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50. Wiesbadener Wandertage 2017

Im Rahmen der 50. Wiesbadener Wandertage 2017 führt der Volkssportverein Wiesbaden am Sonntag, 17. September, in Verbindung mit dem Sportamt der Landeshauptstadt Wiesbaden eine Wanderung – mit Kurzstreckenangebot - durch.

 

Start und Ziel ist an der Alfred-Delp-Schule in Frauenstein, ESWE-Linie 24 Haltestelle „Goetheschule“. Gestartet werden kann von 8 bis 13 Uhr; Zielschluss ist um 16 Uhr.

 

 

„Garderobenraum“ im Bürgerhaus Erbenheim feierlich übergeben

Im Beisein des Erbenheimer Ortsvorstehers Wolfgang Reinsch und zahlreicher Gäste hat Oberbürgermeister Sven Gerich am Mittwoch, 13. September, im Bürgerhaus Erbenheim den neu hergerichteten „Garderobenraum“, in dem auch der Ortsbeirat tagt, feierlich übergeben.

 


„Der Tagungs- und Aufenthaltsort ‚Garderobenraum‘ und damit noch einmal das ganze Erbenheimer Bürgerhaus haben deutlich an Attraktivität gewonnen. Die Maßnahme ist auch Auftakt für weitere Verschönerungen in unseren Wiesbadener Bürgerhäusern“, betonte Oberbürgermeister Gerich bei der Übergabe.

 

Das Bürgerhaus Erbenheim wurde bis 2013 aufwendig saniert; allerdings war am Ende der Sanierungsmaßnahmen nicht mehr genügend Geld da, um auch den Garderobenraum herzurichten. Die modernen Fliesen und die neue Optik des Bürgerhauses standen im Kontrast zu einer dunklen Holzvertäfelung, einer ungenutzten Vitrine und den alten Holztüren; außerdem fehlte dem Raum die Farbe. Für rund 8.000 Euro wurden nun die Holzwand beplankt - was eine erhebliche Kostensenkung gegenüber dem Abriss der Holzwand und einem Neuaufbau bedeutete -, die Türen ausgetauscht, die Wände gestrichen und der Fliesensockel abgeschlossen. Außerdem wurden die Piktogramme auf den Türen erneuert und die Eingangstür zur Halle verspachtelt und gestrichen.

 

Um dem Raum Farbe und Pepp zu geben, hat der Graffiti-Künstler Sebastian Schmidt mit dem Ortsbeirat ein Motiv ausgewählt. Das Graffiti wurde aus Ortsbeiratsmitteln - rund 1.300 Euro - bezahlt.
Aufgrund der soliden städtischen Haushaltssituation wurden der zentralen Bürgerhausverwaltung im Hauptamt 180.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dieses Geld wird in den kommenden Monaten dazu verwendet, um in weiteren Bürgerhäusern Verschönerungsmaßnahmen durchzuführen. Für den Innenhof des Bürgerhauses in Sonnenberg wurden bereits neue Tische und Stühle angeschafft und die Planungen zur Neugestaltung dieses Innenhofes, der Einbau einer neuen Thekenanlage im Kaisersaal und die Neugestaltung der Vereinszimmer laufen bereits auf vollen Touren. Weitere Maßnahmen werden die Erneuerung der Küche und die Neugestaltung des Eingangsbereichs im Hilde-Müller-Haus sein.

 

„Ich freue mich sehr, dass wir unsere Bürgerhäuser auf diese Art und Weise ansehnlicher und besser nutzbar machen können. Es müssen nicht immer die ganz großen Maßnahmen sein, auch mit kleinen Verbesserungen können wir eine deutliche Aufwertung erreichen“, so der Oberbürgermeister.

 

 

Vollsperrung am Sonntag in der Goerdeler Straße Höhe Otto-Wels-Straße

Die Fahrbahndecke für den neuen Kreisel im Bereich der Goerdeler Straße / Otto-Wels-Straße wird am Sonntag, 10. September, aufgetragen. Hierzu wird der vorgenannte Einmündungsbereich einschließlich der Theodor-Haubach-Straße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Fußgängerverkehr ist weiterhin möglich.

 

Die Umleitung erfolgt über die Carl-von-Ossietzky-Straße, Flachstraße und Anne-Frank-Straße und wird entsprechend ausgewiesen.

 

Die Haltestellen „Klosterweg“ und „Anne-Frank-Straße“ des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) können nicht angedient werden. Ersatzhaltestellen werden in der Anne-Frank-Straße und Carl-von-Ossietzky-Straße eingerichtet.

 

   

Wertstoffhöfe am Samstag geschlossen

Die Wertstoffhöfe in Bierstadt, Dotzheim und Nordenstadt sowie die Kleinannahmestelle und die Sonderabfallannahme auf der Deponie sind am Samstag, 26. August, wegen einer internen Veranstaltung geschlossen.

