Polizeimeldungen

LKW auf A3 ausgebrannt

Ein brennender LKW hat am frühen Nachmittag für einen kilometerlangen Stau auf der A3 gesorgt.

 

Gegen 14:40 Uhr erreichte der erste Anruf über 112 die Rettungsleitstelle in Wiesbaden. Der Anrufer aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug schilderte einen Entstehungsbrand an einem LKW, der auf dem Standstreifen der Autobahn zwischen der Raststätte Medenbach und der Abfahrt Niedernhausen stand.


Sofort wurden Kräfte der Feuerwache 2 und 3, der Freiwilligen Feuerwehr Breckenheim und Medenbach sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Noch während der Anfahrt häuften sich die Notrufe. Selbst aus den umliegenden Stadtteilen wählten Bürger den Notruf und schilderten nun eine starke schwarze Rauchentwicklung aus Richtung der Autobahn.
An der Einsatzstelle stand der zum Glück unbeladene LKW bereits voll in Flammen. Auch die benachbarte Vegetation hatte durch die enorme Hitze zu brennen angefangen. Es waren zeitgleich drei Trupps unter Atemschutz mit je einem Strahlrohr zur Brandbekämpung notwendig. Der LKW-Fahrer wurde zur medizinischen Untersuchung durch den Rettungsdienst betreut, er war aber zum Glück unverletzt geblieben. Die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle wurde durch zwei Tanklöschfahrzeuge sowie einen Abrollbehälter mit Löschwasser sichergestellt.


Um einer weiteren Umweltgefahr vorzubeugen musste durch die Feuerwehr der aufgeschmolzene Kraftstofftank des LKW leergepumpt werden.
Duch das aufgebrachte Löschwasser und die niedrigen Temperaturen bestand auf der Autobahn die Gefahr der Glatteisbildung. Die Autobahnmeistere streute den Fahrbahnbereich daher ab.
Für die Einsatzmaßnahmen waren insgesamt 26 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Autobahn war für ungefähr eine Stunde während der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Nach zirka dreieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.


Über eine Brandursache oder eine Höhe des Sachschadens kann von uns keine Einschätzung gegeben werden.

 

 

Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst durch Ethanol Ofen

Gegen 18:00 Uhr wurde der zentralen Leitstelle der Berufsfeuerwehr durch mehrere Notrufe ein Brand in einem 4-stöckigen Mehrfamilienhaus der Webergasse in der Wiesbadener Innenstadt gemeldet.

 

Ein brennender Ethanol Ofen griff auf die umliegende Zimmereinrichtung über, was zu einer massiven Rauchentwicklung führte.  Weiterhin breitete sich der Rauch schnell im anliegenden Treppenraum und Eingangsbereich aus. Durch einen aufmerksamen Nachbarn konnte schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr ein erfolgreicher Löschversuch des Ofens durchgeführt und somit eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten schon einige Bewohner ihre Wohnungen durch den verrauchten Treppenraum verlassen können. Der in Brand geratene Ofen wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz nach draußen gebracht und nochmals abgelöscht. Ein Teil des Holzfußbodens der betroffenen Wohnung musste teilweise geöffnet werden, um letzte Glutnester und einen möglichen Schwelbrand ausschließen zu können. Parallel zu den Arbeiten wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüfter entraucht und mit weiteren Trupps unter Atemschutz nochmals nach Personen abgesucht.


17 Bewohner des Hauses, darunter 4 Kinder, wurden durch den Rettungsdienst und einen Notarzt betreut und im Verlauf auf eine mögliche Rauchgasintoxikation untersucht. In einem Linienbus der ESWE-Verkehr wurde die Sichtung der Patienten „Corona-konform“ durchgeführt. Glücklicherweise erlitt nur eine der Personen leichte Verletzungen, welche jedoch noch vor Ort behandelt werden konnten.
Beim Rückführen der Bewohner in ihre Wohnungen wurden die jeweiligen Wohnungen durch Kräfte der Feuerwehr auf eine Kohlenmonoxidbelastung hin überprüft. Bis die betroffene Wohnung von Rückständen des Brandrauches gereinigt werden kann, kommen die Bewohner übergangsweise bei Bekannten unter.


Da es sich um eine hohe Anzahl an Patienten handelte waren die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot vor Ort. Am Einsatz beteiligt waren Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwachen 1 & 2, sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte. Zusätzlich wurde aufgrund der hohen Patientenanzahl die Einsatzleitung Rettungsdienst, ein Notarzt, sowie mehrere Rettungswägen alarmiert.
Eine Aussage zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens kann von uns nicht getätigt werden.

 

 

Vielseitiges Einsatzaufkommen für Feuerwehr und Rettungsdienst Wiesbaden

Zu Einsätzen aller Art waren gestern alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst der Landeshauptstadt unterwegs. Auch der Rettungshubschrauber aus Mainz wurde für die Rettung eines Schwerverletzten eingesetzt.

 

,,Notruf Feuerwehr Rettungsdienst in Wiesbaden, wo genau ist der Notfall Ort‘‘. Wenn man die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Wiesbaden am heutigen Tag betrat, hörte man diesen Satz der Einsatzbearbeiter ohne Unterbrechung den ganzen Tag.


