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Vorläufiges Ergebnis der Kulturbeiratswahl

Die Stimmenauszählung zur Wahl des zweiten Kulturbeirats ist abgeschlossen. Die öffentliche Auszählung konnte am Mittwoch, 10.Juni, im Kulturforum unter den geltenden Hygienevorschriften vorgenommen werden. Elf Mitglieder des 24-köpfigen Gremiums wurden durch die Wahl ermittelt.

 

Ein vorläufiges Ergebnis steht fest und ist dieser Pressemeldung beigefügt. Das endgültige Ergebnis wird nach der Tagung des Wahlausschusses am Dienstag, 16. Juni, bekanntgegeben. Das Endergebnis inklusive der entsendeten Beiratsmitglieder der Fraktionen und gesetzten Institutionen (Hessisches Staatstheater, Volkshochschule, Landesmuseum, IHK, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung) sind dann unter www.kulturbeirat-wiesbaden.de einsehbar.

 

„Dass die Interessen der Kultur in Wiesbaden weiterhin vielstimmig zu Gehör gebracht werden können, auch in Zeiten erschwerten Austauschs und Kommunikation, ist ein wichtiges Signal“, sagt Kulturdezernent Axel Imholz. Er bedankt sich auch bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Auszählung unter den besonderen Bedingungen unterstützt haben.

 

Der ursprüngliche Termin zur Auszählung musste im Zuge der Corona-Beschränkungen verschoben werden. Die Beschlussfassung über die Zusammensetzung des neuen Beirates kann aller Voraussicht nach erst nach der Sommerpause durch die Stadtverordnetenversammlung erfolgen. Erst dann beginnt die Wahlzeit des neuen Kulturbeirats. Die Mitglieder des jetzigen Beirates bleiben bis dahin im Amt.

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Übergabe drei neuer Mannschaftstransportfahrzeuge

Die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden erhält drei neue Mannschaftstransportfahrzeuge, die von Oberbürgermeister und Feuerwehrdezernent Gert-Uwe Mende an die Wehren Schierstein, Auringen und Kastel übergeben wurden.

 

Die Mannschaftstransportwagen (MTW) der Freiwilligen Feuerwehren Schierstein und Auringen waren in die Jahre gekommen. 20 Jahre haben sie die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zuverlässig zu ihren Einsätzen und Übungen befördert. Das etwas neuere Modell aus Kastel musste aufgrund eines Totalschadens nach zwölf Jahren ersetzt werden.

 

Durch die Stadt Wiesbaden wurden insgesamt 216.000 Euro zur Verfügung gestellt, um hochwertigen Ersatz zu beschaffen. Das Budget kam vollständig aus dem städtischen Haushalt. Der Endausbau der Mercedes Benz Sprinter erfolgte durch die Firma Schäfer in Bruchsal.

 

Am Dienstag, 9. Juni, wurden die drei neuen MTW an die Stadtbrandinspektion und die örtlichen Wehrführer übergeben. Die gute Laune bei der Übergabe konnte auch durch die einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln nicht getrübt werden. Die Fahrzeuge sind multifunktional aufgebaut und mit einem großen Laderaum ausgestattet. So können sie neben dem Personentransport, auch für logistische Transportaufgaben eingesetzt werden. In erster Linie dienen sie zur Beförderung von Einsatzkräften, können aber auch zur Vereins- und Jugendarbeit genutzt werden.

 

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende zeigte sich erfreut bei der Übergabe und dankte allen Beteiligten: „Die Transportfahrzeuge dienen im Einsatz, aber auch bei Ausbildung, Übung und der gesamten Aktivität im Alltag einer Feuerwehr, zur vielseitigen Unterstützung. Gerade das ist für die Funktionsfähigkeit und für die Gemeinschaft der Feuerwehr wichtig. Diese Gemeinschaft zeigt sich nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit zwischen den Wehren nach dem Ausfall eines Fahrzeuges nach dem Unfall.“

 

 

Stadtradeln 2020: Gelungener Start der Rallye

Am vergangenen Sonntag startete die Aktion "Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima": Der Auftakt der dreiwöchigen Stadtradeln-Kampagne fand diesmal ausnahmsweise nicht als Fahrrad-Korso, sondern als „Große gemeinsame Einzelfahrt“ statt. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol begrüßten die Stadtradlerinnen und -radler an der Route durch die Reisinger Anlagen.

