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Hessische Werkzeugmaschinen in Indien

Sechs hessische Unternehmen präsentieren sich auf der IMTEX / Hessen in Zeiten des Brexit wichtiger Standort für Indien


Sechs hessische Unternehmen beteiligen sich am Hessischen Gemeinschaftsstand auf der internationalen Fachmesse für Werkzeugmaschinen IMTEX im indischen Bangalore. Vom 26. Januar bis zum 1. Februar 2017 präsentieren sie dort ihre Produkte und nutzen die Gelegenheit, internationale Kontakte zu knüpfen. Im Jahr 2015 war die IMTEX mit über 814 Ausstellern aus 23 Ländern und mehr als 89.000 Fachbesuchern die bedeutendste Werkzeugmaschinenmesse Süd- und Ostasiens. Bangalore ist eines der wichtigsten Industriezentren Indiens.


Organisiert wird der gemeinsame Messeauftritt von der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI). „Der indische Markt hat großes Potential. Indische Unternehmen modernisieren ihre Produktion und greifen dabei gerne auf ausländische Technik zurück", sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI: „Es freut mich ganz besonders, dass wir mit dem Land Hessen dort bereits zum fünften Mal vertreten sind.“


Indien ist mit rund 1,3 Milliarden Menschen das zweitgrößte Land der Welt und die drittgrößte asiatische Volkswirtschaft. Hohe Wachstumsraten und der steigende Konsum einer immer größer werdenden Mittelschicht forcieren die Nachfrage, zunehmend auch nach Investitionsgütern. In Verbindung mit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes in den vergangenen Jahren ergeben sich für hessische Unternehmen interessante Geschäftsmöglichkeiten. Sehr gute Marktchancen bestehen nach Einschätzung der Hessen Trade & Invest insbesondere in den Branchen Maschinenbau, Elektro- und Medizintechnik.


Für indische Unternehmen wiederum ist Hessen gerade vor dem Hintergrund des Brexit aufgrund seiner zentralen Lage in Deutschland und Europa sowie seiner stabilen wirtschaftlichen Lage ein wichtiger Standort. Die rund 40 direkten Flugverbindungen von Frankfurt in fünf indische Metropolen wöchentlich werden von Unternehmerseite sehr geschätzt. Hessen beherbergt die größte indische Community in Deutschland. Mehr als 250 Unternehmen mit den Top-3 der indischen IT-Industrie haben sich im Raum Frankfurt angesiedelt. Im September vergangenen Jahres hat außerdem Indiens größter Industrieverband, die Confederation of Indian Industry (CII), sein Deutschlandbüro in Frankfurt am Main eröffnet.

 

„Homonale“ im Caligari: „Die Mitte der Welt“

Am Sonntag, 29. Januar, präsentiert das schwul-lesbische Filmfest „Homonale“ zum Filmfrühstück in der Wiesbadener Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, „Die Mitte der Welt“. Das Frühstück startet um 11 Uhr, der Film beginnt um 12 Uhr.

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Zu Gast ist der Regisseur Jakob M. Erwa, der für seinen bereits mehrfach prämierten Film am vergangenen Freitag mit dem Bayerischen Filmpreis für den besten Nachwuchsregisseur ausgezeichnet wurde. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch statt.

 

„Die Mitte der Welt“ basiert auf dem Bestseller von Andreas Steinhöfel. Jakob M. Erwa inszenierte eine komplexe Familiengeschichte aus Sicht des 17-jährigen Phil. Der Film thematisiert das Leben des Jugendlichen zwischen erster großer Liebe, Neid, Eifersucht und Geheimniskrämerei: Phil lebt mit seiner Schwester und seiner unkonventionellen Mutter in einem Vorort. Die Menschen in ihrem Umfeld betrachten die kleine Familie allenfalls mit Skepsis. Dank seines ausgeglichenen Gemüts und seiner besten Freundin Kat wird Phil von allen äußeren Umständen kaum berührt. Doch die Situation ändert sich grundlegend, als Nicholas in die Klasse von Phil kommt und die beiden Jungen sich auf eine leidenschaftliche Affäre einlassen. Leider ist Nicholas unbeständig und Kat eifersüchtig. Die Situation bringt Phils Gefühlswelt vollkommen aus dem Gleichgewicht, sodass er seine „Mitte der Welt“ zu verlieren droht.

 

Das queere Filmfest „Homonale“, findet vom 27. bis 30. Januar zum 17. Mal im Caligari statt und präsentiert insgesamt zwölf Filme. Das komplette Programm ist unter www.homonale-wiesbaden.de zu finden.

 

Eintrittskarten für den Film zu sechs, ermäßigt fünf Euro, inklusive Frühstück zu 14 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 

 

Dokumentation zu „Wiesbaden Engagiert! 2016“ erschienen

Im Rahmen der Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert!“ vom 1. bis 8. Juli 2016 engagierten sich rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 138 Unternehmen. Sie alle nutzten die Aktionswoche, um sich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen für die gute Sache einzusetzen. „Die Aktionswoche ‚Wiesbaden Engagiert!‘ ist eine Riesenmöglichkeit, etwas für seine Stadt, für andere Menschen, aber auch für sich selbst zu tun“, so Oberbürgermeister und Schirmherr Sven Gerich in einem Interview, das aktuell in der gedruckten Dokumentation zur Aktionswoche 2016 erschienen ist.

