Politik

Informationsstand des Wiesbadener Präventionsrates

Bürgermeister Dr. Oliver Franz zieht nach dem erfolgreichen Beratungsangebot des Wiesbadener Präventionsrates eine positive Bilanz: „Unser Informationsangebot wurde von den Bürgerinnen und Bürgern gerne angenommen“.

 

„Der Informationsstand des Präventionsrates der Landeshauptstadt Wiesbaden und seiner Kooperationspartner war ein voller Erfolg“, fasst Herr Bürgermeister Dr. Franz die erste Präventionsaktion während der Rheingauer Weinwoche zusammen. Besucherinnen und Besucher der Weinwoche hatten an drei Tagen die Möglichkeit, sich über die Arbeit des Präventionsrates der Landeshauptstadt Wiesbaden und seiner Kooperationspartner zu informieren. Einer dieser Kooperationspartner ist das Ordnungsamt, das unter anderem die Fahrrad- und Hundestaffel, aber auch die Aufgaben des neuen Ordnungsamtes vorstellte.

 

Darüber hinaus wurde für die Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ geworben. Interessierte für die Teilnahme an einem Seminar können sich gerne an die Geschäftsstelle des Präventionsrates unter Telefon (0611) 312545 wenden. Während die Arbeitsgruppe des Präventionsrates „HaLT! – Hart am Limit!“ über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen informierte, verdeutlichte die Arbeitsgruppe „Gemeinsam sicher die Gefahren des Glückspiels. „Angesichts des großen Interesses wollen wir auch künftig Veranstaltungen nutzen, um die Arbeit des Präventionsrates und seiner Kooperationspartner vorzustellen und den Bürgerinnen und Bürgern direkt für Fragen und Anregungen zur Verfügung zu stehen“, so Dr. Franz.

 

 

OB-Bürgersprechstunde im Rathaus

Oberbürgermeister Sven Gerich führt seine Bürgersprechstunde am Freitag, 25. August, im Rathaus, Schlossplatz 6, fort. Der Rathauschef steht den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern ab 15 Uhr in Zimmer 004 im Erdgeschoss für Fragen, Anregungen und Anliegen zur Verfügung.

 

„Mir ist es wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger direkt mit mir austauschen und mir ihre Sorgen und Wünsche unmittelbar vortragen können. Die Bürgersprechstunde gibt mir die Chance, ein Gespür für ortsteilspezifische Themen zu bekommen“, so der Oberbürgermeister.

 

Da die Sprechstunde im Rathaus erfahrungsgemäß sehr gut besucht ist, können sich Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Oberbürgermeister sprechen möchten, am Freitag, 25. August, 14.45 Uhr im Bürgerreferat des Rathauses anmelden. Sie erhalten dort eine Nummer, die im Laufe des Nachmittags aufgerufen wird. Da innerhalb einer begrenzten Zeit auch nur eine gewisse Anzahl an konstruktiven Gesprächen möglich ist, sind sie auf maximal 15 beschränkt. „Wir möchten niemanden zwei Stunden warten lassen und dann unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicken müssen, weil die Bürgersprechstunde um ist und ich dringende Anschlusstermine habe“, so der Oberbürgermeister. „Durch die Nummernvergabe können die Anwesenden besser planen.“

 

Darüber hinaus findet die Bürgersprechstunde auch regelmäßig, alle zwei Monate, in einem der Wiesbadener Vororte statt. „Auch in den Stadtteilen sind die Bürgerinnen und Bürger, die in der Innenstadt wohnen, aber bei der Sprechstunde im Rathaus wegen zu großen Andrangs keinen Termin mehr bekommen haben, selbstverständlich willkommen“, so der Oberbürgermeister. Wer ein Anliegen hat, das nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten kann, wendet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerreferats: telefonisch unter der Nummer (0611) 313301, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder persönlich im Rathaus, am besten nach telefonischer Terminvereinbarung.

 

 

Am Samstag wieder Führungen im Stadtmuseum

Am kommenden Samstag, 8. Juli, gibt es im sam-Stadtmuseum am Markt bei Führungen wieder viel über die Geschichte Wiesbadens zu erfahren. Kinder haben freien Eintritt; Erwachsene zahlen inklusive der Führungen fünf Euro pro Person.

 

Für die Kleinen ab vier Jahren wird um 11 Uhr „sam badet“ mit der Museumspädagogin angeboten. Wofür ist Wiesbaden bekannt? Für seine heißen Quellen! Das weiß hier jedes Schulkind. Doch woher kommt eigentlich das heiße Wasser aus dem Boden? Aus einer Heizanlage? Wie haben die alten Römer gebadet? Hatten die schon Shampoo? Und wie stelle ich mir das vor, wenn ein deutscher Kaiser ins Schwimmbad geht? Nach dem Rundgang können die Kinder in der Mattiaker-Ausstellung mit Playmobilfiguren spielen.

 

Für Erwachsene bietet die Museumspädagogin um 14 Uhr die Führung „Lieblingsstücke im sam“ an. Frei nach dem Motto „Das ist mein Wiesbadener Lieblingsstück“ werden die von zwölf Paten ausgewählten Objekte ausführlich vorgestellt.