 

Wie lebt es sich in Wiesbaden? Weitere Ergebnisse der Bürgerumfrage

Dass die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger gerne in der Landeshauptstadt lebt (81 %) und sich mit ihr verbunden fühlt (28 % sehr stark verbunden, weitere 51 % verbunden), war eines von mehreren Ergebnissen der Bürgerumfrage „Leben in Wiesbaden“ im Herbst 2016, die in den letzten Monaten bereits öffentlich vorgestellt wurden.

 

2.500 repräsentativ ausgewählte Wiesbadener hatten Auskunft über ihre Lebenssituation und ihr Verhältnis zur Stadt erteilt. Nun legt das Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik weitere Detailergebnisse zur Wahrnehmung und Bewertung der Stadt vor. Demnach ist auch die Verbundenheit und Zufriedenheit mit dem jeweiligen Stadtteil hoch. Eine Mehrheit von 61 % der Befragten fühlt sich sowohl Wiesbaden als auch dem eigenen Stadtteil verbunden. Eine Verbundenheit zu Wiesbaden aber nicht zum Stadtteil geben 16 % an. Umgekehrt nur dem Stadtteil aber nicht Wiesbaden verbunden fühlen sich nur 7 %. Auch der Anteil derjenigen, die keinerlei Bezug zu beiden lokalen Ebenen empfinden, fällt mit 9 % der Befragten eher klein aus.

 

Städtische Lebensqualität speist sich aus einer Vielzahl von Aspekten. Deren Wahrnehmung und Bewertung fällt je nach Alter, Lebenssituation oder räumlicher Verortung im Stadtgebiet durchaus unterschiedlich aus, wie die neu erschienene Analyse zeigt. In der Befragung wurden insbesondere Bereiche der kommunalen und sozialen Infrastruktur beleuchtet. Aspekte, die demnach den meisten Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig für ihr Wohlbefinden in der Stadt sind, sind die Umweltqualität (71 % Anteil sehr wichtig), die ärztliche Versorgung (69 %) sowie die öffentliche Sicherheit (76 %). Danach folgen sichere Fußwege und öffentliche Verkehrsmittel sowie die Sauberkeit des Stadtbildes als Aspekte, die für mehr als 60 % der Befragten sehr wichtig sind. Älteren Befragten sind im Vergleich zu jüngeren die ärztliche Versorgung, wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten, Ruhe, die Sauberkeit des Stadtbildes sowie – wenig erstaunlich - Angebote für ältere Menschen wichtiger. Daneben wird tendenziell mit steigendem Alter der Befragten das Kulturangebot etwas häufiger als (sehr) wichtig erachtet. Öffentliche Verkehrsmittel sind für Wiesbadener ab 60 Jahren zwar auch etwas wichtiger als für Befragte im mittleren Lebensalter, der Anteil wird jedoch noch übertroffen von den 18- bis 29-Jährigen, die ebenfalls dem ÖPNV einen hohen Stellenwert zuweisen (73 % sehr wichtig). Daneben ist der ÖPNV tendenziell umso wichtiger, je geringer die Einkommensgruppe des/der Befragten ist.

 

Weitere Punkte, die für Jüngere eine höhere Priorität haben, sind Gastronomie und Ausgehmöglichkeiten (30 % der unter 40-Jährigen ist dies sehr wichtig, dieser Anteil sinkt bei den über 60-Jährigen deutlich unter 20 %) sowie die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten. Von Befragten mit Kindern im Vergleich zu Kinderlosen deutlich wichtiger eingeschätzt werden neben Angeboten für Kinder und Jugendliche sowie Schulen und Bildungseinrichtungen auch Fahrradwege und Radverkehrssicherheit.

 

Charakteristische Unterschiede zwischen Befragtengruppen gibt es auch in der Zufriedenheit. Die meisten abgefragten Aspekte werden mit steigendem Lebensalter deutlich positiver bewertet. So sind etwa ältere Wiesbadenerinnen und Wiesbadener deutlich zufriedener mit der ärztlichen Versorgung, dem Kulturangebot (75 % zufrieden im Vergleich zu 51 % bei unter 30-Jährigen), dem ÖPNV (70+: 83 % sind zufrieden gegenüber 56 % bei unter 30-Jährigen). Jüngere sind zudem deutlich seltener zufrieden mit den Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten, dem Kulturangebot sowie der Gastronomie und den Ausgehmöglichkeiten in Wiesbaden. Auch mit geringerem Einkommen sinkt tendenziell die Zufriedenheit mit den Ausgehmöglichkeiten und dem Kulturangebot. Befragte bis unter 30 Jahren sind lediglich mit der Sauberkeit des Stadtbildes deutlich zufriedener als alle anderen Altersgruppen. Etwas unempfindlicher sind die Jüngeren auch beim Thema Lärm. Insgesamt sind mit dem Lärmpegel weniger als 10 % der befragten Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sehr zufrieden, und etwa jede/r Fünfte unzufrieden. Befragte in Nordost/Sonnenberg/Rambach sind damit am zufriedensten (51 %), während Befragte in AKK am häufigsten unzufrieden sind. Unterdurchschnittlich ist die Zufriedenheit mit diesem Punkt auch im Innenstadtbereich (Mitte, Westend). Auch mit der Umweltqualität sind Befragte dort (46 %) und in AKK (42 %) unterdurchschnittlich zufrieden, während in Nordost/Sonnenberg/Rambach zwei Drittel mit der Umweltqualität in Wiesbaden zufrieden sind. Ebenso günstig fällt das Urteil in den nordöstlichen Vororten aus (69 %).

