Politik

Verantwortlich wirtschaften in Wiesbaden – Unternehmen leisten Beitrag für eine nachhaltige Stadt

Was bedeutet verantwortliche Unternehmensführung für Wiesbadener Unternehmen und was haben die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen damit zu tun? Wie setzen sich Betriebe für die Stadtentwicklung ein und warum wird Transparenz auch für mittelständische Unternehmen immer wichtiger? Diesen Fragen widmete sich der erste CSR Regio.Net Praxistag am Montag, 5. Dezember, bei dem auch 27 Firmen für ihr Engagement ausgezeichnet wurden.

 

CSR Regio.Net Wiesbaden begleitet Wiesbadener Unternehmen dabei, ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) zusammen mit anderen Unternehmen aus der Region voranzubringen. CSR steht dabei für verantwortliches Handeln in allen Bereichen der Unternehmenstätigkeit. Das reicht von verantwortlicher Unternehmensführung bei der Gestaltung innovativer Produkte und Dienstleistungen sowie dem Auftreten gegenüber Zulieferern und Kunden (Markt), über ökologisch relevante Fragen (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit dem direkten Umfeld (Gemeinwesen). Verantwortung wird so zu einer gezielten Investition in die eigene Wettbewerbsfähigkeit und in eine Gesellschaft, in der auch nachfolgende Generationen ihre Chancen haben. Kern des Netzwerks waren 2016 eine Reihe von Qualifizierungs- und Vertiefungsworkshops, sowie ein Praxisbesuch bei der Fraport AG in Frankfurt.

 

Marcel Engel vom Deutschen Global Compact Netzwerk verdeutlichte die Bedeutung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen als Richtschnur für mittelständische Unternehmen, etwa in den Bereichen Armut, Klimaschutz und ressourcenschonende Produktion. Peter Kromminga, Geschäftsführender Vorstand von UPJ ergänzte: „Ein wichtiges Ziel sind auch nachhaltige Städte. Um sie zu erreichen ist auch die Mitwirkung von Unternehmen gefragt: Betriebe aller Größen können ihren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Umwelt in Wiesbaden leisten, am besten in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und anderen Akteuren der Stadtgesellschaft.“

 

In parallelen Workshops stellten teilnehmende Unternehmen ihre Aktivitäten vor und diskutierten mit den Teilnehmern. So machte Marcus Fröb deutlich, dass SOKA-BAU als einem der größten Arbeitgeber und Vermieter in Wiesbaden „die positive Entwicklung des Gemeinwesens am Herzen liegt. Deshalb engagiert sich SOKA-BAU in vielfältiger Weise und übernimmt Verantwortung - zum Beispiel durch Patenschaften zur Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.“

 

Für Christoph Holderrieth bietet CSR Regio.Net einen doppelten Nutzen: „Das Netzwerk unterstützt uns dabei, unsere CSR-Aktivitäten weiterzuentwickeln. Gleichzeitig schätze ich als Geschäftsführer der Hofköche die Möglichkeit, mich mit anderen Unternehmern zu verantwortlicher Unternehmensführung auszutauschen.“

 

Oberbürgermeister Sven Gerich, Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden, und Peter Kromminga zeichneten 27 teilnehmende Unternehmen für ihr Engagement aus. „CSR ist gut für uns alle: gut für die Stadtgesellschaft, gut für die Unternehmen und gut für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Oberbürgermeister Sven Gerich. „Die Anforderungen an die Unternehmen steigen“, ergänzte IHK Präsident Gastl, „In Zeiten von Digitalisierung und weltweiter Verfügbarkeit stehen Unternehmen unter permanenter Beobachtung. Sie sind gefordert, ihre Verantwortung mit Worten und Taten unter Beweis zu stellen – dabei geht es nicht um Gutmenschentum, sondern um gutes Management.“

 

Teilnehmende Unternehmen CSR Regio.Net Wiesbaden 2016:
Vertiefung  „Fortgeschrittene“:
•    Autohaus Haese GmbH
•    Brömer & Sohn GmbH
•    BOSSy GmbH
•    Carl Reichwein GmbH
•    ESWE Versorgungs AG
•    Fauth, Gundlach & Hübl GmbH
•    Gramenz GmbH
•    Haas & Co. Magnettechnik GmbH
•    Huhle Stahl- und Metallbau GmbH
•    Herrchen & Schmitt Landschaftsarchitekten GbR
•    Ikano Bank AB (publ),Zweigniederlassung Deutschland
•    Nassauische Sparkasse Anstalt des öffentlichen Rechts
•    R+V Versicherung AG
•    SOKA-BAU Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG
•    Theo Baumstark GmbH & Co KG Elektro-Heizung-Sanitär
•    Versicherungsgemeinschaft für das wirtschaftliche Prüfungs- und Treuhandwesen

 


