Citynews

Ehrung für Nessaja Balaz und Ali Ahmadzai

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hat am Mittwoch, 9. Dezember, Nessaja Balaz und Ali Ahmadzai die Hessische Medaille für Zivilcourage ausgehändigt.

 

Am 13. Juni dieses Jahres hatte ein Ehepaar mit seinem Boot auf dem Rhein eine Panne. Auf der Höhe von Oppenheim fiel plötzlich der Außenbordmotor aus. Das Boot trieb manövrierunfähig in der Fahrrinne, davor und dahinter fuhren Fracht- und Containerschiffe. Das Paar rief lautstark um Hilfe. Nessaja Balaz und Ali Ahmadzai befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Ufernähe in einem kleinen Schlauchboot. Sie erkannten die Lage und ruderten zu dem defekten Motorboot hin. Mit einem Seil zogen die beiden das Motorboot ans Ufer. Für diese Hilfe in einer Notsituation wurden sie mit der Hessischen Medaille für Zivilcourage ausgezeichnet.

 

„Gerade in der heutigen Zeit, in der sich immer mehr Menschen von solchen Situationen abwenden und sich nicht betroffen fühlen und denken, es sind ja auch noch andere da, ist es sehr lobenswert, unverzüglich zu reagieren und dadurch Menschenleben zu retten. Nicht wegschauen, sondern besonnen reagieren – Menschen, wie Sie, setzen Zeichen. Gäbe es mehr davon, so wäre es mir um die Zukunft unserer Gesellschaft nicht bange“, sagte Oberbürgermeister Mende in seiner Laudatio.

 

 

Projektstipendium „Wie wollen wir leben – Utopien im 21. Jahrhundert“

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Internationalen Maifestspiele in 2021 schreibt die Landeshauptstadt Wiesbaden ein Projektstipendium aus. Bis zu sechs Stipendien von jeweils maximal 8.000 Euro werden an die freie Szene vergeben.

 

„Mit dem Projektstipendium fördern wir freischaffende Künstlerinnen und Künstler und verankern zugleich die Maifestspiele noch stärker in unserer Stadt. Nach fast einem Jahr mit pandemiebedingten Einschränkungen ist dies ein wichtiges Signal“, so Kulturdezernent Axel Imholz.

 

Theater- und Musikschaffende sind aufgerufen, bis Sonntag, 3. Januar, Projektvorschläge einzureichen. Neben Tanz- und Theaterproduktionen können auch das Schreiben von Stücktexten oder die Komposition von Theatermusiken gefördert werden. Die Präsentation der Arbeitsergebnisse ist parallel zu den Maifestspielen geplant, sofern die Verordnungslage dies zulässt.

 

Das Stipendienprogramm stellt das übergeordnete Thema „Wie wollen wir leben – Utopien im 21. Jahrhundert“ in den Mittelpunkt. „Die Frage, wie wir in Zukunft unser gesellschaftliches Miteinander gestalten wollen, hat mit COVID-19 noch einmal an Bedeutung gewonnen. Wir brauchen das Theater als einen Ort der Verhandlung und der Begegnung“, betont Kulturdezernent Axel Imholz.

 

Nähere Informationen zum Stipendienprogramm werden auf www.wiesbaden.de veröffentlicht.

 

 

„Kolping-Talk“

In „Corona-Zeiten“ sind Einfallsreichtum und Pfiffigkeit gefragt. So auch bei der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral, die in normalen Zeiten neben dem regulären Vereinsleben, auch Bildungs- und Informationsveranstaltungen sowie Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen aus Gesellschaft und Kirche anbietet.

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Foto: Kolping Wiesbaden Zentral.  Simon Rottloff, Anke Seeling, Stefan Fink

Unter Federführung von Hans-Joachim Jungk (TV-Wiesbaden), der selbst der Kolpingfamilie angehört wurde nun die Idee des „Kolping-Talk“ verwirklicht. In loser Folge sollen prominente Menschen eingeladen und professionell interviewt werden. Dabei sollen gesellschaftliche, politische, kirchliche aber auch sonstige Themen ins Visier genommen werden. Die entstandenen Filme werden dann im Internet und über die sozialen Medien in die breite Öffentlichkeit gebracht.

 

Als professionelle Moderatorin steht Anke Seeling (Mitte), bekannt aus Funk und Fernsehen zur Verfügung. Sie wird mit ihrer stets charmanten Art die Gesprächsführung übernehmen.