 

Die Bürgerinnen und Bürger hatten in der Befragung die Möglichkeit - neben „standardisierten“ Bewertungen zu einer breiten Auswahl vorgegebener Punkte - von sich aus wichtige Themen zu benennen und frei zu formulieren. Gefragt nach den wichtigsten Stadtproblemen nennen die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener am häufigsten die Sauberkeit, die Fahrrad- und Parksituation in der Stadt, Straßenzustand und Baustellen sowie die hohen Wohnungs- und Immobilienpreise bzw. fehlender Wohnraum. Diese Themen erzielen die häufigsten Einzelnennungen in der Umfrage „Leben in Wiesbaden“.

 

Aktuell häufiger als 2014 wurden Nennungen registriert, die sich auf das Themenfeld Migranten, Flüchtlinge und Integration beziehen. Angesichts des tagespolitischen Geschehens und der medialen Präsenz des Themas zum Befragungszeitpunkt ist der Anstieg nicht verwunderlich. Gleichwohl ist festzuhalten, dass das Thema die Problemwahrnehmung der Wiesbadener vor Ort zwar aktuell beeinflusst, insgesamt jedoch nicht „dominiert“. Die Nennungen zu diesem Themenkomplex machen nur 10 % aller formulierten Probleme aus. Die Kommentare der Bürgerinnen und Bürger zielen hierbei auf verschiedene Aspekte ab: Von einigen wird ein hoher bzw. gestiegener Ausländer- oder Migrantenanteil als problematisch wahrgenommen. Andere heben die stadträumliche Konzentration von Migranten oder die Aufgabe ihrer Integration hervor. Die Problemwahrnehmung scheint dabei je nach Lebensalter unterschiedlich geprägt zu sein: Ein hoher Ausländer- bzw. Migrantenanteil wird tendenziell häufiger von Älteren beklagt, ebenso wird von Älteren häufiger ein Gefühl der Überfremdung oder sonstige negative Meinungsäußerungen gegenüber Migranten oder Flüchtlingen notiert, während jüngere Befragte tendenziell eher auf Integrationsprobleme abzielen.

Auch erfreuliche Wahrnehmungen der Bürgerinnen und Bürger bei der Beschreibung „ihrer“ Stadt lassen sich aus der Bürgerumfrage berichten: Der Bewohnerschaft gefällt vor allem das Stadtbild mit der historisch geprägten Architektur, das Stadtgrün und die Nähe zum Wald. Die Lage und Größe der Stadt wird ebenfalls häufig positiv herausgehoben sowie das Kultur- und Freizeitangebot, wozu auch die vielen Feste zählen. Seltener nehmen die Befragten in der Beschreibung ihrer persönlichen „Wiesbaden-Highlights“ Bezug auf die Bäder und Quellen der Stadt und die Menschen bzw. das „soziale Klima“.

 

Die Erhebung „Leben in Wiesbaden“ fand nach 2014 zum zweiten Mal in dieser Form statt, um ein aktuelles Stimmungsbild sowie längerfristige Trendentwicklungen in der Bürgermeinung beobachten zu können. Die wichtigsten zeitlichen Veränderungen sind bereits im ersten Ergebnisüberblick zu „Leben in Wiesbaden 2016“ dokumentiert (blickpunkt.umfrage 12/2016). In der aktuellen Publikation wird der Themenkreis „Wahrnehmung und Bewertung der Stadt“ ausführlich dargestellt. Von Interesse wird zukünftig sein, ob festgestellte Niveauunterschiede etwa nach Alter, Haushaltsituation oder zwischen verschiedenen Teilräumen der Stadt in der (subjektiven) Wahrnehmung der kommunalen Lebensqualität sich weiter verstärken, gleich bleiben oder abnehmen. Auch wenn kommunales Handeln nur teilweise darauf einwirken kann, bleibt es für die Stadt ein wünschenswertes Ziel, eine hohe Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger zu sichern.

 

Der detaillierte Ergebnisbericht „Wahrnehmung und Bewertung Wiesbadens“ kann unter www.wiesbaden.de/umfrage im Bereich „Bürgerumfrage Leben in Wiesbaden 2016“ kostenfrei heruntergeladen werden. Dort sind auch weitere Teilberichte mit Ergebnissen aus der Bürgerumfrage abrufbar, die bereits erschienen sind, etwa zur Verkehrssituation, sowie zur persönlichen Lebenszufriedenheit und sozialen Struktur. Ergebnisse zur vergleichbaren Bürgerumfrage, die 2014 durchgeführt wurde, sind ebenfalls hinterlegt unter www.wiesbaden.de/umfrage im Bereich „Bürgerumfrage Leben in Wiesbaden 2014“. Für Rückfragen steht das Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik unter Telefon (0611) 315691 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung.

 

   

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