Qualifizierung „Neu“:
•    Aareal Bank AG
•    BAUMHAUS GmbH
•    Bettmer GmbH
•    Die Hofköche GmbH
•    ESWE Verkehrsgesellschaft mbH
•    EXINA GmbH
•    Heimathafen Wiesbaden
•    INVENSITY GmbH
•    Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH/ Regionalgeschäftsstelle
•    Naumann Immobilien KG
•    SCHUFA Holding AG
•    TÜFA-TEAM GmbH

 

Für ihre Teilnahme an CSR Regio.Net Wiesbaden ausgezeichnet wurden:

•    AAREAL BANK AG
•    Autohaus Haese GmbH
•    Baumhaus GmbH
•    Bettmer GmbH
•    Brömer & Sohn GmbH
•    BOSSy GmbH
•    ESWE Verkehrsgesellschaft mbh
•    ESWE Versorgungs AG
•    EXINA GmbH
•    Fauth Gundlach & Hübl GmbH
•    Gramenz GmbH
•    Haas & Co. Magnettechnik GmbH
•    heimathafen Wiesbaden
•    HERRCHEN & SCHMITT Landschaftsarchitekten GbR
•    Hofköche GmbH
•    Huhle Stahl- und Metallbau GmbH
•    Ikano Bank AB (publ), Zweigniederlassung Deutschland
•    INVENSITY GmbH
•    Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH
•    Nassauische Sparkasse Anstalt des öffentlichen Rechts
•    NAUMANN Immobilien KG
•    R+V Versicherung AG
•    SCHUFA Holding AG
•    SOKA-BAU
•    Theo Baumstark GmbH & Co. Wärme- und Gesundheitstechnik KG
•    tüfa-team GmbH
•    Versicherergemeinschaft für das wirtschaftliche Prüfungs- und Treuhandwesen

 

Das Netzwerk ist offen für weitere Teilnehmer: Interessierte Unternehmen können sich bis zum 31. Januar 2017 bei Juliane Philipp-Lankes ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) anmelden.

 

CSR Regio.Net Wiesbaden ist ein Vorhaben von UPJ e.V. in Kooperation mit und gefördert durch die Landeshauptstadt Wiesbaden. Die IHK Wiesbaden unterstützt die Umsetzung als strategischer Partner.

 

Von 2012 bis 2014 war CSR Regio.Net Wiesbaden Teil des bundesweiten Projekts CSR Regio.Net, und wurde im Rahmen des Programms „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Weitere Informationen:
http://www.upj.de/CSR-Regio-Net-Wiesbaden.289.0.html
http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft/buergerengagement-ehrenamt/verantwortliche-unternehmensfuehrung.php

 

 

Magistrat beauftragt Rose-Lore Scholz mit der Fortführung der Amtsgeschäfte

Lorenz: „Die richtige Entscheidung für unsere Stadt.“

 

In seiner heutigen Sitzung hat der Magistrat Frau Stadträtin Rose-Lore Scholz mit der kommissarischen Weiterführung der Amtsgeschäfte über den 31. Januar 2017 hinaus betraut.

 

„Endlich haben die Bürgerinnen und Bürger, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt auch Frau Scholz Planungssicherheit für die nächsten Monate“, zeigt sich der Fraktionsvorsitzende der CDU-Rathausfaktion Bernhard Lorenz erfreut. Um diese Planungssicherheit zu ermöglichen, hatte die CDU-Magistratsgruppe den Punkt für die heutige Magistratssitzung angemeldet.

 

„Rose-Lore Scholz führt ihr Amt seit vielen Jahren erfolgreich zum Wohle unserer Stadt und es ist die richtige Entscheidung des Magistrates gewesen eine Hängepartie oder Interimslösung zu vermeiden“, ist Lorenz überzeugt.

 

 

Das war 2016 los in Hessen – der etwas andere Jahresrückblick

Online-Adventskalender der Hessischen Landesregierung startet ab 1. Dezember auf www.hessen.de

 

Wiesbaden. Warum ein Alligator ein Sonnenbad im hessischen Ockstadt nimmt und Schmetterlinge nun eine Flugerlaubnis zum Flattern brauchen – all das erfahren Besucherinnen und Besucher ab 1. Dezember in der siebten Auflage des Online-Adventskalenders der Hessischen Landesregierung auf www.hessen.de. Hinter 24 virtuellen Türchen verbergen sich in diesem Jahr viele lustige, teils auch kuriose und wissenswerte Geschichten aus Hessen. „Wir blicken in unserem Adventskalender 2016 auf hessische Geschichten zurück, die uns zum Schmunzeln bringen. Ob kurios, verrückt oder unglaublich, das ist ein Jahresrückblick der etwas anderen Art“, erklärte der Sprecher der Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, zum Start.

 

Zusätzlich gibt es wieder viele weihnachtliche Puzzle-, Memory- und Kombinationsspiele, die den Besucherinnen und Besuchern neben Geschick auch Kombinationsgabe abverlangen. Wer zudem die kniffligen Fragen des täglichen Gewinnspiels richtig beantwortet, hat die Chance auf tolle Geschenke aus Hessen.