 

„Wir freuen uns, dass in Wiesbaden immer mehr Menschen auf das Rad umsteigen und hoffen, dass durch das Stadtradeln und die vielen neuen Radwege noch mehr Menschen motiviert werden, für bessere Luft und ein besseres Klima in die Pedale zu treten“, sagten Mende und Kowol.


 
Am Sonntag, 7. Juni, konnten alle Radlerinnen und Radler von 15 bis 16 Uhr auf einer Rundroute durch die Innenstadt an einem beliebigen Punkt einsteigen. Das städtische Radbüro und der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) hatten die Route, die rund sechs Kilometer lang war und entlang der neuen Radwege - beispielsweise auf dem ersten Ring und der Rheinstraße - führte, zusammengestellt.

 

Mehr als 800 Radelnde in 170 Teams haben bereits ihre Kilometer eingetragen. Doch auch jetzt kann man sich noch während des Aktionszeitraumes unter www.stadtradeln.de/wiesbaden bis zum 27. Juni registrieren und für Wiesbaden sowie den Klimaschutz Radkilometer sammeln.

 

Da der ADFC in diesem Jahr keine 21 Touren an 21 Tagen anbieten kann, hat sich das Stadtradeln-Organisationsteam etwas Besonderes ausgedacht: Eine Rallye mit 21 Fragen, die während des Stadtradeln-Zeitraums abgefahren werden kann. Die Touren bieten eine gute Gelegenheit, Kilometer fürs Stadtradeln zu sammeln und gleichzeitig die Region besser kennenzulernen. Auf www.stadtradeln.de/wiesbaden sind die Fragen zum Download bereitgestellt. Abgabeschluss ist der 4. Juli 2020, digital oder auf Papier. Wer mindestens elf der 21 Fragen richtig beantwortet hat, nimmt an einer Verlosung teil, bei der eine Fahrradreise im Wert von 500 Euro und weitere Preise gewonnen werden können.

 

Das farbenfrohe, moderne Design der Werbekampagne zum Stadtradeln 2020 haben Studierende der Hochschule RheinMain entworfen; auch die Webseite www.wiesradeln.de gehört dazu. Das Stadtradeln-Organisationsteam lädt alle dazu ein, wenn ein Plakat der Kampagne an einer von 200 Litfaßsäulen oder auf den digitalen Werbetafeln im Stadtgebiet gesichtet wird, dieses mit den Hashtags #wiesradeln und #stadtradeln in den sozialen Netzwerken zu posten.

 

   

Videolesungen mit Oliver Wronka

Manch einer mag sich momentan durch die Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus auf die eine oder andere Weise isoliert fühlen. Auch zahllose Figuren in der Literaturgeschichte kannten dieses Gefühl. Das Literaturhaus Villa Clementine lädt daher ab Montag, 20. April, dazu ein, in Klassiker von Daniel Defoes „Robinson Crusoe“ bis zu zeitgenössischen Werken wie Thomas Glavinics „Die Arbeit der Nacht“ einzutauchen. Eine Woche lang erscheint jeden Tag ein Video auf der Homepage des Literaturhauses unter www.wiesbaden.de/literaturhaus sowie auf dem YouTube-Kanal der Stadt Wiesbaden. Die Videos sind bis Mitte Mai verfügbar.

 

Der Wiesbadener Schauspieler Oliver Wronka erweckt in kurzen Textauszügen Einzelgänger zum Leben, die sich freiwillig in die Wälder zurückziehen, Schiffbrüchige auf vermeintlich einsamen Inseln, Abenteurer im ewigen Eis, oder auch Menschen im Alltag, die sich plötzlich komplett allein auf der Welt befinden. Isolation muss aber nicht per se als bedrückend erfahren werden, vielmehr kann sie auch der inneren Einkehr und der heilsamen Entschleunigung dienen.