 

Der erste „Dreh“ im Kolping-Zentrum Wiesbaden wurde bereits abgeschlossen und erscheint in Kürze. Der Elferrat der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral ist mit seinen närrischen Veranstaltungen weit über die Grenzen der Landeshauptstadt Wiesbaden bekannt. Sämtliche Veranstaltungen werden in der Kampagne 2020/2021 corona-bedingt ausfallen. So war es nicht verwunderlich zuerst mal 2 Personen zu interviewen, die sich in diesem Genre auskennen. Stefan Fink (rechts), Vorsitzender der Kolpingfamilie, Sitzungspräsident des Kolping-Elferrates und Büttenaktiver in Wiesbaden sowie Simon Rottloff (links), Vorsitzender der Dachorganisation Wiesbadener Karneval (Dacho).

 

Vom Interview direkt soll hier nichts verraten werden, doch es lohnt sich „online zu gehen“. Wer die nächsten Interviewpartner sein werden und wie das Thema lauten wird, bleibt offen, um die Spannung zu erhalten.

www.kolping-wiesbaden.de bzw. www.tv-wiesbaden.de

   

Wiesbaden stellt neuen digitalen Gesundheits-Guide vor

mymedAQ fördert Gesundheit und Lebensqualität: Beratung, Adressen und schnelle Hilfe

 

Wiesbaden, 08. September 2020. (EGW) Auf mymedAQ.de soll den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern ab sofort die bestmögliche medizinische Versorgung in ihrer Stadt präsentiert werden. Den neuen digitalen Gesundheits-Guide stellt die Landeshauptstadt Wiesbaden mit OB Gert-Uwe Mende und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz gemeinsam mit der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH jetzt offiziell vor. Mit nur ein paar Mausklicks finden die Bürgerinnen und Bürger Wiesbadens hier kompetente und individuelle Beratung, aktuelles Fachwissen, Informationen und handfeste Hilfen rund um die Themen Gesundheit und Pflege.

 

Anders als eine typische Suchmaschine liefert mymedAQ.de keine verwirrende Flut an Informationen, sondern qualitative Auskunft zu fast allen Gesundheitsthemen – maßgeschneidert für alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, denn es dreht sich alles um die lokalen Gesundheitsangebote. Der Rücken tut weh oder der Magen schmerzt? Hier stellt die Plattform über den sogenannten „Gesundheits-Coach“ die passende Hilfe bereit. Googlen war gestern – mymedAQ bietet bei der Symptomsuche die entsprechenden Informationen zu möglichen Ursachen sowie Therapiemöglichkeiten. Außerdem präsentiert die Plattform dem Nutzer über die integrierte Arztsuche eine Auswahl an nah gelegenen, passenden Fachärzten beziehungsweise Kliniken sowie eine umfangreiche Adresssammlung aller Wiesbadener Ärzte und Krankenhäuser.

 

Wer sich darüber hinaus gerne telefonisch eine individuelle Auskunft einholen möchte, kann sich über die kostenlose mymedAQ Gesundheits-Hotline von medizinischen Fachkräften und Ärzten beraten lassen. „Uns ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern Wiesbadens eine kompetente Online-Beratung zu ihren individuellen alltäglichen Anliegen an die Hand zu geben und sie mit den passenden medizinischen Anlaufstellen und weiteren Hilfsangebote in ihrer Stadt zu versorgen“, so Ralf Jäger, EGW-Geschäftsführer.

 

Einen essenziellen Part des neuen Wiesbadener Gesundheits-Guides stellt außerdem der „Pflegeratgeber“ dar, welcher alle wichtigen Fragen rund um Pflegeleistungen beantwortet. Mit der Vermittlung von lokalen und bundesweiten Pflegeangeboten, der digitalen Beratung sowie dem umfassenden Informationsangebot bietet die Plattform alles zum Thema Pflege an.

 

Als i-Tüpfelchen präsentiert mymedAQ ein themenstarkes Gesundheits-Magazin, welches den Nutzer mit interessanten Berichten inspiriert. Hier sind nicht nur gesunde Rezepte, effektive Fitnesskonzepte und spannende Lesetipps zu finden, sondern auch ein Veranstaltungskalender zum Thema Gesundheitsevents sowie eine Liste der Wiesbadener Selbsthilfegruppen oder Tipps für junge Familien.

 

Eine aufmerksamkeitsstarke Werbekampagne informiert stadtweit über die Initiative der Landeshauptstadt. „Zum Start von mymedAQ werden sowohl allgemeine Themen wie ‘Gesundheit gesucht. Informationen gefunden!‘ kommuniziert, aber auch speziell auf die verschiedenen Fachärzte hingewiesen, die über die mymedAQ-Gesundheitsplattform zu finden sind“, erklärt Nicole Grimm von der EGW. Dabei steht das „A“ für „agere“, lateinisch für „handeln, agieren, vorantreiben, aktiv werden“, und das „Q“ sowohl für die medizinische Qualität als auch für „Quartier“, den regionalen Bezug zum Standort.

