu machen. Aus kleinen Sachbeschädigungen wird bald größerer Terror. Zugleich versuchen sich Georg und Erich am Wiederaufbau einer maroden Achterbahn im Wiener Prater, der legendären „Wilden Maus“.

 

Hader erzählt in seiner Tragikomödie ebenso komisch wie dramatisch von privaten Versagensängsten und gesellschaftlichen Abstiegsnöten der österreichischen Mittelschicht.

 

 

Caligari: „I am not your Negro“ – Hommage an James Baldwin

Als Hommage an den Autor James Baldwin zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, am Freitag, 21. April, 18 Uhr, und am Sonntag, 23. April, 20 Uhr, den Essay „I am not your Negro“ in der Originalversion mit deutschen Untertiteln. Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 

Der 1987 verstorbene US-Autor James Baldwin hinterließ einen letzten, unvollendet gebliebenen Text „Remember This House“. In ihm setzte er sich mit der Geschichte des Rassismus im modernen Amerika auseinander. Breiten Raum nehmen dabei persönliche Erinnerungen an seine drei ermordeten Freunde, die Bürgerrechtsaktivisten Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King, ein. Regisseur Raoul Peck kombiniert in dieser Dokumentation Baldwins Reflexionen der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer mit historischen Filmaufnahmen, insbesondere von Aktivitäten der Bürgerrechts- und Black-Power-Bewegungen - ein prägnanter und verstörender Essay über die bis heute vom Mainstream weitgehend ausgeblendete Wirklichkeit schwarzer Amerikaner. Samuel L. Jacksons Stimme verleiht der poetisch-meditativen Sprache Baldwins einen angemessenen Ausdruck.

 

   

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