 

Und wer Lust hat, sich auf eigene Faust mit der Wiesbadener Partnerstadt Görlitz zu beschäftigen, dem sei die Ausstellung „Auferstehung eines Denkmals“ empfohlen, die bis September im Stadtmuseum am Markt gezeigt wird.

 

Für weitere Informationen steht das Sekretariat des Stadtmuseums unter Telefon (0611) 34132877 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung. Flyer, die über die Ausstellung und das museumspädagogische Programm informieren, liegen an vielen Stellen in der Stadt sowie im Stadtmuseum aus.

 

   

CDA tagt in Eltville - Empfang beim Bürgermeister Patrick Kunkel und Sozialdezernenten Hubert Rahn

CDU-Sozialausschüsse: Wiesbaden und Rheingau gehören zusammen!

 

Im Magistratszimmer der Rosenstadt Eltville empfing Bürgermeister Patrick Kunkel den Kreisvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft CDA aus der Landeshauptstadt.
 

Gemeinsam mit Sozialdezernenten Hubert Rahn schilderte der Bürgermeister die aktuelle Situation und insbesondere die familienfreundliche Stadtentwicklung. Zwischen Eltville und Wiesbaden gebe es einen regen Austausch und viele Pendler fahren täglich zu ihrer Arbeits- und Wohnstätte.
 

Der CDA-Kreisvorsitzende Hans-Achim Michna brachte es auf den Punkt: „Wiesbaden und der Rheingau gehören zusammen!“ Bürgermeister Kunkel informierte auch über die historische Entwicklung der Stadt und seiner Vielfältigkeit. Im Anschluss traf sich der CDA-Vorstand in einer hiesigen Straußwirtschaft zu seiner traditionellen auswärtigen Sitzung.

 

 

Ministerpräsident Volker Bouffier zum Tod von Dr. Helmut Kohl

„ Wir trauern um einen großen Staatsmann von internationalem Format, den Kanzler der Einheit und großen Europäer“

 

Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat mit großer Betroffenheit auf den Tod des ehemaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl reagiert: „Wir verlieren mit Helmut Kohl einen großen Kanzler und wahrhaftigen Europäer. Als Kanzler der Deutschen Einheit und Ehrenbürger Europas wird der Name Helmut Kohl stets untrennbar mit der Wiedervereinigung Deutschlands sowie der Einigung Europas verbunden bleiben – Hessen, Deutschland, Europa und die Welt haben ihm viel zu verdanken“, sagte der Ministerpräsident, der Dr. Helmut Kohls Familie sein tief empfundenes Beileid aussprach.

 

Bereits zu Lebzeiten war der 16 Jahre lang als Bundeskanzler amtierende Pfälzer eine der maßgeblichen historischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. „Mit Standhaftigkeit, Prinzipientreue und einem klaren Wertefundament hat Helmut Kohl unerschütterlich an dem Verfassungsgebot festgehalten, die Einheit und Freiheit Deutschlands in freier Selbstbestimmung zu vollenden, während andere die Anstrengungen zur Überwindung der deutschen Teilung bereits aufgegeben hatten. Nach der historischen Sternstunde der friedlichen Revolution im Herbst 1989 war es daher besonders Helmut Kohl, der die einzigartige, historische Chance erkannte und mit seinem Zehn-Punkte-Programm vom 28. November entschlossen die Initiative zur Wiedervereinigung ergriff und anschließend, gemeinsam mit dem damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, in einem beispiellosen Akt der Diplomatie die schwierigen Verhandlungen mit den USA, der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich zum Erfolg führte“, so der Hessische Ministerpräsident.  

 

Als Historiker habe Helmut Kohl stets mit visionärer Kraft in großen geschichtlichen Spannungsbögen über die Tagespolitik hinaus gedacht und zugleich den Herausforderungen der Zeit mit großer Entschlossenheit und Glaubensfestigkeit zu begegnen gewusst. Auf seinen biographischen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg beruhe bis zuletzt seine feste Überzeugung von der deutsch-französischen Aussöhnung und Verständigung als Herzstück eines in Frieden und Freiheit geeinten Europas.

 

„Durch den Vertrag von Maastricht und die Einführung der gemeinsamen europäischen Währung hat Helmut Kohl den Europäischen Integrationsprozess endgültig zu einer irreversiblen geschichtlichen Strömung werden lassen, die an die Stelle der Jahrhunderte währenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Völkern Europas eine Wertegemeinschaft auf der Grundlage von Freiheit und Demokratie, Frieden und Wohlstand gesetzt hat. Mit Jean Monnet ist Helmut Kohl bis heute die einzige Persönlichkeit, die für ihre Verdienste um die europäische Einigung von den europäischen Staats- und Regierungschefs als Ehrenbürger Europas ausgezeichnet wurde. Als Deutsche und als Europäer sind wir Helmut Kohl für sein unermüdliches Wirken und seine beeindruckende Lebensleistung zu großem Dank verpflichtet. Er wird fehlen“, schloss Bouffier seine Stellungnahme.

 

   

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