 

„Mit mymedAQ wollen wir den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern die bestmögliche medizinische Versorgung auf kurzem Wege präsentieren. Eine Bündelung aller Gesundheitsleistungen auf einen Blick soll dazu beitragen, unsere Positionierung als eine der führenden Gesundheitsstädte in Deutschland weiter auszubauen.“

 

Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden

„Die Digitalisierung verändert den Alltag der Ärzte und Kliniken und bietet in vielerlei Hinsicht neue Potenziale. Wir haben diese Potenziale sowie auch die Herausforderungen frühzeitig erkannt und versucht, den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern eine Online-Plattform an die Hand zu geben, die ihnen rund um das Thema Gesundheit einen informativen Mehrwert bietet. Der Gesundheits-Guide mymedAQ soll dabei helfen, sich auch von Zuhause aus mit fachlicher medizinischer Beratung zu versorgen – was gerade während der Corona-Pandemie zunehmend an Wichtigkeit gewinnt.“

 

Dr. Oliver Franz, Bürgermeister und Gesundheitsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden

 

Über mymedAQ.de

Auf Initiative der Landeshauptstadt Wiesbaden hat die EGW Gesell¬schaft für ein gesundes Wiesbaden mbH den neuen Gesundheits-Guide mymedAQ konzipiert und ins Leben gerufen, um die vielfältigen Gesundheits-Angebote der Stadt allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern besser zugänglich zu machen. mymedAQ verfolgt mit den Serviceleistungen keine kommerziellen oder parteiischen Ziele. Alle Angebote von mymedAQ sind für die Besucherinnen und Besucher gratis und frei von Werbung.

 

 

Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden 2020 geht an Marion Poschmann und Eva Maria Leuenberger

Am Dienstag, 15. September, um 19.30 Uhr verleiht die Landeshauptstadt Wiesbaden zum fünften Mal den Lyrikpreis Orphil. Stifterin des biennal vergebenen Preises ist Ilse Konell, Witwe des 1991 verstorbenen und viele Jahre in Wiesbaden lebenden Dichters George Konell.

 

In einer feierlichen Preisvergabe zeichnet Kulturdezernent Axel Imholz im Kulturforum Wiesbaden, Friedrichstraße 16, die Lyrikerinnen Marion Poschmann und Eva Maria Leuenberger aus. Die Verleihung wird musikalisch durch Max Klioutchnikov, Wiesbadener Musik- und Kunstschule, am Klavier umrahmt und abgerundet durch eine Lesung der beiden Preisträgerinnen. Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält Marion Poschmann für ihr bisheriges lyrisches Schaffen, insbesondere für ihren aktuellen Band „Nimbus“. In der Jurybegündung werden ihre Gedichte als „gleichermaßen geschichtsbewusst wie gegenwärtig, selbstbewusst und subtil“ gelobt. Mit mittlerweile fünf Lyrikbänden gehört Marion Poschmann zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen. Der mit 2.500 Euro dotierte Debütpreis geht an die Schweizer Lyrikerin Eva Maria Leuenberger für ihren Band „dekarnation“.


 
Die Moderation der Preisverleihung übernimmt der Literaturredakteur Alf Mentzer (hr2-kultur), der neben Björn Jager, Leiter des Hessischen Literaturforums im Mousonturm und der freien Literaturkritikerin Beate Tröger die Fachjury bildete. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Kulturamts Wiesbaden mit hr2-kultur.

 

Marion Poschmann wurde 1969 in Essen geboren. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 2011 den Peter-Huchel-Preis und 2013 den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Ihr Roman „Die Kieferninseln“ stand 2017 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und war für den International Booker Prize 2019 nominiert. 2020 wurde ihr mit dem Hölty-Preis für Lyrik der höchstdotierte Lyrikpreis im deutschsprachigen Raum zugesprochen.

 

Eva Maria Leuenberger, geboren 1991 in Bern, lebt und schreibt heute in Biel. Sie stand zwei Mal im Finale des Open Mike in Berlin und erhielt 2016 das „Weiterschreiben“-Stipendium der Stadt Bern. 2020 wurde „dekarnation“ als erstes Lyrikdebüt mit dem Basler Lyrikpreis ausgezeichnet.

 

Es gibt nur noch wenige Einlasskarten über die Tourist-Info oder online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. Weitere Infos unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

 

   

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