 

Die Dokumentation präsentiert alle 141 umgesetzten Projekte sowie die Akteure der Aktionswoche 2016. Bilder und Texte berichten von viel Arbeit und Anstrengung, sie erzählen jedoch vor allem von gutem Teamwork und viel Spaß beim gemeinsamen Tun. Genau das ist es, was die Aktionswoche Jahr für Jahr so spannend und so bereichernd macht für alle, die aktiv mit dabei sind. Bürgermeister Arno Goßmann ist als Sozialdezernent für die Aktion verantwortlich. Er engagierte sich mit seinem Team bereits zum dritten Mal und zeigt sich im Interview ebenfalls begeistert: „Die Wirkung ist immens. ‚Wiesbaden Engagiert!‘ ist das Verbindungsstück zwischen Menschen, die sich sonst kaum begegnen würden. Und die Ergebnisse dieser vielfältigen Zusammenarbeit können sich sehen lassen.“

 

Für den 14. bis 23. Juni 2017 ist die nächste Aktionswoche geplant. Im CC-Servicebüro des Amtes für Soziale Arbeit erhalten interessierte Gemeinnützige und Unternehmen alle nötigen Informationen rund um die Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert! 2017“ und können sich für die Infoveranstaltung am 9. Februar anmelden. Auch die gedruckte Dokumentation kann im CC-Servicebüro bestellt werden.

 

Kontakt:
CC-Servicebüro im Amt für Soziale Arbeit Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tel. 0611 31-5466 www.wiesbaden.de/aktionswoche

   

29 Wiesbadener Kitas bei zweiter Förderwelle als Sprach-Kita ausgewählt

Die frohe Botschaft kam kurz vor Weihnachten aus Berlin: 29 Wiesbadener Kindertagesstätten erhielten die Benachrichtigung von der zuständigen Servicestelle „Sprach-Kitas“, die im Auftrag der Bundesregierung das Programm koordiniert, dass sie nunmehr den formellen Antrag stellen können. Die Kitas hatten sich im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung für die Teilnahme am Bundesprogramm Sprach-Kitas „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ beworben.

 

Die ausgewählten Kitas sind nun aufgefordert, im formellen Antragsverfahren konzeptionelle Details sowie den Maßnahmenbeginn zu benennen. Die meisten Einrichtungen werden im Februar 2017 starten. Bereits bei der ersten Förderwelle zu Beginn des Jahres 2016 hatten 28 Wiesbadener Kitas den Zuschlag erhalten. Somit können sich bald insgesamt 57 Wiesbadener Kitas „Sprach-Kitas“ nennen. „Wiesbaden ist damit sehr prominent beim Bundesprogramm beteiligt“, betont Bürgermeister und Sozialdezernent Arno Goßmann.

 

Alle Einrichtungen können jeweils eine 19,5-Stunden-Kraft, die zu 100 Prozent vom Bund bezahlt wird, zusätzlich in den Kitas beschäftigen. Mit dieser professionellen Unterstützung sollen die folgenden drei Ziele erreicht werden: Alltagsintegrierte sprachliche Bildung - die Kinder sollen in ihrer natürlichen Sprachentwicklung unterstützt und gefördert werden; Inklusive Pädagogik - Gemeinsamkeiten und Stärken von Kindern sollen Aufmerksamkeit erhalten, Vielfalt soll als Gewinn wertgeschätzt werden; Zusammenarbeit mit Eltern - Sprachbildung findet in der Kita und Zuhause statt. Eltern sollen beraten werden, wie sie ein sprachanregendes Umfeld auch zu Hause schaffen können.
Bürgermeister Goßmann freut sich besonders, dass von den 57 Kitas auch 20 städtische Kindertagesstätten den Zuschlag erhalten haben. Das heißt, dass in über der Hälfe der städtischen Kitas demnächst eine zusätzliche pädagogische Sprachberatung tätig sein wird. Zwei Fachberatungen unterstützen die Sprachexperten mit Fortbildungsangeboten und Beratung.

 

„Ich bin mir sicher, dass die jetzt schon gut aufgestellte sprachliche Förderung in Wiesbadener Kitas durch das Bundesprogramm noch einen weiteren Schub erfährt indem durch die personellen Ressourcen die bisherigen Tätigkeiten abgesichert und neue innovative Ansätze entwickelt werden können. Besonders herkunftsbenachteiligte Kinder profitieren davon“, Goßmann abschließend.

 

 

Dr. Franz: „Wiesbaden ist und bleibt ein beliebter Trauort“

„Wiesbaden ist und bleibt ein beliebter Trauort. Bereits Ende November hat das Standesamt mit 1474 Eheschließungen mehr Hochzeiten als im gesamten vergangenen Jahr verzeichnen können“, teilt der zuständige Dezernent Dr. Oliver Franz mit. Im Jahr 2015 hatte es insgesamt 1433 Eheschließungen gegeben.

 

Sehr beliebt und regelmäßig ausgebucht waren erneut die außergewöhnlichen Trauorte, wie zum Beispiel die Nerobergbahn, das Kurhaus, das Schloss Biebrich und die Villa Clementine. Gut angenommen wurde auch das veränderte Traukonzept mit Eheschließungen am Donnerstag- und am Freitagnachmittag bis 17 Uhr sowie die 2016 neu eingeführten Online-Dienste. Seit Einführung des Online-Traukalenders wurden bereits 641 online von den Brautpaaren reserviert. „Ich freue mich, dass unsere Standesamtsmitarbeiter mit neuer Technik und viel Engagement die Trauwünsche der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger erfüllen“, so Dr. Oliver Franz.

 

Trautermine und weitere Dienstleistungen können unter https://standesamt.wiesbaden.de vereinbart werden.

 

   

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