Allen Mitarbeitern von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde am heutigen Tag bereits bis zur Hälfte ihrer 24 stündigen Schicht alles abverlangt. Die Einsatzbearbeiter in der Rettungsleitstelle mussten bei mehreren Telefonreanimationen und der Disposition von Einsätzen aller Art einen kühlen Kopf bewahren.
Im Bereich des Petersweg in Kastel kam es zu einem größeren Unratfeuer. Hierfür wurde die Feuerwache 2, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kastel und Kostheim alarmiert. Vor Ort wurde unter Atemschutz das Unratfeuer, unterstützt durch ein Tanklöschfahrzeug, zügig abgelöscht um eine weitere Ausbreitung bei der enormen Trockenheit zu verhindern.
Die Feuerwache 3 musste, unterstützt durch die Tanklöschfahrzeuge der Wachen 1und 2, auf der B455 den brennenden Mittelstreifen löschen. An dieser Stelle bittet die Feuerwehr, keine brennenden Zigaretten aus dem Auto zu werfen. Gerade bei der momentanen anhaltenden Trockenheit stellt dies eine nicht unerhebliche Gefahr dar.
Direkt im Anschluss musste durch das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Drehleiter der Feuerwache 3 der Rettungsdienst in Bierstadt unterstützt werden. Eine schonende Rettung der verletzten Peron war lediglich über das Fenster möglich. Diese wurde im Verlauf durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.
Zeitgleich waren die Kollegen der Feuerwache 2 zusammen mit einem Notarzt und Rettungswagen auf der Bölkestraße um einen Verkehrsunfall mit einem Motorrollerfahrer abzuarbeiten. Durch den Unfall und die erforderlichen Rettungsmaßnahmen kam es umliegend zu enormen Verkehrsbehinderungen.
Gegen 17:00 Uhr wurden Kräfte der Feuerwache 1 sowie Rettungswagen und Notarzt zur Mountainbikestrecke an den Schläferskopf entsendet. Ein Mountainbikefahrer war gestürzt und sei vermutlich schwer verletzt, schilderte eine Anruferin über Notruf 112 dem Einsatzbearbeiter am Telefon. Noch auf der Anfahrt zur Unfallstelle wurde durch die Rettungsleitstelle ein Rettungshubschrauber alarmiert um den Verunfallten schonend und schnell in ein geeignetes Krankenhaus transportieren zu können.

 

Durch das Schaffen von beschilderten Rettungspunkten entlang der Mountainbikestrecke konnte die Mitteilerin schon am Telefon den Unfallort sehr genau beschreiben und die Einsatzkräfte konnten sich dadurch unverzüglich auf den Weg zu den beiden genannten Rettungspunkten machen.


Das zuerst an der Unfallstelle eingetroffene Feuerwehrfahrzeug leitete mit medizinisch ausgebildetem Personal die Erstversorgung des Patienten ein, bis der erste Rettungswagen eintraf und mit geeigneten Equipment die weitere Versorgung übernahm. Gemeinsam mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Notärztin konnte der Verunfallte stabilisiert und mit Vakuummatratze und Schleifkorbtrage auf dem All-Terrain-Vehicle (ATV) durch den Wald zum Parkplatz Stollenweg gebracht werden.
Dort wartete bereits die Besatzung des Rettungshubschraubers. Nach nochmaliger genauer Untersuchung und Absprache der beiden Notärzte musste der Patient nicht geflogen, sondern konnte bodengebunden mit einem Rettungswagen unter ärztlicher Begleitung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Das Fahrrad des Verunfallten wurde durch Kollegen der Polizei, zur zwischenzeitlich eingetroffenen Mutter des Verunfallten, nach Hause transportiert.

 

Zwischen all den aufgeführten Einsätzen wurden durch das Kleinalarmfahrzeug der Feuerwache 1 eine Vielzahl von Tierrettungseinsätzen und Türöffnungen für den Rettungsdienst abgearbeitet.
Auch einer Schlange in einem Vorgarten, die das schöne Wetter genoss leisteten die Kollegen Gesellschaft und umsorgten diese.
Für die Kollegen der drei Feuerwachen bedeutet es an dieser Stelle Halbzeit und wir hoffen an dieser Stelle, das alle unsere Kollegen und Kolleginnen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und den Teams in den Notaufnahmen morgen gesund zu Ihren Familien heim kehren.

 

   

Werkzeuge aus Lagerraum gestohlen

Wiesbaden-Biebrich, Sauerwiesweg, 15.03.2020, 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr

(ho)Beim Einbruch in einen Lagerraum im Sauerwiesweg haben Unbekannte gestern mehrere Elektrowerkzeuge gestohlen. Bei der Tat ist ein Gesamtschaden in Höhe von rund 2.000 Euro entstanden. Die Täter liefen durch den Hof eines Mehrfamilienhauses zu dem Lagerraum, wo sie eine Tür aufbrachen. Nachdem sie die verschiedenen Werkzeuge an sich genommen hatten, flüchteten sie unerkannt vom Tatort. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

 

Körperverletzung nach Hundestreit

Wiesbaden-Biebrich, Taubenstraße, 15.04.2020, gg. 09.30 Uhr

(ho)Eine Beißerei zwischen zwei Hunden eskalierte gestern Morgen in Biebrich und endete mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung. Die beiden Hundebesitzer im Alter von 43 und 79 Jahren gerieten wegen der Auseinandersetzung ihrer Vierbeiner in einen heftigen Streit. Schließlich soll der jüngere der beiden den "gegnerischen" Hund getreten haben, worauf der 79-jährige auf den 43-jährigen eingeschlagen haben soll. Die Angaben der beiden Beteiligten werden nun in den eingeleiteten Ermittlungsverfahren überprüft.

   

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