 

Oliver Wronka wurde in Freiburg geboren und lebt in Wiesbaden. Er studierte Anglistik und Romanistik in Freiburg sowie Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Es folgten zahlreiche Engagements an renommierten Schauspielhäusern, darunter dem Hessischen Staatstheater. Von 2010 bis 2014 war er Leiter des Jungen Staatstheaters Wiesbaden. Seit 2014 arbeitet er frei als Autor, Regisseur, Schauspieler und Sprecher.

 

 

Bauwirtschaft als Konjunkturpfeiler verstetigen

Wiesbaden, 16. April 2020 – Die Präsidentin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH), Brigitte Holz, begrüßt die gestrigen Entscheidungen von Bundes- und Landesregierungen zur zeitnahen, überschaubaren Öffnung von Handelseinrichtungen. Wichtiges kurz- wie mittelfristiges Ziel bleibt der größtmögliche Schutz vor der unkontrollierten Verbreitung des Corona-Virus bei geringstmöglicher Einschränkung der Wirtschaftsfreiheit. Nur so kann sich die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte erholen.

 

Für den Bausektor regt Holz an, insbesondere Baustellen der öffentlichen Hand wie geplant unter Wahrung entsprechender Schutzvorkehrungen wie dem Tragen von Masken so effektiv wie möglich weiterzuführen. Baustellenschließungen sollten die Ausnahme bleiben und nur in begründeten Einzelfällen vorgenommen werden. Holz verweist für die öffentliche Bautätigkeit auf die im Bund seit 23. März geltende Erlasslage, die dieses Vorgehen eindeutig fordert. Um ein positives wirtschaftliches Signal zu setzen, könnte das Land Hessen in diesem Punkt ähnlich verfahren, so Holz.

 

Architektur- und Planungsbüros sowie Handwerker sind vor dem Hintergrund vielfältiger Beeinträchtigungen in der aktuellen Krise auch auf verkürzte Rechnungsprüfungszeiträume und zeitnahe Abschlagszahlungen angewiesen. Darüber hinaus fordert die AHK-Präsidentin, dass es nicht zu einer Verschiebung von geplanten Bauvorhaben kommt. Für die Erholung der Gesamtwirtschaft spielt die Verstetigung der Bauwirtschaft als zentraler Pfeiler der Binnenkonjunktur eine besondere Rolle. Der Rückstau im Wohnungsbau und bei Bildungseinrichtungen darf sich durch die Pandemie nicht noch weiter verschärfen. Für die Sicherstellung der für das Bauen notwendigen Liquidität wäre die Einrichtung einer hessischen Vorkasse für alle öffentlichen Bauvorhaben sowohl des Landes als auch der Kommunen mit Sicherheit hilfreich. Von hoher Bedeutung ist auch, die Vergabeverfahren auf allen Ebenen zu beschleunigen.

 

Als nicht zu unterschätzendes und wachsendes Hemmnis erwähnt Brigitte Holz die infolge der Corona-Regeln spürbar reduzierten Kapazitäten der Verwaltungen. Das betrifft neben den Vergaben insbesondere auch die Baugenehmigungsverfahren. Die politisch gewollte Stärkung der Wirtschaft hänge auch davon ab, dass Verwaltungen durch moderne IT auch im Home- Office in die Lage versetzt werden, Verwaltungsverfahren zügig abzuschließen.

 

Holz lobt in diesem Zusammenhang die bisherige Abwicklung der Corona-Soforthilfe. Das Land Hessen habe hier seine Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Sie appelliert, insbesondere die Besicherung benötigter Betriebsmittel durch die Bürgschaftsbank als wichtiges Instrument auf mittlere Sicht anzulegen. Da sich gerade bei Planungsbüros und im Bauhandwerk nachlaufende Liquiditätsengpässe zeigen können, sei es wichtig, die neu geschaffenen wirtschaftlichen Hilfsinstrumente zugunsten der Wirtschaft ausreichend lange vorzuhalten. Architekten und Planern müsste wie anderen Selbstständigen die Möglichkeit eröffnet werden, corona-bedingte Einnahmeausfälle durch Halbjahresvergleiche mit entsprechenden Vorjahreszeiträumen zu belegen.

 

   

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