 

So stecken hinter den Türchen des Adventskalenders neben Eintrittskarten zum internationalen Reitturnier in Frankfurt auch Führungen durch den Nationalpark Kellerwald-Edersee. Für Hobbyköche gibt es hessische Kochbücher zu gewinnen. Und natürlich dürfen im Jubiläumsjahr „70 Jahre Hessen“ die eigens entworfenen Hessenlöwen des Künstlers Dieter Boger nicht fehlen. Wer selbst gerne Hand anlegt, hat zudem die einmalige Chance, sich einen eigenen Weihnachtsbaum in einem der Wälder des Hessen-Forsts zu schlagen.

 

Der hessische Adventskalender im Netz - ab 1. Dezember auf www.hessen.de und bei www.facebook.com/hessen.de.

 

   

Angebot medizinische Soforthilfe bei Vergewaltigung

„Wir freuen uns sehr, dass das Angebot einer medizinischen Soforthilfe und anonymen Befundsicherung bei Vergewaltigung nun auch in Wiesbaden anläuft“, kommentiert die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Rathausfraktion, Anita Hebenstreit, die Pressekonferenz von Oberbürgermeister Sven Gerich und der Kommunalen Frauenbeauftragten Saskia Veit-Prang. „Wir haben das Projekt bereits in der letzten Wahlperiode angestoßen. Dass alle Wiesbadener Kliniken und die Beratungsstellen mit an Bord sind, ist ausgesprochen positiv“, so Hebenstreit. „Allerdings ist noch Überzeugungsarbeit bei den niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten zu leisten, die auf mittelfristige Sicht auch in das Projekt einbezogen werden sollten“, erklärt die frauenpolitische Sprecherin. „Auf jeden Fall ist das Projekt eine wertvolle Ergänzung der bestehenden Angebote in der Landeshauptstadt Wiesbaden für Opfer von Gewalttaten“.


Die Hemmschwelle, nach einer Vergewaltigung sofort zur Polizei zu gehen, ist zumeist groß, so dass häufig aus Angst und Scham eine Strafanzeige und die damit verbundene medizinische Untersuchung unterbleibt. Nunmehr können jedoch Spuren für eine qualifizierte Befunddokumentation erhoben werden. Die Medizinische Soforthilfe gewährleistet eine vertrauliche, aussagekräftige und gerichtsverwertbare Spurensicherung beim Opfer und bietet insofern die Grundlage für eine spätere erfolgreiche Ermittlungsarbeit von Polizei und Justiz. Durch Aufklärung im Rahmen der Erstversorgung über verschiedene Beratungsangebote und Möglichkeiten einer Strafanzeige wird der Zugang zu den Beratungseinrichtungen erleichtert und die Anzeigenbereitschaft der Opfer erhöht.


Das Projekt Medizinische Soforthilfe bei Vergewaltigung orientiert sich an dem bereits in Frankfurt bestehenden Vorreiter. Es wurde am 25. November in Wiesbaden am Tag gegen Gewalt an Frauen in Wiesbaden vorgestellt und eingeführt.

 

Günstig wohnen über dem Parkplatz

Kessler (CDU): „So können wir schnell und günstig bezahlbaren Wohn-raum schaffen.“

 

Die CDU-Rathausfraktion möchte in Wiesbaden günstigen Wohnraum über Parkplatz-flächen im Stadtgebiet errichten. „Das geht sehr viel schneller als langwierige Be-bauungsplanverfahren und kostet bei einer Standard-Ausstattung auf Studierenden-Niveau deutlich weniger als der klassische Wohnungsbau“, so der planungspolitische Sprecher der Christdemokraten, Hans-Martin Kessler. Das besondere an der Idee ist, dass die Wohngebäude auf Stützen stehen und somit nahezu keine Parkplätze verloren gehen. Insbesondere größere Parkplatzflächen, zum Beispiel bei Sportstätten, Schwimmbädern oder Supermärkten würden sich hierfür besonders anbieten, da diese viele Stunden am Tage sowieso nicht genutzt würden.

 

„Das große Problem des dringend notwendigen Wohnungsbaus sind neben den knappen bebaubaren Flächen und den langen Bauplanungsverfahren vor allem die aktuellen Kosten, die den bezahlbaren Wohnungsbau für geringere Einkommensstruk-turen erheblich erschwert“, so der CDU-Politiker.

 

Als ein gutes Beispiel, wie dies in Wiesbaden funktionieren könne, nannte Kessler das Studenten-Appartementhaus im Sonnenblumenweg auf dem Freudenberg, welches im verganenen Jahr von der SEG errichtet wurde. „Das kann auch auf Teilen des Elsässer Platzes, über einem P&R-Parkplatz oder über einer Parkplatzfläche eines Lebensmittel-Supermarktes funktionieren“, verweist Kessler auf ein Modellprojekt der Münchner Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG, die diese Methode aktuell ebenfalls über einem Parkplatz eines städtischen Schwimmbades umsetzt.   

 

Die CDU habe für die nächste Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr im November bereits einen Antrag vorbereitet und hoffe, dass dieser die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen in Wiesbaden deutlich beschleunige.

 

   

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